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Katastrophe

Nach Dammbruch: Brasilien reicht Milliardenklage gegen Bergbaukonzerne ein

Brasilien hat die Bergbaukonzerne BHP Billiton und Vale auf umgerechnet 4,9 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Die Betreiber seien für den verheerenden Dammbruch in ihrer Eisenerzmine verantwortlich, der ein ganzes Tal mit giftigem Schlamm verseucht hat. Das Geld soll für Säuberungs- und Wiederaufbau-Arbeiten nach der bislang schwersten Umweltkatastrophe in dem Land eingesetzt werden.

UN geht das Geld aus: Hungerhilfe für Flüchtlinge in Syrien gestoppt

Die UN hat am Montag mit einem dramatischen Schritt die Hungerhilfe für Flüchtlinge in Syrien gestoppt: Die Organisation hat kein Geld mehr für Lebensmittelgutscheine, weil die Geberländer ihre Zusagen nicht eingehalten haben. Damit sind hunderttausende von einer akuten Hungersnot bedroht. Alle Kampfparteien stecken unterdessen Millionen in den Ankauf von Waffen und Munition für den Bürgerkrieg.

Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte beim Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“