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KMU

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Österreichs Exporte nach Russland werden infolge der Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Ein Studie aus Österreich räumt mit der Illusion auf, die Sanktionen träfen Russlands Präsident Wladimir Putin oder die mächtigen Staatskonzerne. Betroffen ist der Mittelstand in Russland und der EU: Russische Klein- und Mittelbetriebe bekommen keine Kredite mehr. Europäische Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Korruption in der Ukraine: Jazenjuk deckt die mächtigen Oligarchen

Da ihre Arbeit in der Regierung „nutzlos“ gewesen sei, schmeißt die Korruptionsbeauftragte Tetjana Schronowil ihren Job hin. Premier Jazenjuk will aus Sorge vor schlechter Presse nicht gegen die Oligarchen im Land vorgehen, so ihr Vorwurf. Dadurch gehen der Ukraine jährlich 30 Milliarden US-Dollar durch Unterschlagung und Steuerhinterziehung verloren. Gleichzeitig werden EU-Steuergelder für den Schuldendienst verwendet.

Probleme bei Überweisungen: SEPA-Umstellung macht Unternehmen zu schaffen

Zahlreiche Überweisungen sind in den vergangenen Wochen nicht möglich gewesen. Die Umstellung auf das EU-weite SEPA-Verfahren bereitet den Unternehmen offenbar große Probleme. Alle Lastschriftverfahren müssen erneuert werden. Die dazu notwendige Gläubiger-ID haben neun von zehn Unternehmen noch nicht beantragt. Die Bundesbank hat für die Vergabe der Gläubiger-ID daher einen Urlaubsstopp bis zum 1. Februar verhängt.