Kreml

Es ist geradzu erstaunlich, wie gelassen der russische Präsident Wladimir Putin angesichts der vielen Vorwürfe gegen den Kreml aus den USA bleibt.

Der russische Präsident Wladimir Putin, September 2016 im Kreml. (Foto: dpa)

Der Kreml steht unter Beschuss. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin werden von den Neocons in den USA und ihren Unterstützern nicht nur eine Manipulation der US-Präsidentschaftswahl und eine gezielte Desinformationskampagne zur Beeinflussung der europäischen Öffentlichkeit vorgeworfen, sondern auch Umsturzversuche zugunsten Russlands. Zuletzt warf die Regierung in Montenegro, die sich einen NATO-Beitritt erhofft, dem Kreml vor, einen Umsturz geplant zu haben, um Montenegros NATO-Beitritt zu verhindern.

Der Kreml weist diese Anschuldigung – wie alle anderen Anschuldigungen  – zurück. Stattdessen meinen russische Diplomaten, dass sie kein Interesse daran hätten, Regierungen zu stürzen, sondern mit allen Regierungen auf Augenhöhe zu verhandeln und Lösungen zu finden, die für beide Seiten von Vorteil sind.

Allerdings wird Russland vor allem im Baltikum und Polen als Bedrohung eingestuft. Maßgeblich dafür sind die negativen Erfahrungen aus der Sowjet-Ära. Dem Kreml wird es auf absehbare Zeit nicht gelingen, Estland, Lettland, Litauen und Polen davon zu überzeugen, dass Russland keine Gefahr für sie darstellt.

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