Krise

EZB-Präsident Mario Draghi hat US-Präsident Donald Trump indirekt als den Schuldigen an einer möglichen Krise an den Finanzmärkten ausgemacht.

Die USA könnte die nächste große Krise vor sich haben. Die Folgen trägt auch Europa. (Foto: dpa).

Das Thema Krise hatte in den vergangenen 100 Jahren Konjunktur. Spätestens seit der Great Depression im Jahr 1929, die die Goldenen Zwanziger ablöste, ist sie ständiger Wegbegleiter. Armut, hohe Arbeitslosigkeit und großes Elend folgten damals auf wirtschaftlichen Wohlstand, hohe Exportraten, Innovation und vor allem Spekulationen in Aktien und Immobilien.

„Eine (…) Parallele zur jüngsten Krise zeigt sich darin, dass am schnellsten Geld mit Geld verdient werden konnte”, schreibt der Blog „Wirtschaft neu denken”. Ein kleiner Kursverfall reichte damals, um eine Massenpanik auszulösen. Auch heute scheint das Börsenbarometer wieder auf „Crash-Gefahr” zu stehen. So erwartet die Bank of America noch 2017 eine massive Korrektur an den Aktienmärkten.

Die Republikaner wollen die Probleme der US-Wirtschaft unterdessen mit protektionistischen Maßnahmen beheben. Sie sorgen sich um ihre eigenen Vermögen – und riskieren, dass das ganze Land durch eine falsche Wirtschaftspolitik in die Armut abrutscht. Ein Blick in die Geschichte erweist sich als lehrreich: Im Juni 1930 unterschrieb der republikanische Präsident Herbert Hoover den Smoot-Hawley Tariff Act, mit dem die Zölle extrem angehoben wurden. Innerhalb von zwei Jahren sanken die US-Exporte um zwei Drittel, weil die 25 wichtigsten Handelspartner mit entsprechenden Gegenmaßnahmen reagierten. Nichts anderes wäre derzeit zu erwarten.

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