Alle Artikel zu:

Kritik

EU schaltet Werbung nur in Medien, deren Leser keine Kritiker sind

Die EU hat Steuergelder in Höhe von 13,45 Millionen Euro ausgegeben, um ihr Image aufzubessern. Die „poetische Kampagne“ wurde allerdings nur in Medien geschalten, deren „Leser der EU neutral gegenüberstehen“. Das bedeutet eine kreative Interpretation des Begriffs der Pressefreiheit: Nicht die Beschäftigung mit dem Thema ist für eine Werbeschaltung relevant, sondern das Wohlverhalten der Leser.

Notenbanker attackieren Draghi: „Er sitzt da mit seinen drei Mobiltelefonen“

Einige Chefs der nationalen Euro-Notenbanken kritisieren Mario Draghi für seinen „autoritären Führungsstil und seine unberechenbare Kommunikation“. Die Notenbanker wollen ihrem Ärger Mittwochabend beim traditionellen Abendessen Luft machen. Mehrere Insider erwarten, dass mindestens sieben, vielleicht sogar bis zu zehn Notenbanker ihm dann die Gefolgschaft verweigern.

WDR ignoriert Kritik: Nur 23 Bürger ärgern sich wirklich über Schönenborn

Der WDR will bei „genauer Beobachtung“ festgestellt haben, dass die 1.000 beim Sender eingegangenen Kommentare zu Jörg Schönenborns „GEZ = Demokratie-Abgabe“ nur von 230 Nutzern geschrieben worden seien. 23 Nutzer hätten acht oder mehr Beiträge geschrieben. Die Mitteilung zeigt: Man kann Gebührengelder auch zum Nachzählen und zum Überprüfen der IP-Adressen verwenden.

EU: Mit dem Aufruf zum „positiven Denken“ beginnt die Diktatur

Herman Van Rompuy hatte das Jahr 2012 als Jahr des positiven Denkens ausgerufen. Mit seiner diesjährigen Weihnachtsansprache belegt der EU-Ratspräsident, dass er es ernst meint: Das Schönreden der Krise ist der erste Schritt zum totalitären System. Die EU erwartet, dass sich nicht lästige Kritiker, sondern beglückte Untertanen einem zentralistischen Konzept unterwerfen, das im Kern längst gescheitert ist.