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Lateinamerika

Goldrausch in Südamerika: Ausbeutung von Mensch und Natur

Seit 2008 gibt es in Lateinamerika einen neuen und anhaltenden Goldrausch. Da in den Anden das fünftgrößte Goldvorkommen der Welt vermutet wird, zieht die karge Region nicht nur eifrige Goldschürfer an, sondern vor allem Drogenkartelle und menschliche Ausbeuter. Die Folgen sind künstliche Städte mit schlechtesten hygienischen Bedingungen, Sklaverei, Prostitution und massive Umweltverschmutzungen durch die benötigten Chemikalien für den Goldbergbau. Die daran beteiligten Firmen kommen auch aus Europa.

Trotz Milliarden-Krediten: Wirtschaft in Osteuropa bricht ein

Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern ist derzeit mit rund 4 Prozent so niedrig wie seit der Finanzkrise nicht mehr und geht weiter zurück. Am schnellsten verschlechtert sich die Lage in Osteuropa, wo die Unternehmen den Auftragsrückgang aus Deutschland zu spüren bekommen. Weltweit zeigt sich eine Abhängigkeit der Wirtschaft vom billigen Geld der Zentralbanken. Auf die Steuerzahler in der EU kommen neuen Risiken zu.

Ratzinger übergibt Geheim-Bericht über Vatikan-Bank an Franziskus

Beim ersten Zusammentreffen zweier Päpste haben sich Benedikt XVI. und sein Nachfolger Franziskus über den künftigen Kurs der Katholischen Kirche unterhalten. Dabei könnten auch die Finanzskandale der Kirche ein Thema gewesen sein. Der neue Papst muss die Probleme, an denen Ratzinger gescheitert ist, lösen. Mit dem Fokus auf die Armut ist er da schon einmal auf dem richtigen Pfad.