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Linkspartei

Erdogan übernimmt kritische Zeitung und dreht die Berichterstattung

Der türkische Präsident Erdogan hat die Berichterstattung in der zwangsverstaatlichten Zeitung Zaman gedreht: Die bisher kritische Zeitung musste am Sonntag Artikel veröffentlichen, die Erdogan in einem guten Licht erscheinen lassen. Die Linkspartei warnt die EU, sich in der Flüchtlingsfrage auf den von Bundeskanzlerin Merkel vorgeschlagenen Deal mit Erdogan einzulassen.

Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU

Die künftige Fraktionsvorsitzende der Links-Partei, Sarah Wagenknecht, stellt den Euro und die weitere europäische Integration offen in Frage: Sie sagt, an Griechenland zeige sich, dass der Euro nicht funktioniert. Sie ist gegen die weitere Abgabe von nationaler Souveränität an die EU. Bisher hat sich noch keine im Bundestag vertretene PolitikerIn so klar gegen den Euro und die EU positioniert.

Streit eskaliert: Euro-Krise spaltet Angela Merkels Koalition

Der Streit zwischen Sigmar Gabriel und Wolfgang Schäuble um die Euro-Rettung eskaliert: SPD-Leute behaupten, Schäuble habe entgegen der Absprache mit Gabriel einen Grexit in Brüssel in die Diskussion gebracht. Schäuble beharrt auch nach der "Einigung" von Brüssel darauf, dass ein Grexit die beste Lösung wäre. Gäbe es heute Neuwahlen, könnte Angela Merkel vielleicht sogar über 50 Prozent kommen.

Merkel folgt den USA: Griechenland muss wegen Nato im Euro bleiben

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat offenbar damit begonnen, CDU-Abweichler ins Kanzleramt zu bitten – um sie auf die nächsten Milliarden-Kredite für Griechenland vorzubereiten. Merkel argumentiert wie die Amerikaner mit der geostrategischen Bedeutung Griechenlands als Nato-Land. Die deutschen Steuerzahler werden sich mit dem Gedanken an ein drittes „Hilfspaket“ gewöhnen - es wird nicht das letzte sein.

Griechenland: Neue Milliarden-Kredite aus Steuergeldern geplant

Die europäischen Steuerzahler müssen sich auf 30 Milliarden Euro an neuen Krediten für Griechenland einstellen. Die lange Dauer der Verhandlungen dient offenbar dazu, die griechische Regierung zu zwingen, die letzte Kredit-Tranche für die Rückzahlung der im Juni fälligen EZB-Kredite zu verwenden. Dann wäre der Weg frei, um das Schulden-Karussell weiter am Laufen zu halten.