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Mafia

Tote, über die keiner spricht: Fukushima kostete bereits 1.700 Menschenleben

Mehr als drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima gibt es kaum Fortschritte bei den Aufräumarbeiten: Die Wasseraufbereitungsanlagen kämpfen mit technischen Ausfällen. Zudem häufen sich die Lecks in den Tanks, die das radioaktive Wasser auffangen. Zudem dürfen mehr als 130.000 ehemaligen Bewohner nicht zurückkehren und leben in Notunterkünften. Die Selbstmordrate steigt.

Die Türkei versinkt im gnadenlosen Kampf der Seilschaften um die Macht

Die Luft um den türkischen Premier Erdoğan wird immer dünner: Im Zuge der Korruptionsaffäre treten verschiedene Seilschaften gegeneinander an. Die alten kemalistischen Eliten wittern ebenso Morgenluft wie eine islamisch-religiöse Bewegung oder das Militär. Das Chaos im Land wird von einer dramatischen Schulden-Krise verschärft. Der Wirtschaft droht der Absturz – mit unabsehbaren Folgen für den einstigen Tiger-Staat vom Bosporus.

EU-Bankenaufsicht kostet Steuerzahler 300 Millionen Euro jährlich

Die neue Banken-Aufsicht wird den europäischen Steuerzahler etwa 300 Millionen Euro jährlich kosten. Die EZB will nach dem Beschluss der Finanzminister unverzüglich 1.000 Mitarbeiter einstellen. Ihre Arbeit wird die Sicherheit im europäischen Finanz-Sektor kaum erhöhen: Die Schattenbanken, über die die Banken ihre riskanten Derivate-Geschäfte abwickeln, bleiben unreguliert.