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Marktgeflüster

Börse: Dax schließt 1,3 Prozent im Minus

Heute noch einmal Krisendiplomatie wegen Griechenland, aber die Wahrscheinlichkeit für eine Lösung in letzter Minute ist sehr gering: Griechenland möchte einen 2-Jahres-Vertrag mit dem ESM machen, aber Merkel hat dem indirekt eine Absage erteilt, trotz der anberaumten Telefonkonferenz von Dijsselbloem. Damit zeigt sich: die Tsipras-Regierung hat sich verzockt und hat jetzt klar die schlechteren Karten, noch irgend etwas zu erreichen.

Börse: Dax schließt 3,6 Prozent im Minus

Chaotischer Handels-Auftakt beim Dax und bei europäischen Staatsanleihen, dann die Stabilisierung. Es herrscht Optimismus, dass die Dinge schon irgendwie ins Lot kommen – aber das sieht nicht wirklich danach aus. Nachbarländer Griechenlands nehmen griechische Banken in Quarantäne, außerdem ist der IWF-Zahlungsausfall nun mehr als wahrscheinlich, weil die Eurozone eine Zwischenfinanzierung ablehnt. Außerdem könnte Griechenland rein finanziell gar nicht in der Lage sein, das Referendum abzuhalten – die Kosten liegen über 100 Millionen Euro.

Börse: Dax mit größtem Tagesgewinn seit drei Jahren

Trotz der blamablen Situation bezüglich der Griechenland-Krise und den Streit, der unter den Gläubigern des Landes ausgebrochen ist, feierten die Märkte am Montag - unterstützt von den US-Märkten nach einer geplanten Mega-Übernahme im Volumen von 53 Milliarden Dollar – „Weihnachten“. Der Dax verabschiedete sich am Montag mit einem Plus von 3,8 Prozent bei 11.460,50 Punkten in den Feierabend. Der EuroStoxx50 gewann 4,2 Prozent auf 3.601,88 Zähler. Das war für beide der größte Tagesgewinn seit rund drei Jahren.

Börse: Dax schließt im Plus

Heutige US-Konjunkturdaten zeigen, dass die Inflation in den USA schwach ist. Die Realeinkommen der Amerikaner gingen im Mai sogar zurück - und ohne steigende Löhne wird die US-Notenbank die Zinsen nicht anheben. Das bedeutet, der Nasdaq Composite erreichte am Donnerstag ein neues Allzeithoch. Das alles zieht auch den anfangs ängstlichen Dax mit nach oben - der Index überwindet den Abwärtstrend. Gelingt nun noch der Anstieg über den Widerstandsbereich 11110/11120 sind weitere 300 oder 400 Punkte nach oben wahrscheinlich.

Börse: Griechenland-Krise belastet Dax

Die Aktienmärkte driften bei eher ruhigem Handel langsam abwärts, der Dax kämpft mit der 11100er-Marke und handelt damit auf dem tiefsten Stand seit vier Monaten. Nach wie vor ist Griechenland das Thema. Am Montag wurde bekannt, dass EU-Chef Jean-Claude Juncker dem griechischen Premier Alexis Tsipras 34 Milliarden Euro aus dem Infrastruktur-Fond angeboten hat. Tsipras hingegen schimpft auf die Gläubiger seines Landes.

Börse: Griechenland-Krise zieht Dax nach unten

Der Handel an der Börse wurde am Dienstag von der Griechenland-Krise geprägt. Die Regierung in Athen beharrt auf dem Standpunkt, dass Zahlungen an den IWF nicht erfolgen werden, wenn kein Deal in Aussicht stehe. Doch eine Einigung ist nach Angaben des Präsidenten Jeroen Dijsselbloem für die aktuelle Woche ohnehin unwahrscheinlich. Dass die Märkte trotzdem nicht komplett abstürzten, liegt an einer Mitteilung eines Fed-Mitglieds, das vor baldigen Zinsanhebungen warnt.