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Russland: Notenbank will Devisenreserven aufstocken

Russland will in den kommenden Jahren seine Devisenreserven von derzeit etwa 360,5 Milliarden Dollar auf bis zu 500 Milliarden Dollar aufstocken. Notenbank-Chefin Elvira Nabiullina sagt, dass die aktuellen Devisenreserven ausreichen sollten, um Kapitalabflüsse in den kommenden zwei bis drei Jahren zu decken. Zuvor hatte die Notenbank versucht, über Devisenmarkt-Interventionen den Rubel zu stützen.

Banken zahlen Kunden Prämien fürs Schulden-Machen

Wegen der Niedrigzins-Politik der EZB kommt es zu einer grotesken Situation: Die Banken zahlen ihren Kunden Geld für die Aufnahme von Krediten. Vor allem in Südeuropa haben viele Schuldner variable Zinssätze vereinbart. Sie verlangen nun, dass die Banken ihnen entsprechende Angebote unterbreiten. In Deutschland dominieren dagegen feste Zinssätze - weil die Deutschen Risiken vermeiden wollten. Das rächt sich nun.