Alle Artikel zu:

Olympische Spiele

Brasilien: Die Sorge der Armen vor dem Verlust des Almosens

Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef gilt bei vielen Bürgern als der Inbegriff von Korruption und Misswirtschaft. Doch vor allem die Menschen aus den Armenvierteln haben bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag für sie gestimmt. Rousseff konnte die Menschen überzeugen, indem sie dem Gegenkandidaten Aécio Neves vorwarf, er plane Einschnitte beim Sozialhilfe-Programm. Die Angst der Armen, ihre Almosen zu verlieren, war zu groß.

Olympia kostet 2,4 Milliarden Euro: Wowereit will „Spiele zum Anfassen“

Für die Olympischen Sommerspiele 2024 in Berlin will der Senat 2,4 Milliarden Euro ausgeben. Hamburg, das sich ebenfalls um die Austragung der Spiele bewirbt, setzt die Kosten dreimal so hoch an. Für die Landesregierungen bieten gigantische Großveranstaltungen die Möglichkeit, über Umwege an neue Gelder zu kommen. Die Erfahrung etwa aus Griechenland zeigt: Bei den Bürgern bleibt trotz blumiger Versprechungen nichts hängen, im Gegenteil: Sie müssen neue Schulden abarbeiten.

Das große Versagen: Die Grünen verschlafen die Katastrophe von Fukushima

Simone Peter und Cem Özdemir sind die neuen Spitzen der Grünen. Mit ihnen wollen die Grünen vor allem eines unter Beweis stellen: Dass sind in einer Bundesregierung Minister stellen können. Ihr größter Fehler: Die Partei ignoriert die sich in Fukushima immer weiter zuspitzende Umwelt-Katastrophe. Das ist der größtmögliche Verrat an der eigentlichen Gründungs-Idee der Grünen. Die ehemalige Bürgerbewegung mutiert zur neuen FDP.

Fukushima: Japan sendet Hilfe-Ruf an die Welt-Gemeinschaft

Der japanische Premier Shinzo Abe hat am Sonntag die Weltgemeinschaft um Hilfe bei der Reaktor-Katastrophe von Fukushima gebeten. Die Betreiber-Firma Tepco kann die Ruine nicht mehr aus eigenen Kräften sichern. Experten sprechen von „systemischen Problemen“. Offenbar hat der jüngste Besuch in Fukushima den japanischen Premier aufgeschreckt: In wenigen Monaten müssen die beschädigten Brenn-Elemente entfernt werden. Gelingt das nicht, kann die Lage außer Kontrolle geraten.

Megaflop Olympia: London wird zur Geisterstadt

Londons Wirtschaft hatte mit großen Umsätzen dank der Olympischen Spiele gerechnet. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Zentrum Londons verkommt zur Geisterstadt – die Besucher bleiben dem Zentrum fern. Die, die normaler Weise nach Großbritannien gekommen wären, bleiben aus, weil ein Verkehrschaos angekündigt wurde. Und die, die die Spiele besuchen, meiden aus diesem Grund ebenfalls die Innenstadt.