OPEC

Insofern die OPEC geschlossen mit einer einzigen Stimme spricht, kann diese Stimme erheblichen Einfluss auf den Ölpreis und dessen Verfall haben.

Die OPEC-Staaten tragen 40 Prozent zur weltweiten Erdölförderung bei. (Foto: dpa)

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist ein Zusammenschluss führender Rohstoffstaaten, welcher 1960 in Bagdad gegründet wurde. Seit 1965 befindet sich das Hauptquartier in Wien. Der Organisation gehören 14 Länder an – Algerien, Angola, Ecuador, Gabun, Indonesien, Iran, Irak, Kuwait, Libyen, Nigeria, Katar, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Venezuela.

Die OPEC stellt den bedeutendsten Faktor auf dem Erdölmarkt dar, sofern sie mit einer Stimme spricht. Sie trägt rund 40 Prozent zur weltweiten Ölförderung bei und auf sie entfallen angeblich bis zu 75 Prozent der weltweit bekannten Reserven.

Eine zwiespältige Hauptrolle spielt die OPEC in Bezug auf den seit Mitte 2014 anhaltenden Verfall des Ölpreises. Dieser resultiert wahrscheinlich hauptsächlich aus einer aggressiven Verkaufsstrategie Saudi-Arabiens, mit der die amerikanische Konkurrenz aus dem Markt gedrängt werden sollte. Nachdem die negativen Folgen der niedrigen Preise ersichtlich wurden, versuchte die Organisation mehrfach, Förderbegrenzungen einzurichten, um die Notierungen zu stützen. Es zeigte sich jedoch, dass die politischen Rivalitäten innerhalb der Gruppe – etwa zwischen Saudi-Arabien und dem Iran – ein geschlossenes Vorgehen verhindern.

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