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OPEC

Schwacher Petro-Dollar stoppt Shopping-Tour der Öl-Scheichs

Die Big Spender sind klamm: Seit Juni ist der Öl-Preis um 40 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum verloren die OPEC-Staaten Einnahmen in der Höhe von von 316 Milliarden US-Dollar. Das Geld fehlt nun im globalen Kreislauf. In den Boom-Zeiten des Öls waren reiche Magnaten bei Luxusmarken LVMH, Harrods oder dem Fußball-Verein Paris St. Germain eingestiegen. Solche Investitionen dürfte es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

USA wollen Putin mit niedrigem Öl-Preis in die Knie zwingen

Auf Drängen der USA hat Saudi-Arabien seine Öl-Produktion massiv ausgeweitet. Dies hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Ölpreis seit Juni um rund 20 Prozent eingebrochen ist. Der Preisverfall schadet vor allem Russland, das den Großteil seiner Staatseinnahmen aus dem Export von Öl und Gas bezieht. Sollte Saudi-Arabien den Öl-Krieg fortsetzen, droht Putin erstmals ein deutliches Staatsdefizit.

Währungs-Krieg: Amerika kämpft gegen den Niedergang des Dollar

Indem die USA das bestehende Finanzsystem gezielt gegen andere Staaten einsetzen, gefährden sie die eigene Währung. Die gigantischen Schulden, die die USA angehäuft haben, machen sie anfällig für Attacken aus anderen Volkswirtschaften. Vor allem China wird in Washington als Gefahr gesehen, weil die Chinesen der größte Gläubiger der USA sind. Die Spannungen mit Russland sollen die neue Achse Moskau-Peking schwächen.

Syrien: Moskau evakuiert russische Staatsbürger

In Anbetracht eines drohenden Militärschlags der Amerikaner gegen Syrien hat Russland nun damit begonnen, seine Staatsbürger aus Syrien zu evakuieren. Seit Tagen warnt der russische Außenminister Sergej Lawrow vor einem solchen Vorgehen des Westens. Das würde die Region nur noch mehr destabilisieren. Ein Angebot der Saudis, das mit der Abkehr von Assad verbunden ist, lehnten die Russen unterdessen ab.