Panama Papers

Über der Skyline von Panama City ziehen dunkle Wolken auf. Aber auch viele international bekannte Persönlichkeiten verdüstert sich die Zukunft. Denn mit der Veröffentlichung der sogenannten Panama Papers werden die Briefkastenfirmen und Offshore-Geschäfte offengelegt. (Foto: dpa)

Für viele internationale Persönlichkeiten ziehen dunkle Wolken über ihren Finanzen auf. Die Panama Papers könnten die Steuerflüchtligen enthüllen. (Foto: dpa)

Das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) hat brisante Daten über Finanzgeschäfte weltweit bekannter Persönlichkeiten und Organisationen unter dem Titel „Panama Papers“ veröffentlicht. Dabei geht es um die Offenlegung von 215.000 Briefkastenfirmen und deren Offshore-Geschäften. Insgesamt arbeiteten etwa 400 Jornalisten aus beinahe 80 Ländern an der Veröffentlichung der Steuerflüchtigen.

Die Unterlagen sollen beweisen, wie Spitzenpolitiker, Sportstars und Kriminelle weltweit ihr Vermögen verschleierten. Die Recherchen gehen auf ein Datenleck bei der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca zurück. „Wir wurden gehackt. Das ist ein Verbrechen“, sagt Mossack Fonseca-Chef Ramón Fonseca Mora.

ICIJ: Aufdeckungsskandal der Panama Papers durch Journalisten

Das ICIJ (Internationales Konsortium investigativer Journalisten) hat den Skandal um die Panama Papers aufgedeckt. Die Journalisten sind weltweit tätig.

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Briefkastenfirmen: Gesellschaften moderner Steueroasen

Die rechtliche Existenz von Briefkastenfirmen steht im Gegensatz zu dem nicht vorhandenen Betrieb der Firmen. Das ist ein wahres Paradies für Steuersünder.

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Mossack Fonseca: Investment-Berater dür Steuersünder

Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca spielte eine Rolle bei den Panama Papers. Die Firma soll bei der Gründung von 300.000 Briefkastenfirmen geholfen haben.

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