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Das alte Vereinshaus des jüdischen Berliner Rudervereins Undine in Treptow-Köpenick wird abgerissen.

Opfer des Kommerz: Berlin zerstört Jüdisches Ruderhaus

In Berlin wird das alte Vereinshaus des jüdischen Rudervereins „Undine“ abgerissen. Ein kommerzieller Wohnbau soll an seine Stelle treten. Das jüdische Leben in Deutschland findet zwar theoretisch Zuspruch bei der Politik in Deutschland. In diesem konkreten Fall hat jedoch der Profit über die Erinnerung gesiegt - weil die Verwaltung von Köpenick über Jahre dem Verfall und dem Vandalismus tatenlos zugesehen hat.

Antisemitische Klischees wurden von den Kommunisten eins zu eins von den Nationalsozialisten übernommen: Links eine Karikatur aus dem Stürmer in den 1939er-Jahren, rechts dieselbe Darstellung in einer sowjetischen Zeitschrift von Mitte 1970. (Foto: nachrichtenbrief.wordpress.com)

Klassen-Kampf gegen „Judenknechte“: Der linke Antisemitismus in der DDR

Gregor Gysi beklagt den linken Antisemitismus. Er sollte ihn nicht überraschen: In der DDR waren antisemitische Klischees Teil der Propaganda gegen den Kapitalismus. Führende Journalisten wurden nahtlos von Autoren für SS-Blätter zur Elite der DDR. Die Säuberungen in der UdSSR hatten ihr Pendant in einer antisemitischen Kampagne in der DDR. Viele der antisemitischen Muster haben die DDR-Zeit überlebt. Er gibt eine bemerkenswerte Kontinuität des Antisemitismus von der Nazi-Zeit bis zum Ende der DDR - und darüber hinaus.

Bundestags-Präsident stellt Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in Frage

Bundestags-Präsident Norbert Lammert kritisiert, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihre „einstigen Standards ständig verfehlen“. Daher stelle sich die Frage, ob das System noch gerechtfertigt sei. Die Attacke wird wenig bewirken: Die Sender haben sich längst juristisch eingemauert. Quoten-Klagen sind irrelevant, weil die Stärke des Systems in der staatlich auf ewig garantierten Zwangs-Finanzierung beruht.

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