Alle Artikel zu:

Salmond

Schottland: Premier Alex Salmond tritt zurück

Nach der Niederlage beim Referendum für die Unabhängigkeit ist der schottische Premier Alex Salmond zurückgetreten. Er forderte die Schotten auf, ihre Traum von der Unabhängigkeit nicht aufzugeben. Zugleich beklagte Salmond, dass der britische Premier bereits am Morgen nach der Abstimmung ein erstes Versprechen der Regierung in London gebrochen habe, die Unabhängigkeit zügig auf die Agenda im britischen Parlament zu setzen.

Schottland: Ein erster Aufstand gegen den Zentralismus in Europa

Das Referendum zur schottischen Unabhängigkeit wird die EU verändern: Die hohe Wahlbeteiligung ist ein machtvolles Zeichen, dass die Bürger aktiv werden, wenn es ums Ganze geht. Die Zahl der Unions-Gegner ist innerhalb weniger Jahre von 30 Prozent auf fast 45 Prozent gestiegen. Die Angst-Kampagne der politischen und wirtschaftlichen Eliten hat nur noch mit Müh und Not funktioniert. Dem Zentralismus in Europa bläst der Wind ins Gesicht.

Schottland lehnt Unabhängigkeit von Großbritannien ab

Mit etwa 55 Prozent haben sich die Schotten gegen den Austritt aus Großbritannien entschieden. Premier Alex Salmond räumte seine Niederlage ein. Die Wahlbeteiligung lag bei über 85 Prozent. Die Gegner der Abspaltung hatten mit einer massiven Bedrohungs-Kampagne die Ängste vieler Schotten vor einem eigenen Weg geschürt. Der britische Premier Cameron will nun Gespräche über Autonomierechte für Schottland verhandeln.