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Schrottpapiere

BlackRock: Draghi holt den „König der Wall Street“ als Berater zur EZB

Die Europäische Zentralbank hat BlackRock, die mächtigste Finanz-Firma der Welt, beauftragt, das neue Programm für Kredit-Verbriefungen (ABS) zu entwerfen. Damit erhält der "König der Wall Street" exklusiven Zugang zu europäischen Unternehmens-Daten. ABS waren jene gefährlichen Papiere, die den Crash von 2008 ausgelöst haben. BlackRock ist gefürchtet für seine Rendite-Orientierung. Eine Kontrolle der Vorgänge in Frankfurt durch unabhängige Experten ist per Gesetz verboten.

Bad Banks: Profit für Zocker, schwerer Schaden für die Steuerzahler

Die Rettung der deutschen Banken wird den Steuerzahler etwa 70 Milliarden Euro kosten. Die dazu errichteten Bad Banks profitieren derzeit von den niedrigen Zinsen. Denn auf der Suche nach Rendite greifen Investoren auch bei äußerst riskanten Papieren zu. Sie hoffen, am Ende zumindest mit den Kredit-Ausfallsversicherungen zu profitieren. Die Steuerzahler sind unversichert.

JP Morgan mit Mega-Verlust von 4,4 Milliarden Dollar: Wird Jamie Dimon gefeuert?

JP Morgan muss einen wesentlich höheren Verlust durch Spekulationsgeschäfte melden. Nun gerät mit Jamie Dimon der nächste Star-Banker in die Kritik. Vor ihm hatte schon Bob Diamond von Barclays abtreten müssen. Diamond wird nun vom selben Anwalt vertreten, der wiederum den ehemaligen Goldman Banker und MF Global Pleitier Jon Corzine vertritt. Es könnte also ein heißer Sommer für einige Spitzen-Banker werden.