Alle Artikel zu:

Staatswirtschaft

Deutschland: Trotz Krise steigt die Zustimmung für freie Marktwirtschaft

Trotz der aktuellen Finanzkrise sieht die deutsche Bevölkerung in der freien Marktwirtschaft die ideale Wirtschaftsform. Die Zustimmung derer, die in einer freien Marktwirtschaft bessere Chancen für den einzelnen sehen, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen, während sie in allen anderen untersuchten Staaten mit Ausnahme Frankreichs deutlich abgenommen hat.

Zeitungsverleger wollen mehr Geld von der Bundesregierung

Die Zeitungsverleger betrachte ihre Produkte als "sensible Kultur- und Wirtschaftsgüter" und fordern, dass sie auch über Jahre von der Bundesregierung subventioniert werden. Auch auf europäischer Ebene rufen die einstigen Hüter der Idee vom freien Markt nach staatlichen Interventionen: Die EU-Kommission solle Google stoppen. Im ersten Quartal haben die Zeitungen 700.000 Käufer verloren. Der Verlegerverband BDZV sieht die Zeitungen dennoch auf einem guten Weg.

Bundesregierung dementiert: Merkel will nicht UN-Generalsekretärin werden

Angela Merkel will sich noch nicht festlegen, welche Karriere sie nach ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin anstrebt. Doch offenbar hat das Nachdenken über das Leben nach dem Berliner Alltag begonnen. Insider halten es für möglich, dass die Indiskretionen aus dem Umfeld des EU-Politikers Juncker kommen könnten. Juncker fühlt sich von Merkel im EU-Wahlkampf verraten.

Liquiditäts-Spritze: Steuerzahler muss Großflughafen Berlin vor Insolvenz retten

Der Bundestag hat dem Skandal-Flughafen Berlin-Schönfeld mit einer 26,5 Millionen Euro Geldspritze das Überleben gesichert. Das Management hatte gewarnt, dass der Flughafen per Mitte Mai zahlungsunfähig sei. In der Privatwirtschaft muss ein Unternehmer in diesem Fall zum Insolvenzrichter. Wenn ein Staatsbetrieb gegen die Wand fährt, genügt ein Besuch im Parlament.

Straßenbau: Steuer-Verschwendung von Tübingen bis Hannover

Die SPD will eine Sondersteuer zur Erhaltung der Straßen einführen. Der Bund der Steuerzahler hat in seinem Schwarzbuch Fälle aufgelistet, wie die Steuergelder im Straßenbau verschwendet werden. Von Hannover bis Tübingen, von Schonstett bis Pößneck gibt es Planungsfehler und Schlampereien: Radwege ins Nichts, Brücken als Denkmäler ohne Straßen, überdimensionierte Technologien.