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IWF: Steuerzahler muss erneut Milliarden für „Griechenland“ aufbringen

Wenige Tage nach der EU-Wahl lässt der IWF die Katze aus dem Sack: „Griechenland“ braucht erneut Milliarden. „Griechenland“ - das ist nicht das griechische Volk, sondern die von Schuldenpolitikern als politisches Projekt geführte Euro-Zone. Die unvermeidlichen Verluste für die Steuerzahler werden so lange versteckt, bis sich der Schuldenschnitt nicht mehr verhindern lässt. Das Ganze basiert auf den Berechnungen des IWF, die sich erst in dieser Woche wieder als falsch erwiesen haben.

„Frau Merkel, Herr Schäuble – stecken Sie mit den Griechen unter einer Decke?“

Der griechische Ökonom Yanis Varoufakis deckt auf, dass der von Athen gemeldete und von Brüssel anerkannte Primär-Überschuss im griechischen Staatshaushalt eine plumpe Manipulation ist. Varoufakis geht davon aus, dass die Zahlen mit Wissen der EU und von Angela Merkel frisiert wurden, um vor den EU-Wahlen keine Diskussion über einen saftigen griechischen Schuldenschnitt aufkommen zu lassen.