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Strafzinsen

Crash-Gefahr: Banken in Deutschland droht bei Zins-Anstieg die Pleite

Sobald die Zinsen wieder steigen, droht vielen deutschen Banken die technische Insolvenz. Vor allem Immobilienkredite werden oft zu langfristig und mit zu geringen Margen vergeben. Die EZB sorgt mit ihren Anleihekäufen zudem für Unruhe auf dem Bond-Markt, was die Zinssicherungskosten für Banken verteuert. Besonders irritierend: Statt die Investoren über die neue Strategie zu benachrichtigen, gab die EZB Hedgefonds-Managern einen Informationsvorsprung von 14 Stunden.

Zentralbanken diskutieren Bargeld-Verbot, um globale Bank-Flucht zu stoppen

Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.

Neue Unruhe: Spekulationen um die Zukunft der Commerzbank

Die Commerzbank geht in eine ungewissen Zukunft. Die Bank sei zu klein, um allein zu bestehen, sagen Beobachter. Für ausländische Käufer sei sie völlig unattraktiv: Die Bank hat eine Bilanzsumme von 600 Milliarden Euro und ist kaum profitabel. Daher bleibt das Risiko vorerst beim Steuerzahler hängen. Für die Kunden dürfte es in einigen Bereichen teurer werden, mit der Commerzbank Geschäfte zu machen.