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USA planen mit TTIP Frontal-Angriff auf Gerichte in Europa

Das Drängen der Amerikaner auf den TTIP-Abschluss hat handfeste Gründe: US-Banken fürchten, von europäischen Gerichten wegen der Schulden-Krise belangt zu werden. Sie haben vielen europäischen Kommunen und Unternehmen dubiose Spekulationsgeschäfte angedreht. Nun klagen viele Europäer – und die Amerikaner setzen zum Frontalangriff auf das europäische Rechtssystem an. In Italien hat der amerikanische Botschafter – wohl unabsichtlich – die Katze aus dem Sack gelassen.

Die Griechen haben nicht über ihre Verhältnisse gelebt

Die Schuldzuweisungen an „die Griechen“ für ihre Misere sind pure Heuchelei: Tatsächlich musste Athen von den USA, Deutschland und Frankreich Waffen kaufen. Die Nato-Staaten bestanden auch in der Krise noch auf der Bezahlung. Athen trickste mehrfach, um die Kosten im Haushalt zu verschleiern. Heute zahlen die griechische Bevölkerung und die europäischen Steuerzahler für die schmutzigen Deals.

Höchstgericht lockert Aufklärungs-Pflicht der Banken bei Dritt-Produkten

Der Bundesgerichtshof hat geurteilt: Bei Finanz-Wetten hilft es einem Wett-Kunden nicht, sich auf die Unkenntnis der Hintergründe eines Deals zu berufen. Die Bank muss dem privaten Spekulanten lediglich erklären, wie ein Finanzprodukt funktioniert. Wenn die Bank ein Produkt eines anderen anbietet, funktioniere sie wie ein Supermarkt, der den Kunden auch nicht erklärt, wieviel die Erbsen in einer Dose genau kosten und welche Marge der Anbieter hat.

Die große Plünderung nach der Pleite: Detroit fällt an die Gläubiger

Der Fall Detroits zeigt: Bei der Pleite einer Kommune kommt es ganz dick. Die Banken mussten als Gläubiger abgesichert werden, um einen System-Zusammenbruch der öffentlichen Finanzen zu verhindern. Sie werden aus der Insolvenz-Masse bevorzugt bedient - damit an den Finanz-Märkten keine Panik ausbricht. Rentner und Bürger müssen sehen, was für sie übrig bleibt. Ein Lehrstück der globalen Schulden-Falle.

Die EU-Führer könnten eine böse Überraschung erleben: Wenn der Crash eines Schwellenlandes eine Kettenreaktion auslöst, dann steht Europa schutzlos da - und kann sich wegen seiner eigenen Schwäche nicht gegen den Schwarzen Schwan verteidigen. (Foto: consilium, Montage: DWN)

Crash-Gefahr: Kommt der Schwarze Schwan aus den Schwellenländern?

Die Schwellenländer rutschen in die Krise und könnten einen weltweiten Crash auslösen. Die europäischen Banken haben über Kredite und Staatsanleihen aus diesen Ländern ein Risiko von 3,4 Billionen US-Dollar. Nun geht es in den meisten dieser Staaten bergab. Die Deutsche Bank ist sehr nervös und stößt Risiko-Papiere ab. Goldman Sachs empfiehlt auf einmal, in europäischen Unternehmen zu investieren. Das sind ganz schlechte Zeichen.

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