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T-Bills

Aufstand gegen Draghi: Wilder Streit in der EZB wegen Griechenland-Krediten

Wegen der Kredite an griechische Banken ist ein heftiger Streit zwischen der EZB-Bankenaufsicht und der Geldpolitischen Abteilung ausgebrochen. Mario Draghi will die griechischen Banken mit Not-Krediten über Wasser halten. Die EZB-Bankenaufsicht sieht die Gefahr einer unerlaubten Staats-Finanzierung. Es geht also um einen Grundsatz-Konflikt, der sich aus der unkontrollierten Machtfülle der EZB ergibt.

Griechenland beginnt mit Staatsfinanzierung über die Notenpresse

Griechenland hält sich erneut mit T-Bills über Wasser. Sie wurden hauptsächlich von der Zentralbank, den griechischen Banken sowie Sozialversicherungen wie Renten- und Gesundheitsfonds erworben. Über die Target-Kredite haben sich griechische Banken zudem mit etwa 100 Milliarden Euro versorgt. Die ELA-Kredite für das Land erreichen neuerdings ein Volumen von 68,3 Milliarden Euro.

US-Investment-Bank Lazard: Griechen-Gläubiger sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten

Eine von der griechischen Regierung mit der Umschuldung beauftragte US-Investmentbank Lazard hat eine unangenehme Botschaft für die EU-Steuerzahler: Die Gläubiger sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten, um Griechenland zu retten. Der von der Troika verordnete Austeritätskurs sei grundfalsch und habe in eine „echte Katastrophe“ geführt. Die griechische Regierung sucht bereits fieberhaft neue Kredit-Geber - unter anderem in den USA.