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Taifun

Kampf ums Überleben stürzt die Philippinen in die Anarchie

Fünf Tage nach dem verheerenden Taifun "Haiyan" mit mehr als 2000 Toten versinken die Philippinen immer tiefer im Chaos. In einigen Katastrophengebieten der Insel Leyte herrschten am Mittwoch fast anarchische Zustände: In dem Dorf Abucay unweit der fast völlig zerstörten Stadt Tacloban lieferten sich Sicherheitskräfte Feuergefechte mit bewaffneten Zivilisten, wie der Lokalsender ANC berichtete. Menschen plünderten Geschäfte und Lagerhäuser auf der Suche nach Lebensmitteln und Trinkwasser. Lebensnotwendige Vorräte gingen zur Neige und die internationale Hilfe ließ vielerorts weiter auf sich warten.

Klima-Wandel: Taifun Haiyan war der stärkste Sturm aller Zeiten

Der Taifun Haiyan gibt den Forschern Rätsel auf: Es ist noch unklar, ob der fortschreitende Klima-Wandel oder andere Natur-Phänomene für die Katastrophe verantwortlich sind. Der Streit zwischen Lobbygruppen und wissenschaftlichen Glaubens-Gemeinschaften hat jedoch dazu geführt, dass die Menschheit den Natur-Gewalten noch genauso hilflos gegenüber steht wie in der Steinzeit.

Taifun auf den Philippinen fordert 10.000 Tote

Nach dem Taifun „Haiyan“ mit mehr als 10.000 Toten regiert im Katastrophengebiet der Philippinen das Chaos. Überlebende suchten am Sonntag verzweifelt nach Angehörigen und Nahrung. Rettungsteams konnten auch zwei Tage nach einem der schwersten Stürme aller Zeiten längst nicht in alle betroffenen Regionen vordringen. Augenzeugen berichteten von Plünderungen, das Rote Kreuz von Überfällen auf Hilfskonvois. Die Polizei schickte Verstärkung.

Taifun „Danas“ nähert sich der Atom-Ruine von Fukushima

Japanische Meteorologen haben die Ankunft des tropischen Wirbelsturms Danas für das Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima für den 10. Oktober vorhergesagt. Die Sicherungsmaßnahmen auf dem Gelände sind dilettantisch. Als Arbeiter sind in Fukushima Billig-Löhner eingesetzt. Die Betreiber-Firma Tepco ist nicht in der Lage, den Reaktor unter Kontrolle zu bringen. Im beschädigten Gebäude lagern 1.300 hochgefährliche Brennstäbe.