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Verbriefungen

EZB: Draghis Schrott-Ankauf dürfte Steuerzahlern von Anfang an Verluste bringen

Innerhalb der kommenden zwei Jahre will die EZB Wertpapiere in ihre Bilanz aufnehmen. Darunter sind Ramsch-Papiere aus Griechenland und Zypern, die aufgrund ihres extrem schlechten Ratings am Markt unverkäuflich sind. Die EZB wird damit zu einer Bad-Bank für faule Kredite, die am Ende beim Steuerzahler landen. Dabei sind die jetzt verkündeten Ankäufe nur ein Zwischenschritt zu einem umfassenden Staatsanleihen-Kaufprogramm.

Napoleons Traum wird wahr: Die EZB erzwingt den Einheits-Staat in Europa

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat um Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen.

Auch Goldman Sachs muss für Sanierung des US-Haushalts zahlen

Die US-Regierung zwingt Goldman Sachs, Schrottpapiere im Wert von 1,2 Milliarden Dollar zurückzukaufen, die die Investmentbank den staatlichen Immobilienfinanzierern verkauft hatte. Die US-Regierung kann so willkommene Einnahmen verbuchen. Goldman wird die Zahlung verschmerzen: Allein im Jahr 2013 lag der Gewinn der Bank bei 8 Milliarden Dollar. Wenn die Bank es geschickt macht, kann der Rückkauf für sie auch ein gutes Geschäft werden.