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Wachstum

Gewagtes Experiment: Merkel hofft auf Wachstum durch Massen-Einwanderung

Angela Merkel verfolgt mit der Politik der offenen Grenzen auch eine radikale Wende in der Wirtschaftspolitik: Die Einwanderer sollen die deutsche Wirtschaft ankurbeln. So will Merkel dem Drängen des IWF folgen und von der Export-Abhängigkeit zum Binnenwachstum kommen. Zu erwarten ist zunächst ein massiver Bau-Boom. Doch diese Strategie ist hoch riskant.

Zins-Wende: Entscheidung der Fed kann für US-Wahlen entscheidend sein

Für die US-Notenbank hat die Auswirkung ihrer Zins-Entscheidung auf die Entwicklung der US-Wirtschaft Vorrang. Die guten offiziellen Arbeitsmarkt-Daten dürften für die Fed ausreichend sein, um die Zins-Wende sanft einzuleiten. Eine stabile Wirtschaft ist die Voraussetzung für einen Erfolg der Demokraten. Janet Yellen wurde von Obama verpflichtet. Sie weiß, was er von ihr erwartet.

G20: Bei Wachstumsförderung nicht nur auf billiges Geld setzen

Die G20-Industrie- und Schwellenländer haben angesichts der aktuellen Niedrigzinsen in den USA und im Euro-Raum davor gewarnt, bei der Wachstumsförderung zu sehr auf die Geldpolitik zu setzen. Diese allein könne nicht für ausgewogenes Wachstum sorgen, hieß es im Abschlusskommunique eines G20-Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs an Samstag in Ankara. Vielmehr müsse auch die Wirtschafts- und Strukturpolitik dazu ihren Beitrag leisten.

Finanz-Crash könnte Obama und Putin in Allianz zwingen

Der Börsen-Crash vom Montag hat allen vor Augen geführt, dass die Weltwirtschaft eine Einheit ist: Panik ist ein internationales Phänomen und sie verbreitet sich so schnell wie ein Computer-Virus. Gegen Panik hilft nur das eiskalte Kalkül: Barack Obama sollte sich mit dem Erz-Kapitalisten Putin verbünden, um ein Mindestmaß an Stabilität sicherzustellen. Es ist vermutlich seine letzte Chance, die finanzielle Kernschmelze zu verhindern.