Alle Artikel zu:

Zwangsgebühr

Fifa-Korruption blüht dank sagenhafter Summen aus GEZ-Geldern

Die FIFA ist für Korruption so anfällig, weil sie enorme Summen für die Fernsehrechte bei Fußball-Weltmeisterschaften einstreift. Ein wesentlicher Teil dieser Gelder wird über staatliche Zwangsgebühren generiert. Die deutschen Haushalte müssen, ohne jemals gefragt worden zu sein, für Russland und Katar etwa 430 Millionen Euro berappen. ARD und ZDF sollten aus diesem Spiel aussteigen. Es hat nicht das Geringste mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag zu tun.

SWR sendet unverschämt Werbung zum privaten Vorteil eines ZDF-Funktionärs

Der SWR hat dem neuen Buch des ehemaligen ZDF-Funktionärs Markus Schächter ein Interview gewidmet. Gebührengelder werden verschwendet, um die privaten Interessen eines ehemaligen Funktionärs zu befriedigen. Selbstredend kommt in dem Interview keine einzige kritische Frage vor. Stattdessen vergleicht sich der Staatsfunk unterschwellig mit einer Kirche. GEZ statt GOTT - die Arroganz der Funktionäre kennt keine Schamgrenzen mehr.

Olympia-Wahn: ARD und ZDF nehmen auf GEZ-Kosten am Fackellauf teil

Bei Olympischen Spielen brennen bei den GEZ-Sendern regelmäßig alle Sicherungen durch. Der Skandal dieses Jahres: Ein von GEZ-Geldern finanzierter ARD-Mann lief als Fackelträger für die Kommerz-Veranstaltung – zur Belohnung für seine „Lebensleistung“. Auch eine ZDF-Mitarbeiterin lief mit der Fackel. Die Gebührenzahler haben keinerlei Möglichkeit, die Verschwendung ihrer Beiträge bei solch absurden Ritualen zu verhindern.

Millionen-Deal: ZDF verweigert Auskunft über Kosten der Champions League

Das ZDF zahlt Experten zufolge mindestens 150 Millionen Euro an die UEFA, damit der GEZ-Sender bis 2018 die Champions-League übertragen kann. Der Sender weigert sich jedoch, den Preis für die Rechte zu nennen. Konkurrenz bei den Bietern gab es offenbar keine. Die UEFA ist auch in den jüngsten Korruptions-Skandal um die Fußball-WM in Katar verwickelt. Das ZDF schuldet dem Gebührenzahler keinerlei Rechenschaft über den Verbleib seiner Zwangsbeiträge.

Eklat um WDR-Intendant Buhrow: Wodka-Werbung in Live-Sendung

In der WDR-Sendung „WDR-Check“ ist es am Mittwoch zu einem Eklat gekommen: Der neue Intendant Tom Buhrow verteidigte zunächst die GEZ, dann mit betroffener Miene den Jugendschutz – um schließlich vor laufender Kamera mit einer polnischen Musik-Gruppe ein Glas Wodka ex zu trinken. Werbung für harte alkoholische Getränke in einem GEZ-Sender – das hat es bisher noch nicht gegeben. Die Statistiken zeigen einen drastischen Anstieg der Alkohol-Sucht unter Jugendlichen.

Bundestags-Präsident stellt Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk in Frage

Bundestags-Präsident Norbert Lammert kritisiert, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihre „einstigen Standards ständig verfehlen“. Daher stelle sich die Frage, ob das System noch gerechtfertigt sei. Die Attacke wird wenig bewirken: Die Sender haben sich längst juristisch eingemauert. Quoten-Klagen sind irrelevant, weil die Stärke des Systems in der staatlich auf ewig garantierten Zwangs-Finanzierung beruht.