Friedensnobelpreis: Van Rompuy kündigt „hundertjährigen Frieden“ an

In Oslo wurde der diesjährige Friedensnobelpreis an die Herren Barroso, Van Rompuy und Schulz verliehen. Die EU-Funktionäre waren sich ihrer historischen Bedeutung bewusst. Bilder von einer bizarren Inszenierung.

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José Manuel Barroso weiß, mit wem er sich vergleichen muss: Für die Pressedame der EU-Kommission ließ sich Barroso in der selben Denker-Pose fotografieren wie der Stifter des Preises, Alfred Nobel. Die EU wiederum postete die Pose über Twitter. (Foto: Twitter)

José Manuel Barroso weiß, mit wem er sich vergleichen muss: Für die Pressedame der EU-Kommission ließ sich Barroso in der selben Denker-Pose fotografieren wie der Stifter des Preises, Alfred Nobel. Die EU wiederum postete die Pose über Twitter. (Foto: EU Kommission)

EU Ratspräsident Herman Van Rompuy sagte in seiner Rede beim Festbankett (von dem es bisher leider noch keine Fotos gibt), dass man ihn in den späten 40er Jahren in die Psychiatrie gesteckt hätte, wenn er vorhergesagt hätte, dass die EU in so kurzer Zeit in Frieden leben werde. Er kündigte an, dass man in weiteren 40 Jahren den „hundertjährigen Frieden“ feiern werde. Er erinnerte daran, dass er aus der Nähe eines Orts mit dem Namen Waterloo stammt. Über Twitter sagte er, die EU arbeite für die Geschichte (seine Dinner-Rede im Wortlaut – hier).

Die EU bleibt eine dynamische Organisation: Die drei Preisträger. Im Hintergrund der Notausgang. (Foto: euHvR)

Die EU bleibt eine dynamische Organisation: Die drei Preisträger. Im Hintergrund der Notausgang. (Foto: euHvR)

Martin Schulz trug sich in geschliffenem Englisch in das goldene Buch der Rekorde ein. (Foto: Europäisches Parlament)

Martin Schulz trug sich in geschliffenem Englisch in das goldene Buch der Rekorde ein. (Foto: Europäisches Parlament)

Die glücklichen Gewinner mit Buch und Medaille. (Foto: Twitter)

Die glücklichen Gewinner mit Buch und Medaille. (Foto: Twitter)

Van Rompuy via Twitter: "Danke. Wunderschöner Fackelzug in Oslo heute Abend." Es ist unschwer zu erkennen, dass der ohnehin kleine Platz in Oslo halb leer ist. (Foto: euHvR)

Van Rompuy via Twitter: „Danke. Wunderschöner Fackelzug in Oslo heute Abend.“ Es ist unschwer zu erkennen, dass der ohnehin kleine Platz in Oslo halb leer ist. (Foto: euHvR)

Blick eines offiziellen EU-Fotografen auf die Zeremonie. Man hätte dem armen Mann einen besseren Platz anbieten können. So sieht es etwas nach Bunker aus. (Foto: consilium)

Blick eines offiziellen EU-Fotografen auf die Zeremonie. Man hätte dem armen Mann einen besseren Platz anbieten können. So sieht es etwas nach Bunker aus. (Foto: consilium)

Angela Merkel bei der Ankunft im eisigen Oslo: Auch die Bundeskanzlerin freute sich sichtlich auf die Feier zur Verleihung des Nobelpreises an die EU. (Foto: NTB)

Angela Merkel bei der Ankunft im eisigen Oslo: Auch die Bundeskanzlerin freute sich sichtlich auf die Feier zur Verleihung des Nobelpreises an die EU. (Foto: NTB)


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