Revanche für Griechenland?

EU hat kein Energie-Konzept und will Russland wegen Gazprom verklagen

Die EU weiß zwar nicht, woher sie ihre Energie beziehen soll, wenn nicht von Russland - doch Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will nun den Hauptlieferanten Gazprom mit einer Milliarden-Klage belegen. (Foto: dpa)

Die EU weiß zwar nicht, woher sie ihre Energie beziehen soll, wenn nicht von Russland - doch Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will nun den Hauptlieferanten Gazprom mit einer Milliarden-Klage belegen. (Foto: dpa)

Die EU schickt sich zu einer diplomatischen Meisterleistung an: Obwohl die Energie-Union nur auf dem Papier besteht und die EU-Staaten damit vom russischen Erdgas abhängig sind, will die EU-Kommission den russischen Gazprom-Konzern aus Kartellrechstgründen verklagen. Die Aktion könnte auch die Revanche für die russischen Gas-Avancen an Griechenland sein.

Ratlose Alchemisten: Wolfgang Schäuble, Christine Lagarde und George Osborne bei der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. (Foto: dpa)

Ratlose Alchemisten: Wolfgang Schäuble, Christine Lagarde und George Osborne bei der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. (Foto: dpa)

Sparer und Steuerzahler im Visier

Schulden außer Kontrolle: Die Vorahnung eines perfekten Sturms

Der neue Bericht des IWF über die globale Finanz-Stabilität ist ein Eingeständnis des Scheiterns der Alchimisten des Geldes: Schon die kleinste Krise in der Welt kann zu einem Crash führen, fürchten die Finanz-Eliten. Lösungen haben sie keine. Ab sofort gilt das Prinzip „Rette sich, wer kann“. Die Sparer, Steuerzahler und Bank-Kunden sollten höchste Wachsamkeit walten lassen.

Das US-Militär führt ein achtwöchiges Wargame im Inland durch. Dabei soll es um die Eroberung des US-Bundesstaats Texas gehen, der die Rolle eines US-Gegners übernimmt. (Grafik: US Army Special Operations Command)

Das US-Militär führt ein achtwöchiges Wargame im Inland durch. Dabei soll es um die Eroberung des US-Bundesstaats Texas gehen, der die Rolle eines US-Gegners übernimmt. (Grafik: US Army Special Operations Command)

Militär-Einsatz im Inland

Bürgerkrieg: US-Armee simuliert Unruhen zwischen Texas und den USA

Die US-Armee wird im Rahmen des Wargames „Jade Helm 15“ den US-Bundesstaat Texas erobern. Dieser spielt in dem Wargame den Hauptfeind der USA. Es ist unklar, bleibt, ob die amerikanische Regierung mit der Übung auf bürgerkriegsähnliche Unruhen im eigenen Land vorbereiten. In Kalifornien ist in einem Dorf bereits die Nationalgarde aufmarschiert.

Die Geldschwemme der EZB könnte dafür sorgen, dass gegen Jahresende kaum noch Staatsanleihen am Markt verfügbar sein werden, so die Ratingagentur Moodys. (Foto: dpa)

Die Geldschwemme der EZB könnte dafür sorgen, dass gegen Jahresende kaum noch Staatsanleihen am Markt verfügbar sein werden, so die Ratingagentur Moodys. (Foto: dpa)

Gelschwemme drückt Renditen

EZB-Ankäufe treiben Banken in Liquiditäts-Falle

Europäische Banken fürchten, dass durch die EZB-Geldschwemme der Handel mit Anleihen stark zurückgeht. Das Ankauf-Programm wurde zu einem Zeitpunkt gestartet, als die Renditen für Bonds bereits sehr niedrig waren. Dadurch ist es für Händler schwierig Profite zu machen und Anleihen-Halter verzichten auf Verkäufe.

Frankreich wollte ursprünglich zwei Mistral-Hubschrauberträger an Russland liefern. (Foto: dpa)

Frankreich wollte ursprünglich zwei Mistral-Hubschrauberträger an Russland liefern. (Foto: dpa)

Steuer-Gelder für Waffen-Lobby

Friedensforscher: Nato-Mitglieder müssen dauerhaft Militär-Budgets erhöhen

Sam Perlo-Freeman vom Friedensforschungs-Instituts Sipri erklärt, dass die osteuropäischen Staaten wegen ihrer Nato-Mitgliedschaft dauerhaft ihre Militär-Ausgaben erhöhen müssen. Die Rüstungsindustrie verschafft sich so einen Vorteil im Wettlauf der Lobbyisten um europäische Steuergelder.

Der saudi-arabische Verteidigungsminister Prinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz al-Saud gemeinsam mit Militärs. Riad kämpft gegen die Rebellen im Jemen und befürchtet gleichzeitig IS-Anschläge. (Foto: dpa)

Der saudi-arabische Verteidigungsminister Prinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz al-Saud gemeinsam mit Militärs. Riad kämpft gegen die Rebellen im Jemen und befürchtet gleichzeitig IS-Anschläge. (Foto: dpa)

Feinde in Nord und Süd

Saudi-Arabien befürchtet Anschläge auf Öl-Anlagen

Das Königreich Saudi-Arabien befürchtet, dass der IS Anschläge auf Öl-Anlagen oder Einkaufszentren verüben könnte. Die Sicherheitskräfte stehen nach Informationen des Innenministeriums in Riad in Alarmbereitschaft. Doch auch Vergeltungs-Anschläge verfeindeter Rebellen im Jemen sind nicht ausgeschlossen.

Der Euro hat im vergangenen Jahr gegenüber dem Dollar massiv an Wert verloren. (Grafik: Ariva)

Der Euro hat im vergangenen Jahr gegenüber dem Dollar massiv an Wert verloren. (Grafik: Ariva)

Technologie-Riesen mit Verlusten

Starker Dollar schadet den Exporten von US-Technologie

Die US-Konzerne mussten aufgrund des starken Dollars im ersten Quartal Einnahme-Verluste hinnehmen. Insbesondere die Technologie-Branche ist betroffen, denn diese ist hochgradig von den Auslandsmärkten abhängig. Der starke Dollar bremst auch den US-Arbeitsmarkt.

Am Wochenende besuchte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman den griechischen Premier Alexis Tsipras. Am Montag zog die Regierung in Athen die Zügel im Kapitalverkehr deutlich an. (Foto: dpa)

Am Wochenende besuchte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman den griechischen Premier Alexis Tsipras. Am Montag zog die Regierung in Athen die Zügel im Kapitalverkehr deutlich an. (Foto: dpa)

Lokale Behörden geplündert

Regierung in Athen verfügt Vorstufe zu Kapitalverkehrs-Kontrollen

Die griechische Regierung hat verfügt, dass die lokalen Behörden alle Cash-Bestände umgehend an die Zentralbank zu überweisen haben. Damit soll der nächste fällige Kredit an den IWF bezahlt werden. Beobachter sehen darin die Vorstufe zu Kapitalverkehrskontrollen.

Fischstäbchen-Produktion bei Iglo in Bremerhaven. Der britisch-niederländische Lebensmittelkonzern Unilever verkaufte Iglo 2006 an den Finanzinvestor Permira. Dieser wiederum will Iglo an den US-Investor Nomad Foods weiterverkaufen. (Foto: dpa)

Fischstäbchen-Produktion bei Iglo in Bremerhaven. Der britisch-niederländische Lebensmittelkonzern Unilever verkaufte Iglo 2006 an den Finanzinvestor Permira. Dieser wiederum will Iglo an den US-Investor Nomad Foods weiterverkaufen. (Foto: dpa)

Europa lockt US-Investoren

Weicher Euro macht’s möglich: US-Konzern Nomad Foods übernimmt Iglo

Der US-Investor Nomad Foods will Europas größten Tiefkühlkost-Hersteller Iglo für 2,6 Milliarden Euro übernehmen. Die Übernahme gestaltet sich aufgrund des starken Dollars und des schwachen Euros besonders profitabel.

Flüchtlinge stranden am 20. April 2015 vor der Küste der Insel Rhodos. Das Flüchtlingsproblem wird nach dem Tod von hunderten Libyen-Flüchtlingen zu einer humanitären Tragödie ungeahnten Ausmaßes. (Foto: dpa)

Flüchtlinge stranden am 20. April 2015 vor der Küste der Insel Rhodos. Das Flüchtlingsproblem wird nach dem Tod von hunderten Libyen-Flüchtlingen zu einer humanitären Tragödie ungeahnten Ausmaßes. (Foto: dpa)

Folge des Gaddafi-Sturzes

CDU sieht eine „echte Völkerwanderung“ von Libyen nach Europa

Bundesinnenminister Thomas de Maizière erwartet eine Million Flüchtlinge aus Libyen. Der EU-Politiker Elmar Brok spricht gar von einer „echten Völkerwanderung“. Die Aufregung ist allerdings wohlfeil: Bereits vor Jahren waren die EU-Politiker gewarnt worden, dass ein Zerwürfnis mit dem damaligen Machthaber Gaddafi die EU-Südgrenze gefährde. Es folgte der von den USA gewünschte Sturz Gaddafis. Das Problem der Flüchtlinge droht völlig außer Kontrolle zu geraten.

Schlechte Nachrichten für Griechenland: Das Schuldenmachen wird noch einmal teurer. (Foto: dpa)

Schlechte Nachrichten für Griechenland: Das Schuldenmachen wird noch einmal teurer. (Foto: dpa)

Rekordhoch erreicht

Kurzfristige griechische Staatsanleihen schießen in die Höhe

Die Renditen für kurzfristige griechische Anleihen stiegen am Montag um 26 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Zuvor senkte der IWF die Wachstumsprognose für das Land deutlich nach unten. Währenddessen warnen Experten vor einem Crash am Bonds-Markt.

Der Zentrumspolitiker Juha Sipilä (ganz rechts) könnte nach seinem Wahlsieg Finnland auch in der Frage der Russland-Sanktionen auf einen neuen Kurs bringen. (Foto: dpa)

Der Zentrumspolitiker Juha Sipilä (ganz rechts) könnte nach seinem Wahlsieg Finnland auch in der Frage der Russland-Sanktionen auf einen neuen Kurs bringen. (Foto: dpa)

Sipilä will starke Wirtschaft

Finnischer Wahlsieger könnte auf Distanz zu Russland-Sanktionen gehen

Das finnische Wahlergebnis könnte auch Auswirkungen auf die Russland-Politik der EU haben. Der Wahlsieger Juha Sipilä ist eher gegen die Sanktionen, weil sie der finnischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen. Auch der Nato steht Sipilä deutlich kritischer gegenüber als sein Vorgänger Stubbs.

Auch Barack Obama kann Yanis Varoufakis nicht helfen, der IWF muss nach nur drei Tagen seine Wachstumsprognose für Griechenland nach unten korrigieren. (Foto: dpa)

Auch Barack Obama kann Yanis Varoufakis nicht helfen, der IWF muss nach nur drei Tagen seine Wachstumsprognose für Griechenland nach unten korrigieren. (Foto: dpa)

Weltrekord der Korrektur

IWF revidiert Griechenland-Prognose nach nur drei Tagen nach unten

Der internationale Währungsfonds nimmt seine erst am Dienstag erstellte Wachstumsprognose für Griechenland zurück. Die Annahmen seien zu optimistisch. Der IWF sieht die Schuld in den aktuellen Turbulenzen um Griechenland.

Der Chef der Zentrumspartei Juha Sipilä wird vermutlich neuer Premier Finnlands. (Foto: dpa)

Der Chef der Zentrumspartei Juha Sipilä wird vermutlich neuer Premier Finnlands. (Foto: dpa)

Merkel-Freund Stubb abgewählt

Folge der Euro-Krise: Finnen wählen konservative Regierung ab

Die Konservativen haben in Finnland die Parlamentswahl verloren. Die Partei zahlt damit die Rechnung für die Folgen der Euro-Krise. Finnland ist heute in einem schlechteren Zustand als vor der Wahl. Nun dürfte ein Unternehmer Premier werden, der als einen Koalitionspartner auch auf die Euro-Skeptiker zurückgreifen kann.

Kreml-Chef Wladimir Putin gemeinsam mit seinem Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow (li.) und Verteidigungs-Minister Sergej Schoigu. Russland fühlt sich bedroht und will dem Westen eine „angemessene“ und „verhältnismäßige“ Antwort geben. (Foto: dpa)

Kreml-Chef Wladimir Putin gemeinsam mit seinem Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow (li.) und Verteidigungs-Minister Sergej Schoigu. Russland fühlt sich bedroht und will dem Westen eine „angemessene“ und „verhältnismäßige“ Antwort geben. (Foto: dpa)

Raketen und bunte Revolutionen

Russland: Nato gefährdet militärisches Gleichgewicht in Europa

Der russische Generalstabs-Chef Valeri Gerasimow sagt, dass die USA mit der Entwicklung von nicht-nuklearen Hochpräzisions-Waffen und der Stationierung von Raketen-Systemen in Europa das nukleare Gleichgewicht außer Kraft setzen. Doch jenes Gleichgewicht sei ein Garant für den Weltfrieden. Die Nato und die US-Regierung würden Russland ganz offen bedrohen. Deshalb bereitet sich der Kreml auf eine „angemessene“ Antwort vor, so der General.

Google droht Webseiten ohne Mobil-Optimierung mit schlechtem Ranking. (Foto: dpa)

Google droht Webseiten ohne Mobil-Optimierung mit schlechtem Ranking. (Foto: dpa)

Ranking wird überarbeitet

Google bestraft Unternehmen ohne mobile Internetseite

Unternehmen müssen ihre Internetseiten für mobile Geräte optimieren. Sonst droht ihnen eine Herabstufung in den Suchergebnissen von Google. Der Suchmaschinenbetreiber überarbeitet sein Ranking. Die Seiten der EU und Microsoft könnten bald nicht mehr auf der ersten Seite der Suchergebnisse stehen.

Laute Musik ohne Reue: Durch den psychoakkustischen Verstärker sollen Lärmbelästigung und Hörschäden vermeiden werden. (Foto: dpa)

Laute Musik ohne Reue: Durch den psychoakkustischen Verstärker sollen Lärmbelästigung und Hörschäden vermeiden werden. (Foto: dpa)

Nie mehr Lärmbelästigung

Lautstärke ohne Lärm: Neues Sound-System schont die Nachbarn

Ein revolutionäres Sound-System kann die Lautstärke von Konzerten verdoppeln, ohne dabei den Schalldruck zu vergrößern. Damit wird die Musik in einem Raum doppelt so laut wahrgenommen, dringt jedoch nicht durch Wände. Auch die Klangqualität steigt trotz gleicher Dezibelzahl.

Das Geschäft mit gefälschten Akkus boomt, da die Kopien optisch kaum vom Original zu unterscheiden sind. (Screenshot)

Das Geschäft mit gefälschten Akkus boomt, da die Kopien optisch kaum vom Original zu unterscheiden sind. (Screenshot)

Alles nur Kopien

Test: 12 von 12 Samsung-Akkus bei Amazon sind gefälscht

Bei Amazon erhält man in 12 von 12 getesteten Fällen einen gefälschten Akku, wenn man einen neuen für sein Samsung Handy bestellen will. Das Geschäft mit Fälschungen boomt, da der Qualitätsunterschied oft erst nach Monaten deutlich wird.

Die Robo-Arme haben ihr Handwerk von Sterne-Köchen abgeschaut und finden bei Nichtbenutzung im Küchenschrank Platz. (Screenshot)

Die Robo-Arme haben ihr Handwerk von Sterne-Köchen abgeschaut und finden bei Nichtbenutzung im Küchenschrank Platz. (Screenshot)

Für 14.000 Euro

Roboter im Küchenschrank kocht Sterne-Menü

Das britische Unternehmen Moley hat den Prototyp eines „Robo-Chefkochs“ vorgestellt. Die feinmotorisch hochentwickelte Maschine passt in den Küchenschrank und lernt durch Nachahmung von Sterneköchen. 2017 soll ein serienreifes Exemplar für rund 14.000 Euro auf den Markt kommen.

Hochautomatisierte Flugzeuge sind kaum gegen Hackerangriffe geschützt, ältere Flugzeuge seien dafür weniger anfällig, so der US-Bericht. (Foto. dpa)

Hochautomatisierte Flugzeuge sind kaum gegen Hackerangriffe geschützt, ältere Flugzeuge seien dafür weniger anfällig, so der US-Bericht. (Foto. dpa)

Cyber-Angriff im Cockpit

USA warnen vor Hackerangriffen auf ferngesteuerte Flugzeuge

Ein US-Regierungsbericht warnt vor ernsten Sicherheitslücken bei modernen Passagierflugzeugen. Cyber-Terroristen könnten sich demnach zu leicht in die Bord-Elektronik einhacken und die Maschinen fernsteuern. Die Diskussion um die Vor- und Nachteile der Automatisierung wird zunehmend unübersichtlicher: Noch tags zuvor hat die deutsche Flugsicherung eine Fernsteuerung von Flugzeugen als Sicherheitsmaßnahme vorgeschlagen.

Netflix-Chef Reed Hastings 2014 in Berlin bei einer Netflix Party. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Netflix-Chef Reed Hastings 2014 in Berlin bei einer Netflix Party. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

62 Millionen Abonnenten

Video-Streaming: Netflix gewinnt fast fünf Millionen Nutzer hinzu

Der Vide-Streaming-Dienst Netflix hat allein im vergangenen Quartal rund fünf Millionen neue Abonnenten gewonnen. Netflix-Chef Hastings macht eigene Serienproduktionen wie House of Cards für den Erfolg verantwortlich. Weltweit hat der US-Anbieter inzwischen über 62 Millionen Kunden.

Nicht zuletzt die hohen Benzinpreise treiben in der Türkei die Nachfrage nach Elektroautos. (Screenshot)

Nicht zuletzt die hohen Benzinpreise treiben in der Türkei die Nachfrage nach Elektroautos. (Screenshot)

Erfindergeist türkischer Studenten

Türkisches Elektroauto schafft 2500 Kilometer für nur 13 Euro

Studenten aus Istanbul haben ein Elektroauto gebaut, das sie in der ganzen Türkei getestet haben. Dabei hat das „T-1“ eine hervorragende Alltagstauglichkeit bewiesen. Weite Strecken können mit bis zu 130 Stundenkilometern zurückgelegt werden.

Die EU-Wettberwebskommissarin Margrethe Vestager macht ernst und verklagt Google wegen unfairen Wettbewerbs. (Foto: dpa)

Die EU-Wettberwebskommissarin Margrethe Vestager macht ernst und verklagt Google wegen unfairen Wettbewerbs. (Foto: dpa)

Milliarden-Strafe möglich

Unfairer Wettbewerb: EU klagt gegen Google

Die EU-Kommission leitet eine Kartellverfahren gegen Google ein. Dem Internet-Konzern wird offiziell unfairer Wettbewerb vorgeworfen. Google habe mit der Marktmacht des Betriebssystems Android auf dem Markt für Mobilgeräte Konkurrenten benachteiligt. Auch bei der bei der Anzeige von Suchergebnissen wird Google unfairer Wettbewerb vorgeworfen.

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Viele Krisen, falsche Lösungen

Die eigenen Werte verraten: Das Ende Amerikas als Weltmacht

Die USA verlieren den Nimbus einer Weltmacht. In kurzer Folge konnte die US-Regierung ihre geopolitischen Interessen an mehreren Schauplätzen nicht mehr durchsetzen und musste – mehr oder weniger ungeordnet – den Rückzug antreten. Die nächste Schlappe droht im Jemen. In den USA selbst wächst die Kritik an einer einfallslos-monolithischen Politik-Doktrin.

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an der Nato

Französischer Geheimdienst: Russland plante nie eine Invasion in der Ukraine

Der Chef des französischen Militär-Geheimdienstes hat die US-Dominanz der Nato in Fragen der militärischen Aufklärung kritisiert: Die französischen Dienste hätten zu keinem Zeitpunkt Anzeichen einer geplanten russischen Invasion in der Ukraine gehabt. Doch die französischen Erkenntnisse wurden von den Amerikanern nicht berücksichtigt.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Modell für Europa

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.

Frankreich wollte ursprünglich zwei Mistral-Hubschrauberträger an Russland liefern. (Foto: dpa)

Friedensforscher: Nato-Mitglieder müssen dauerhaft Militär-Budgets erhöhen

Sam Perlo-Freeman vom Friedensforschungs-Instituts Sipri erklärt, dass die osteuropäischen Staaten wegen ihrer Nato-Mitgliedschaft dauerhaft ihre Militär-Ausgaben erhöhen müssen. Die Rüstungsindustrie verschafft sich so einen Vorteil im Wettlauf der Lobbyisten um europäische Steuergelder.

Flüchtlinge stranden am 20. April 2015 vor der Küste der Insel Rhodos. Das Flüchtlingsproblem wird nach dem Tod von hunderten Libyen-Flüchtlingen zu einer humanitären Tragödie ungeahnten Ausmaßes. (Foto: dpa)

CDU sieht eine „echte Völkerwanderung“ von Libyen nach Europa

Bundesinnenminister Thomas de Maizière erwartet eine Million Flüchtlinge aus Libyen. Der EU-Politiker Elmar Brok spricht gar von einer „echten Völkerwanderung“. Die Aufregung ist allerdings wohlfeil: Bereits vor Jahren waren die EU-Politiker gewarnt worden, dass ein Zerwürfnis mit dem damaligen Machthaber Gaddafi die EU-Südgrenze gefährde. Es folgte der von den USA gewünschte Sturz Gaddafis. Das Problem der Flüchtlinge droht völlig außer Kontrolle zu geraten.

Der Zentrumspolitiker Juha Sipilä (ganz rechts) könnte nach seinem Wahlsieg Finnland auch in der Frage der Russland-Sanktionen auf einen neuen Kurs bringen. (Foto: dpa)

Finnischer Wahlsieger könnte auf Distanz zu Russland-Sanktionen gehen

Das finnische Wahlergebnis könnte auch Auswirkungen auf die Russland-Politik der EU haben. Der Wahlsieger Juha Sipilä ist eher gegen die Sanktionen, weil sie der finnischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen. Auch der Nato steht Sipilä deutlich kritischer gegenüber als sein Vorgänger Stubbs.