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Die Stunde der Spekulanten

Crash-Gefahr: Der globale Währungskrieg gerät außer Kontrolle

In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

Es ist der gefährlichste Fehler im System: Die Abwertung des chinesischen Yuan kann eine globale Banken- und Schuldenkrise auslösen. China würde in diesem weltweiten Blitz-Währungskrieg schweren Schaden nehmen - genauso wie alle Exportnationen. Ein großer Verlierer wäre Deutschland. Die Sieger wären die US-Hedge Funds, deren Spekulation zum Geschäft des Jahrhunderts würden.

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem fürchtet eine Invasion der Saudis. (Foto: dpa)

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem fürchtet eine Invasion der Saudis. (Foto: dpa)

Syrien warnt vor Aggression

Eskalation: Saudi-Arabien bereit zur Invasion in Syrien

Saudi-Arabien hat sich bereit erklärt, mit Elite-Soldaten in Syrien einzumarschieren. Washington zeigt sich hoch erfreut. Denn die US-Regierung will verhindern, dass Russland eine dominante Rolle bei der Aufteilung Syriens spielt. Das Nato-Land Türkei fürchtet, dass die von den USA unterstützten und von den Russen besiegten Terroristen nun in die Türkei ausweichen könnten. Die Situation könnte zu einer gefährlichen Konfrontation ausarten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Türkei setzt EU das Messer an

Flüchtlinge: Erdogan knallhart, Angela Merkels CDU peinlich-hilflos

Der türkische Präsident Erdogan hat der EU bei der Verhandlung über die Flüchtlinge gnadenlos das Messer angesetzt, wie aus einem soeben veröffentlichten Gesprächsprotokoll hervorgeht. Hilflos sind die Reaktionen von EU-Präsident Juncker; peinlich die Weltfremdheit von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Die Begrenzung des Gebrauchs von Bargeld in Deutschland dürfte bald kommen. (Foto: dpa)

Die Begrenzung des Gebrauchs von Bargeld in Deutschland dürfte bald kommen. (Foto: dpa)

Eingriff in Freiheitsrechte

Früherer Höchstrichter: Bargeld-Obergrenze ist verfassungswidrig

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält Beschränkungen von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. Dass diese Tatsache die Regierung davon abhalten wird, eine Grenze von 5.000 Euro einzuführen, ist allerdings unwahrscheinlich.

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Der Preis der Kriege

Weltbank: Kriege zerstören Länder im Nahen Osten

Die Weltbank hat ihre Konjunktureinschätzung für die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA) für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die zahlreichen militärischen Auseinandersetzungen führten demnach zu einer Senkung des regionalen Bruttoinlandsprodukts auf 2,6 Prozent. Die Folgen der Kriege wirken sich bereits verheerend für die Volkswirtschaften der Region aus.

Syrische Flüchtlinge kommen am 7. Februar in Kilis an. (Foto: dpa)

Syrische Flüchtlinge kommen am 7. Februar in Kilis an. (Foto: dpa)

"Soll Allah ihnen helfen"

Türken in Grenzstadt Kilis wollen keine Syrer mehr aufnehmen

Die Stimmung an der türkisch-syrischen Grenze kippt zu Ungunsten der syrischen Flüchtlinge. Die türkische Bevölkerung fürchtet einen Massenexodus, der das Leben aus den Fugen bringen könnte. Sie fordern: Der Staat muss sich zuerst um seine eigenen Bürger kümmern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an Russland

Eskalation droht: Merkel will Nato vor die türkische Küste entsenden

Bundeskanzlerin Merkel will die Nato vor die türkische Küste entsenden. Das Militär-Bündnis soll die Türkei im Kampf gegen Schlepper unterstützen. Es ist unklar, ob die verstärkte Militär-Präsenz im Zusammenhang mit der Zuspitzung in Syrien zusammenhängt. Merkel übte ungewöhnlich scharfe Kritik am russischen Einsatz in Syrien.

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Marke von 9000 Punkten unterschritten

Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober 2014

Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag deutliche Verluste verzeichnet und beendete den Handel mit einem Minus von 3,3 Prozent. Damit lag der Kurs so tief wie seit Oktober 2014 nicht mehr. Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank brachen um über 9 Prozent ein.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann greift den Plan von Wolfgang Schäuble zur Schaffung eines Euro-Staats auf. Hier die beiden im September 2014 in Mailand. (Foto: dpa)

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann greift den Plan von Wolfgang Schäuble zur Schaffung eines Euro-Staats auf. Hier die beiden im September 2014 in Mailand. (Foto: dpa)

Schaffung des Euro-Staats

Bundesbank fordert weitgehende Aufgabe der deutschen Souveränität

Die Deutsche Bundesbank macht sich überraschend zum Vorreiter einer weitgehenden Aufgabe der fiskalpolitischen Souveränität Deutschlands. Gemeinsam mit der französischen Notenbank sieht sie die Lösung der Euro-Krise in einer massiven Zentralisierung der Befugnisse auf EU-Ebene.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Neue Schulden

Merkels Flüchtlingspolitik: Wie aus politischen Fehlern politische Schuld entsteht

Der Zustrom der Flüchtlinge ist ein Problem, da er bestehende Probleme in Deutschland massiv verschärft. Die Flüchtlinge treffen auf eine seit Jahrzehnten neoliberal ausgedörrte staatliche Infrastruktur. Zudem ist der Wohnungsmarkt stark geschrumpft. Doch Angela Merkel reagiert nicht.

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

250 Euro mehr

Bundestags-Abgeordnete erhalten automatische Diäten-Erhöhung

Ab Juli erhalten die Bundestags-Abgeordneten 250 Euro mehr im Monat. Per Gesetz wurde beschlossen, dass die Diäten an die Entwicklung der Bruttolöhne gekoppelt werden. Die Anhebung erfolgt damit erstmals automatisch ohne Debatte und Abstimmung.

Händlern bereitet die Verfassung des Weltfinanzsystems zunehmend Sorgen. (Grafik: ariva.de)

Händlern bereitet die Verfassung des Weltfinanzsystems zunehmend Sorgen. (Grafik: ariva.de)

Sorge um das Finanzsystem

Börse in Tokio bricht fünf Prozent ein

Die Aktienmärkte in Japan haben am Dienstag deutlich tiefer geschlossen. Der Kurs des Leitindex Nikkei gab um über 5 Prozent nach. Wie schon zuvor in Europa verzeichneten Bankaktien große Verluste. Anleger äußerten zunehmend Sorgen um die Stabilität des globalen Finanzsystems.

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Abschmelzender Staatsschatz

Chinas Devisen-Reserven sinken unter 3-Jahres-Tief

Chinas Währungsreserven sind im Januar um rund 100 Milliarden Dollar gesunken. Mit etwa 3,23 Billionen Dollar liegen diese so niedrig wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Ein Großteil des Abbaus ist auf die Bemühungen der Regierung zurückzuführen, den Wert des Yuan zum Dollar zu stabilisieren um die laufende Kapitalflucht zu drosseln.

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Furcht vor Pleitewelle

Europas Banken: Absicherung gegen Kredit-Ausfall verteuert sich deutlich

Anleger befürchten offensichtlich zunehmend Pleiten europäischer Banken. Die Preise von Versicherungen gegen Kreditausfälle sind stark angestiegen und haben den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Im Fokus stehen die Deutsche Bank und die Credit Suisse.

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Abschreibung in Millionenhöhe

Kanadas Zentralbank schreibt Beteiligung an Maple Bank ab

Die Kanadische Zentralbank hat ihre Beteiligung an der am Wochenende geschlossenen Maple Bank abgeschrieben. Die Zentralbank hält rund 25 Prozent an der Muttergesellschaft der Bank. Die deutsche Finanzaufsicht hatte das Frankfurter Geldhaus aufgrund von Ermittlungen für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Einigung in Millionenhöhe

Julius Bär zahlt in den USA Millionen-Strafe

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat eine Einigung im langwierigen Steuerstreit mit den USA erzielen können. Die US-Staatsanwaltschaft gab demnach am Donnerstag eine Strafzahlung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt.

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