Russland wird ignoriert

Unbeirrbar auf dem falschen Weg: EU pumpt weitere Milliarden in die Ukraine

Schlafwandlerische Heiterkeit in Kiew: Donald Tusk, Petro Poroschenko und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Schlafwandlerische Heiterkeit in Kiew: Donald Tusk, Petro Poroschenko und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Mit viel Pathos haben sich die EU-Spitzen und die ukrainische Regierung bei einem Gipfel in Kiew auf die Schultern geklopft. Die Assoziierung soll vorangetrieben werden. Die Nato-Partnerschaft hat begonnen. Visa-Freiheit heißt das gemeinsame Ziel. Bezahlt wird der Fortschritt mit weiteren 1,8 Milliarden aus europäischen Steuergeldern. Eine Kontrolle der Verwendung der Gelder findet nicht statt. So sieht Politik aus, die sich selbst ad absurdum führt.

Лох-Несс

Finnland feuert Warnschüsse auf angeblich feindliches U-Boot

Unterwasser-Alarm in Skandinavien: Die finnische Marine hat Warnbomben auf ein angebliches U-Boot abgegeben, das angeblich in finnischen Hoheitsgewässern kreuzte. Erst vor wenigen Monaten hatten die Schweden ein angebliches rurrisches U-Boot gejagt. In Finnland wird eine Regierung gebildet, es werden harte Budgetverhandlungen erwartet. Gut denkbar, dass die finnische Armee mit der Aktion auf hoher See versucht, von Kürzungen verschont zu bleiben.

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Regieren gegen die Bürger

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

US-Präsident Barack Obama will Griechenland nicht in die Einflussphäre Russlands entlassen. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama will Griechenland nicht in die Einflussphäre Russlands entlassen. (Foto: dpa)

Keine Zustimmung aus Ankara

USA wollen Gas-Allianz zwischen Russland und Griechenland verhindern

Griechenland könnte im Zuge des russischen Pipeline-Projekt Turkish Stream zu einer wichtigen Energiedrehscheibe innerhalb der EU werden. Doch die USA wollen jegliche Energie-Deals zwischen Athen und Moskau verhindern. Allerdings hat der US-Verbündete Türkei dem Projekt noch keine Zusage gegeben. Die Regierung in Ankara möchte sich nicht mit den USA anlegen.

Die Journalisten des staatlichen spanischen Fernsehens wollen nicht länger die Büttel der Parteien sein. (Foto: dpa)

Die Journalisten des staatlichen spanischen Fernsehens wollen nicht länger die Büttel der Parteien sein. (Foto: dpa)

„Ideologische Kontrolle“

Gegen Propaganda: Aufstand der Journalisten im spanischen Staats-TV

Journalisten des spanischen Staatskanals TVE haben in Brüssel Beschwerde gegen ihren eigenen Sender eingereicht. Sie bezeichneten TVE als „Propagandainstrument im Dienst der Regierung“. Kritische Berichte über Korruption in der Regierung werden unterdrückt, Oppositionsparteien wie Podemos oder Befürworter der katalanischer Unabhängigkeit würden bewusst schlecht dargestellt. Aus deutschen Anstalten ist eine derartige Initiative nicht bekannt.

Die Vorherrschaft im Weltraum ist entscheidend für Spionage und Kriege auf dem Erdball. (Foto: dpa)

Die Vorherrschaft im Weltraum ist entscheidend für Spionage und Kriege auf dem Erdball. (Foto: dpa)

Verwirrung beim CIA

Washington nervös: Russland fotografiert US-Spionage-Satellit

Die Russen haben die Amerikaner mit Fotos ihres eigenen Spionage-Satelliten überrascht. Auch wenn die Fotos unspektakulär sind: Die US-Regierung rätselt, was Russland mit der Veröffentlichung bezwecken will. Die Aktion könnte die Botschaft enthalten: Wir wissen immer, was ihr vorhabt.

China plant eine Offensive im globalen Währungskrieg. (Foto: dpa)

China plant eine Offensive im globalen Währungskrieg. (Foto: dpa)

Antwort auf starken Dollar

Währungskrieg: China will unbegrenzt Geld drucken

In China bahnt sich offenbar eine Quantitative Lockerung im Stil der Fed und der EZB an. Die Zentralbank soll „unkonventionelle Schritte“ diskutieren, wie den Erwerb von Anleihen lokaler Provinzen. Die Vorzeichen in China sind ähnlich zu jenen der USA, bevor die Fed die Geldschwemme beschlossen hat.

Der Kupfer-Preis am London Metall Exchange für den 27. April 2015. (Grafik: ariva.de)

Der Kupfer-Preis am London Metall Exchange für den 27. April 2015. (Grafik: ariva.de)

Börsen im Krisen-Modus

Nervöse Märkte: Öl, Gold und Kupfer deutlich teurer

Auf den internationalen Rohstoff-Märkten ist eine gewisse Nervosität festzustellen. Bei ungewöhnlich hohen Handelsvolumia stiegen die Preise für Gold, Silber, Kupfer und Erdöl am Montag deutlich an. Dies deutet darauf hin, dass sich zahlreiche Markteilnehmer auf eine Krise einstellen.

Griechenlands Premier Tsipras nimmt seinen Finanzminister Varoufakis aus der Schusslinie, weil die Euro-Retter mit dem streitbaren Ökonomen nicht mehr verhandeln wollen. (Foto: dpa)

Griechenlands Premier Tsipras nimmt seinen Finanzminister Varoufakis aus der Schusslinie, weil die Euro-Retter mit dem streitbaren Ökonomen nicht mehr verhandeln wollen. (Foto: dpa)

Tsipras opfert Varoufakis

Internationale Gläubiger nehmen griechisches Staats-Vermögen ins Visier

Die internationalen Gläubiger haben offenbar ein Auge auf die staatlichen Assets geworfen. Denn Griechenland ist mit Assets in der Höhe von mindestens 50 Milliarden Euro viel zahlungskräftiger als von der Regierung in Athen behauptet. Die Enteignung von griechischem Volksvermögen könnte Teil der Lösung sein. Einen ersten symbolischen Schritt hat Premier Tsipras am Montag gemacht und opfert seinen Finanzminister, mit die Euro-Retter nicht verhandeln wollen.

Ein Wrackteil der abschossenen MH17. Die Bundesregierung soll vom BND bereits vor der Katastrophe informiert worden sein, dass eine akute Gefahr für die zivile Luftfahrt beim Überfliegen der Ost-Ukraine besteht. (Foto: dpa)

Ein Wrackteil der abschossenen MH17. Die Bundesregierung soll vom BND bereits vor der Katastrophe informiert worden sein, dass eine akute Gefahr für die zivile Luftfahrt beim Überfliegen der Ost-Ukraine besteht. (Foto: dpa)

Luftraum hätte gesperrt werden müssen

Vor MH17: BND warnte Bundesregierung vor Linien-Flügen über Ukraine

Die Bundesregierung wurde offenbar bereits vor dem Abschuss von Flug MH17 über die Gefahren im Luftraum über der Ukraine informiert. Die Regierung hat die Warnungen des BND und des Auswärtigen Amts jedoch nicht an die deutschen Fluggesellschaften weitergegeben. Andere Airlines mieden den Luftraum zu diesem Zeitpunkt bereits. Die Ukraine wäre verpflichtet gewesen, den Luftraum zu sperren. Der Fall bleibt unaufgeklärt und das ist ein Skandal.

Jazenjuk und Merkel: Deutschland ruft der Ukraine die Punkte des Minsker Abkommens in Erinnerung. (Foto: dpa)

Jazenjuk und Merkel: Deutschland ruft der Ukraine die Punkte des Minsker Abkommens in Erinnerung. (Foto: dpa)

Taktische Vernunft

Deutschland mahnt Ukraine: Russland keinen Vorwand für einen Krieg liefern

In der EU sind erstmals Stimmen laut geworden, Kiew möge sich an die Minsker Vereinbarungen halten. Doch die EU-Motivation ist nicht, echten Druck auf die Jazenjuk-Regierung auszuüben: Russland könnte die mangelnde Kooperation von Kiew zum Vorwand nützen, um die Lage wieder zu eskalieren. Deutschland ruft auch Brüssel zur Vernunft.

Langsam verschwinden auch die Euros der einfachen Griechen im Dunkel der Staatskassen. (Foto: dpa)

Langsam verschwinden auch die Euros der einfachen Griechen im Dunkel der Staatskassen. (Foto: dpa)

Sorge wegen Bank-Run

Griechenland konfisziert Bankguthaben von kleinen Schuldnern

Die griechischen Finanzbehörden haben offenbar damit begonnen, die Konten von Steuer-Schuldnern zu konfiszieren. Doch es trifft nicht die reichen Reeder: Unter anderem soll einem Griechen das Konto gesperrt worden sein, weil der 200 Euro Steuerschulden hatte. Die Maßnahme ist höchst riskant, weil sie einen Bank-Run auslösen könnte.

„Varoufakis Rallye“

Börse: Dax schließt erneut über 12.000 Punkten

Nach anfänglicher Schwäche legt der Dax den Turbo ein: Auslöser ist die Einschränkung der Macht von Varoufakis bei der European Working Group (EWG) - ein Vertrauter von Tsipras wird nun in den Verhandlungen mit den Gläubigern in die erste Reihe rücken. Das nährt den Optimismus, dass doch noch eine Einigung mit den Gläubigern gefunden werden kann.

Der 5-Euro-Schein: Künftig das höchste der Gefühle für den Bank-Kunden? (Foto: dpa)

Der 5-Euro-Schein: Künftig das höchste der Gefühle für den Bank-Kunden? (Foto: dpa)

Cash für Alte und Arme

Abschaffung von Bargeld: Nur noch Fünf-Euro-Scheine für die Kunden?

Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld gewinnt an Fahrt. Die Finanzbranche sondiert Wege, um den Bank-Kunden den Fluchtweg gegen Strafzinsen für Sparguthaben abzuschneiden. Der neueste Vorschlag: Es sollen künftig nur noch 5-Dollar (Euro)-Scheine ausgegeben werden, um den Zahlungsverkehr bei kleinen Einkäufen zu erleichtern.

Die mysteriösen Apple-Autos mit Dachkameras könnten Umgebungs-Daten für smarte Karten sammeln. (Screenshot)

Die mysteriösen Apple-Autos mit Dachkameras könnten Umgebungs-Daten für smarte Karten sammeln. (Screenshot)

Präzisere Navigation

„Nach der Kirche links“: Apple patentiert smartes Navigationssystem

Eine neue Navigations-Software soll Autofahrern künftig umgebungsbezogene Anweisungen geben. Ein Software-Patent von Apple erkennt dazu die Landschaft. Statt „nach 300 Metern abbiegen“ könnte das Navi künftig sagen: „Nach dem Restaurant an der Ecke links“.

Glasfaser-Kabel erreichen dank neuer Technologien immer größere Bandbreiten. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Glasfaser-Kabel erreichen dank neuer Technologien immer größere Bandbreiten. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

255 Terabits pro Faser

Siebenspurige Glasfaser ermöglicht Rekord-Bandbreiten

Neue Technologien machen Bandbreiten von 255 Terabits pro Sekunde möglich. Dieser Rekordwert soll schon in wenigen Jahren Standard werden. Zum Ende des Jahrzehnts sollen jede Sekunde sogar Datenmengen in der Größenordnung von Petabits durch die Kabel fließen - was einer Quadrillion Bits entspricht.

Wer haftet bei Unfällen, wenn es keinen Fahrer mehr gibt? (Foto: BMW)

Wer haftet bei Unfällen, wenn es keinen Fahrer mehr gibt? (Foto: BMW)

Zukunft des fahrerlosen Autos

BMW: „Ein Roboter beschützt immer zuerst seinen Eigentümer“

Autos treffen Entscheidungen im Verkehr zunehmend ohne den Fahrer. Das wirft die Frage auf, wer bei Unfällen haftet. Im Schadensfall könnte daher künftig die Allgemeinheit in die Verantwortung genommen werden - schließlich profitiere sie auch davon, dass die Automatisierung den Verkehr insgesamt sicherer macht, so ein BMW-Experte zu den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Die Überwachungs-Sensoren in der Apple Watch lassen sich nicht ausschalten. Die Gesundheitsdaten könnten in den falschen Händen zu Diskriminierung von Kranken führen. (Foto: dpa)

Die Überwachungs-Sensoren in der Apple Watch lassen sich nicht ausschalten. (Foto: dpa)

„Spion am Handgelenk?“

Verbraucherzentrale warnt vor Überwachung durch Apple Watch

Die Verbraucherzentrale warnt vor dem leichtfertigen Umgang mit den eigenen Gesundheits-Daten beim Tragen der Apple Watch. Die Sensoren zur Überwachung der Körperfunktionen sind bei der Uhr nicht ausschaltbar. Mit den Daten könnten etwa Versicherer aufgrund eines schlechten Gesundheitsprofils Leistungen verweigern.

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Goldfischglas statt Ozean

Weltweiter Widerstand gegen Facebooks „gratis Internet“

Facebooks Projekt, mit Drohnen freien Internet-Zugang an entlegene Orte zu bringen, stößt auf Widerstand bei Bürgerrechtlern. Die Kritik: Nur die Seiten der Werbepartner sind gratis zugänglich. Zudem verzichten die Regierungen wegen der Partnerschaft mit Facebook auf einen eigenen Netzausbau.

Stadtautobahnen in Peking stellen enorme Herausforderungen an autonome Fahrzeuge. (Foto: dpa)

Stadtautobahnen in Peking stellen enorme Herausforderungen an autonome Fahrzeuge. (Foto: dpa)

Zusammenarbeit mit BMW

Internet-Konzern Baidu bringt selbstfahrendes Auto auf Pekings Straßen

Der chinesische Internetkonzern Baidu entwickelt ein eigenes teilautonomes Auto. Es werde noch 2015 auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt erprobt, so der Forschungschef des Unternehmens. Baidu kooperiert für das Projekt mit BMW.

Der Telekom-Chef Timotheus Hoettges fodert, Whatsapp und co sollten den gleichen Beschränkungen unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter. (Foto: dpa)

Der Telekom-Chef Timotheus Hoettges fodert, Whatsapp und co sollten den gleichen Beschränkungen unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter. (Foto: dpa)

EU-Regeln für Whatsapp und Co gefordert

Telekom will gratis Internet-Telefonie-Dienste beschränken

Die Deutsche Telekom will die kostenlosen Internet-Telefonie-Dienste wie Whatsapp, Facebook und Skype beschränken. Die App-Anbieter sollten demnach den gleichen Spielregeln unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter und sich an den Kosten für den Netzausbau beteiligen. Die gratis Messenger-Dienste bedrohen zunehmend die Gewinne der Netzbetreiber.

Hochpräzise Kartendaten sind Voraussetzung für die Entwicklung von fahrerlosen Autos - Nokia will für den Kartendienst 3 Milliarden Euro verlangen. (Foto: dpa)

Hochpräzise Kartendaten sind Voraussetzung für die Entwicklung von fahrerlosen Autos - Nokia will für den Kartendienst 3 Milliarden Euro verlangen. (Foto: dpa)

Poker um Übernahme

Deutsche Autobauer konkurrieren mit Apple um Nokias Kartendienst

BMW, Audi und Daimler wollen gemeinsam den Karten- und Navigationsdienst von Nokia kaufen. Auch der Fahrdienst Uber und Facebook seien interessiert an den digitale Straßenkarten, die für die Entwicklung fahrerloser Autos benötigt werden. Nokia hingegen wartet ab und hofft auf noch höhere Gebote.

Wer sein Paket nicht zuhause empfangen kann, lässt es sich künftig einfach in das Auto liefern. (Foto: DHL)

Wer sein Paket nicht zuhause empfangen kann, lässt es sich künftig einfach in das Auto liefern. (Foto: DHL)

Zustellung per App

Das Auto als Paket-Station: DHL liefert Päckchen in den Kofferraum

Amazon, DHL und Audi testen in einem Pilotversuch die Zustellung von Paketen in den Kofferraum. Per App bekommt der Postbote den Standort des Autos und einen Einmal-Code, mit dem er den Kofferraum öffnen kann. So sollen Kunden ihre Pakete auch dann erhalten, wenn sie tagsüber nie zuhause sind.

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Übertragung mit LED

Licht-Technologie verzehnfacht Bandbreite von WLAN-Netzen

Eine neue LED-Technologie kann die Bandbreite von WLAN-Systemen um das 10-fache erhöhen. Forscher haben dazu einen Weg gefunden, die Daten über das Licht zu übertragen. Die Technologie könnte günstig in bestehenden WLAN-Systeme integriert werden und sogar Video-Streaming auch an Orten mit hoher Nutzerzahl wie Flughafen-Terminals oder Coffee-Shops ermöglichen.

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Viele Krisen, falsche Lösungen

Die eigenen Werte verraten: Das Ende Amerikas als Weltmacht

Die USA verlieren den Nimbus einer Weltmacht. In kurzer Folge konnte die US-Regierung ihre geopolitischen Interessen an mehreren Schauplätzen nicht mehr durchsetzen und musste – mehr oder weniger ungeordnet – den Rückzug antreten. Die nächste Schlappe droht im Jemen. In den USA selbst wächst die Kritik an einer einfallslos-monolithischen Politik-Doktrin.

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an der Nato

Französischer Geheimdienst: Russland plante nie eine Invasion in der Ukraine

Der Chef des französischen Militär-Geheimdienstes hat die US-Dominanz der Nato in Fragen der militärischen Aufklärung kritisiert: Die französischen Dienste hätten zu keinem Zeitpunkt Anzeichen einer geplanten russischen Invasion in der Ukraine gehabt. Doch die französischen Erkenntnisse wurden von den Amerikanern nicht berücksichtigt.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Modell für Europa

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.

Finnland feuert Warnschüsse auf angeblich feindliches U-Boot

Unterwasser-Alarm in Skandinavien: Die finnische Marine hat Warnbomben auf ein angebliches U-Boot abgegeben, das angeblich in finnischen Hoheitsgewässern kreuzte. Erst vor wenigen Monaten hatten die Schweden ein angebliches rurrisches U-Boot gejagt. In Finnland wird eine Regierung gebildet, es werden harte Budgetverhandlungen erwartet. Gut denkbar, dass die finnische Armee mit der Aktion auf hoher See versucht, von Kürzungen verschont zu bleiben.

Schlafwandlerische Heiterkeit in Kiew: Donald Tusk, Petro Poroschenko und Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Unbeirrbar auf dem falschen Weg: EU pumpt weitere Milliarden in die Ukraine

Mit viel Pathos haben sich die EU-Spitzen und die ukrainische Regierung bei einem Gipfel in Kiew auf die Schultern geklopft. Die Assoziierung soll vorangetrieben werden. Die Nato-Partnerschaft hat begonnen. Visa-Freiheit heißt das gemeinsame Ziel. Bezahlt wird der Fortschritt mit weiteren 1,8 Milliarden aus europäischen Steuergeldern. Eine Kontrolle der Verwendung der Gelder findet nicht statt. So sieht Politik aus, die sich selbst ad absurdum führt.

Die Journalisten des staatlichen spanischen Fernsehens wollen nicht länger die Büttel der Parteien sein. (Foto: dpa)

Gegen Propaganda: Aufstand der Journalisten im spanischen Staats-TV

Journalisten des spanischen Staatskanals TVE haben in Brüssel Beschwerde gegen ihren eigenen Sender eingereicht. Sie bezeichneten TVE als „Propagandainstrument im Dienst der Regierung“. Kritische Berichte über Korruption in der Regierung werden unterdrückt, Oppositionsparteien wie Podemos oder Befürworter der katalanischer Unabhängigkeit würden bewusst schlecht dargestellt. Aus deutschen Anstalten ist eine derartige Initiative nicht bekannt.