Regieren gegen die Bürger

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

Der 5-Euro-Schein: Künftig das höchste der Gefühle für den Bank-Kunden? (Foto: dpa)

Der 5-Euro-Schein: Künftig das höchste der Gefühle für den Bank-Kunden? (Foto: dpa)

Cash für Alte und Arme

Abschaffung von Bargeld: Nur noch Fünf-Euro-Scheine für die Kunden?

Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld gewinnt an Fahrt. Die Finanzbranche sondiert Wege, um den Bank-Kunden den Fluchtweg gegen Strafzinsen für Sparguthaben abzuschneiden. Der neueste Vorschlag: Es sollen künftig nur noch 5-Dollar (Euro)-Scheine ausgegeben werden, um den Zahlungsverkehr bei kleinen Einkäufen zu erleichtern.

Ferdinand Piëch tritt ab und hinterlässt bei Volkswagen ein Vakuum, vor allem, was den technischen Sachverstand anlangt. (Foto: dpa)

Ferdinand Piëch tritt ab und hinterlässt bei Volkswagen ein Vakuum, vor allem, was den technischen Sachverstand anlangt. (Foto: dpa)

Der Patriarch tritt ab

Volkswagen: Ferdinand Piëch tritt als Vorsitzender des Aufsichtsrats zurück

Der Volkswagen-Konzern steht vor einem grundlegenden Neuanfang: Am Samstag hat Ferdinand Piëch, der Familien-Patriarch seinen Rücktritt bekanntgegeben. Nun muss der Konzern bewiesen, dass er ohne den Tüftler, Ingenieur und Trendsetter besser fährt.

Bis 2010 konnten die britischen Abgeordneten für ihren Zweitwohnsitz die Hypothekenzinsen als Spesenausgaben geltend machen. (Foto: dpa)

epa04239272 Britain's Queen Elizabeth II (rear C-L) delivers her speech in the House of Lords during the State Opening of Parliament at the Palace of Westminster in London, Britain, 04 June 2014. EPA/CARL COURT / PA WIRE UK AND IRELAND OUT EDITORIAL USE ONLY +++(c) dpa - Bildfunk+++

9 Millionen Pfund Gewinn

Politik für die eigene Tasche: Britische Abgeordnete profitieren vom Immobilien-Boom

Die gestiegenen Immobilienpreise in London füllen auch die Geldbeutel einiger Abgeordneter. Über die Steuereinnahmen wurden Teile ihrer Zweitwohnsitze finanziert. Die Immobilien haben in den vergangenen Jahren teilweise ihren Wert verdoppelt.

China will die staatlichen Unternehmen reformieren. Das macht jedoch die außerstaatliche Geldbeschaffung für die Unternehmen äußerst schwierig. (Foto: dpa)

China will die staatlichen Unternehmen reformieren. Das macht jedoch die außerstaatliche Geldbeschaffung für die Unternehmen äußerst schwierig. (Foto: dpa)

Staatliche Unterstützung nicht mehr sicher

Faule Kredite: China wird für Europas Banken zum Risiko

Staatliche Unternehmen aus China werden von einigen ausländischen Banken nicht mehr als risikofrei angesehen. China will angesichts der immensen Verschuldung seiner lokalen Regierungen die staatlichen Unternehmen reformieren. Die Unterstützung soll gekürzt und für manche Unternehmen gänzlich abgeschafft werden. Einige ausländische Banken rechnen deshalb mit einer steigenden Zahl von Pleiten.

Sberbank-Chef Herman Gref erhofft sich für das aktuelle Jahr einen Rückgang der Kapitalflucht in Russland. (Foto: dpa)

Sberbank-Chef Herman Gref erhofft sich für das aktuelle Jahr einen Rückgang der Kapitalflucht in Russland. (Foto: dpa)

Sparer räumen Konten leer

Liquiditäts-Krise: Russen trauen ihren Banken nicht

Die russischen Banken benötigen über 35 Milliarden Dollar an neuen Einlagen, um ihre Liquidität zu sichern. Aufgrund der Währungs-Krise hoben Sparer insgesamt 11,8 Milliarden Dollar von ihren Konten ab. Sie investierten stattdessen in Autos und Luxusgüter, die als sichere Anlagen gelten.

Die Polizei hat den betroffenen Teil des Kinderspielplatzes gesperrt. (Foto: dpa)

Die Polizei hat den betroffenen Teil des Kinderspielplatzes gesperrt. (Foto: dpa)

Zweiter Zwischenfall in kurzer Zeit

Eltern verunsichert: Kinderspielplatz in Tokio radioaktiv verstrahlt

Ein Kinderspielplatz in Tokio ist so hoch radioaktiv verstrahlt, dass die zuträgliche Jahresobergrenze bereits nach zwei Stunden erreicht ist. Wie und was den Park verstrahlt hat, ist nicht bekannt. Erst vor zwei Tagen landete eine radioaktive Drohne ebenfalls in Tokio auf dem Amtssitz von Premier Abe.

Frank-Peter Lortz ist Chairman der Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia und Chief Operating Officer von VivaKi in Deutschland. (Foto: Frank-Peter Lortz/Vivaki)

Frank-Peter Lortz ist Chairman der Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia und Chief Operating Officer von VivaKi in Deutschland. (Foto: Frank-Peter Lortz/Vivaki)

Mediaagenturen im Wandel

„In zehn Jahren wird Facebook etwas für ,alte Leute‘ sein“

Google, Facebook und Amazon greifen mit ihrer Mischung aus Technologie, Data und User Insights das Geschäftsmodell der Agenturen an. Frank-Peter Lortz von der Mediaagenturgruppe Zenith Optimedia will daher neue Nischen besetzen. Mit Datenanalysen und Technologie sollen die Agenturen sich künftig noch stärker auf die Scouting-Funktion konzentrieren.

Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)

Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)

Washington unter Zugzwang

USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor

Die Waffenruhe in der Ost-Ukraine ist trügerisch: Offenbar bereiten sich Russen und Amerikaner auf neue militärische Aktionen vor. Die US-Regierung will das Thema am Köcheln halten, um die EU beim TTIP unter Druck zu setzen. Die USA sind im Energie-Krieg unter Zugzwang geraten, seit Moskau bekanntgegeben hat, sein Erdgas ab 2019 nicht mehr über die Ukraine leiten zu wollen. Der nächste militärische Zwischenfall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Die polnische Präsidentschaftskandidatin Magdalena Ogórek, Kandidatin des Likspartei-Chefs Leszek Miller (rechts) hatte bereits die Ehre eines Besuchs des französischen Premiers Manuel Valls. (Foto: dpa)

Die polnische Präsidentschaftskandidatin Magdalena Ogórek, Kandidatin des Likspartei-Chefs Leszek Miller (rechts) hatte bereits die Ehre eines Besuchs des französischen Premiers Manuel Valls. (Foto: dpa)

Widerstand macht sich breit

Polen: Präsidentschafts-Kandidatin will Ende der Russland-Sanktionen

Die polnische Präsidentschaftskandidatin Magdalena Ogórek fordert die Aufhebung der Russland-Sanktionen. Sie plädiert für ein „ausgewogenes Verhältnis“ zwischen Polen und Russland und präsentiert sich damit als linke Alternative zur Regierung, die zu den Hardlinern in der EU gehört.

Beim Gipfel in Riga ist den Euro-Rettern nicht mehr viel eingefallen. Also beschimpften sie den griechischen Finanzminister, in der Hoffnung, den Außenseiter aus ihrer illustren Runde zu beißen. (Foto: dpa)

Beim Gipfel in Riga ist den Euro-Rettern nicht mehr viel eingefallen. Also beschimpften sie den griechischen Finanzminister, in der Hoffnung, den Außenseiter aus ihrer illustren Runde zu beißen. (Foto: dpa)

Eklat wegen Beschimpfungen

Euro-Retter verlieren die Nerven: Unflätige Attacken, weil Griechen nicht spuren

Bei den Euro-Rettern liegen die Nerven blank: In Riga gaben die Finanzminister jede diplomatische Zurückhaltung auf und sind über ihren griechischen Kollegen hergefallen. Sie nannten Yanis Varoufakis einen „Amateur“ und einen „Spieler“. Der Zwischenfall zeigt: Die Berufspolitiker in der EU haben massive Probleme mit abweichenden Positionen. Der Realitätsverlust könnte den Euro-Crash auslösen – mit Milliarden-Verlusten für die europäischen Steuerzahler.

Seit Januar hat sich der Preis für die Öl-Sorte Brent etwas erholt. (Grafik: ariva.de)

Seit Januar hat sich der Preis für die Öl-Sorte Brent etwas erholt. (Grafik: ariva.de)

Ende des Fracking-Booms

Spekulanten wetten auf Anstieg des Öl-Preises

Am Donnerstag haben Hedge-Fonds und Spekulanten unverhältnismäßig viele Long-Kontrakte erworben. Damit wetten sie auf einen Anstieg der Öl-Preise. Ausschlaggebend für eine Erholung der Öl-Preise soll das Ende des US-Fracking-Booms und der Konflikt im Jemen sein.

Bayerns Trainer Pep Guardiola ist ein Mann mit Charakter, der sich seine Überzeugungen von niemandem vorschreiben lässt, auch nicht von den mächtigen Fußball-Verbänden. (Foto: dpa)

Bayerns Trainer Pep Guardiola ist ein Mann mit Charakter, der sich seine Überzeugungen von niemandem vorschreiben lässt, auch nicht von den mächtigen Fußball-Verbänden. (Foto: dpa)

T-Shirt als Provokation

Grotesk: UEFA verfolgt Bayern-Trainer Guardiola wegen Einsatz für Menschenrechte

Weil Pep Guardiola nach dem Champions-League-Viertelfinale mit seinem T-Shirt an einen unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommenen argentinischen Journalisten gedachte, eröffnet die UEFA ein Disziplinarverfahren gegen den Bayern-Trainer. Die Statuten verbieten Bekundungen nicht-sportlicher Natur. Zugleich brüstet sich die internationale Fußball-Maschinerie ihres Engagements für die Menschenrechte.

Die Deutsche Bank steht erneut vor einem Konzern-Umbau. (Foto: dpa)

Die Deutsche Bank steht erneut vor einem Konzern-Umbau. (Foto: dpa)

Privatkundengeschäft bleibt

Deutsche Bank will überraschend Investment-Banking beschneiden

Der neue Kurs der Deutschen Bank sieht neben der Trennung von der Mehrheit bei der Postbank auch überraschender Weise Einschnitte beim Investment-Banking vor. Das Privatkundengeschäft bleibt dagegen Teil der Bank. Allerdings dürfte es hier zu Filial-Schließungen kommen.

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Goldfischglas statt Ozean

Weltweiter Widerstand gegen Facebooks „gratis Internet“

Facebooks Projekt, mit Drohnen freien Internet-Zugang an entlegene Orte zu bringen, stößt auf Widerstand bei Bürgerrechtlern. Die Kritik: Nur die Seiten der Werbepartner sind gratis zugänglich. Zudem verzichten die Regierungen wegen der Partnerschaft mit Facebook auf einen eigenen Netzausbau.

Der Telekom-Chef Timotheus Hoettges fodert, Whatsapp und co sollten den gleichen Beschränkungen unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter. (Foto: dpa)

Der Telekom-Chef Timotheus Hoettges fodert, Whatsapp und co sollten den gleichen Beschränkungen unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter. (Foto: dpa)

EU-Regeln für Whatsapp und Co gefordert

Telekom will gratis Internet-Telefonie-Dienste beschränken

Die Deutsche Telekom will die kostenlosen Internet-Telefonie-Dienste wie Whatsapp, Facebook und Skype beschränken. Die App-Anbieter sollten demnach den gleichen Spielregeln unterliegen wie die Mobilfunk-Anbieter und sich an den Kosten für den Netzausbau beteiligen. Die gratis Messenger-Dienste bedrohen zunehmend die Gewinne der Netzbetreiber.

Hochpräzise Kartendaten sind Voraussetzung für die Entwicklung von fahrerlosen Autos - Nokia will für den Kartendienst 3 Milliarden Euro verlangen. (Foto: dpa)

Hochpräzise Kartendaten sind Voraussetzung für die Entwicklung von fahrerlosen Autos - Nokia will für den Kartendienst 3 Milliarden Euro verlangen. (Foto: dpa)

Poker um Übernahme

Deutsche Autobauer konkurrieren mit Apple um Nokias Kartendienst

BMW, Audi und Daimler wollen gemeinsam den Karten- und Navigationsdienst von Nokia kaufen. Auch der Fahrdienst Uber und Facebook seien interessiert an den digitale Straßenkarten, die für die Entwicklung fahrerloser Autos benötigt werden. Nokia hingegen wartet ab und hofft auf noch höhere Gebote.

Wer sein Paket nicht zuhause empfangen kann, lässt es sich künftig einfach in das Auto liefern. (Foto: DHL)

Wer sein Paket nicht zuhause empfangen kann, lässt es sich künftig einfach in das Auto liefern. (Foto: DHL)

Zustellung per App

Das Auto als Paket-Station: DHL liefert Päckchen in den Kofferraum

Amazon, DHL und Audi testen in einem Pilotversuch die Zustellung von Paketen in den Kofferraum. Per App bekommt der Postbote den Standort des Autos und einen Einmal-Code, mit dem er den Kofferraum öffnen kann. So sollen Kunden ihre Pakete auch dann erhalten, wenn sie tagsüber nie zuhause sind.

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Nicht nur Licht: Die Forschung macht LED-Technologie auch für die Datenübertragung nutzbar. (Foto: dpa)

Übertragung mit LED

Licht-Technologie verzehnfacht Bandbreite von WLAN-Netzen

Eine neue LED-Technologie kann die Bandbreite von WLAN-Systemen um das 10-fache erhöhen. Forscher haben dazu einen Weg gefunden, die Daten über das Licht zu übertragen. Die Technologie könnte günstig in bestehenden WLAN-Systeme integriert werden und sogar Video-Streaming auch an Orten mit hoher Nutzerzahl wie Flughafen-Terminals oder Coffee-Shops ermöglichen.

Mit Car2go und Ubeeqo erweitert Europcar sein Angebot an Verleihdienste vor allem für Geschäftsautos. (Foto: Europcar)

Mit Car2go und Ubeeqo erweitert Europcar sein Angebot an Verleihdienste vor allem für Geschäftsautos. (Foto: Europcar)

Teilen statt Kaufen

Europcar bringt Car-Sharing für Geschäftswagen nach Deutschland

Europcar erweitert sein Angebot für Mietwagen in Unternehmen. Sein neuer Car-Sharing Dienst für Geschäftswagen profitiert von dem Trend weg vom eigenen Auto und soll auf alle europäischen Märkte expandieren. Europcar passt damit sein Geschäftsmodell dem Vormarsch von Shareconomy-Fahrdiensten wie Uber und Blablacar an.

Gemeinsamer Feind Google: Microsoft-Gründer Bill Gates unterstützt den Kampf der EU-Kommission gegen die Marktmacht der Konkurrenz - hier bei einem Treffen mit Kommissionspräsident Juncker im Januar 2015. (Foto: dpa)

Gemeinsamer Feind Google: Microsoft-Gründer Bill Gates unterstützt den Kampf der EU-Kommission gegen die Marktmacht der Konkurrenz - hier bei einem Treffen mit Kommissionspräsident Juncker im Januar 2015. (Foto: dpa)

Kampf der Lobbyisten

Microsoft-Lobbyisten treiben die EU-Kartellklage gegen Google an

Das Kartellverfahren gegen Google wird maßgeblich von dessen Konkurrenten Microsoft vorangetrieben. Alle drei Hauptbeschwerdeführer sollen Verbindungen zu dem Software-Konzern haben, so ein bericht der NYT. Microsoft nutze demnach das Misstrauen der Europäer gegen die Übermacht von Google – und stecke alle finanziellen Mittel in die Lobbyarbeit, um die Politik im Kampf gegen den Konkurrenten einzuspannen.

Die Gratis-App macht telefonieren über das Internet einfacher. (Foto: dpa)

Die Gratis-App macht telefonieren über das Internet einfacher. (Foto: dpa)

App mit Anruf-Funktion

Internet statt Mobilfunk: Telefonieren geht künftig über WhatsApp

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp bietet allen Nutzern künftig eine Anruf-Funktion. Die Gratis-Anwendung nutzt dazu die Internet-Verbindung. Telekom-Konzerne kritisieren, dass die kostenlosen Online-Telefonie-Anbieter sich nicht an den Infrastruktur-Kosten beteiligen.

Die japanische Magnetschwebebahn ist der schnellste Zug der Welt und überholt mit 603 km/h sogar so manches Kleinflugzeug. (Foto: dpa)

Die japanische Magnetschwebebahn ist der schnellste Zug der Welt und überholt mit 603 km/h sogar so manches Kleinflugzeug. (Foto: dpa)

603 Kilometer pro Stunde

Japanischer Magnetzug stellt Geschwindigkeitsrekord auf

Erstmals hat ein Zug die Marke von 600 Kilometern in der Stunde durchbrochen. Die japanische Magnetschwebebahn ist damit schneller als manche Flugzeuge. Der Zug soll 2027 Tokio mit der Industriestadt Nagoya verbinden.

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Viele Krisen, falsche Lösungen

Die eigenen Werte verraten: Das Ende Amerikas als Weltmacht

Die USA verlieren den Nimbus einer Weltmacht. In kurzer Folge konnte die US-Regierung ihre geopolitischen Interessen an mehreren Schauplätzen nicht mehr durchsetzen und musste – mehr oder weniger ungeordnet – den Rückzug antreten. Die nächste Schlappe droht im Jemen. In den USA selbst wächst die Kritik an einer einfallslos-monolithischen Politik-Doktrin.

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an der Nato

Französischer Geheimdienst: Russland plante nie eine Invasion in der Ukraine

Der Chef des französischen Militär-Geheimdienstes hat die US-Dominanz der Nato in Fragen der militärischen Aufklärung kritisiert: Die französischen Dienste hätten zu keinem Zeitpunkt Anzeichen einer geplanten russischen Invasion in der Ukraine gehabt. Doch die französischen Erkenntnisse wurden von den Amerikanern nicht berücksichtigt.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Modell für Europa

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.