1,8 Milliarden Dollar verschwunden

Ukrainischer Oligarch bereichert sich an IWF-Krediten

Der Oligarch Igor Kolomoiski steht im Verdacht, IWF-Kredite veruntreut zu haben. (Foto: dpa)

Der Oligarch Igor Kolomoiski steht im Verdacht, IWF-Kredite veruntreut zu haben. (Foto: dpa)

Der IWF hat in den letzten Monaten Milliarden ins ukrainische Finanzsystem gepumpt, um die Banken des Landes zu stabilisieren. Etwa 1,8 Milliarden Dollar standen dabei dem größten Geldinstitut PrivatBank zu, das vom Oligarchen Igor Kolomoiski kontrolliert wird. Doch statt das Geld in die ukrainische Wirtschaft zu investieren, hat Kolomoiski die Notkredite über ein Netzwerk von Offshore-Firmen ins Ausland geschafft.

Leere Frachter: Die Schifffahrt hatte einen enormen kreditfinanzierten Boom und ist jetzt mit einem raschen und drastischen Zerfall konfrontiert. (Foto: dpa)

Leere Frachter: Die Schifffahrt hatte einen enormen kreditfinanzierten Boom und ist jetzt mit einem raschen und drastischen Zerfall konfrontiert. (Foto: dpa)

Frachtraten zerfallen

Welthandel kommt durch China-Krise ins Wanken

Die Finanzwelt rätselt nach dem Einbruch der Finanzmärkte über den zukünftigen Gang der Weltkonjunktur. Die von China ausgehende Wirschaftsverlangsamung könnte eine globale Rezession auslösen. Die Frachtraten geben diesbezüglich noch keine klaren Anhaltspunkte. Einige sind besorgniserregend, andere hingegen eher positiv.

Derzeit kauft die EZB Staatsanleihen, ABS-Papiere und Pfandbriefe im Umfang von monatlich 60 Milliarden Euro. (Foto: dpa)

Derzeit kauft die EZB Staatsanleihen, ABS-Papiere und Pfandbriefe im Umfang von monatlich 60 Milliarden Euro. (Foto: dpa)

Papiere von privaten Anlegern

EZB bettelt bei Privatanlegern um Verkauf von Wertpapieren

Die Auswirkungen des ABS-Kaufprogramms zeigen nach wie vor nicht die gewünschte Wirkung. Um ihr Ziel zu erreichen, greift die EZB zu aggressiven Methoden: Von der EZB extra angeheuerte Fondsmanager drängen Händlern dazu, privaten Anlegern ihre Angebote vorzulegen.

Berlin ist die neue Start-up-Hauptstadt in Europa: Keine andere Stadt sammelt so viel Risiko-Kapital von Investoren ein. Hier Olympiasieger Nils Schumann 2009 beim Base Flying. (Foto: Soeren Stache dpa/lbn)

Berlin ist die neue Start-up-Hauptstadt in Europa: Keine andere Stadt sammelt so viel Risiko-Kapital von Investoren ein. Hier Olympiasieger Nils Schumann 2009 beim Base Flying. (Foto: Soeren Stache dpa/lbn)

Nummer eins in Europa

Das schnelle Geld: Investoren pumpen Milliarden in Berliner Internet-Firmen

Berlin kann seinen Ruf als Europas neues Silicon Valley erstmals mit Zahlen untermauern: Die Berliner Start-ups haben in diesem Jahr bereits 1,4 Milliarden Euro an Risikokapital eingesammelt. Berlin hat damit die Investment-Metropole London als europäischen Spitzenreiter überholt.

Die Schweizer Energieunternehmen sind geschwächt. Die Marktliberalisierung wird könnte weitere Einschläge nach sich ziehen. (Foto: dpa)

Die Schweizer Energieunternehmen sind geschwächt. Die Marktliberalisierung wird könnte weitere Einschläge nach sich ziehen. (Foto: dpa)

Zu hohe Kosten

Schweizer Energiewirtschaft steckt wegen fallender Preise in der Krise

Sinkende Strompreise, große Konkurrenz und neue gesetzliche Regelungen belasten die Schweizer Energiewirtschaft. Die geplante Liberalisierung des Strommarktes wird deswegen weiterhin sehr kritisch gesehen. Sogar von europäischer Ebene kommen Anforderungen.

Russland ist nicht bereit, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Russland ist nicht bereit, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

20 Prozent Schuldenerlass

Ukraine: Russland macht beim Schuldenschnitt nicht mit

Die Ukraine hat sich mit ihren Gläubigern auf einen Schuldenschnitt geeinigt. Die größten Gläubiger verzichten auf 20 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Dollar an Forderungen. Doch während der IWF bereits ein neues Kreditpaket für das insolvente Land ankündigt, weigert sich Russland, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen.

Pier Giuseppe Dellavalle trotzt der italienischen Staatsmacht und hat auf einem Kreisverkehr sein eigenes Fürstentum errichtet. (Foto: Luciano Capone/dpa)

Pier Giuseppe Dellavalle trotzt der italienischen Staatsmacht und hat auf einem Kreisverkehr sein eigenes Fürstentum errichtet. (Foto: Luciano Capone/dpa)

„Fürstentum von Dellavalle“

Rache an der Bürokratie: Italiener gründet erfolgreich eigenen Staat

In Norditalien hat ein Italiener einen eigenen Staat gegründet: Die italienische Bürokratie hatte bei der Enteignung des Mannes geschlampt. Ein Gericht hat dem Mann das Land zugesprochen. Nun kann Italien das „Fürstentum von Dellavalle“ nicht mehr von der Landkarte tilgen. An ein militärisches Eingreifen denkt Rom offenbar nicht.

Die Börse an der Wall Street startete am Donnerstag im Plus. (Foto: dpa/EPA/JUSTIN LANE)

Die Börse an der Wall Street startete am Donnerstag im Plus. (Foto: dpa/EPA/JUSTIN LANE)

Zinserhöhung vom Tisch

Wall Street weiter im Höhenflug

Die US-Notenbank wird die Wirtschaft wohl noch länger mit billigem Geld versorgen, eine Zinserhöhung ist für die meisten Experten derzeit vom Tisch. Die US-Wirtschaft brummt, die Börsen in China haben sich erholt - die Wall Street setzt daher ihren Höhenflug fort.

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Defizit erhöhen

Frankreichs neuer Kurs: Wahl-Geschenke statt Finanz-Disziplin

Frankreichs Sozialisten bereiten die ersten Wahlgeschenke in Form von niedrigeren Einkommenssteuern vor. Damit dürften sich die Defizite weiter erhöhen. Der Konflikt mit Deutschland über die Finanzdisziplin in der EU erhält dadurch neue Schärfe.

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Europa, Asien und USA legen zu

Börsen im Plus: Investoren auf Schnäppchenjagd

Der Dax startet zu Handelsbeginn durch. Nach den dramatischen Kursverlusten in den vergangenen Tagen hatten zuvor die Börsen in China wieder zugelegt. Unerwartet gute Konjunkturdaten und Schnäppchenjäger hatten bereits dem Dow-Jones-Index in New York ein Plus von vier Prozent beschert.

Allen Maßnahmen zum Trotz: Die Schwankungen an den Börsen werden noch länger andauern. (Foto: dpa)

Allen Maßnahmen zum Trotz: Die Schwankungen an den Börsen werden noch länger andauern. (Foto: dpa)

Schwankungen zur Preisfindung unvermeidlich

Allianz-Ökonomen warnen: Das Börsen-Chaos wird anhalten

Trotz einer Zinssenkung in China und guten Unternehmenswerten in den USA ist keine Erholung an den Börsen absehbar. Der Chef-Ökonom der Allianz und ehemalige PIMCO-Chef El-Erian sieht darin massive Probleme für den bereits angeschlagenen Markt: Da es durch die Zentralbanken keine Stabilisierung gibt, wird der Markt unvermeidbar weiter ins Chaos stürzen.

Der neu gewählte polnische Präsidenten Andrzej Duda muss das Kredit-Gesetz noch in Kraft setzen. (Foto: dpa)

Der neu gewählte polnische Präsidenten Andrzej Duda muss das Kredit-Gesetz noch in Kraft setzen. (Foto: dpa)

Darlehen in Franken

Polen: Deutsche Banken bleiben auf Krediten sitzen

Wegen eines umstrittenen Gesetzesentwurfs zur Rückzahlung von Fremdwährungskrediten fürchten Banken in Polen Milliardenverluste. Kunden könnten demnach die Kredite nun in Zloty zurückzahlen. Die Banken, von denen viele in deutscher Hand sind, sollen die Kosten tragen. Die Deutsche Bank und die Commerzbank haben rechtliche Schritte angekündigt.

Auch Tschechien will wie Bulgarien und Ungarn die eigene Armee gegen Flüchtlinge einsetzen. Hier tschechische Soldaten bei einer Militärparade 2008 in Prag. (Foto: dpa/EPA/FILIP SINGER)

Auch Tschechien will wie Bulgarien und Ungarn die eigene Armee gegen Flüchtlinge einsetzen. Hier tschechische Soldaten bei einer Militärparade 2008 in Prag. (Foto: dpa/EPA/FILIP SINGER)

„EU-Armee wäre praktisch“

EU-Staaten wollen Flüchtlinge mit Militär-Einsatz zurückdrängen

Tschechien will seine Armee an die Landesgrenzen schicken, um Flüchtlinge abzuwehren. Bulgarien und Ungarn setzten das Militär bereits gegen Flüchtlinge ein. Zudem schlägt der tschechische Präsident eine gemeinsame EU-Armee vor, um die Schengen-Grenzen mithilfe der Nato dicht zu machen.

Die türkische AKP würde Umfragen zufolge bei Neuwahlen wenig besser abschneiden als bei den vergangenen Wahlen. (Foto: dpa)

Die türkische AKP würde Umfragen zufolge bei Neuwahlen wenig besser abschneiden als bei den vergangenen Wahlen. (Foto: dpa)

AKP bei 41 Prozent

Erdogan weit von absoluter Mehrheit entfernt

Die Partei des türkischen Präsidenten Erdogan konnte ihre Umfragewerte bisher kaum verbessern. Derzeit liegt die AKP bei 41 Prozent der Wählerstimmen. Erdogan will bei den Neuwahlen im November die absolute Mehrheit zurückholen, um die Verfassung zu ändern und sich selbst mehr Macht zu geben.

Die Marslandschaft könnte auch durch Ausbrüche von Grundwasser geformt worden sein, so die Forscher. (Foto: EPA/NASA/JPL/UNIVERSITY OF ARIZONA/dpa)

Die Marslandschaft könnte auch durch Ausbrüche von Grundwasser geformt worden sein, so die Forscher. (Foto: EPA/NASA/JPL/UNIVERSITY OF ARIZONA/dpa)

Grundwasser unter der Marsoberfläche

Anzeichen für riesige Wasservorkommen auf dem Mars

Forscher sehen Anzeichen dafür, dass es riesige Mengen an flüssigem Wasser auf dem Mars gibt. Die heutige Beschaffenheit der Marsoberfläche sei demnach durch Ausbrüche von Grundwasser zustande gekommen. Bisher wurde Wasser auf dem roten Planeten nur in Form von Eis vermutet.

Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Wochen werden sich die chinesischen Kunden zukünftig ganz genau anschauen, wofür die ihr Geld ausgeben. (Foto: dpa)

Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Wochen werden sich die chinesischen Kunden zukünftig ganz genau anschauen, wofür die ihr Geld ausgeben. (Foto: dpa)

Minus 6 Prozent

China-Krise belastet deutsche Autobauer

Lange Zeit haben die deutschen Autobauer in China beeindruckende Wachstumsraten gesehen. Dass sich das Tempo normalisieren würde, war auch den Konzernen klar. Doch der Einbruch, der sich nun abzeichnet, fällt deutlich heftiger aus als befürchtet.

Die enorme Reichweite und Schnelligkeit von Drohnen eröffnet neue Möglichkeiten in der Forstwirtschaft. (Foto: dpa)

Die enorme Reichweite und Schnelligkeit von Drohnen eröffnet neue Möglichkeiten in der Forstwirtschaft. (Foto: dpa)

Drohen als Gärtner

Zerstörte Wälder: Drohnen sollen Milliarden von Bäume pflanzen

Eine englische Firma pflanzt Bäume mithilfe von Drohnen. Die militärische Technologie eignet sich dabei vor allem zur Wiederaufforstung von zerstörten Waldgebieten. Durch die enorme Reichweite und Schnelligkeit sollen so bis zu einer Milliarde Bäume pro Jahr gepflanzt werden.

Bio-Sensoren sollen den Hormon-Spiegel bei Börsenhändler messen. (Foto: dpa)

Bio-Sensoren sollen den Hormon-Spiegel bei Börsenhändler messen. (Foto: dpa)

Auswirkungen von Hormonen

Hoffen auf die Vorahnung: Börsenhändlern sollen Sensoren tragen

Bio-Sensoren für Börsenhändlern sollen künftig deren Handelserfolg steigern. Hormone wie Steroide und Testosteron wirken sich auf Selbstvertrauen und Risikobereitschaft aus. Die Analyse der Hormonpegel wollen Forscher und Hedgefonds dazu nutzen, um die aktuelle Form der Banker zu bewerten.

Der Roboter kopiert exakt die Bewegungen des Samurai-Meisters - zeigt aber auch nach tausend Schnitten keine Erschöpfungserscheinungen. (Foto: dpa)

Der Roboter kopiert exakt die Bewegungen des Samurai-Meisters - zeigt aber auch nach tausend Schnitten keine Erschöpfungserscheinungen. (Foto: dpa)

Kopieren Schwertkampf-Meister

Präzise wie ein Samurai: Roboter lernen Schwertkampf

Japanische Ingenieure haben nun eine neue Generation von Samurai-Roboter erschaffen. Die Maschine hält ein Langschwert und kopiert damit exakt die Bewegungen eines japanischen Schwertkampf-Meisters. Anders als der menschliche Rekordhalter zeigt der Roboter jedoch auch nach eintausend Schnitten keine Erschöpfungserscheinungen.

Die Londoner Polizei wird mit Kameras an der Uniform ausgerüstet. (Foto: dpa)

Die Londoner Polizei wird mit Kameras an der Uniform ausgerüstet. (Foto: dpa)

Uniform mit Video

Zum Schutz vor Bürgern: Londons Polizei trägt künftig Kameras

Die Londoner Polizei wird ab kommendem März bei Streifgängen und Einsätzen Videokameras unmittelbar an der Uniform tragen. Diese Maßnahme soll dazu dienen, das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und kriminelle Handlungen zuverlässig zu dokumentieren.

Elektro-Autos sollen in Großbritannien künftig beim Fahren ihren Akku aufladen können. (Foto: assets.highways.gov.uk)

Elektro-Autos sollen in Großbritannien künftig beim Fahren ihren Akku aufladen können. (Foto: assets.highways.gov.uk)

Aufladen während der Fahrt

Reichweitenproblem gelöst: Auflade-Straßen für Elektro-Autos

Elektro-Fahrzeuge können künftig ihre Akkus während der Fahrt aufladen. Großbritannien will dazu spezielle Aufladespuren mit kabelloser Lade-Technologie unter dem Straßenbelag installieren. Das Reichweiten-Problem der Elektroautos könnte sich damit erledigen.