Unsicherheit wegen Öl-Preis

Trotz Sanktionen: Russland meldet überraschendes Wirtschafts-Wachstum

Kreml-Chef Wladimir Putin muss sich nach Ansicht der Weltbank auf eine langanhaltende Rezession einstellen. (Foto: dpa)

Kreml-Chef Wladimir Putin muss sich nach Ansicht der Weltbank auf eine langanhaltende Rezession einstellen. (Foto: dpa)

Die russische Wirtschaft hat die Analysten überrascht und sich im vierten Quartal 2014 als erstaunlich robust erwiesen. Die größte Gefahr für 2015 ist ein anhaltend niedriger Ölpreis. Investoren sehen Chancen in Russland. Staatsanleihen gelten heute als sicherer als noch im Dezember.

Sicherheit für alle Fälle gibt es nicht: Wer ins Cockpit kommen will, den hält kein Flugbegleiter auf, so die Pilotin, Physikerin und Journalistin Helga Kleisny. (Foto: dpa)

Sicherheit für alle Fälle gibt es nicht: Wer ins Cockpit kommen will, den hält kein Flugbegleiter auf, so die Pilotin, Physikerin und Journalistin Helga Kleisny. (Foto: dpa)

Schnellschüsse bringen nichts

Pilotin: Flugbegleiter im Cockpit verhindern keinen Terror

Schnellschüsse nach Flugzeug-Abstürzen erhöhen die Sicherheit für die Passagiere nicht. Schon die verschlossene Cockpit-Tür, die nach 9/11 eingeführt wurde, war ein solcher undurchdachter Schritt. Wenn nun Flugbegleiter als Aufpasser der Piloten ins Cockpit geschickt werden, entstehen neuen Risiken, warnt die Pilotin Helga Kleisny.

Russlands Premier Dmitri Medwedew und Gazprom-Chef Alexej Miller wollen der Ukraine weiterhin Gas-Rabatte gewähren. (Foto: dpa)

Russlands Premier Dmitri Medwedew und Gazprom-Chef Alexej Miller wollen der Ukraine weiterhin Gas-Rabatte gewähren. (Foto: dpa)

Signal für Entspannung

Russland gewährt der Ukraine neue Rabatte für Gas-Lieferungen

Die Regierung in Moskau hat sich bereit erklärt, die aktuellen Gas-Rabatte für die Ukraine bis Ende Juli zu verlängern. Bei den Lieferungen soll erneut das Take-or-Pay-Prinzip zum Einsatz kommen. Dabei verpflichtet sich die Ukraine, eine festgelegte Menge zu bezahlen, unabhängig von dem tatsächlichen Gas-Verbrauch. Russland wiederum verpflichtet sich, eine bestimmte Menge über einen Zeitraum zu liefern.

Selbst für Einlagen, für die eine Laufzeit von einem Jahr oder bis zu zwei Jahren vereinbart wurde, liegen die Zinsen für Neuverträgen derzeit nur bei 0,79 Prozent. (Grafik: EZB)

Selbst für Einlagen, für die eine Laufzeit von einem Jahr oder bis zu zwei Jahren vereinbart wurde, liegen die Zinsen für Neuverträgen derzeit nur bei 0,79 Prozent. (Grafik: EZB)

Trotz Bailout

Zypern bietet Sparern bessere Zinsen als Deutschland

Sparer bekommen in Deutschland von den Banken kaum noch etwas für ihr Geld. Die Zinsen liegen bei einem normalen Konto bei durchschnittlich 0,24 Prozent sind. Wer eine längere Laufzeit vereinbart erhält kaum mehr. In Zypern dagegen sind die Zinsen trotz Bailout-Programm deutlich höher.

Die Euro-Rettung stellt für die Steuerzahler ein kostspieliges Unterfangen dar. (Foto: dpa)

Die Euro-Rettung stellt für die Steuerzahler ein kostspieliges Unterfangen dar. (Foto: dpa)

Krise in Europa

Bundesbank: Staatsschulden steigen wegen Euro-Rettung

Die deutschen Staatsschulden haben sich im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um zwei Milliarden Euro erhöht. Seit 2010 hätten sich die Schulden um 91 Milliarden Euro erhöht. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei die Euro-Rettung. Das meldete die Bundesbank am Mittwoch.

Die ersten Jahre der Europäischen Bürgerinitiative waren nicht so erfolgreich. Barrosos und Van Rompuys Nachfolger könnten es besser machen. (Foto: dpa)

Die ersten Jahre der Europäischen Bürgerinitiative waren nicht so erfolgreich. Barrosos und Van Rompuys Nachfolger könnten es besser machen. (Foto: dpa)

Bürger ohne Relevanz

EU räumt ein: Bürgerinitiativen scheitern an der Bürokratie

Die EU-Kommission räumt erstmals ein, dass Bürgerinitiativen in der EU wegen zu viel Bürokratie grundsätzlich zum Scheitern verurteilt sind. Der Verein Democracy International spricht von einem wirkungslosen Beteiligungs-Placebo. Wirkliche Vorschläge, wie sich das ändern können, macht die EU-Kommission jedoch nicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sigmar Gabriel bei der Kabinetts-Sitzung am 1. April 2015: Das Bundeskabinett ebnet mit einem wegweisenden Gesetzesentwurf de Weg für Fracking in Deutschland. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sigmar Gabriel bei der Kabinetts-Sitzung am 1. April 2015: Das Bundeskabinett ebnet mit einem wegweisenden Gesetzesentwurf de Weg für Fracking in Deutschland. (Foto: dpa)

USA wollen Russen verdrängen

Vorstufe zum TTIP: Bundesregierung bringt Fracking nach Deutschland

In Berlin hat das Bundeskabinett das umstrittene Fracking-Gesetz gebilligt: Damit öffnet Deutschland den US-Energiekonzernen die Tür nach Europa. Mit dem TTIP soll es zu einem Fracking-Boom in Deutschland kommen. Die Amerikaner wollen so die Russen als wichtigsten Energie-Exporteur Europas verdrängen.

Bargeld könnte in nicht allzu ferner Zukunft nur noch im Museum zu besichtigen sein, wie hier ein D-Mark-Schein im Museum der Deutschen Bundesbank. (Foto: DWN)

Bargeld könnte in nicht allzu ferner Zukunft nur noch im Museum zu besichtigen sein, wie hier ein D-Mark-Schein im Museum der Deutschen Bundesbank. (Foto: DWN)

Folge der Negativ-Zinsen

Schuldenkrise: Baader-Bank erwartet Abschaffung des Bargelds in Europa

Der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, sieht als Folge der Einführung von Negativ-Zinsen die Abschaffung von Bargeld in zahlreichen europäischen Staaten. „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren, so Halver. Die Furcht der Regierenden vor einem Bank-Run ist groß.

„Einfach extrem“

Börse: Dax schließt 0,3 Prozent im Plus

Nach schwacher Eröffnung gab es eine fulminante Rally des Dax mit einem erneuten Scheitern knapp oberhalb der 12100er-Marke, die nun ein immer zentralerer Widerstand wird. Aussagen des griechischen Innenministers, wonach Griechenland die fällig werdende Tranche an den IWF nicht bedienen könnte, schüren die Nervosität. Die Renditen deutscher Staatsanleihen erreichen neue Allzeittiefs, gestützt auch von miserablen US-Konjunkturdaten.

In der Schweiz planen die ersten Pensionsfonds, ihr Geld nicht mehr auf der Bank aufzubewahren, sondern bar zu lagern. Die physische Aufbewahrung ist wegen der Negativzinsen mittlerweile billiger als ein Bank-Konto. (Foto: dpa)

In der Schweiz planen die ersten Pensionsfonds, ihr Geld nicht mehr auf der Bank aufzubewahren, sondern bar zu lagern. Die physische Aufbewahrung ist wegen der Negativzinsen mittlerweile billiger als ein Bank-Konto. (Foto: dpa)

Renten-Gelder in Bar

Wegen Negativ-Zinsen: Schweizer Pensions-Kassen flüchten ins Bargeld

Die schweizerischen Pensionskassen wollen sich wegen der Negativ-Zinsen ihre Renten-Gelder von den Banken bar auszahlen zu lassen. Die Lagerung in Tresoren ist für die Pensionskassen billiger. Auch in Deutschland dürfte es bald Negativzinsen für größere Vermögen geben, die auch die Pensionskassen betreffen werden.

Arseni Jazenjuk inspiziert eine Baustelle an der ukrainisch-russischen Grenze. Kiew will eine Mauer zu Russland bauen. (Foto: dpa)

Arseni Jazenjuk inspiziert eine Baustelle an der ukrainisch-russischen Grenze. Kiew will eine Mauer zu Russland bauen. (Foto: dpa)

Eskalation im Osten droht

Mit EU-Steuergeldern: Ukraine beginnt mit Mauer-Bau an Grenze zu Russland

Die Ukraine wird Anfang April mit dem Mauer-Bau an der Grenze zu Russland beginnen. Die Bauarbeiten sollen sich insbesondere auf Charkiw und Lugansk erstrecken. Lugansk befindet sich im Rebellen-Gebiet. Die Bau-Arbeiten könnten zu einer neuen Eskalation in der Ost-Ukraine führen. Die Gelder für den Mauerbau kommen von den europäischen Steuerzahlern.

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu (re.), und Präsident Recep Tayyip Erdoğan überlegen sich eine Strategie, um die aktuellen Turbulenzen in der Türkei in den Griff zu bekommen. (Foto: dpa)

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu (re.), und Präsident Recep Tayyip Erdoğan überlegen sich eine Strategie, um die aktuellen Turbulenzen in der Türkei in den Griff zu bekommen. (Foto: dpa)

Razzia in Antalya

Türkei: Bewaffnete dringen in Gebäude von Regierungs-Partei ein

Nach der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwalts durch Linksextremisten haben Bewaffnete ein Büro der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in Istanbul gestürmt. Nach bisherigen Erkenntnissen kam niemand zu Schaden. Zeitgleich wurden in Antalya 22 Verdächtige festgenommen, die ähnliche Aktionen wie die Geiselnahme geplant haben sollen.

Kreml-Chef Wladimir Putin und der Vorstandsvorsitzende des russischen Energie-Riesen Gazprom, Alexej Miller, wollen die Rechte für die Gas-Förderung in Griechenlands Gewässern. (Foto: dpa)

Kreml-Chef Wladimir Putin und der Vorstandsvorsitzende des russischen Energie-Riesen Gazprom, Alexej Miller, wollen die Rechte für die Gas-Förderung in Griechenlands Gewässern. (Foto: dpa)

Poker um Privatisierung

Griechenland lädt Russland zu Bieter-Verfahren um Erdgas ein

Der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis hat kurz nach seinem Moskau-Besuch verkündet, dass russische Energie-Konzerne an der Ausschreibung für die Öl- und Gasförderung vor der griechischen Küste teilnehmen werden. Zuvor hatte Athen das Bieterverfahren um zwei Monate verlängert, um russischen Energie-Riesen ebenfalls eine Chance zu geben.

Bisher sind Gleise aus Stahl und Beton: Die Greenrail-Schwellen hingegen können die Energie aus den darüberfahrenden Zügen zur Stromerzeugung quasi "wiederverwenden".

Bisher sind Gleise aus Stahl und Beton: Die Greenrail-Schwellen hingegen können die Energie aus den darüberfahrenden Zügen zur Stromerzeugung quasi "wiederverwenden".

Energie-Recycling

Günstige Energie: Gleise erzeugen bei Benutzung Strom

Ein italienisches Startup entwickelt Gleise aus Recycling-Material, die Strom erzeugen können. Dabei wandeln sie den Druck der Züge auf die Schwellen in Elektrizität um. Das Sparpotential ist enorm: Weltweit müssen jährlich rund 70 Millionen Gleisteile ersetzt werden.

Die Facebook-Drohne hat die Flügelspannweite einer Boeing, ist jedoch leichter als eine Auto. (Screenshot)

Die Facebook-Drohne hat die Flügelspannweite einer Boeing, ist jedoch leichter als eine Auto. (Screenshot)

Für Internet-Zugang

Facebook testet Laser-Drohnen über Großbritannien

Facebook hat solarbetriebenen Drohnen am Himmel über Großbritannien getestet. Die Flugroboter versorgen abgelegene Regionen via Laser-Strahlen mit Internetverbindungen. So will Facebook weitere Milliarden Menschen mit dem Internet verbinden und neue Märkte für das soziale Netzwerk erschließen.

Chirurgische Roboter sollen den Ärzten im OP beispielsweise helfen, präzisere Schnitte zu setzen. (Screenshot)

Chirurgische Roboter sollen den Ärzten im OP beispielsweise helfen, präzisere Schnitte zu setzen. (Screenshot)

Zusammenarbeit mit Johnson & Johnson

Google entwickelt Roboter für den Operationssaal

Die beiden US-Konzerne Google und Johnson & Johnson entwickeln künftig zusammen chirurgische Roboter für die Durchführung von Operationen. Johnson & Johnsons Medizintechnik-Tochter Ethicon baut dazu medizinischer Geräte. Google soll diese künftig mit Software und Technologie ausrüsten.

Durch die Verhandlung mit der New York Times will Facebook künftig nicht nur Artikellinks verbreiten, sondern komplette Inhalte anzeigen. (Foto: dpa)

Durch die Verhandlung mit der New York Times will Facebook künftig nicht nur Artikellinks verbreiten, sondern komplette Inhalte anzeigen. (Foto: dpa)

Verhandlungen mit Verlagen

Facebook will künftig komplette Artikelinhalte anzeigen

Facebook will journalistische Inhalte künftig nicht mehr nur verlinken, sondern die kompletten Artikel direkt in dem sozialen Netzwerk anzeigen. Dazu werde eine Kooperation mit verschiedenen Medien verhandelt, darunter etwa die New York Times. Als Entschädigung will Facebook den Partnern offenbar eine Beteiligung an den Erlösen aus der Werbung bieten.

Volvo eröffnet sein erstes Autowerk in Nordamerika nicht wie erwartet in Mexiko, sondern in den USA. Hier Geely-Chef und Volvo-Mehrheitseigner Li Shufu 2013 in dem ersten außereuropäischen Volvo-Werk in Chengdu. (Foto: dpa)

Volvo eröffnet sein erstes Autowerk in Nordamerika nicht wie erwartet in Mexiko, sondern in den USA. Hier Geely-Chef und Volvo-Mehrheitseigner Li Shufu 2013 in dem ersten außereuropäischen Volvo-Werk in Chengdu. (Foto: dpa)

Werk für 500 Millionen Dollar

Volvo baut erstes Autowerk in den USA

Der Autohersteller Volvo baut für 500 Millionen Dollar sein erstes Werk in den USA. Mit der Standort-Entscheidung gegen Mexiko folgt Volvo VW und Daimler, die ebenfalls neue US-Werke bauen. Volvo gehört dem chinesischen Konzern Zhejiang Geely, der die Fabrik auch für die eigene Kleinwagenproduktion nutzen könnte.

Graphene-Entdecker Sir Novoselov führt dem Uni-Vize Osbourne die neue LED-Birne vor. (Screenshot)

Graphene-Entdecker Sir Novoselov führt dem Uni-Vize Osbourne die neue LED-Birne vor. (Screenshot)

Wundermaterial ist marktreif

Brite entwickelt Alternative zu den hässlichen EU-Energiespar-Lampen

Ein Brite hat eine Alternative zu den hässlichen Energiesparlampen entwickelt, die dem Handel von der EU verordnet wurden. Er arbeitet mit LED-Modulen, erzeugt ein warmes Licht und kommt, anders als die EU-Birnen, ohne Quecksilber aus. Die Birnen sollen bereits in einigen Monaten auf dem Markt erhältlich sein.

Nach der Klage des Taxi-Verbands will Uber seinen Freizeit-Fahrern zu einer offiziellen Lizenz als Taxi-Unternehmer verhelfen. (Foto: dpa)

Nach der Klage des Taxi-Verbands will Uber seinen Freizeit-Fahrern zu einer offiziellen Lizenz als Taxi-Unternehmer verhelfen. (Foto: dpa)

Bis zu 400 Euro pro Fahrer

Uber will deutschen Fahrern die Taxi-Lizenz bezahlen

Der Fahrdienst Uber will in Deutschland künftig nur noch Fahrer einsetzen, die einen Personenbeförderungsschein haben. Uber finanziere seinen Chauffeuren diesen Schein und zahle zudem einen Zuschlag. Wer sich als Taxiunternehmer lizensieren lässt, bekommt dazu die entsprechende Prüfung bezahlt. Derzeit seien hierzulande 1600 Fahrer für den Dienst aktiv.

Intel-Chef Brian Krzanich (hier bei der CES-Konferenz 2015 in Las Vegas) wollte zunächst keine Stellungsnahme zu den Berichten über die womöglich größte Übernahme des IT-Konzerns abgeben. (Foto. dpa)

Intel-Chef Brian Krzanich (hier bei der CES-Konferenz 2015 in Las Vegas) wollte zunächst keine Stellungsnahme zu den Berichten über die womöglich größte Übernahme des IT-Konzerns abgeben. (Foto. dpa)

Für mehr als 10 Milliarden Dollar

Milliarden-Übernahme: Intel will Rivalen Altera kaufen

Der US-Chipkonzern Intel führe Gespräche über den Kauf des kleineren Konkurrenten Altera. Das Geschäft könnte laut Insidern mehr als zehn Milliarden Dollar kosten und wäre Intels bislang größte Übernahme. Die Berichte ließen Altera-Aktien um über 28 Prozent steigen.

„Ich hasse Geoblocking aus tiefstem Herzen“, so Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. (Foto: dpa)

„Ich hasse Geoblocking aus tiefstem Herzen“, so Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. (Foto: dpa)

Gegen GEMA

EU will Länder-Sperrung bei Youtube verbieten

Brüssel will länderspezifische Sperren von Internetinhalten verbieten, unter die auch die GEMA-Sperre von Youtube-Videos fällt. „Ich hasse Geoblocking aus tiefstem Herzen“, sagte der EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. Solche Grenzen und Beschränkungen sollen demnach auch im Online-Handel abgeschafft werden.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.

Olivenhaine (hier eine Anlage im spanischen Extremadura) gehören zu den Kulturlandschaften in Europa. In Apulien möchte die EU nun einen Pilz mit brachialer Gewalt beseitigen. (Foto: dpa)

Olivenhaine (hier eine Anlage im spanischen Extremadura) gehören zu den Kulturlandschaften in Europa. In Apulien möchte die EU nun einen Pilz mit brachialer Gewalt beseitigen. (Foto: dpa)

Elf Millionen Bäume infiziert

Umwelt-Desaster: EU will in Apulien eine Million Oliven-Bäume fällen

Die EU-Kommission will in der italienischen Region Apulien insgesamt eine Million Oliven-Bäume fällen lassen. Die Bäume sollen von einem ansteckenden Bakterium befallen sein und müssen daher komplett verschwinden. Umwelt-Experten laufen gegen den brachialen Ansatz Sturm: Die Bäume hätten lediglich eine Pilzinfektion. Man könne sie mit einer konservativen Behandlung nachweislich retten.

Scharfe Kritik an den Ermittlungen des französischen Staatsanwalts Brice Robin kommt von den internationalen Pilotenvereinigungen. Die vorzeitige Bekanntgabe von Details aus dem Voice Recorder erschwere die Bemühungen, die Luftfahrt sicherer zu machen. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an den Ermittlungen des französischen Staatsanwalts Brice Robin kommt von den internationalen Pilotenvereinigungen. Die vorzeitige Bekanntgabe von Details aus dem Voice Recorder erschwere die Bemühungen, die Luftfahrt sicherer zu machen. (Foto: dpa)

„Voyeurismus der übelsten Sorte“

Germanwings Absturz: Piloten-Verbände üben scharfe Kritik an Ermittlungen

Der europäische Pilotenverband ECA fürchtet um die Unabhängigkeit der Ermittlungen im Fall des Germanwings Absturzes. Der Internationale Pilotenverband kritisiert, dass die vorzeitige Veröffentlichung von Teilergebnissen aus der Auswertung des Stimmenrekorders die Ermittllungen behindere und auf „Sensationalismus und Voyeurismus der übelsten Sorte“ abziele.

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Lotterie über Leben und Tod

Germanwings Absturz: Der Fall ist längst nicht aufgeklärt

Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren kritisiert die französische Staatsanwaltschaft wegen ihrer Darstellung der Absturz-Ursache der Germanwings-Maschine. Der tatsächliche Unfall-Hergang kann erst rekonstruiert, wenn der Flugschreiber gefunden ist. Von ihm fehlte auch am Sonntag noch jede Spur. Die Lufhansa fürchtet, dass der Flugschreiber zerstört sein könnte. Die Luftfahrt-Industrie muss den Vorgang lückenlos aufklären, um weitere Katastrophen verhindern zu können.