Die europäischen Politiker (hier aus Frankreich, den Niederlanden und Finnland) bringen ihre Anliegen Mario Draghi vor, der dann, je nach Bedarf, die Druckerpresse der EZB anwirft. (Foto: dpa)

Die europäischen Politiker (hier aus Frankreich, den Niederlanden und Finnland) bringen ihre Anliegen Mario Draghi vor, der dann, je nach Bedarf, die Druckerpresse der EZB anwirft. (Foto: dpa)

Sitzungsprotokolle veröffentlichen

Die Über-Regierung in Europa: Draghi baut EZB um

Mario Draghi ist ein Medien-Fuchs: Er kündigt die Veröffentlichung von Sitzungs-Protokollen an. Im Gegenzug soll es weniger Ratssitzungen geben. Tatsächlich müssen die Aufgaben der EZB wieder auf das notwendige Minimum reduziert werden. Die Zentralbank ist keine Über-Regierung für Europa in der Krise.

Ausländische Autobauer boomen in China. Doch die Umsätze der heimischen Hersteller gehen zurück. (Foto: dpa)

Ausländische Autobauer boomen in China. Doch die Umsätze der heimischen Hersteller gehen zurück. (Foto: dpa)

Lobby macht Druck

Chinas Auto-Lobby setzt ausländischen Autobauern die Pistole an die Brust

In China droht den deutschen Autobauern die Stunde der Wahrheit: Die chinesische Autobranche fordert von den ausländischen Autobauern, dass sie ihre Forschung und Entwicklung nach China verlegen. Zudem sollen sie dort verstärkt auch für den Export produzieren. Während die ausländischen Autokonzerne in China boomen, gehen die Umsätze der chinesischen Hersteller zurück.

Die Grünen in Österreich warnen vor einer neuen EU-Saatgutverordnung: „Mein Paradeiser (meine Tomate) darf nicht illegal werden.“ (Foto: DWN)

Die Grünen in Österreich warnen vor einer neuen EU-Saatgutverordnung: „Mein Paradeiser (meine Tomate) darf nicht illegal werden.“ (Foto: DWN)

Alles noch offen

Grüne warnen vor EU-Regulierung: „Meine Tomate darf nicht illegal werden“

Die österreichischen Grünen warnen vor einem erneuten Versuch der Saatgut-Industrie, die Vielfalt der Sorten für Obst und Gemüse in Europa einzuschränken. Nach dem Scheitern der ersten Regulierungs-Welle könnte ein heißer Herbst bevorstehen.

Große Unternehmen lagern ihre Daten in sogenannten Clouds aus. Deren Zusammenbruch hätte weitreichende Folgen. (Foto: dpa)

Große Unternehmen lagern ihre Daten in sogenannten Clouds aus. Deren Zusammenbruch hätte weitreichende Folgen. (Foto: dpa)

Risiken durch hohe Vernetzung

Anti-Terror: US-Think Tank fordert Sicherheits-Behörde für das Internet

Die hohe Vernetzung macht das Internet anfälliger für Cyber-Attacken, so eine Studie. Schon der Zusammenbruch eines einzigen Cloud-Anbieters hätte weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft. Die Autoren der Studie fordern eine globale Behörde, die die Stabilität des Internets sicherstellt: Damit könnte jedoch eine US-Behörde plötzlich zur letzten Instanz im gesamten Internet werden.

Die Studie sieht auf der EU-Ebene einen Mangel an politischer Führung im Kampf gegen die Korruption. (Foto: dpa)

Die Studie sieht auf der EU-Ebene einen Mangel an politischer Führung im Kampf gegen die Korruption. (Foto: dpa)

Betrug am Steuerzahler

Transparency: EU-Institutionen sind anfällig für Korruption

Undurchsichtige Regeln und ein schwacher Schutz für Whistle-Blower fördern die Korruption auf EU-Ebene, so eine Studie von Transparency International. Die EU-Behörde gegen Betrug Olaf kann nicht wirksam gegen die Korruption einschreiten. Denn sie wird auf geheimen Treffen von der Kommission beeinflusst.

Nutzer der Datenbrille Google Glass können ihre Kamera jederzeit mit einem Wimpernschlag einschalten. (Foto: dpa)

Nutzer der Datenbrille Google Glass können ihre Kamera jederzeit mit einem Wimpernschlag einschalten. (Foto: dpa)

Datenbrille verletzt Rechte

Datenschützer: Google Glass ist eine Waffe zur Verletzung der Persönlichkeits-Rechte

Datenschutzbeauftragte und Juristen warnen vor der Einführung der Datenbrille Google Glass in Deutschland. Dadurch könnten die Persönlichkeitsrechte der Bürger verletzt werden. Mitte April hat Google in den USA erste Exemplare verkauft.

Russland sei durch die Nato-Manöver in Osteuropa zur Reaktion gezwungen, so Verteidigungsminister Schoigu.

Russland sei durch die Nato-Manöver in Osteuropa zur Reaktion gezwungen, so Verteidigungsminister Schoigu.

Reaktion auf Nato-Manöver

Russland bringt Truppen gegen Ukraine in Stellung

Die russischen Streitkräfte beginnen Manöver nahe der Grenze zur Ukraine, sagte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Dies sei eine Reaktion auf die „ukrainische Militärmaschinerie“ und auf die Nato-Manöver in Osteuropa.

Bei dem Einsatz der ukrainischen Streitkräfte gegen pro-russische Kämpfer sind am Donnerstag in Slawjansk mehrere Separatisten getötet worden. (Foto: dpa)

Bei dem Einsatz der ukrainischen Streitkräfte gegen pro-russische Kämpfer sind am Donnerstag in Slawjansk mehrere Separatisten getötet worden. (Foto: dpa)

Putin droht mit Konsequenzen

Tote bei Gefechten in der Ostukraine

Bei Gefechten zwischen ukrainischen Truppen und pro-russischen Separatisten sind in der Ost-Ukraine mehrere Menschen getötet worden. Russlands Präsident Putin bezeichnet das Vorgehen als „sehr ernstes Verbrechen“ und droht mit Konsequenzen.

Russland droht Investoren mit Konsequenzen, falls sie wegen möglicher Sanktionen Verträge verletzen. (Foto: dpa)

Russland droht Investoren mit Konsequenzen, falls sie wegen möglicher Sanktionen Verträge verletzen. (Foto: dpa)

Verträge sind einzuhalten

Sanktionen: Russland erinnert ausländische Firmen an bestehende Verträge

Ausländische Firmen müssen Investitionsabkommen trotz möglicher Sanktionen des Westens einhalten, so die russische Regierung. Wenn sie Verträge verletzen und Russland jetzt verlassen, dann können sie in naher Zukunft auch nicht wieder zurückkehren.

Alstom-Aktien legten wegen der Übernahmegerüchte am Donnerstag um mehr als 15 Prozent zu. (Grafik: ariva.de)

Alstom-Aktien legten wegen der Übernahmegerüchte am Donnerstag um mehr als 15 Prozent zu. (Grafik: ariva.de)

Aktienkurs legt 15 Prozent zu

Alstom-Aktie nach Übernahme-Spekulation mit Kurssprung

Das Management von Frankreichs Eisenbahn-Konzern Alstom bestreitet, dass er vom US-Konzern GE übernommen werden soll. Ein GE-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Die Investoren halten die Übernahmegerüchte dagegen für plausibel: Alstom-Aktien stiegen am Donnerstag um mehr als 15 Prozent.

Prozessauftakt gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone vor dem Landgericht München. (Foto: dpa)

Prozessauftakt gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone vor dem Landgericht München. (Foto: dpa)

Prozess hat begonnen

Verdacht der Korruption: Formel-1-Boss Ecclestone vor Gericht

Der Chef der Formel 1, Bernie Ecclestone, steht seit Donnerstag in München vor Gericht. Ihm wird Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Er soll den Ex-Vorstand der BayernLB mit 44 Millionen Dollar bestochen haben. Dafür drohen zehn Jahre Haft.

Wenn ein Land IWF-Kredite haben will, dann muss es auch seinen Verpflichtungen nachkommen, so Lagarde. (Foto: dpa)

Wenn ein Land IWF-Kredite haben will, dann muss es auch seinen Verpflichtungen nachkommen, so Lagarde. (Foto: dpa)

Im Gegenzug für Sparpläne

Ukraine soll 17 Milliarden Dollar IWF-Kredite erhalten

Die Ukraine wird voraussichtlich Kredite im Umfang von 17 Milliarden Dollar vom IWF erhalten. Dies fordert ein aktueller IWF-Bericht. Im Gegenzug muss die Ukraine die Erdgas-Subventionen beenden und Kürzungen im Haushalt durchführen.

Italiens Matteo Renzi und Griechenlands Antonis Samaras kommt das Gelddrucken der EZB zugute: Sie können weiter Schulden machen. (Foto: consilium)

Italiens Matteo Renzi und Griechenlands Antonis Samaras kommt das Gelddrucken der EZB zugute: Sie können weiter Schulden machen. (Foto: consilium)

Gelddrucken wird beschleunigt

Ökonom Bagus: „Massive Umverteilung von Sparern zu Schuldnern in Europa“

Der Ökonom Philipp Bagus glaubt, dass das Deflations-Gespenst in Europa vor allem im Interesse der Schulden-Staaten geschürt wird: In einer echten Deflation verlieren nämlich die Schuldner - sie wünschen sich daher eine Inflation. Nun soll in der Euro-Zone mehr Geld gedruckt werden, um die Umverteilung zu beschleunigen. Bagus glaubt, dass die Euro-Staaten den nächsten Schub der Krise nutzen werden, um die Schulden-Union durchzusetzen.

Der Stolz der Franzosen, der TGV, könnte schon bald von Amerikanern gebaut werden: GE will den französischen Eisenbahn-Konzern Alstrom übernehmen. (Foto: dpa)

Der Stolz der Franzosen, der TGV, könnte schon bald von Amerikanern gebaut werden: GE will den französischen Eisenbahn-Konzern Alstrom übernehmen. (Foto: dpa)

Franzosen in der Krise

US-Konzern GE will sich Frankreichs Eisenbahn-Konzern Alstom schnappen

Der US-Konzern GE will das französische Vorzeigeunternehmen Alstom übernehmen. Alstom produziert unter anderem den TGV. Ein französischer Großaktionär soll bereits Zustimmung signalisiert haben. Alstom hat in der Euro-Krise und in den Schwellenländern schwer zu kämpfen. Da scheint ein Angebot wie jenes von GE mehr wert als der französische Nationalstolz.

2012 gehörte Personalvorstand Ulrich Sieber (ganz rechts) noch zum Führungsteam der krisengeschüttelten Commerzbank. Nun hat er erfolgreich gegen seinen Rausschmiss geklagt. Im Bild von links: Finanzvorstand Stephan Engels (l), Pressesprecher Richard Lips (2.v.l.), Vorsitzender Martin Blessing , Jochen Klösges (2.v.r.). (Foto: dpa)

2012 gehörte Personalvorstand Ulrich Sieber (ganz rechts) noch zum Führungsteam der krisengeschüttelten Commerzbank. Nun hat er erfolgreich gegen seinen Rausschmiss geklagt. Im Bild von links: Finanzvorstand Stephan Engels (l), Pressesprecher Richard Lips (2.v.l.), Vorsitzender Martin Blessing , Jochen Klösges (2.v.r.). (Foto: dpa)

Abberufung war unwirksam

Commerzbank kassiert Niederlage im Streit mit Ex-Vorstand Sieber

Das Landgericht Frankfurt hat die Abberufung des ehemaligen Commerzbank-Vorstandes Sieber für unwirksam erklärt. Wird das Urteil rechtskräftig, muss die Commerzbank den Manger bis 2017 bezahlen.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat ab 2015 alle fünf Monate kein Stimmrecht im EZB-Rat. (Foto: dpa)

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat ab 2015 alle fünf Monate kein Stimmrecht im EZB-Rat. (Foto: dpa)

Weidmann muss zugucken

Groteske Rotation: Deutschland alle fünf Monate ohne Stimme in der EZB

Ab 2015 ändert sich das Abstimmungsverfahren im EZB-Rat. Deutschland wird dann alle fünf Monate bei Abstimmungen kein Stimmrecht besitzen. Bundesbank-Chef Weidmann muss dann zusehen, wie seine Kollegen ohne ihn über Währungsfragen in Europa entscheiden.

In China werden Volvos für den Weltmarkt gefertigt. Sinkende Nachfrage aus dem Ausland hat die Produktion gedrosselt. (Foto: dpa)

In China werden Volvos für den Weltmarkt gefertigt. Sinkende Nachfrage aus dem Ausland hat die Produktion gedrosselt. (Foto: dpa)

Export-Wirtschaft schwächelt

China: Konjunktur bricht ein

Das produzierende Gewerbe in China schrumpft den vierten Monat in Folge, wie die Großbank HSBC berichtet. Grund für den anhaltenden Rückgang sind einbrechende Export-Aufträge. Die HSBC rechnet mit einem baldigen Einschreiten der Zentralbank.

Kommissar Oettinger will in Deutschland „Demonstrations-Projekte“ für hydraulisches Fracking erlauben. (Foto: dpa)

Kommissar Oettinger will in Deutschland „Demonstrations-Projekte“ für hydraulisches Fracking erlauben. (Foto: dpa)

Unabhängigkeit von Russland

EU fordert von Deutschland grünes Licht für Fracking

EU-Kommissar Oettinger fordert von der Bundesregierung, das Fracking in Deutschland zuzulassen. Dies sei notwendig, um sich aus der Abhängigkeit von russischem Erdgas zu befreien. Denn Putin setze Energie als politische Waffe ein, so Oettinger.

Auf Druck der OECD will der österreichische Finanzminister Spindelegger das Bankgeheimnis lockern. Bei Juristen und Banken wächst der Widerstand gegen das neue Gesetz. (Foto: dpa)

Auf Druck der OECD will der österreichische Finanzminister Spindelegger das Bankgeheimnis lockern. Bei Juristen und Banken wächst der Widerstand gegen das neue Gesetz. (Foto: dpa)

Bankgeheimnis gelockert

Juristen kritisieren Abschaffung des Bankgeheimnisses in Österreich

Auf Druck der OECD muss Österreich das Bankgeheimnis lockern. Juristen sprechen sogar von einer „völligen Beseitigung“. Ausländische Behörden können sich dann umfassend und ohne Verdacht Konto-Informationen über ihre Bürger beschaffen.

Ukrainische Soldaten in der Nähe von Charkiw bereiten sich auf eine weitere Offensive vor. (Foto: dpa)

Ukrainische Soldaten in der Nähe von Charkiw bereiten sich auf eine weitere Offensive vor. (Foto: dpa)

Offensive gegen Separatisten

Kiew erklärt Waffenruhe für beendet

Die Übergangsregierung in Kiew plant eine neue Offensive gegen die pro-russischen Separatisten. Russlands Außenminister Lawrow hatte zuvor Vergeltung angekündigt, sollten russische Bürger zu Schaden kommen. Kiew hofft im Falle eines russischen Eingreifens auf amerikanische Militärunterstützung.

Den Budgetplan von Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls halten Ökonomen für sehr optimistisch. (Foto: dpa)

Den Budgetplan von Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls halten Ökonomen für sehr optimistisch. (Foto: dpa)

„Optimistische Prognose“

Frankreich legt unrealistisches Budget vor

Frankreichs Regierung plant für nächstes Jahr die Einhaltung des EU-Defizitziels von 3 Prozent. Bedingung dafür ist allerdings ein Wirtschaftswachstum von mindestens 1,7 Prozent. Ökonomen halten die staatlichen Planzahlen angesichts der desolaten Wirtschaftslage für kaum erreichbar.

Deutschland hat im vergangenen Jahr 67 Milliarden Euro zur Rettung von Griechenland, Irland und Portugal überwiesen. (Foto: dpa)

Deutschland hat im vergangenen Jahr 67 Milliarden Euro zur Rettung von Griechenland, Irland und Portugal überwiesen. (Foto: dpa)

Schulden auf Rekord-Hoch

Trotz Milliarden-Rettungen: Schulden steigen in der Euro-Zone

Die Euro-Staaten erhöhten ihre Schulden im vergangenen Jahr auf insgesamt 8,9 Billionen Euro. Das entspricht 92,6 Prozent des BIP der Eurozone. Auch Deutschland hat sich weiter massiv verschuldet, um Kredite an andere Staaten vergeben zu können.

In Rio de Janeiros berühmter Copacabana ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. (Screenshot)

In Rio de Janeiros berühmter Copacabana ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. (Screenshot)

Protest an der Copacabana

Brasilien: Schwere Ausschreitungen nach tödlichen Schüssen

In Rio de Janeiro kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Zuvor war ein Mann erschossen worden. Die Bewohner machen die Polizei für dessen Tod verantwortlich.

Seit der Schuldenkrise kam es in Spanien immer wieder zu Protesten gegen die hohe Arbeitslosigkeit, hier ein Ausschreitung in Pamplona Ende März. (Foto: dpa)

Seit der Schuldenkrise kam es in Spanien immer wieder zu Protesten gegen die hohe Arbeitslosigkeit, hier ein Ausschreitung in Pamplona Ende März. (Foto: dpa)

Neue Unterschicht

Spanien: Niedrige Löhne sorgen für Unruhe

Um die Schuldenkrise im Land zu überwinden, erlaubte die Regierung spanischen Firmen per Gesetz, Löhne zu kürzen und Arbeitsverträge zu ändern. In Spanien entstand eine neue Unterschicht, die für den Rest des Lebens darum kämpfen muss, stabile Jobs zu bekommen.

EU-Präsident, Friedensnobelpreisträger und Poet Herman Van Rompuy über seine Erinnerungen an einen Abend in Oslo: „Ich werde nie vergessen, wie Hollande die Hand von Merkel ergriffen hat und sie aufgestanden sind. Das war ein sehr bewegender Moment.“ (Foto: dpa)

EU-Präsident, Friedensnobelpreisträger und Poet Herman Van Rompuy über seine Erinnerungen an einen Abend in Oslo: „Ich werde nie vergessen, wie Hollande die Hand von Merkel ergriffen hat und sie aufgestanden sind. Das war ein sehr bewegender Moment.“ (Foto: dpa)

Die Finanzmärkte im Raum

Van Rompuy hält EU-Wahl für überflüssig: „Entschieden wird woanders“

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy erkennt im Desinteresse der Europäer an der EU-Wahl den sicheren Instinkt der Bürger. In einem Interview sagte er, „wirklich entschieden“ werde anderswo und nicht im Parlament. Eine solch offenherzige Diffamierung einer vorgeblich demokratischen Institution zeigt: Die EU ist in ihrer aktuellen Struktur eine autoritäre Hinterzimmer-Veranstaltung - und will das auch bleiben.

Am Potsdamer Platz in Berlin mahnten rund 4.000 Teilnehmer die Medien und Politiker zu einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt an. (Foto: DWN/ David Kizner Zamudio)

Am Potsdamer Platz in Berlin mahnten rund 4.000 Teilnehmer die Medien und Politiker zu einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt an. (Foto: DWN/ David Kizner Zamudio)

Aufruf zum friedlichen Widerstand

Tausende Deutsche demonstrieren für Frieden und gegen die US-Notenbank

Etwa 4.000 Bürger haben in Berlin an einer Mahnwache für den Frieden teilgenommen. Sie fordern eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts. Insgesamt hat die Neuauflage der Montagsdemos bereits Ableger in 26 deutschen Städten gefunden.

Polnische Fachkräfte bleiben heute lieber in der Heimat, als Jobs in anderen EU-Staaten zu suchen. (Foto: dpa)

Polnische Fachkräfte bleiben heute lieber in der Heimat, als Jobs in anderen EU-Staaten zu suchen. (Foto: dpa)

Wieder Jobs in der Heimat

EU verliert Attraktivität: Polen wollen nicht mehr auswandern

Die Einwanderungswelle von Polen in die EU ist vorbei, sagt der polnische Botschafter in Großbritannien. Zwar hätten die Polen ihre neue Heimat gern, doch nirgends sei es so schön wie zuhause. Die polnische Wirtschaft lasse die Krise hinter sich und es gebe wieder gut bezahlte Jobs.

Bitcoin ist noch immer ein Nischenmarkt für kleine Leute. Große Fonds wollen das ändern. (Foto: dpa)

Bitcoin ist noch immer ein Nischenmarkt für kleine Leute. Große Fonds wollen das ändern. (Foto: dpa)

Staatlich regulierte Fonds

Wie ein Wertpapier: Bitcoin öffnet sich für Kleinanleger

Der Bitcoin Investment Trust will noch dieses Jahr für Investoren öffnen. Er hält bereits Bitcoin im Wert von 36 Millionen Dollar. Die Fonds-Manager setzen bewusst auf staatliche Regulierung. So wollen sie Bitcoin auch traditionellen Anlegern zugänglich machen, welche die Internet-Währung bisher meiden.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk folgt US-Vizepräsident Joe Biden bei dessen Besuch in Kiew. (Foto: dpa)

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk folgt US-Vizepräsident Joe Biden bei dessen Besuch in Kiew. (Foto: dpa)

„Behaltet euer Erdgas!“

US-Vizepräsident Biden droht Russland: „Die Zeit läuft ab“

US-Vizepräsident Joe Biden hat bei einem Besuch in Kiew Moskau gedroht: Die Zeit laufe ab, die Russen müssten ihre Truppen zurückziehen. Sonst drohe eine massive Isolation. Europa müsse sich von der Energie aus Russland lösen. Die Amerikaner wollen die Ukraine politisch bei der Präsidentenwahl unterstützen. Moskau reagierte kühl auf die Drohungen.

Drei Finanzinstitute verschaffen dem italienischen Premier Matteo Renzi Luft: Unter Leitung des Finanzinvestors KKR werden faule Kredite in eine Bad Bank ausgelagert. (Foto: MAURIZIO BRAMBATTI/dpa)

Drei Finanzinstitute verschaffen dem italienischen Premier Matteo Renzi Luft: Unter Leitung des Finanzinvestors KKR werden faule Kredite in eine Bad Bank ausgelagert. (Foto: MAURIZIO BRAMBATTI/dpa)

Zentralbanken bereiten den Weg

Finanzinvestor KKR befreit italienische Banken von schlechten Schuldnern

Die Umverteilung von den Sparern zur Finanzindustrie geht weiter: So lange die Zentralbanken die Zinsen niedrig halten, sind riskante Kredite ein gutes Geschäft für Finanzinvestoren: Sie bekommen höhere Zinsen und können in aller Ruhe versuchen, vom Gläubiger zum Eigentümer zu werden. Für verschuldete italienische Unternehmen ist das eine gefährliche Entwicklung.

Jörg Reinhardt, Aufsichtsratsvorsitzender von Novartis, spricht bei der Hauptversammlung im Februar 2014. Zwei Monate später ist der Konzern völlig verändert. (Foto: dpa)

Jörg Reinhardt, Aufsichtsratsvorsitzender von Novartis, spricht bei der Hauptversammlung im Februar 2014. Zwei Monate später ist der Konzern völlig verändert. (Foto: dpa)

Neuordnung auf dem Pharmamarkt

Novartis konzentriert Kräfte auf profitables Krebsgeschäft

Der Pharma-Riese Novartis fokussiert das gesamte Geschäft auf die Krebs-Bekämpfung. Zu diesem Zweck hat Novartis ein milliardenschweres Tauschgeschäft mit GlaxoSmithKline abgeschlossen, durch das sich beide Player neu positionieren wollen.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sagte, es sei nicht klug, Albig für seinen Vorschlag einer allgemeinen Straßen-Maut abzuschlachten. (Foto: dpa)

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sagte, es sei nicht klug, Albig für seinen Vorschlag einer allgemeinen Straßen-Maut abzuschlachten. (Foto: dpa)

Kommunen sind klamm

Länder und Gemeinden unterstützen Sondersteuer für Autofahrer

Länder und Gemeinden unterstützen den Vorschlag von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig, in Deutschland eine allgemeine Straßen-Maut einzuführen. Denn die meisten der sanierungsbedürftigen Straßen gehören den Kommunen.

CABB stellt Chemikalien auf Basis von Chlor- und Essigsäure her, etwa für Unkraut-Vernichtungsmittel, für Wasch- und Reinigungsmittel und für die Nahrungsmittelindustrie. (Foto: dpa)

CABB stellt Chemikalien auf Basis von Chlor- und Essigsäure her, etwa für Unkraut-Vernichtungsmittel, für Wasch- und Reinigungsmittel und für die Nahrungsmittelindustrie. (Foto: dpa)

Permira kauft CABB

Investoren reichen hessische Chemie-Firma CABB weiter

Die Beteiligungsgesellschaft Permira kauft die hessische Spezialchemiefirma CABB für rund 800 Millionen Euro. Verkäufer ist der Finanzinvestor Bridgepoint, der erst vor drei Jahren insgesamt mehr als 500 Millionen Euro investierte. CABB produziert Chemikalien auf Basis von Chlor- und Essigsäure, etwa für Unkraut-Vernichtungsmittel.

Nato-General-Sekretär Anders Fogh Rasmussen forciert weiterhin die Ost-Erweiterung des Militärbündnisses. (Foto: dpa)

Nato-General-Sekretär Anders Fogh Rasmussen forciert weiterhin die Ost-Erweiterung des Militärbündnisses. (Foto: dpa)

Ost-Erweiterung fortgesetzt

Gegen Russland: Nato will auch Finnland schützen

Die Nato plant ein Sonderabkommen mit Finnland. Im Krisenfall kann das Militärbündnis dort schneller eingreifen. Finnland stellt der Nato im Gegenzug Truppentransporter und Militär-Unterkünfte zur Verfügung.

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas lässt seine Stellvertreterin ausrichten: Wenn Deutschland eine Pkw-Maut einführen will, dann muss sie für alle kommen. (Foto: dpa)

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas lässt seine Stellvertreterin ausrichten: Wenn Deutschland eine Pkw-Maut einführen will, dann muss sie für alle kommen. (Foto: dpa)

Der Bund braucht mehr Geld

EU empfiehlt allgemeine Pkw-Maut für Deutschland

Die EU-Kommission hält eine allgemeine Pkw-Maut für Deutschland für die richtige Lösung zur Straßenfinanzierung. Der SPD-Vorstoß vom Wochenende könnte eine Testballon in diese Richtung gewesen sein. Die Bundesregierung liefert eine symbolische Abwehrschlacht.

Die Pensionen in Japan hängen nach dem Willen der Regierung künftig stärker vom Aktienmarkt ab. (Foto: dpa)

Die Pensionen in Japan hängen nach dem Willen der Regierung künftig stärker vom Aktienmarkt ab. (Foto: dpa)

Rein in den Aktienmarkt

Japans Pensions-Fonds muss höhere Risiken eingehen

Der größte Pensions-Fonds der Welt will mehr Geld in riskantere Anlagen stecken, vor allem in Aktien. Derzeit werden 60 Prozent der Gelder in japanische Staatsanleihen gesteckt. Deren Rendite ist jedoch äußerst gering ist.

Die Sozialdemokraten haben die besten Karten für die EU-Wahl. Im Bild Sigmar Gabriel, der französische Premier Manuel Valls und Martin Schulz. Schulz hofft, dass er Präsident der EU-Kommission wird. (Foto: dpa)

Die Sozialdemokraten haben die besten Karten für die EU-Wahl. Im Bild Sigmar Gabriel, der französische Premier Manuel Valls und Martin Schulz. Schulz hofft, dass er Präsident der EU-Kommission wird. (Foto: dpa)

Sozialdemokraten Favorit

Offizielle Umfrage: Euro-Skeptiker sind bei der EU-Wahl chancenlos

Die Sozialdemokraten werden bei der Wahl zum EU-Parlament als die Sieger hervorgehen - wenn eine Umfrage im Aufrag des EU-Parlaments zutrifft. Interessant: Die oft beschworene Machtübernahme der Euro-Skeptiker wird es nicht geben. Sie bleiben eine kleine Minderheit in dem 751 Sitze umfassenden Parlament.

Die Autobahnbrücke bei Vellern ist nun Denkmal. Sie wurde abgerissen und kann nun als Solitär bewundert werden. Abriss und Wiederaufbau der ältesten Spannbetonbrücke der Welt kosteten den Steuerzahler 310.000 Euro. (Foto: Schwarzbuch Bund der Steuerzahler)

Die Autobahnbrücke bei Vellern ist nun Denkmal. Sie wurde abgerissen und kann nun als Solitär bewundert werden. Abriss und Wiederaufbau der ältesten Spannbetonbrücke der Welt kosteten den Steuerzahler 310.000 Euro. (Foto: Schwarzbuch Bund der Steuerzahler)

Neue Steuern gefordert

Straßenbau: Steuer-Verschwendung von Tübingen bis Hannover

Die SPD will eine Sondersteuer zur Erhaltung der Straßen einführen. Der Bund der Steuerzahler hat in seinem Schwarzbuch Fälle aufgelistet, wie die Steuergelder im Straßenbau verschwendet werden. Von Hannover bis Tübingen, von Schonstett bis Pößneck gibt es Planungsfehler und Schlampereien: Radwege ins Nichts, Brücken als Denkmäler ohne Straßen, überdimensionierte Technologien.

Griechenland bekommt wieder Geld an den Finanzmärkten. Die enorme Schuldenlast wird das Land jedoch noch lange belasten. (Foto: ORESTIS PANAGIOTOU / dpa)

Griechenland bekommt wieder Geld an den Finanzmärkten. Die enorme Schuldenlast wird das Land jedoch noch lange belasten. (Foto: ORESTIS PANAGIOTOU / dpa)

Wachstum nachhaltig geschädigt

130 Milliarden Euro Zinsen: Schulden-Dienst lähmt Südeuropa

Der Abbau der Schulden in den Krisenstaaten der Eurozone wird auch nach der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte nicht einfacher. Experten erwarten, dass die Krisenländer ihre Budgets für Gesundheit und Bildung weiter zurückfahren müssen. Echtes Wachstum wird es in den nächsten fünf Jahren nicht geben.

Textilfabriken in Kambodscha: Diese Näherin verdient nicht viel mehr als einen Euro pro Tag. (Foto: Christiane Oelrich/dpa)

Textilfabriken in Kambodscha: Diese Näherin verdient nicht viel mehr als einen Euro pro Tag. (Foto: Christiane Oelrich/dpa)

Folgen der Globalisierung

Mindestlohn beschleunigt das globale Lohndumping

Nach der Einführung eines Mindestlohns in Thailand ist die Textilindustrie international nicht mehr konkurrenzfähig. Umgerechnet 7,50 Euro pro Tag sind im Zeitalter der Globalisierung zu viel. Das Geschäft wandert von Thailand nach Kambodscha. Dort arbeiten Menschen für 1,25 Euro unter schlimmsten Bedingungen. Arbeitsschutz und gewerkschaftliche Organisationen sind in den Billiglohnländern nicht existent.

In Slawjansk haben Separatisten faktisch die Kontrolle über die Stadt übernommen. Die OSZE fordert ihren Rückzug. (Foto: dpa)

In Slawjansk haben Separatisten faktisch die Kontrolle über die Stadt übernommen. Die OSZE fordert ihren Rückzug. (Foto: dpa)

Lage weiter unklar

Ukraine: OSZE trifft in Slawjansk mit Separatisten zusammen

Der OSZE-Diplomat Mark Etherington ist am Montag mit Separatisten in Slawjansk zusammengetroffen. Die OSZE will die Freilassung von Bürgern, unter anderem des früheren Bürgermeisters, erreichen. Der Diplomat konnte nach dem Treffen nicht sagen, ob sich die Separatisten an die Vereinbarungen von Genf halten werden.

Das Gesamtvermögen Wladimir Putins ist schwer abzuschätzen. Der USA zufolge sollen umgerechnet 40 Milliarden US-Dollar auf Schweizer Bankkonten liegen. (Foto: SALVATORE DI NOLFI /dpa)

Das Gesamtvermögen Wladimir Putins ist schwer abzuschätzen. Der USA zufolge sollen umgerechnet 40 Milliarden US-Dollar auf Schweizer Bankkonten liegen. (Foto: SALVATORE DI NOLFI /dpa)

Deeskalation fehlgeschlagen

US-Regierung will Putins Privatvermögen sperren

40 Milliarden US Dollar, die Russlands Präsident Putin auf Schweizer Bankkonten geparkt hat, geraten in den Fokus der US-Administration. Washington will das Privatvermögen Putins sperren, um in der Ukraine-Krise mehr Druck auf Russland auszuüben.

Die Ernährung wird die Menschheit spalten: Wegen der hohen Lebensmittelpreise werden natürliche Lebensmittel zu einem Luxus-Artikel für die Eliten. Der Rest der Menschheit muss sehen, wo er bleibt. (Foto: dpa)

Die Ernährung wird die Menschheit spalten: Wegen der hohen Lebensmittelpreise werden natürliche Lebensmittel zu einem Luxus-Artikel für die Eliten. Der Rest der Menschheit muss sehen, wo er bleibt. (Foto: dpa)

Preise für Nahrung explodieren

Dürre und Spekulationen: Natürliche Lebensmittel künftig nur für die Super-Reichen?

Bei den Lebensmitteln droht eine massive Spaltung der Welt: Wegen zahlreicher Naturkatastrophen und Finanzspekulationen werden die Preise in den kommenden Jahren explodieren. Eine denkbare Variante: Die Feudal-Eliten können sich das teure „natürliche“ Essen leisten. Für den Rest der Menschheit (99%) gibt es Fressen aus dem Computer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Schleswig Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) fordert die Eröffnung eines Sonderfonds zur „Reparatur Deutschlands". Alle Autofahrer sollen dafür 100 Euro pro Jahr zahlen. (Foto: dpa)

Schleswig Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) fordert die Eröffnung eines Sonderfonds zur „Reparatur Deutschlands". Alle Autofahrer sollen dafür 100 Euro pro Jahr zahlen. (Foto: dpa)

100 Euro pro Jahr

SPD fordert Sondersteuer von allen Autofahrern

Die SPD hält die Einführung einer Maut für Ausländer für nicht EU-konform. Sie fordert daher die Einführung eines Sonderbetrages für alle Autofahrer für die Nutzung „funktionierender Verkehrswege“. Dazu soll ein „Sonderfonds Reparatur Deutschlands“ sowie eine Lkw-Maut auf allen Straßen eingeführt werden.

Die Kandidaten für den EU-Kommissionspräsidenten vollziehen eine 180-Grad-Wende und mutieren plötzlich zu EU-Kritikern. (Foto: dpa)

Die Kandidaten für den EU-Kommissionspräsidenten vollziehen eine 180-Grad-Wende und mutieren plötzlich zu EU-Kritikern. (Foto: dpa)

180 Grad-Wende vollzogen

EU-Wahlkampf: Wie mit dem „Geschäftsmodell Politik“ die Demokratie verspottet wird

Vor der EU-Wahl überbieten sich die Politiker an euroskeptischen Tönen: Ob Martin Schulz (SPD) oder Jean-Claude Juncker (Konservative), man hat den Eindruck, hier treten revolutionäre Basisdemokraten an, um einen Umsturz von oben zu planen: Tatsächlich ist der EU-Wahlkampf eine charakterlose Schaumschlägerei, bei der die Parteien - von rechts bis links - nur eines im Sinn haben: Sie wollen möglichst viele steuerfinanzierte Versorgungsposten für die kommenden fünf Jahre. Der Steuerzahler muss selbstredend auch den sinnlosen Wahlkampf finanzieren. Denn kaum ein Politiker auf nationaler oder EU-Ebene kann sich noch vorstellen, dass er sein eigenes Geld investiert, um einer politischen Idee zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Beijing Automotive Group stattet ihre Fahrzeuge mit Elektromotoren aus Deutschland aus. (Foto: /ADRIAN BRADSHAW)

Die Beijing Automotive Group stattet ihre Fahrzeuge mit Elektromotoren aus Deutschland aus. (Foto: /ADRIAN BRADSHAW)

Technik-Transfer

Siemens baut Motoren für Elektro-Autos in China

Der chinesische Autobauer BAIC will zusammen mit Siemens Elektromotoren in China bauen. Dafür soll ein neues Werk in Peking entstehen, das pro Jahr über 100.000 Motoren produziert. Die chinesische Regierung will höhere Umweltstandards durchsetzen.

Das Finanzsystem in Europa ist noch zu anfällig, so der IWF. (Foto: dpa)

Das Finanzsystem in Europa ist noch zu anfällig, so der IWF. (Foto: dpa) Hopkins-Universität in Washington DC.Am 11.04.2014 startet die Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Foto: EPA/JIM LO SCALZO +++(c) dpa - Bildfunk+++

Finanzsystem zu anfällig

IWF warnt: Unternehmen in Europa sind überschuldet

Hohe Verschuldung, niedrige Inflation und finanzielle Ungleichgewichte gefährden das europäische Finanzsystem. Zudem sind Unternehmen Europas stark überschuldet, warnt der IWF.

Die EU-Finanzaufsicht soll den Hochfrequenzhandel regulieren, hat dafür nach eigenen Angaben zu wenig Personal. (Foto: dpa)

Die EU-Finanzaufsicht soll den Hochfrequenzhandel regulieren, hat dafür nach eigenen Angaben zu wenig Personal. (Foto: dpa)

Zu wenig Personal

Flash Boys: EU-Finanzaufsicht ist überfordert

Die Sicherheitswächter über die Systemstabilität der EU-Märkte haben nicht genug Personal. Deshalb können sie ihrer neuen Verantwortung für die Überwachung nicht gerecht werden. Dies betrifft auch den Hochfrequenzhandel, warnt der Chef der Behörde.

Die große Koalition verteilt so viel Steuergeld im Ausland wie keine deutsche Regierung jemals zuvor. (Foto: dpa)

Die große Koalition verteilt so viel Steuergeld im Ausland wie keine deutsche Regierung jemals zuvor. (Foto: dpa)

Bürger finanzieren Verschwendung

Statt Entwicklungshilfe: Regierung verteilt Milliarden aus politischen Gründen an andere Staaten

Die staatlichen Ausgaben für Entwicklungshilfe sind so hoch wie nie zuvor. Unter dem Vorwand, helfen zu wollen, verteilt die Bundesregierung dieses Jahr 6,4 Milliarden Euro deutsches Steuergeld an Regierungen und Organisationen in aller Welt.

Die Hand als Kreditkarte: Die Bezahlmethode mittels Handflächen-Scan soll schneller und sicherer sein als beim traditionellen Bezahlen. (Foto: dpa)

Die Hand als Kreditkarte: Die Bezahlmethode mittels Handflächen-Scan soll schneller und sicherer sein als beim traditionellen Bezahlen. (Foto: dpa)

Alternatives Bezahlen

Schweden: Handflächen-Scan löst Kreditkarte ab

Das einzigartige Muster der Venen in der Handfläche identifiziert den Käufer. Für die alternative Bezahlmethode haben sich bereits mehr als tausend Schweden registriert. Die Methode ist sicherer und schneller als alle bisherigen Methoden, so die Foscher.

Alle diplomatischen Bemühungen in Genf zwischen EU, USA, Russland und der Ukraine sorgten bislang nicht für eine Entspannung im Osten des Landes. (Foto: dpa)

Alle diplomatischen Bemühungen in Genf zwischen EU, USA, Russland und der Ukraine sorgten bislang nicht für eine Entspannung im Osten des Landes. (Foto: dpa)

Nach Schüssen auf Stützpunkt

Ost-Ukraine: Neue Gewalt nach Genfer Vereinbarung

Der Schusswechsel in der Ost-Ukraine löste ein Wortgefecht zwischen Russland und der ukrainischen Regierung aus. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, gegen die Genfer Vereinbarung zur Entschärfung des Konflikts verstoßen zu haben. Außenminister Steinmeier warnt vor einer Verschlimmerung der Lage, weil „wir auch mit Gruppen zu tun haben, die weder auf Kiew noch auf Moskau hören“.

28 verschiedene Mautsysteme wären grotesk, so EU-Kommissar Oettinger. (Foto: dpa)

28 verschiedene Mautsysteme wären grotesk, so EU-Kommissar Oettinger. (Foto: dpa)

Verschiedene Maut-Systeme „grotesk“

EU-Kommissar Oettinger will Pkw-Maut für ganz Europa

EU-Energiekommissar Günther Oettinger befürwortet eine europaweite Pkw-Maut. Ein solches Konzept finde er besser als die von der großen Koalition geplante Pkw-Maut für Ausländer. Brüssel habe Zweifel an der Durchsetzbarkeit einer solchen Regelung.

Bei dem Schusswechsel auf einem besetzten Stützpunkt in Slawiansk wurden fünf Menschen getötet. (Foto: dpa)

Bei dem Schusswechsel auf einem besetzten Stützpunkt in Slawiansk wurden fünf Menschen getötet. (Foto: dpa)

Separatisten angegriffen

Ost-Ukraine: Tote bei Schusswechsel auf Stützpunkt

Bei einem Angriff auf einen Stützpunkt pro-russischer Separatisten sind fünf Menschen getötet worden. Die ukrainische Regierung hatte zuvor angekündigt, während der Oster-Feiertage keine Operationen in der Ost-Ukraine vorzunehmen.

Unter Finanzminister Schäuble sind die Verwaltungsausgaben des Bundes um 36 Prozent gestiegen. (Foto: dpa)

Unter Finanzminister Schäuble sind die Verwaltungsausgaben des Bundes um 36 Prozent gestiegen. (Foto: dpa)

Verwaltungs-Ausgaben steigen

Schäuble spart nicht: 36 Prozent mehr für Bürokratie

Die Verwaltungs- und Personalkosten sind innerhalb von vier Jahren um mehr als 36 Prozent gestiegen. Die Politik müsse die Verwaltungsausgaben sofort wieder senken, fordert der Bund der Steuerzahler. Der Staat dürfe derzeit eigentlich überhaupt keine Schulden machen, denn er nimmt so hohe Steuern ein wie niemals zuvor.

Wer hat die Pumpen aufgedreht, mit denen die Keller der Kühlanlage mit hochradioaktivem Wasser geflutet wurden? Wenn es Sabotage war - was haben die Täter noch vor? (Foto: Tepco)

Wer hat die Pumpen aufgedreht, mit denen die Keller der Kühlanlage mit hochradioaktivem Wasser geflutet wurden? Wenn es Sabotage war - was haben die Täter noch vor? (Foto: Tepco)

Kein Schutz gegen Terror

Fukushima: Sabotage-Verdacht an der gefährlichsten Atom-Ruine der Welt

Der jüngste schwere Zwischenfall in Fukushima könnte auf Sabotage zurückzuführen sein: Der Betreiber Tepco schließt nicht aus, dass jemand absichtlich hochradioaktives Wasser in das Abklingbecken geleitet habe. Die Behörden fordern nun den Einsatz von Überwachungskameras.

Auch die New Yorker Börse soll Handelsdaten bevorzugt an Hochfrequenzhändler weitergegeben haben. (Foto: dpa)

Auch die New Yorker Börse soll Handelsdaten bevorzugt an Hochfrequenzhändler weitergegeben haben. (Foto: dpa)

Manipulation der Märkte

Hochfrequenz-Handel: Massiver Betrug an den Anlegern

Einem US-Gericht liegt eine Klage gegen Börsen und Händler vor, die am Hochfrequenz-Handel beteiligt sind. Durch den bevorzugten Zugang zu Handelsdaten sollen sie Märkte manipuliert und Milliardensummen eingestrichen haben. In der Klage werden die Bank of America, JPMorgan, Citigroup und Morgan Stanley genannt.

Die Regierung von David Cameron (hier im Osterurlaub) hat den Weg frei gemacht: Die Briten können künftig ihre Lebensersparnisse bei BlackRock anlegen, um den Lebensabend zu genießen. (Foto: dpa)

Die Regierung von David Cameron (hier im Osterurlaub) hat den Weg frei gemacht: Die Briten können künftig ihre Lebensersparnisse bei BlackRock anlegen, um den Lebensabend zu genießen. (Foto: dpa)

Regierung macht Weg frei

Finanz-Industrie wirft ein Auge auf die Renten in Europa

Die internationalen Vermögensverwalter wollen den europäischen Pensions-Markt erobern. Die britische Regierung lädt die Finanzindustrie mit einer Reform ein, sich auf einem 25 Milliarden Dollar-Markt zu positionieren. Für die Rentner bedeutet dies, dass sie vom globalen Finanz-Kasino profitieren können. Aber die Risiken sind beträchtlich.

Nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Hagel sagte Siemoniak, die Nato habe nach Afghanistan nun eine neue Mission. (Foto: dpa)

Nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Hagel sagte Siemoniak, die Nato habe nach Afghanistan nun eine neue Mission. (Foto: dpa)

Verlegung an die Ostgrenze

USA schicken Bodentruppen nach Polen

Als Antwort auf die Ukraine-Krise verlegen die USA Bodentruppe nach Polen. Dies wollen Washington und Warschau in der kommenden Wochen bekanntgeben, so der polnische Außenminister. Nach Afghanistan habe die Nato mit der Ukraine nun eine neue Aufgabe.

Der ukrainische Außenminister Deschtschytsia will den „Anti-Terror-Einsatz“ bis nach Ostern aussetzen. (Foto: dpa)

Der ukrainische Außenminister Deschtschytsia will den „Anti-Terror-Einsatz“ bis nach Ostern aussetzen. (Foto: dpa)

Gewalt erst kommende Woche

Kiew ruft Oster-Frieden für die Ukraine aus

Die Führung in Kiew will den Kampf gegen die Separatisten erst nach Ostern fortsetzen. Hintergrund sei die Genfer Vereinbarung. Darin haben sich Russland, die USA, die EU und die Ukraine auf ein Ende der Gewalt und eine Entwaffnung der „illegal Bewaffneten“ verständigt.

Präsident Putin bezeichnet die Truppenverlegungen als Sicherheitsmaßnahme. Schließlich habe es in der Ukraine einen Putsch gegeben. (Foto: dpa)

Präsident Putin bezeichnet die Truppenverlegungen als Sicherheitsmaßnahme. Schließlich habe es in der Ukraine einen Putsch gegeben. (Foto: dpa)

Schutz der eigenen Sicherheit

Russland verstärkt Truppen an der Ukraine-Grenze

Russland bestätigt Truppen-Verlegungen an die Grenze zur Ukraine. Wegen des Putsches im Nachbarland müssten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der eigenen Sicherheit ergriffen werden. Russland wolle die Ukraine nicht angreifen.

Energie-Kommissar Oettinger (r.) will dem ukrainischen Energie-Minister Juri Prodan EU-Steuergeld geben. (Foto: dpa)

Energie-Kommissar Oettinger (r.) will dem ukrainischen Energie-Minister Juri Prodan EU-Steuergeld geben. (Foto: dpa)

Deutsche Versorgung gefährdet

EU will Gas-Rechnungen der Ukraine mit Steuergeldern bezahlen

EU-Kommissar Oettinger will die offenen ukrainischen Gas-Rechnungen mit europäischen Steuergeldern bezahlen. Wenn die EU nicht zahle, könne Russland seine Gas-Lieferungen an das Land einstellen. Auch die Versorgung Deutschlands über die Ukraine wäre in Gefahr.

Voestalpine-Chef Eder: „Im Moment sehen wir nur Nordamerika als langfristig kalkulierbaren Standort.“ (Foto: dpa)

Voestalpine-Chef Eder: „Im Moment sehen wir nur Nordamerika als langfristig kalkulierbaren Standort.“ (Foto: dpa)

Von Österreich in die USA

Stahlkonzern Voestalpine schließt Werke in Europa

Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine will seine Werke aus Österreich in die USA umsiedeln, wenn sie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. In Europa seien die Energiepreise, Personalkosten und Grundstückspreise zu hoch. Zudem kritisiert Voestalpine die wechselhafte Umwelt- und Klimapolitik der EU.

Frankreich will EZB-Chef Draghi die Kontrolle über den Euro-Wechselkurs entziehen. (Foto: dpa)

Frankreich will EZB-Chef Draghi die Kontrolle über den Euro-Wechselkurs entziehen. (Foto: dpa)

Deutschland an die Kandare

Frankreich will EZB entmachten: EU-Politiker sollen Euro abwerten

Die Franzosen fordern eine umfassende Entmachtung der EZB: Nicht mehr das Direktorium der EZB, sondern die EU-Regierungschefs sollen für den Euro-Kurs zuständig sein. Die EZB solle die politischen Vorgaben umsetzen. Das Ziel ist eine Abwertung des Euro, um die französischen Schulden-Probleme mit deutscher Hilfe zu lösen.

Die EU-Kommission ist ein repräsentativer Verein. Sie hat wichtige Aufgaben, wie etwa die Verschickung von Praktikanten quer durch Europa. Die drei Spanier in Goslar hätten allerdings mehr davon, wenn die die Kommission nicht Millionen für 28 Kommissare ausgeben würde, sondern das Geld für die Jugendarbeitslosigkeit einsetzte. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission ist ein repräsentativer Verein. Sie hat wichtige Aufgaben, wie etwa die Verschickung von Praktikanten quer durch Europa. Die drei Spanier in Goslar hätten allerdings mehr davon, wenn die die Kommission nicht Millionen für 28 Kommissare ausgeben würde, sondern das Geld für die Jugendarbeitslosigkeit einsetzte. (Foto: dpa)

Vertragsbruch: EU-Kommissare kosten Steuerzahler 280 Millionen Euro

Die EU hat den Vertrag von Lissabon gebrochen und die Zahl der Kommissare auf 28 erhöht. Damit müssen die europäischen Steuerzahler mindestens 80 Millionen Euro mehr erwirtschaften. Die Kommissare sind vor allem als Versorgungsposten für nationale Politiker beliebt. Für das neue Mitgliedsland Kroatien müssen 375 neue Jobs geschaffen werden - Aufgaben werden nun gesucht.

Facebook-Chef Zuckerberg will seinen Nutzern künftig elektronisches Geld anbieten. (Foto: dpa)

Facebook-Chef Zuckerberg will seinen Nutzern künftig elektronisches Geld anbieten. (Foto: dpa)

Kontrolle über Geldströme

Facebook will Bank werden, um die globalen Finanzströme zu kontrollieren

Der Internet-Konzern Facebook plant die Einführung von elektronischem Geld. So will sich das Unternehmen unabhängiger von Werbe-Einnahmen machen. Doch es geht dem Netzwerk um mehr als nur Profit-Maximierung: Die Investoren, die hinter Facebook stecken, wollen die Kontrolle über die virtuellen Finanzströme.

Das von der Schweiz gefeierte Beschäftigungswunder entpuppt sich als bloße Ausdehnung der Bürokratie. (Foto: dpa)

Das von der Schweiz gefeierte Beschäftigungswunder entpuppt sich als bloße Ausdehnung der Bürokratie. (Foto: dpa)

Märchen vom „Beschäftigungswunder“

Schweiz: Neue Jobs entstehen nur im Staats-Sektor

Die Schweiz verdankt ihre niedrige Arbeitslosenquote der Ausdehnung des Wohlfahrtsstaates. In den letzten 20 Jahren wurden die meisten neuen Jobs im Gesundheits- Bildungs- und Sozialsystem geschaffen. Die wertschöpfende Privatwirtschaft lagert dagegen immer mehr Abreitsplätze aus.

Nach Angaben der Fed-Chefin Janet Yellen stieg die Kredit-Menge in Q1 um 135 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

Nach Angaben der Fed-Chefin Janet Yellen stieg die Kredit-Menge in Q1 um 135 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

Kredit-Wachstum ist niedriger

Federal Reserve schönt Daten zur Kreditvergabe

Nach Angaben der US-Zentralbank hat die Kreditvergabe zuletzt deutlich angezogen. Doch die vier größten US-Banken melden einen Rückgang der Kreditvergabe. Dies nährt Zweifel an den Daten der Fed, die der Öffentlichkeit offenbar das tatsächliche Ausmaß der Kreditklemme verschweigt.

Russlands Präsident Putin beglückwünschte Gazprom Neft zur ersten Öllieferung aus der Arktis. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Putin bezeichnete die Aufnahme der Ölförderungen in der Arktis als Stärkung der heimischen Wirtschaft. (Foto: dpa)

Erster Tanker beladen

Russland startet Öl-Förderung in der Arktis

Russland nimmt Ölförderung in der Arktis auf. Der Ölkonzern Gazprom Neft hat den ersten Tanker mit 70.000 Tonnen Erdöl beladen. Putin lobte die erste Lieferung als Stärkung der heimischen Wirtschaft.

Alter Staat: Die österreichische Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hatte engagiert begonnen, muss aber nun beim Spar-Paket für die Schulen zurückrudern. (Foto: dpa)

Alter Staat: Die österreichische Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hatte engagiert begonnen, muss aber nun beim Spar-Paket für die Schulen zurückrudern. (Foto: dpa)

Regierung kapituliert vor Protesten

Österreich kippt Spar-Paket für Schulen: Mehr Verwaltung statt Lehrer

Die österreichische Bildungsministerin hat dem Druck der Öffentlichkeit nachgegeben. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek wird alle bisherigen Verordnungen zum Sparen an Schulen widerrufen. Statt dessen will die Regierung nun 600 neue Stellen in der Verwaltung schaffen.

Die Nato trainierte bereits im November 2013 beim Manöver 'Steadfast Jazz' den Ernstfall in der Ostsee. (Foto: dpa)

Die Nato trainierte bereits im November 2013 beim Manöver 'Steadfast Jazz' den Ernstfall in der Ostsee. (Foto: dpa)

Truppen-Präsenz verstärkt

Nato schickt weitere Marine-Schiffe ins Baltikum

Die Nato zieht fünf weitere Schiffe in der Ostsee zusammen. Man wolle dadurch „Solidarität mit den Bündnispartnern demonstrieren“, so ein Nato-Sprecher. Die Truppen-Verlegung kommt trotz eines gemeinsamen Beschlusses der Ukraine-Konferenz zur Deeskalation.

Continental-Chef Heinz-Gerhard Wente droht Ärger aus den USA. Ein Tochter-Unternehmen ist wegen fehlerhafter Airbags angeklagt worden. (Foto: dpa)

Continental-Chef Heinz-Gerhard Wente droht Ärger aus den USA. Ein Tochter-Unternehmen ist wegen fehlerhafter Airbags angeklagt worden. (Foto: dpa)

Defekte Airbagsysteme

Continental in tödliche Pannenserie von General Motors verwickelt

Der Autozulieferer Continental gerät in den Rückruf-Skandal von General Motors. Continental wurde in den USA verklagt, weil Airbags in den GM-Fahrzeugen nicht funktionierten. GM hatte 2,6 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen, weil ein Defekt der Zündung zu mindestens 13 Todesfällen führte.

Während Bundeskanzler Werner Faymann viel Zeit mit Repräsentation verbringt - hier der Abschieds-Besuch des EU-Präsidenten Herman Van Rompuy in Wien - türmen sich bei der Hypo Alpe Adria neue Probleme auf. (Foto: dpa)

Während Bundeskanzler Werner Faymann viel Zeit mit Repräsentation verbringt - hier der Abschieds-Besuch des EU-Präsidenten Herman Van Rompuy in Wien - türmen sich bei der Hypo Alpe Adria neue Probleme auf. (Foto: dpa)

Regierung war zu optministisch

Österreich: Skandal-Bank Hypo Alpe Adria hat noch mehr Leichen im Keller

Der neue Vorstandschef der Hypo Alpe Adria bereitet die österreichischen Steuerzahler auf weitere Belastungen bei der HGAA vor: Die Verkäufe in Osteuropa bringen höchstens 500 Millionen Euro ein. In Italien wittert die Staatsanwaltschaft Betrug im Leasing-Geschäft.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer: Teure Management-Fehler. (Foto: dpa)

Yahoo-Chefin Marissa Mayer: Teure Management-Fehler. (Foto: dpa)

Römische Dekadenz

Gefeuerter Yahoo-Mann: 58 Millionen Dollar Gehalt für 15 Monate Arbeit

Ein gefeuerter Yahoo-Manager erhält für 15 Monate Arbeit das sagenhafte Gehalt von 58 Millionen Dollar. Der Fall zeigt: Die Gier der angestellten Manager in den sogenannten Internet-Giganten übertrifft sogar die Maßlosigkeit in traditionellen Konzernen.

Griechenlands „Weg ist noch nicht zu Ende gegangen“ so Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Athen-Besuch in der vergangenen Woche. (Foto: dpa)

Griechenlands „Weg ist noch nicht zu Ende gegangen“ so Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Athen-Besuch in der vergangenen Woche. (Foto: dpa)

Finanz-Konzerne profitieren

Athen verschenkt von Steuerzahlern gerettete Bank an Spekulanten

Die griechische Zentralbank hat für die Eurobank neue Anleihen genehmigt: Diese sind ein Schnäppchen für Spekulanten. Die europäischen Steuerzahler mussten die Bank retten, nun bekommen die internationalen Vermögensverwalter 25 Prozent Rabatt für das Investment.

Russlands Präsident Putin und Chinas Präsident Xi Jinping wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Putin und Chinas Präsident Xi Jinping wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. (Foto: dpa)

Neue Seidenstraße

Russland und China planen Tiefseehafen vor der Krim

China und Russland planen den Bau eines Tiefseehafens im Schwarzen Meer. Die Krim soll so zu einem festen Bestandteil einer neuen Handelsroute zwischen Asien und Europa werden. Zudem kündigte Russland an, bis zum 1. Januar 2015 eine Eurasische Wirtschaftsunion zu gründen.

Der türkische Premierminister Tayyip Erdoğan lässt sich von den Einwohnern der Stadt Bursa feiern. Doch gegen die Monsanto-Pläne in der „grünen Stadt“ hat er bisher nichts unternommen. (Foto: dpa)

Der türkische Premierminister Tayyip Erdoğan lässt sich von den Einwohnern der Stadt Bursa feiern. Doch gegen die Monsanto-Pläne in der „grünen Stadt“ hat er bisher nichts unternommen. (Foto: dpa)

Täuschung der Öffentlichkeit

Neuer Trick: Monsanto will über die Türkei Europa erobern

Monsanto hat offenbar einen Weg gefunden, den europäischen Markt vom Osten her aufzurollen. Der US-Konzern möchte seine Produktionsstätte in der Stadt Bursa ausbauen, um den europäischen Markt mit genmanipulierten Saatgut zu versorgen.

Naturbelassener Honig direkt vom Imker erzielt die besten Effekte gegen Bakterien. (Foto: dpa)

Naturbelassener Honig direkt vom Imker erzielt die besten Effekte gegen Bakterien. (Foto: dpa)

Keime werden nicht resistent

Studie: Honig ist wirksame Alternative zu Antibiotka

US-Wissenschaftler bestätigen, dass Honig anti-baktierielle Wirkungen hat. Er greift die Bakterien auf verschiedenen Wegen an und verhindert so die Bildung von Resistenzen. Jährlich erkranken etwa zwei Millionen US-Bürger an Antibiotika-resistenten Keimen.

Bulgarien fürchtet, dass es bei den Verhandlungen in Genf keine Einigung gibt und die EU Sanktionen verhängt. (Foto: dpa)

Bulgarien fürchtet, dass es bei den Verhandlungen in Genf keine Einigung gibt und die EU Sanktionen verhängt. (Foto: dpa)

Projekt mit Gazprom

Bulgarien fürchtet Blockade der South-Stream-Pipeline durch die EU

Bulgarien wird den Bau der South-Stream-Pipeline zusammen mit Russland fortsetzen, so der bulgarische Energieminister. Doch wegen der Ukraine-Krise will die EU das Projekt stoppen. Dies würde die bulgarische Wirtschaft hart treffen. Die Entwicklung seines Landes stehe auf dem Spiel, so der Minister.

„Solche massenhafte, wahllose Ausspähung [wie die USA] erlauben wir uns selbstverständlich nicht“, sagte Putin. (Foto: dpa)

„Solche massenhafte, wahllose Ausspähung [wie die USA] erlauben wir uns selbstverständlich nicht“, sagte Putin. (Foto: dpa)

„Wir sind beide Profis“

Snowden befragt Putin im TV zur Überwachung in Russland

In einer TV-Fragestunde für sein Volk ließ Präsident Putin auch den früheren NSA-Agenten Edward Snowden zu Wort kommen. Dieser fragte, ob auch Russland im großen Stil Daten seiner Bürger sammelt. Putin verneinte dies. Die russischen Geheimdienste hätten nicht die Mittel dazu und würden zudem streng kontrolliert.

Frankreichs Finanzminister Sapin sagte, dass die europäischen Partner ihn beim Schulden-Machen unterstützen. (Foto: dpa)

Frankreichs Finanzminister Sapin sagte, dass die europäischen Partner ihn beim Schulden-Machen unterstützen. (Foto: dpa)

Hohe Haushalts-Defizite bleiben

Brüssel knickt ein: Frankreich darf mehr Schulden machen

Frankreich wird mehr Schulden machen als vorgesehen. Auch in den kommenden Jahren wird das französische Staatsdefizit mehr als 3 Prozent betragen, so Finanzminister Sapin. Dafür habe sein Land „teilweise“ die Unterstützung der EU-Kommission.

Die Bundesregierung fürchtet um den Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde bei den Bundestagswahlen. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung fürchtet um den Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde bei den Bundestagswahlen. (Foto: dpa)

Fünf-Prozent-Hürde auf der Kippe

US-Geheimdienst: Bundesverfassungsgericht bedroht Stabilität in Europa

Der private US-Geheimdienst Stratfor hält das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für einen Bremsklotz für die Politik von Angela Merkel. Die Amerikaner raten der Kanzlerin, die Kompetenzen des Gerichts zu beschneiden - um die Stabilität in Europa nicht zu gefährden.

Die Kontaktlinse soll das Sichtfeld erweitern. Bilder aus der Peripherie werden aufgezeichnet und an das Display in der Linse gesendet. (Foto: dpa)

Die Kontaktlinse soll das Sichtfeld erweitern. Bilder aus der Peripherie werden aufgezeichnet und an das Display in der Linse gesendet. (Foto: dpa)

Sendet Daten an Smartphone

Google patentiert Kontaktlinse mit eingebauter Kamera

Der Internet-Konzern Google forscht an einer Kontaktlinse, die mit Kamera und Display ausgestattet ist. Die Daten werden an das Smartphone gesendet und dort verwertet. Gesteuert wird die High-Tech-Linse durch Blinzeln.