Renaissance der Demokratie?

Syriza-Sieg: Die politische Union in Europa ist gescheitert

Mit dem klaren Votum für Syriza haben die Griechen die EU in eine Sinnkrise gestürzt. Es geht um den Konflikt zwischen der Demokratie und zentralen, nicht legitimierten Institutionen. (Foto: dpa)

Mit dem klaren Votum für Syriza haben die Griechen die EU in eine Sinnkrise gestürzt. Es geht um den Konflikt zwischen der Demokratie und zentralen, nicht legitimierten Institutionen. (Foto: dpa)

Der überraschend klare Wahlsieg des Links-Bündnisses Syriza in Griechenland ist der Anfang vom Ende einer echten politischen Union in Europa. Ein Volk hat seine Elite abgewählt, weil es nicht fremdbestimmt sein will. Andere Staaten werden dem griechischen Beispiel folgen. Doch erst wenn es Alexis Tsipras gelingt, die mächtigen Institutionen EZB und IWF herauszufordern, wird man tatsächlich von einem Sieg der Demokratie für Europa sprechen können.

Der Chef der To Potami, Stavros Theodorakis, ist bereit, Syriza die Mehrheit im griechischen Parlament zu verschaffen. (Foto: dpa)

Der Chef der To Potami, Stavros Theodorakis, ist bereit, Syriza die Mehrheit im griechischen Parlament zu verschaffen. (Foto: dpa)

Stabile Regierung möglich

Griechenland: Kleine Parteien bieten Syriza Zusammenarbeit an

Die Syriza von Alexis Tsipras dürfte keine Schwierigkeiten haben, eine Koalition zu bilden. Vor allem das Gesprächsangebot der To Potami dürfte realistische Chancen haben. Die Syriza dürfte mit 149 Sitzen die absolute Mehrheit knapp verfehlen. To Potami wird voraussichtlich 16 Abgeordnete stellen.

Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses ist der Franken zum Euro von 1,20 auf knapp unter 1 gefallen. (Grafik: ariva.de)

Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses ist der Franken zum Euro von 1,20 auf knapp unter 1 gefallen. (Grafik: ariva.de)

Bankguthaben steigen sprunghaft

Schweiz: Banken parken Geld bei Notenbank

Die Schweizer Banken haben bei der Notenbank deutlich mehr Geld geparkt. Die sogenannten Giroguthaben stiegen in der vergangenen Woche um fast 26 Milliarden auf 365,5 Milliarden Franken. Dies ist der stärkste Anstieg seit vielen Monaten.

Auch die Wahlkampf-Hilfe von Angela Merkel hat ihm nicht geholfen: Wahlverlierer Antonis Samaras nach der Niederlage. (Foto: dpa)

Auch die Wahlkampf-Hilfe von Angela Merkel hat ihm nicht geholfen: Wahlverlierer Antonis Samaras nach der Niederlage. (Foto: dpa)

Konflikt scheint unausweichlich

Wirtschafts-Forscher erwartet Verwerfungen in Europa

Der Wirtschaftsforscher Marcel Fratscher bezeichnet das Wahlergebnis von Griechenland als schlechte Nachricht für Europa und für Griechenland. Er hält Verwerfungen in ganz Europa für denkbar.

Wahlparty auf den Straßen von Athen, mit einer ziemlich unmissverständlichen Botschaft nach Deutschland. (Foto: dpa)

Wahlparty auf den Straßen von Athen, mit einer ziemlich unmissverständlichen Botschaft nach Deutschland. (Foto: dpa)

Antonis Samaras abgestraft

Griechenland: Erdrutsch-Sieg für Linkspartei Syriza

Die Griechen haben ihre konservative Regierung mit einem Paukenschlag abgewählt: Die Linkspartei Syriza kommt demnach auf knapp 36 Prozent und kann mit nur einem Koalitionspartner eine Regierung bilden. Zur absoluten Mehrheit dürften ihr etwa 2 Mandate fehlen. Die Sozialdemokraten sind hinter die Rechtsextremen zurückgefallen.

Von der Volkspartei zur Splittergruppe: Pasok-Chef Evangelos Venizelos. (Foto: dpa)

Von der Volkspartei zur Splittergruppe: Pasok-Chef Evangelos Venizelos. (Foto: dpa)

Kurswechsel auch bei Austerität

EU-Sozialdemokraten bieten Syriza Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Hält der Trend an, wird das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung bereits 2016 mehr Vermögen haben, als die restlichen 99 Prozent der Weltbevölkerung. (Grafik Oxfam)

Hält der Trend an, wird das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung bereits 2016 mehr Vermögen haben, als die restlichen 99 Prozent der Weltbevölkerung. (Grafik Oxfam)

Geld regiert die Welt

Mit dem Reichtum kommt die Macht: Gesetze für die Eliten, nicht für die Bürger

Mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens befindet sich in den Händen des reichsten Prozent der Weltbevölkerung. Wie eine aktuelle Studie von Oxfam zeigt, nimmt die Ungleichheit rapide zu. Mit dem wachsenden Vermögen kommt auch Forderung nach mehr Macht – der Einfluss auf die Politik wird forciert.

US-Investor Warren Buffet gilt als der drittreichste Mann der Welt. Er verfügt über ein Privatvermögen von schätzungsweise 66 Milliarden US-Dollar. (Foto: dpa)

US-Investor Warren Buffet gilt als der drittreichste Mann der Welt. Er verfügt über ein Privatvermögen von schätzungsweise 66 Milliarden US-Dollar. (Foto: dpa)

Re-Industrialisierung der USA

Neuer Anlage-Trend: Warren Buffet kauft Firmen-Anteile statt Aktien

Die aufgeblasenen Aktienmärkte sind nicht mehr das Ziel von Investoren. Die Realwirtschaft rückt als Profit-Quelle in den Vordergrund. So investiert der US-amerikanische Großinvestor Warren Buffet in die Produktions-, Dienstleistungs-, und Einzelhandelsbranchen. Er verspricht sich dadurch langfristige Gewinne.

Der IS geht dazu über, saudi-arabische Militärs und Bürger anzugreifen. (Foto: dpa)

Der IS geht dazu über, saudi-arabische Militärs und Bürger anzugreifen. (Foto: dpa)

Der IS als Nachbar

Saudi-Arabien baut 600 Kilometer lange Hightech-Grenzmauer

Saudi-Arabien will an seiner nördlichen Grenze zum Irak ein hochtechnologisches Sicherungs-System anbringen. Anfang Januar hatte der IS saudi-arabische Grenzsoldaten angegriffen und getötet. Riad möchte sich somit vor weiteren Angriffen schützen.

Die Angriffe auf Mariupol könnten eine neue Eskalation zwischen der Ukraine und den Rebellen im Osten auslösen. Die Rufe nach neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden laut. (Foto: dpa)

Die Angriffe auf Mariupol könnten eine neue Eskalation zwischen der Ukraine und den Rebellen im Osten auslösen. Die Rufe nach neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden laut. (Foto: dpa)

Merkel lässt sprechen

Politiker von CDU und Grünen für neue Sanktionen gegen Russland

Eine schwarz-grüne Koalition von Bundestagsabgeordneten fordert schärfere Sanktionen gegen Russland. Die Grünen sehen die Russen als schuld an der Eskalation, bei der CDU wird etwas stärker differenziert. Die Entwicklung in Mariupol könnte der Auslöser für eine neue Eskalation zwischen der EU und Russland werden.

Ende November 2014 besuchte US-Vizepräsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und sicherte ihm Militär-Hilfen zu. (Foto: dpa)

Ende November 2014 besuchte US-Vizepräsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und sicherte ihm Militär-Hilfen zu. (Foto: dpa)

Deutschland ist der Verlierer

Ukraine: Russen und Blackwater-Söldner kämpfen gegeneinander

Der deutsche Politologe und Nahost-Experte Michael Lüders sagt, dass 500 Söldner der Privat-Armee Academi, ehemals Blackwater, auf Seiten der Regierung in Kiew kämpfen würden. Zudem würden die EU-Kredite an die Ukraine in dunklen Kanälen versickern. Die deutsche Wirtschaft habe hingegen im vergangenen Jahr aufgrund der Russland-Sanktionen 40 Milliarden Euro verloren.

Der Lego-Drucker des 13-Jährigen hat ihn zu einem Startup verholfen und jetzt den IT-Konzern Intel als Investor gewonnen. (Screenshot)

Der Lego-Drucker des 13-Jährigen hat ihn zu einem Startup verholfen und jetzt den IT-Konzern Intel als Investor gewonnen. (Screenshot)

Intel als Investor

Startup: Teenager baut Lego-Drucker für Blindenschrift

Ein Achtklässler hat im kalifornischen Silicon Valley ein Startup gegründet. Sein Unternehmen produziert günstige Drucker für Blindenschrift, die der 13-Jährige am heimischen Küchentisch aus Lego-Steinen entwickelt hat. Der IT-Konzern Intel stieg nun als Investor bei dem Unternehmen Braigo ein.

Die Drohne kann selbstständig im Wasser landen und Proben entnehmen. (Screenshot)

Die Drohne kann selbstständig im Wasser landen und Proben entnehmen. (Screenshot)

Suche nach Ölverschmutzung

Auf der Suche nach Öl-Lecks: Drohnen nehmen selbstständig Wasser-Proben

Ingenieure entwickeln derzeit Flugroboter, die nicht nur beobachten, sondern auch praktische Aufgaben ausführen können. Eine neue Flugdrohne ist dazu mit einer Vakuum-Pumpe ausgestattet und kann selbständig Wasserproben sammeln. Der Roboter soll bei der Suche nach Öllecks in der Wildnis helfen.

Würden die Stadtbewohner dichter zusammenleben, bräuchten sie auch keine Autos mehr, so die Stadtplaner. (Screenshot)

Würden die Stadtbewohner dichter zusammenleben, bräuchten sie auch keine Autos mehr, so die Stadtplaner. (Screenshot)

Städteplanung gegen Klimawandel

Dichte Besiedlung in Städten macht Autos künftig überflüssig

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Kommission für Wirtschaft und Klima einen Plan vorgestellt, weltweit alle Städte so umzugestalten, dass die Bewohner keine Autos mehr brauchen. Dafür sollen Städte in den kommenden Jahren 90 Billionen Dollar investieren. Vor allem eine dichtere Besiedlung könnte demnach den Klimawandel bremsen.

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Virtuelle Realität

Konkurrenz für Google: Microsoft stellt Hologramm-Brille vor

Microsoft hat bei der Vorstellung von Windows 10 überraschend eine eigene Hologramm-Brille präsentiert. Die HoloLense kann virtuelle Welten in eine reale Umgebung einblenden. Die Hologramme lassen sich mit Gesten und Sprache im Raum steuern.

De Maizière will ebenso gegen die Verschlüsselung von privaten Daten angehen wie Cameron und Obama. (Foto: dpa)

De Maizière will ebenso gegen die Verschlüsselung von privaten Daten angehen wie Cameron und Obama. (Foto: dpa)

Daten-Zugang gefordert

Bundesregierung: Behörden müssen jede Kommunikation mitlesen können

Bundesinnenminister de Maizière will Sicherheitsbehörden Zugang zu jeder Art von verschlüsselter Kommunikation verschaffen. Wenn die Behörden zur Terrorabwehr keinen Zugang zu allen privaten und verschlüsselten Daten hätten, so gefährde dies die innere Sicherheit.

Eine gelähmte Frau kontrolliert den Roboterarm mittel Gedankenkraft. Blackrock hat das Gerät weiterentwickelt und erste Exemplare an Forschungseinrichtungen verkauft. (Screenshot)

Eine gelähmte Frau kontrolliert den Roboterarm mittel Gedankenkraft. Blackrock hat das Gerät weiterentwickelt und erste Exemplare an Forschungseinrichtungen verkauft. (Screenshot)

Implantat als Schnittstelle

Kopf wird zur Fernbedienung: Implantat steuert Geräte mit Gedanken

Eine neuartige Fernbedienung ermöglicht dem Träger, Roboterarme oder Rollstühle mit Gedankenkraft zu steuern. Der Sender wird am Kopf befestigt und überträgt Befehle aus einem Hirn-Implantat an elektronische Geräte. Erste Exemplare wurden bereits verkauft.

Ein Schal eignet sich laut den Microsoft-Entwicklern perfekt, um darin technologische Sensoren und Trostspender zu verstecken. (Foto: dpa)

Ein Schal eignet sich laut den Microsoft-Entwicklern perfekt, um darin technologische Sensoren und Trostspender zu verstecken. (Foto: dpa)

Wärme und Vibration

Microsoft-Schal erkennt Stimmung und tröstet bei schlechter Laune

Microsoft entwickelt einen Schal, der auf Kommando wärmen, vibrieren und streicheln kann. Biometrische Sensoren sollen schlechte Laune wahrnehmen und via Smartphone-App eine Bewegung auslösen, die eine ähnlich tröstende Wirkung haben soll wie Streicheln.

Das Yotaphone soll umgerechnet etwa 700 Euro kosten. (Foto: dpa)

Das Yotaphone soll umgerechnet etwa 700 Euro kosten. (Foto: dpa)

E-Ink spart Energie

Vorne Smartphone, hinten E-Reader: Russischer Hersteller stellt Doppel-Display vor

Ein russisches Unternehmen hat ein Smartphone mit Doppeldisplay vorgestellt. Die Vorderseite besteht aus einem LED-Screen, auf der Rückseite ist ein Display mit elektronischer Tinte, das als E-Reader genutzt werden kann. Die E-Ink Option für längere Texte macht das Telefon augenschonend und gleichzeitig energiesparend.

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Wer hat die Killer geschickt?

Charlie Hebdo: Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa

Die entscheidende Frage zur Aufklärung des Anschlags gegen Charlie Hebdo ist: Wer sind die Auftraggeber der Killer? Wer sind die Hintermänner? Wer profitiert von der symbolischen Tat? Was genau bezwecken die Drahtzieher? Die Antwort werden die Regierungen in Europa nicht mit pathetischen Reden finden, sondern mit nüchternen Realpolitik: Sie müssen den Fall wirklich aufklären. Sonst wird Europa unversehens zum nächsten Schauplatz eines längst tobenden Weltkriegs. Er kann zur Zerstörung der freiheitlichen Gesellschaftsordnung führen.

Angela Merkel unterstützt ihren Parteifreund Antonis Samaras. Zugleich wollen sie und Wolfgang Schäuble die neue Griechenland-Krise nützen, um eine unwiderrufliche Schulden-Gemeinschaft in der EU zu etablieren. (Foto: dpa)

Angela Merkel unterstützt ihren Parteifreund Antonis Samaras. Zugleich wollen sie und Wolfgang Schäuble die neue Griechenland-Krise nützen, um eine unwiderrufliche Schulden-Gemeinschaft in der EU zu etablieren. (Foto: dpa)

Syriza stoppen, EZB ermächtigen

Euro-Zone auf der Kippe: Merkel und Schäuble bereiten Notfall-Plan vor

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble wollen der gescheiterten griechischen Regierung einen Schuldenschnitt auf Kosten der europäischen Steuerzahler anbieten. Damit soll ein Sieg der Linkspartei Syriza verhindert werden. Zugleich soll die Krise genutzt werden, das Ende der Budget-Hoheit der Nationalstaaten in der Euro-Zone erzwingen. Faktisch wird die EZB dann das letzte Wort haben, wie die Steuergelder der Europäer verwendet werden.

Russland reicht Europa die Hand und schlägt der EU vor, statt des Freihandelsabkommens TTIP eine Partnerschaft mit der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion einzugehen. (Foto: dpa)

Russland reicht Europa die Hand und schlägt der EU vor, statt des Freihandelsabkommens TTIP eine Partnerschaft mit der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion einzugehen. (Foto: dpa)

Einladung zu Eurasischer Union

Schachzug gegen die USA: Russland rät EU zum Ausstieg aus dem TTIP

Russland hat einen überraschenden Vorschlag zur Überwindung der Spannungen mit der EU präsentiert: Die EU solle auf das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA verzichten und stattdessen eine Partnerschaft mit der neu geschaffenen Eurasischen Wirtschaftsunion eingehen. Eine Freihandels-Zone mit den Nachbarn sei sinnvoller als ein Deal mit den USA.

Die Redaktion der Zeitung Kanere im kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma. (Foto: Marcel Kolvenbach)

Die Redaktion der Zeitung Kanere im kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma. (Foto: Marcel Kolvenbach)

Menschen dritter Klasse

Aus diesem Lager erscheint die Flucht über das Mittelmeer wie eine Verheißung

Die riskante Flucht über das Mittelmeer bedeutet für viele „Lager-Insassen“ in einem der Flüchtlingslager in Afrika eine Verheißung des Paradieses. Menschen, die zuvor als Lehrer, Handwerker oder Arzt gearbeitet haben, werden über Nacht entrechtet, Menschen allenfalls dritter Klasse. Der Filmemacher Marcel Kolvenbach, der jahrelang in verschiedenen Ländern Afrikas gelebt hat, schildert, dass das Leben im Lager eine Hölle ist, die möglich wird, weil sich die lokalen Eliten mit den Profiteuren der Globalisierung verbündet haben.