Eine süß-saure Depesche

Merkel gratuliert Tsipras: Das Telegramm im Wortlaut

Es ist vielleicht kein historisches Telegramm, welches Angela Merkel an Alexis Tsipras geschickt hat. Aber die Kanzlerin hat sich jedes Wort genau überlegt, vor allem diejenigen, die sie nicht verwendet hat. (Foto: dpa)

Es ist vielleicht kein historisches Telegramm, welches Angela Merkel an Alexis Tsipras geschickt hat. Aber die Kanzlerin hat sich jedes Wort genau überlegt, vor allem diejenigen, die sie nicht verwendet hat. (Foto: dpa)

Die Glückwünsche von Angela Merkel an Alexis Tsipras klingen etwas süß-sauer. Zwischen den Zeilen kann man lesen, dass Merkel mit dem Links-Politiker ihre Probleme hat. Auffällig: Das große europäische Projekt wird in dem Telegramm mit keinem Wort erwähnt.

Alexis Tsipras bei seiner Angelobung mit Staatspräsident Karolos Papoulias. Der Syriza-Chef kommt mit einem neuen Team, das entschlossen ist, mit den Euro-Traditionen zu brechen. (Foto: dpa)

Alexis Tsipras bei seiner Angelobung mit Staatspräsident Karolos Papoulias. Der Syriza-Chef kommt mit einem neuen Team, das entschlossen ist, mit den Euro-Traditionen zu brechen. (Foto: dpa)

Ende des Schneeball-Systems

Syriza-Ökonom: „Gerechtigkeit oder Ende des Euro mit einem großen Knall“

Der Ökonom Yanis Varoufakis soll neuer griechischer Finanzminister werden. Er dürfte, wenn er Kurs hält, den Finanzministern der Euro-Zone einiges Kopfzerbrechen bereiten. Denn Varoufakis hat die Probleme der griechischen Volkswirtschaft unverblümt beim Namen genannt. Eine Fortsetzung des bisherigen Kurses im Euro-Raum scheint mit ihm nicht denkbar.

NATO Secretary General Jens Stoltenberg presser

epa04586412 NATO Secretary General Jens Stoltenberg gives a press briefing at the NATO Alliance Headquarters in Brussels, Belgium, 26 January 2015. Secretary General gave a briefing at the end of an extraordinary ambassadorial meeting of the NATO-Ukraine Commission. EPA/STEPHANIE LECOCQ +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nato dementiert Einsatz

Putin: In der Ukraine kämpft eine Nato-Legion

Russland wirft dem Westen vor, mit einer ausländischen Nato-Einheit in der Ukraine zu operieren. Die EU diskutiert über neue Sanktionen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow forderte vom Westen mehr Differenzierung in der Unterstützung der Ukraine.

Viel hatten die Euro-Finanzminister und die EU-Kommissare den Griechen am Montag noch nicht anzubieten. Im Bild Jeroen Dijsselbloem und Pierre Moscovici. (Foto: dpa)

Viel hatten die Euro-Finanzminister und die EU-Kommissare den Griechen am Montag noch nicht anzubieten. Im Bild Jeroen Dijsselbloem und Pierre Moscovici. (Foto: dpa)

Kein Schuldenschnitt

Gläubiger-Kommentare zu Syriza: 10 Köpfe – eine Standard-Meinung

Die internationalen Reaktionen auf den Syriza-Sieg in Griechenland ähneln sich sehr. Brüssel und Berlin erinnern Griechenland daran, seine Verpflichtungen einzuhalten.

Tausende Läden sind geschlossen. Die griechische Wirtschaft leidet nicht unter der Zinslast des Landes, sondern an fehlender Wettbewerbsfähigkeit und der Korruption im Land. (Foto: dpa)

Tausende Läden sind geschlossen. Die griechische Wirtschaft leidet nicht unter der Zinslast des Landes, sondern an fehlender Wettbewerbsfähigkeit und der Korruption im Land. (Foto: dpa)

Gute Konditionen im Euro-Vergleich

Schulden-Erlass hilft der griechischen Wirtschaft nicht aus der Krise

Alexis Tsipras hat vor seinem Wahlsieg angekündigt, einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland zu fordern. Dieser allein wird das Land jedoch nicht aus der Krise bringen. Schon jetzt haben die Griechen günstigere Kredit-Bedingungen als andere Euro-Krisenstaaten.

In der Zasyadko-Mine im Donbass hatte sich bereits 2007 ein schweres Grubenunglück ereignet. (Foto: dpa)

In der Zasyadko-Mine im Donbass hatte sich bereits 2007 ein schweres Grubenunglück ereignet. (Foto: dpa)

Krieg gegen Zivilisten

Ukraine: 500 Minen-Arbeiter nach Beschuss vorübergehend eingeschlossen

Am Montag wurden in der Ostukraine 500 Minen-Arbeiter kurzzeitig eingeschlossen. Zuvor wurde ein Elektrizitäts-Werk, welches die Mine mit Strom versorgt, beschossen. Unklar ist, wer den Beschuss des Werks durchgeführt hat.

Die britische Journalistin und führende Mitarbeiterin von WikiLeaks, Sarah Harrison, ist empört über Google: Der US-Konzern hat ihre Email-Daten an die US-Strafbehörden weitergegeben, ohne ihr davon Mitteilung zu machen. (Foto: dpa)

Die britische Journalistin und führende Mitarbeiterin von WikiLeaks, Sarah Harrison, ist empört über Google: Der US-Konzern hat ihre Email-Daten an die US-Strafbehörden weitergegeben, ohne ihr davon Mitteilung zu machen. (Foto: dpa)

Google kooperiert und schweigt

„Verschwörung“: Google gibt Emails von Wikileaks-Aktivisten an US-Behörden weiter

Google hat auf richterliche Anordnung sämtliche Emails, Kontakte und gelöschten Emails von Wikileaks-Aktivisten an die US-Behörden weitergegeben. Bei Wikileaks ist man empört, dass es der Internet-Konzern nicht für nötig befunden habe, die Betroffenen über den Eingriff zu unterrichten. Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts einer Verschwörung.

Nach dem Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman kam es in Argentinien zu Protesten gegen die Regierung. (Foto: dpa)

Nach dem Tod des argentinischen Staatsanwalts Alberto Nisman kam es in Argentinien zu Protesten gegen die Regierung. (Foto: dpa)

Ankunft in Tel-Aviv

Argentinien: Enthüllungs-Journalist fürchtet um sein Leben und flieht

Der argentinische Journalist Damian Pachter ist nach dem mysteriösen Tod des Staatsanwalts Alberto Nisman nach Israel geflohen. Er hatte als Erster von dem Vorfall berichtet und fühlte sich in seiner Heimat nicht mehr sicher.

Alexis Tsipras bei der Vereidigung zum Premier durch den griechischen Präsidenten Karolos Papoulias am Montagnachmittag. (Foto: dpa)

Alexis Tsipras bei der Vereidigung zum Premier durch den griechischen Präsidenten Karolos Papoulias am Montagnachmittag. (Foto: dpa)

Die Koalition steht

Alexis Tsipras als neuer griechischer Premier vereidigt

Der Vorsitzende der griechischen Links-Partei Syriza, Alexis Tsipras, wurde am Montag zum Premier vereidigt. Griechenland wird nach dem Syriza-Wahlsieg künftig von einer Links-Rechts-Koalition regiert. Tsipras hatte sich mit den Euroskeptikern der Anel-Partei auf ein Regierungsbündnis geeinigt,

Mit dem klaren Votum für Syriza haben die Griechen die EU in eine Sinnkrise gestürzt. Es geht um den Konflikt zwischen der Demokratie und zentralen, nicht legitimierten Institutionen. (Foto: dpa)

Mit dem klaren Votum für Syriza haben die Griechen die EU in eine Sinnkrise gestürzt. Es geht um den Konflikt zwischen der Demokratie und zentralen, nicht legitimierten Institutionen. (Foto: dpa)

Renaissance der Demokratie?

Syriza-Sieg: Die politische Union in Europa ist gescheitert

Der überraschend klare Wahlsieg des Links-Bündnisses Syriza in Griechenland ist der Anfang vom Ende einer echten politischen Union in Europa. Ein Volk hat seine Elite abgewählt, weil es nicht fremdbestimmt sein will. Andere Staaten werden dem griechischen Beispiel folgen. Doch erst wenn es Alexis Tsipras gelingt, die mächtigen Institutionen EZB und IWF herauszufordern, wird man tatsächlich von einem Sieg der Demokratie für Europa sprechen können.

Eine Rechts-Links-Koalition zwischen Anel (Parteichef Panos Kammenos) und Alexis Tsipras' Syriza wäre ein Novum in Europa. (Foto: dpa)

Eine Rechts-Links-Koalition zwischen Anel (Parteichef Panos Kammenos) und Alexis Tsipras' Syriza wäre ein Novum in Europa. (Foto: dpa)

Syriza-Chef bereits vereidigt

Athen: Tsipras bildet Koalition mit Euro-Skeptikern

Nur einen Tag nach der Abstimmung ist die Suche nach einem Koalitionspartner für den Wahlsieger Syriza bereits beendet: Tsipras wird die neue Regierung gemeinsam mit der Anel-Partei bilden. Die eher dem rechten Lager zugehörende Partei erreichte bei der Wahl 13 Mandate. Die Vereidigung von Tsipras wird für den Montagabend erwartet.

Die Papyrus-Rollen aus den Ruinen von Pompeji können nach tausenden Jahren nun entziffert werden. (Foto: dpa)

Die Papyrus-Rollen aus den Ruinen von Pompeji können nach tausenden Jahren nun entziffert werden. (Foto: dpa)

Schriftrollen entziffert

Durchbruch in Pompeji: Röntgen-Laser macht verbrannte Dokumente wieder lesbar

Neue Laserscan-Verfahren ermöglichen Wissenschaftlern, Jahrtausende alte Dokumente zu lesen, selbst wenn diese völlig verkohlt sind. So können Schriftrollen aus Pompeji entziffert werden, die vor Jahrtausenden beim Ausbruch des Vesuv zu Kohle verbrannten. Der Laser kann die Schriftrolle entziffern, ohne sie zu öffnen.

Der Lego-Drucker des 13-Jährigen hat ihn zu einem Startup verholfen und jetzt den IT-Konzern Intel als Investor gewonnen. (Screenshot)

Der Lego-Drucker des 13-Jährigen hat ihn zu einem Startup verholfen und jetzt den IT-Konzern Intel als Investor gewonnen. (Screenshot)

Intel als Investor

Startup: Teenager baut Lego-Drucker für Blindenschrift

Ein Achtklässler hat im kalifornischen Silicon Valley ein Startup gegründet. Sein Unternehmen produziert günstige Drucker für Blindenschrift, die der 13-Jährige am heimischen Küchentisch aus Lego-Steinen entwickelt hat. Der IT-Konzern Intel stieg nun als Investor bei dem Unternehmen Braigo ein.

Dieser Audi fährt ohne Fahrer durch Kalifornien: Solche Szenen soll es demnächst auch in Bayern geben. (Foto: Jim Fets/Audi AG/dpa)

Dieser Audi fährt ohne Fahrer durch Kalifornien: Solche Szenen soll es demnächst auch in Bayern geben. (Foto: Jim Fets/Audi AG/dpa)

Fahrerlos auf der A9

Dobrindt plant Autobahn-Teststrecke für selbstfahrende Pkw

Verkehrsminister Dobrindt will eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf der A9 in Bayern einrichten. Noch in diesem Jahr soll mit den Vorbereitungen begonnen werden. Baden-Württemberg hat daraufhin eine eigene Teststrecke auf der A81 angeboten.

Die Drohne kann selbstständig im Wasser landen und Proben entnehmen. (Screenshot)

Die Drohne kann selbstständig im Wasser landen und Proben entnehmen. (Screenshot)

Suche nach Ölverschmutzung

Auf der Suche nach Öl-Lecks: Drohnen nehmen selbstständig Wasser-Proben

Ingenieure entwickeln derzeit Flugroboter, die nicht nur beobachten, sondern auch praktische Aufgaben ausführen können. Eine neue Flugdrohne ist dazu mit einer Vakuum-Pumpe ausgestattet und kann selbständig Wasserproben sammeln. Der Roboter soll bei der Suche nach Öllecks in der Wildnis helfen.

Würden die Stadtbewohner dichter zusammenleben, bräuchten sie auch keine Autos mehr, so die Stadtplaner. (Screenshot)

Würden die Stadtbewohner dichter zusammenleben, bräuchten sie auch keine Autos mehr, so die Stadtplaner. (Screenshot)

Städteplanung gegen Klimawandel

Dichte Besiedlung in Städten macht Autos künftig überflüssig

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Kommission für Wirtschaft und Klima einen Plan vorgestellt, weltweit alle Städte so umzugestalten, dass die Bewohner keine Autos mehr brauchen. Dafür sollen Städte in den kommenden Jahren 90 Billionen Dollar investieren. Vor allem eine dichtere Besiedlung könnte demnach den Klimawandel bremsen.

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Virtuelle Realität

Konkurrenz für Google: Microsoft stellt Hologramm-Brille vor

Microsoft hat bei der Vorstellung von Windows 10 überraschend eine eigene Hologramm-Brille präsentiert. Die HoloLense kann virtuelle Welten in eine reale Umgebung einblenden. Die Hologramme lassen sich mit Gesten und Sprache im Raum steuern.

De Maizière will ebenso gegen die Verschlüsselung von privaten Daten angehen wie Cameron und Obama. (Foto: dpa)

De Maizière will ebenso gegen die Verschlüsselung von privaten Daten angehen wie Cameron und Obama. (Foto: dpa)

Daten-Zugang gefordert

Bundesregierung: Behörden müssen jede Kommunikation mitlesen können

Bundesinnenminister de Maizière will Sicherheitsbehörden Zugang zu jeder Art von verschlüsselter Kommunikation verschaffen. Wenn die Behörden zur Terrorabwehr keinen Zugang zu allen privaten und verschlüsselten Daten hätten, so gefährde dies die innere Sicherheit.

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Wer hat die Killer geschickt?

Charlie Hebdo: Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa

Die entscheidende Frage zur Aufklärung des Anschlags gegen Charlie Hebdo ist: Wer sind die Auftraggeber der Killer? Wer sind die Hintermänner? Wer profitiert von der symbolischen Tat? Was genau bezwecken die Drahtzieher? Die Antwort werden die Regierungen in Europa nicht mit pathetischen Reden finden, sondern mit nüchternen Realpolitik: Sie müssen den Fall wirklich aufklären. Sonst wird Europa unversehens zum nächsten Schauplatz eines längst tobenden Weltkriegs. Er kann zur Zerstörung der freiheitlichen Gesellschaftsordnung führen.

Angela Merkel unterstützt ihren Parteifreund Antonis Samaras. Zugleich wollen sie und Wolfgang Schäuble die neue Griechenland-Krise nützen, um eine unwiderrufliche Schulden-Gemeinschaft in der EU zu etablieren. (Foto: dpa)

Angela Merkel unterstützt ihren Parteifreund Antonis Samaras. Zugleich wollen sie und Wolfgang Schäuble die neue Griechenland-Krise nützen, um eine unwiderrufliche Schulden-Gemeinschaft in der EU zu etablieren. (Foto: dpa)

Syriza stoppen, EZB ermächtigen

Euro-Zone auf der Kippe: Merkel und Schäuble bereiten Notfall-Plan vor

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble wollen der gescheiterten griechischen Regierung einen Schuldenschnitt auf Kosten der europäischen Steuerzahler anbieten. Damit soll ein Sieg der Linkspartei Syriza verhindert werden. Zugleich soll die Krise genutzt werden, das Ende der Budget-Hoheit der Nationalstaaten in der Euro-Zone erzwingen. Faktisch wird die EZB dann das letzte Wort haben, wie die Steuergelder der Europäer verwendet werden.

Russland reicht Europa die Hand und schlägt der EU vor, statt des Freihandelsabkommens TTIP eine Partnerschaft mit der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion einzugehen. (Foto: dpa)

Russland reicht Europa die Hand und schlägt der EU vor, statt des Freihandelsabkommens TTIP eine Partnerschaft mit der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion einzugehen. (Foto: dpa)

Einladung zu Eurasischer Union

Schachzug gegen die USA: Russland rät EU zum Ausstieg aus dem TTIP

Russland hat einen überraschenden Vorschlag zur Überwindung der Spannungen mit der EU präsentiert: Die EU solle auf das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA verzichten und stattdessen eine Partnerschaft mit der neu geschaffenen Eurasischen Wirtschaftsunion eingehen. Eine Freihandels-Zone mit den Nachbarn sei sinnvoller als ein Deal mit den USA.

Die Redaktion der Zeitung Kanere im kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma. (Foto: Marcel Kolvenbach)

Die Redaktion der Zeitung Kanere im kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma. (Foto: Marcel Kolvenbach)

Menschen dritter Klasse

Aus diesem Lager erscheint die Flucht über das Mittelmeer wie eine Verheißung

Die riskante Flucht über das Mittelmeer bedeutet für viele „Lager-Insassen“ in einem der Flüchtlingslager in Afrika eine Verheißung des Paradieses. Menschen, die zuvor als Lehrer, Handwerker oder Arzt gearbeitet haben, werden über Nacht entrechtet, Menschen allenfalls dritter Klasse. Der Filmemacher Marcel Kolvenbach, der jahrelang in verschiedenen Ländern Afrikas gelebt hat, schildert, dass das Leben im Lager eine Hölle ist, die möglich wird, weil sich die lokalen Eliten mit den Profiteuren der Globalisierung verbündet haben.