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Abgelehnter Asylbewerber

Anschlag in Ansbach war Selbstmord-Attentat eines Syrers

Polizei am Tatort in Ansbach. (Foto: dpa)

Polizei am Tatort in Ansbach. (Foto: dpa)

Ein als Asylbewerber abgelehnter Mann aus Syrien hat in der Nacht einen Selbstmordanschlag in der bayrischen Gemeinde Ansbach verübt. Mindestens 12 Menschen wurden verletzt. Der Mann war vor einem Jahr als Asylbewerber abgelehnt worden, blieb jedoch weiter auf Duldung in Deutschland. Er war bereits mehrfach polizielich aufgefallen.

EZB-Chef Mario Draghi und sein portugiesischer Vize Vitor Constancio, Anfang Dezember in Frankfurt. (Foto: dpa)

EZB-Chef Mario Draghi und sein portugiesischer Vize Vitor Constancio, Anfang Dezember in Frankfurt. (Foto: dpa)

US-Banken hängen Europa ab

Europas Banken erwarten mit Sorge Ergebnisse von Stress-Test

Viele europäische Banken erwarten mit Sorge die Ergebnisse des aktuellen Stress-Tests. Es wird erwartet, dass einige Banken neues Kapital auftreiben werden müssen. Tatsache ist: Die europäischen Banken haben seit der Finanzkrise deutlich an Boden gegenüber ihren Konkurrenten aus den USA verloren.

Spaniens Premier Mariano Rajoy mit Angela Merkel und EU-Präsident Juncker beim Kongress der europäischen Konservativen in Madrid. (Foto: dpa)

Spaniens Premier Mariano Rajoy mit Angela Merkel und EU-Präsident Juncker beim Kongress der europäischen Konservativen in Madrid. (Foto: dpa)

Kein Geld aus Struktur-Fonds

Sanktionen: EU will Zahlungen an Portugal und Spanien aussetzen

Die EU-Kommission will die Zahlungen aus den Struktur-Fonds an Spanien und Portugal aussetzen. Es sind die ersten Sanktionen, die die EU gegen Mitgliedsstaaten wegen Defiziten verhängt. Frankreich bleibt dagegen seit Jahren verschont.

Erdogan und Juncker am 5. Oktober 2015 in Brüssel. Juncker will verhindern, dass die EU vom Öl isoliert wird. (Foto: dpa)

Erdogan und Juncker am 5. Oktober 2015 in Brüssel. (Foto: dpa)

Schritt für Schritt

Streit mit Türkei: Europa könnte von Öl-Regionen abgeschnitten werden

Die aktuelle Entfremdung zwischen der EU und der Türkei wird auch energiepolitische Folgen haben. Die EU wird schrittweise aus den ölreichen Regionen in der Nachbarschaft der Türkei isoliert. Mit der Türkei als EU-Mitglied hätte Europa seine Energiezufuhr autonom bestimmen können.

Recep Tayyip Erdogan mit seinem Premier Binali Yildirim (li.) und Generalstabschef Hulusi Akar. (Foto: dpa)

Recep Tayyip Erdogan mit seinem Premier Binali Yildirim (li.) und Generalstabschef Hulusi Akar. (Foto: dpa)

Özdemir fordert Sanktionen

Kapitalflucht: Türkei fürchtet Wirtschaftskrieg gegen Erdogan

In der Türkei erwarten verschiedene Medien einen Wirtschaftskrieg des Westens gegen die Türkei. Öl ins Feuer goß der Vorsitzende der Grünen, Özdemir: Er fordert EU-Sanktionen. Die Vertreter der US-Handelskammer in der Türkei sind dagegen nicht so pessimistisch.

EU-Kommissarin Vera Jourova mit der US-Staatssekretärin Penny Pritzker in Brüssel. (Foto: dpa)

EU-Kommissarin Vera Jourova mit der US-Staatssekretärin Penny Pritzker in Brüssel. (Foto: dpa)

Faire Behandlung

EU will europäische Kunden gegen VW unterstützen

Die EU-Kommission will die geschädigten VW-Kunden in Europa beim Kämpf um Entschädigungen wegen des Diesel-Skandals unterstützen. VW-Chef Müller hatte erst vor kurzem erklärt, dass eine Entschädigung für alle europäischen Kunden für das Unternehmen zu einer ernsthaften Belastung würden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Finanzminister der USA, Jacob Lew am 14.07.2016 im Finanzministerium in Berlin. (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Finanzminister der USA, Jacob Lew am 14.07.2016 im Finanzministerium in Berlin. (Foto: dpa)

USA machen es besser

Der Kern der Krise: Europas Politiker verstehen nichts von Banken

Die Banken und die EZB machen Druck auf die EU: Sie wollen die Banken in Italien und anderen Krisen durch die Hintertür mit Steuergeldern retten. Die Macht der Lobby resultiert aus der weitgehenden Ahnungslosigkeit der Politiker in Europa im Hinblick auf den Finanz-Sektor. Die Amerikaner sind in dieser Hinsicht kompetenter.

Donald Trump beim Parteitag der Republikaner. (Foto: dpa)

Donald Trump beim Parteitag der Republikaner. (Foto: dpa)

Kein „Demokratie-Export“

Trump fordert radikale Kehrtwende in der US-Außenpolitik

Donald Trump fordert eine radikale Kehrtwende der US-Außenpolitik: Die USA müssten die Praxis beenden, in fremden Ländern Regierungen zu stürzen. Stattdessen sollte sich Amerika auf seine eigene, innere Sicherheit konzentrieren. Ungarns Präsident Orban glaubt, dass dieser Ansatz die Lage in Europa verbessern würde.

Die Grenze zwischen dem Libanon und Syrien. (Grafik: Google/al-Masdar News)

Die Grenze zwischen dem Libanon und Syrien. (Grafik: Google/al-Masdar News)

Schlechte Kommunikation

Russische Kampf-Jets bombardieren US-Stützpunkt in Syrien

Russland hat bestätigt, im Juni in Syrien einen US-Luftwaffenstützpunkt bombardiert zu haben. Die Briten hatten den Stützpunkt kurz zuvor verlassen. Interessant: Die US-Regierung hat bisher nicht gegen den Angriff protestiert. Russland und die USA kooperieren in Syrien. Am Freitag kam es erneut zu heftigen Gefechten zwischen der syrischen Armee und islamistischen Söldnern.

In Großbritannien bahnt sich eine Rückbesinnung zur Atomkraft an. (Foto: dpa)

In Großbritannien bahnt sich eine Rückbesinnung zur Atomkraft an. (Foto: dpa)

Ende der Energiewende

Großbritannien kappt Energie-Verbindung zu Europa

Der bevorstehende Brexit wird Großbritannien vor neue Herausforderungen in seiner Klima- und Energiepolitik stellen. Profitieren werden vor allem Energie-Großkonzerne und Atomkraftbetreiber. Deutschland hat keine Atomkraft mehr – und die deutschen Strom-Konzerne befinden sich in einer veritablen Krise.

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, spricht am 16.06.2016 bei einer Pressekonferenz in der Autostadt am VW Werk in Wolfsburg. (Foto: dpa)

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, spricht am 16.06.2016 bei einer Pressekonferenz in der Autostadt am VW Werk in Wolfsburg. (Foto: dpa)

Weitere Klagen

Drei US-Bundesstaaten reichen Klage gegen VW ein

Drei amerikanische Bundesstaaten werden Klagen gegen Volkswagen einreichen. Die erste Anklageschrift wurde am Dienstag in New York vom zuständigen Generalstaatsanwalt vorgestellt. Die Klage konzentriert sich auf den Vorwurf, dass Dutzende VW-Manager an dem Betrug beteiligt gewesen seien oder früh Kenntnis von den Vorgängen gehabt hätten.

Eine Pokemon Go Spielerin in Hannover mit einer Pokemonmütze. (Foto: dpa)

Eine Pokemon Go Spielerin in Hannover mit einer Pokemonmütze. (Foto: dpa)

Wertvoller als Sony

Nintendo verdoppelt mit Pokémon seinen Börsenwert

Die weltweite Begeisterung für das Smartphone-Spiel Pokémon Go beschert dem japanischen Videospielekonzern Nintendo einen sagenhaften Aufstieg an der Börse. Am Dienstag legte die Aktie des Unternehmens erneut um 14 Prozent zu, der Börsenwert von Nintendo erreichte 38 Milliarden Euro. Damit zog das Unternehmen am Elektronikkonzern Sony vorbei.

Die Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (Foto: dpa)

Die Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (Foto: dpa)

Verluste werden höher

Yahoo meldet hohen Verlust im zweiten Quartal

Der amerikanische Internetkonzern Yahoo hat für das zweite Quartal einen Nettoverlust von 440 Millionen Dollar bekanntgegeben. Bereits im gleichen Zeitraum des Vorjahres resultierte ein Verlsut – dieser betrug damals 22 Millionen. Yahoo versucht, sein Kerngeschäft mit Suchmaschinen in ein neues Unternehmens auszulagern und sucht dafür Käufer.

Häufige Positionswechsel bei den Rohstoffgruppen 2016. (Grafik: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research)

Häufige Positionswechsel bei den Rohstoffgruppen 2016. (Grafik: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research)

Unsicherheit bei Investitionen

Rohstoff-Markt: Große Schwankungen, interessante Chancen

Der Ausblick für das Jahr 2016 zeigt laut einer Analyse der Helaba Volkswirtschaft ein weiterhin starkes Überangebot besonders bei Energie- und Industrierohstoffen. Wie empfindlich die Preise der Rohstoffe jedoch sein können, zeigen die jüngsten Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Großbritannien dominiert den europäischen Immobilienmarkt. (Grafik: Helaba)

Großbritannien dominiert den europäischen Immobilienmarkt. (Grafik: Helaba)

Deutschland könnte profitieren

Helaba: Immobilien in Deutschland könnten vom Brexit profitieren

Die Verhandlungen der EU mit Großbritannien über den Austritt werden einen starken Effekt auf die Immobilienmärkte haben. London muss nicht unbedingt Nachteile gewärtigen. Vorteile für Deutschland sind möglich, treten aber nicht automatisch ein.

Der US-Arbeitsmarkt ist weit schwächer, als aus offiziellen Zahlen hervorgeht. (Grafik: Bremer Landesbank)

Der US-Arbeitsmarkt ist weit schwächer, als aus offiziellen Zahlen hervorgeht. (Grafik: Bremer Landesbank)

Negative Tendenz

US-Arbeitsmarkt: In der Realität findet der Aufschwung nicht statt

In den USA stieg die Zahl der Arbeitsstellen im Juni überraschend deutlich. Die guten Nachrichten stehen im Widerspruch zur derzeitigen Grundtendenz in der amerikanischen Wirtschaft. Diese ist negativ, wie ein Blick hinter die schönen offiziellen Zahlen zeigt.

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