Märkte befürchten Eskalation

Nach Nato-Warnung zur Ukraine: Rubel stürzt ab

Nach der jüngsten Nato-Warnung kostet ein einziger Dollar bereits über 39,6 Rubel. (Grafik: ariva.de)

Nach der jüngsten Nato-Warnung kostet ein einziger Dollar bereits über 39,6 Rubel. (Grafik: ariva.de)

Der russische Rubel hat am Freitag ein neues Rekord-Tief erreicht. Die Nato hatte zuvor gewarnt, dass Russland weit über 1000 Soldaten in der Ukraine habe und damit Befürchtungen ausgelöst, die Lage könnte endgültig eskalieren. Der Konflikt zwischen Moskau und Kiew könnte sich auch auf die europäischen Devisenmärkte auswirken.

Das Foto zeigt einen Konvoi von Artillerie-Einheiten in der Nähe der ostukrainischen Stadt Krasnodon. (Foto: dpa)

Das Foto zeigt einen Konvoi von Artillerie-Einheiten in der Nähe der ostukrainischen Stadt Krasnodon. (Foto: dpa)

Vielsagende Bemerkung zum Abschuss MH17

Analyse der Nato-Bilder: Kein Beweis für einen „Vorstoß“ der Russen in die Ukraine

Die Nato hat Satellitenfotos vorgelegt, die belegen sollen, dass die Russen in der Ukraine Militär-Operationen durchgeführt haben. Vielleicht hat die Nato ja Beweise. Doch die veröffentlichten Fotos zeigen nichts, was eine solche Behauptung stützen könnte. Interessant ist jedoch der den Bildern beigefügte, schriftliche Bericht der Nato: In ihm wird angedeutet, dass die Nato Russland nicht überführen kann, Flug MH17 abgeschossen zu haben.

In der kanadischen Karte sind die Krim und die Ostukraine noch Bestandteil eines Reichs, das die Kanadier "Nicht Russland" nennen. (Foto: Twitter/@CanadaNATO)

In der kanadischen Karte sind die Krim und die Ostukraine noch Bestandteil eines Reichs, das die Kanadier "Nicht Russland" nennen. (Foto: Twitter/@CanadaNATO)

Streit um Landesgrenzen

Kanada provoziert Putin mit Landkarte: Wo beginnt Russland?

Die Kanadier haben Russlands Präsident Putin mit einer aggressiven Landkarte provoziert. Interessant: Für die kanadischen Nato-Diplomaten gibt es die Ukraine nicht, sondern nur eine Welt mit Russland und Nicht-Russland. Putin kontert und zeigt die Krim als Teil Russlands.

Angela Merkel, hier bei der Westbalkan-Konferenz am Donnerstag im Kanzleramt im Kreis ihrer Mitarbeiter. Die EU soll über verschärfte Sanktionen gegen Russland beraten. (Foto: dpa)

Angela Merkel, hier bei der Westbalkan-Konferenz am Donnerstag im Kanzleramt im Kreis ihrer Mitarbeiter. Die EU soll über verschärfte Sanktionen gegen Russland beraten. (Foto: dpa)

Gefahr für europäische Steuerzahler

Merkel droht mit verschärften Sanktionen der EU gegen Russland

Angela Merkel hat angekündigt, dass der EU-Gipfel am Wochenende über verschärfte Sanktionen gegen Russland beraten werde. Allerdings ist nicht sicher, dass alle Staaten mitziehen werden: Für die EU ist wegen der russischen Gegensanktionen und wegen der Umsatzausfälle bereits ein beträchtlicher Schaden entstanden. Zahlreiche Unternehmen verlangen, dass der Steuerzahler den Schaden bezahlen soll.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Proteste gegen die Regierung ausgebrochen. Die Menschen fordern militärische Erfolge gegen die Separatisten. (Foto: dpa)

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Proteste gegen die Regierung ausgebrochen. Die Menschen fordern militärische Erfolge gegen die Separatisten. (Foto: dpa)

Poroschenko muss handeln

Ukraine: Proteste in Kiew, weil Armee im Osten unter Druck gerät

In Kiew haben am Donnerstag Angehörige gegen die unzureichende Bewaffnung und Ausrüstung der Soldaten der ukrainischen Armee protestiert. Sie forderten den Rücktritt des Verteidigungsministers, weil er für den mangelnden Erfolg im Kampf gegen die Rebellen verantwortlich sei.

Russlands Präsident Wladimir Putin macht ernst. Der gesamte Energieträger-Handel zwischen Russland und anderen Staaten wird auf heimische Währungen umgestellt. Der US-Dollar wird verbannt. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin macht ernst. Der gesamte Energieträger-Handel zwischen Russland und anderen Staaten wird auf heimische Währungen umgestellt. Der US-Dollar wird verbannt. (Foto: dpa)

Vorrang für heimische Währungen

Abschied vom Petro-Dollar: Russland steigt auf Rubel und Yuan um

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt seinen Worten Taten folgen. Der Energie-Riese Gazprom wird beim Verkauf von 80.000 Tonnen Öl aus der Arktis den Rubel als Handelswährung nutzen. Alle bilateralen Energie-Geschäfte sollen nur noch in den heimischen Währungen vorgenommen werden. Die USA sind verärgert über diesen Vorstoß.

Kaum im Amt, rüttelt der neue Wirtschaftsminister Macron bereits an einer der liebsten sozialen Errungenschaften der Franzosen: Die 35-Stunden-Woche. (Foto: dpa)

Kaum im Amt, rüttelt der neue Wirtschaftsminister Macron bereits an einer der liebsten sozialen Errungenschaften der Franzosen: Die 35-Stunden-Woche. (Foto: dpa)

Gewerkschaften empört

Frankreich: Neuer Wirtschafts-Minister auf Konfrontation mit Gewerkschaften

Der neue französische Wirtschaftsminister Macron hat vorgeschlagen, die 35-Stunden Woche für einzelne Firmen und ganze Sektoren abzuschaffen. Die französischen Gewerkschaften reagierten empört. Die seit dem Jahr 2000 geltende Arbeitszeit-Regelung gilt in dem Land als große soziale Errungenschaft.

Tief unter der Meeresoberfläche fanden Taucher Bäume aus der Eiszeit. (Foto: dpa)

Tief unter der Meeresoberfläche fanden Taucher Bäume aus der Eiszeit. (Foto: dpa)

Unterwasser-Fund

52.000 Jahre alter Wald im Golf von Mexiko entdeckt

Taucher haben im Golf von Mexiko einen jahrtausendealten Zypressen-Wald entdeckt. Ein Hurrikan legte offenbar die Überreste der Bäume unter einer Sedimentdecke frei. Die Wachstumsringe geben Forschern Aufschluss über die Klima-Veränderungen in der Region.

Mittelstand mit Sorgen

Euler Hermes erwartet mehr Insolvenzen wegen Russland-Sanktionen

Der Kreditversicherer Euler Hermes geht davon aus, dass sich der Handelskrieg gegen Russland negativ auf die deutschen Unternehmen auswirken wird. Der deutsche Mittelstand dürfte dieser Prognose an Wettbewerbskraft verlieren - was den US-Konkurrenten in Automobil-Industrie und Maschinenbau vermutlich ganz recht sein dürfte.

Der US-Geheimdienst Stratfor sieht die Rebellen in der Ukraine in einer günstigen Ausgangslage für den Winter. (Grafik: Stratfor)

Der US-Geheimdienst Stratfor sieht die Rebellen in der Ukraine in einer günstigen Ausgangslage für den Winter. (Grafik: Stratfor)

Schwach und demoralisiert

Rebellen werden immer stärker: Armee der Ukraine unter Druck

Im Kampf um die Ost-Ukraine scheint die von Kiew befehligte Armee in die Defensive zu geraten. Der private US-Geheimdienst Stratfor hat Erfolge der Rebellen beobachtet. Die Amerikaner fürchten, dass der Krieg den ganzen Winter dauern könnte. Die Rebellen gewinnen weiter an Terrain. Groß-Offensiven der Ukraine bleiben bisher reine Ankündigungen.

Russische Freiwilligen-Armee

Ukraine: Poroschenko meldet russische Soldaten auf ukrainischem Territorium

Nach Hardliner-Premier Jazenjuk berichtet nun auch der ukrainische Präsident Poroschenko, dass die russische Armee in erheblicher Stärke die ukrainische Grenze überschritten hat und in die Kämpfe eingreift. Russland bestreitet nicht, dass russische Soldaten auf ukrainischem Boden sind. Nach Angaben der Rebellen haben sie sich für den Ukraine-Einsatz „beurlauben lassen“.

Russland-Politik mit Folgen

Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt stärker als erwartet

Im August ist die Arbeitslosigkeit stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Die Bundesagentur macht für den Anstieg nicht das Wetter, sondern die unterschiedlichen Termine der Sommerferien in den Bundesländern verantwortlich. Die Ukraine wurde nicht erwähnt - wohl auch, um Widerstand der deutschen Arbeitnehmer gegen die Russland-Politik zu vermeiden.

Amerikanische Ökonomen haben einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Krise entwickelt: Die Zentralbanken sollten Geld direkt an die Bürger verschenken. Damit würde die Wirtschaft am effizientesten angekurbelt. (Foto: dpa)

Amerikanische Ökonomen haben einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Krise entwickelt: Die Zentralbanken sollten Geld direkt an die Bürger verschenken. Damit würde die Wirtschaft am effizientesten angekurbelt. (Foto: dpa)

Plädoyer für die Hyperinflation

US-Vorschlag: Zentralbanken sollen Geld an die Bürger direkt verschenken

Die angesehene Zeitschrift Foreign Affairs bringt einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Ungleichheit zwischen Arm und Reich; Die Zentralbanken sollten ermächtigt werden, Geld direkt an die Bürger zu verschenken. Mit diesem Ansatz würde das Problem beseitigt, dass heute ein Großteil des billigen Geldes im Banken-System hängenbleibt. Allerdings würde das monetäre Paradies auf Erden eine Hyperinflation auslösen. Die Idee zeigt: Die Finanz-Eliten sind mit ihrem Latein am Ende.

Das FBI vermutet russische Hacker hinter den Attacken gegen JPMorgan und gegen andere Banken. Offenbar verlagert sich der Kalte Krieg nun an die IT-Front. (Foto: dpa)

Das FBI vermutet russische Hacker hinter den Attacken gegen JPMorgan und gegen andere Banken. Offenbar verlagert sich der Kalte Krieg nun an die IT-Front. (Foto: dpa)

Amerikaner eröffnen neue Front

FBI: Russland ist verantwortlich für Hacker-Angriff auf JPMorgan

Die Amerikaner sind der Auffassung, dass russische Hacker für einen Angriff auf die US-Großbank JPMorgan im August verantwortlich sind. Das FBI prüft, ob es sich bei dem Angriff um eine Vergeltungsmaßnahme für die US-Sanktionen wegen der Ukraine gehandelt haben könnte. Die Anschuldigungen könnten darauf abzielen, die Russen in Zusammenhang mit einem befürchteten, künftigen Cyber-Crash zu bringen.

Fast apathisch wandelt Frankreichs Präsident Francois Hollande durch die Krise. Sein Premier Manuel Valls kämpft auf verlorenem Posten. (Foto: dpa)

Fast apathisch wandelt Frankreichs Präsident Francois Hollande durch die Krise. Sein Premier Manuel Valls kämpft auf verlorenem Posten. (Foto: dpa)

Frankreich gefährdet die EU

Merkel nervös: Arbeitslosigkeit in Frankreich erneut gestiegen

Die Regierung in Paris bekommt die Arbeitslosigkeit nicht in den Griff: Im Juli waren mehr Franzosen denn je ohne Arbeit. Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert rasche Strukturmaßnahmen in Frankreich. Doch die regierenden Sozialisten fürchten, vom Front National in die Bedeutungslosigkeit gestoßen zu werden.

Der demographische Wandel wird Deutschland nachhaltig verändern. (Foto: dpa)

Der demographische Wandel wird Deutschland nachhaltig verändern. (Foto: dpa)

Geburtenrate sinkt weiter

Deutschland wird zum Altenheim: Knapp 20 Prozent weniger neue Schüler

Im vergangenen Schuljahr wurden in Deutschland um 18 Prozent weniger neue Schüler eingeschult als im Jahr 2000. Eine geringere Geburtenrate haben in Europa nur noch Griechenland und Italien. Die Alten vereinsamen, weil sie keine Familien mehr haben. Die Gesellschaft bricht auseinander. Eine der Ursachen liegt darin, dass viele Arbeitnehmer länger arbeiten müssen und schlechter bezahlt werden. Kinder sind zum Luxus-Gut geworden.

Die Terroristen des Islamischen Staats (IS) haben es auf die Öl-Raffinerien des Irak abgesehen. (Foto: dpa)

Die Terroristen des Islamischen Staats (IS) haben es auf die Öl-Raffinerien des Irak abgesehen. (Foto: dpa)

Reichste Terror-Gruppe der Welt

Dumping als Waffe: IS-Terroristen verkaufen Öl zum Billig-Tarif

Die Terroristen des Islamischen Staats machen Riesen-Geschäfte mit dem Schwarzhandel von Erdöl. Sie verkaufen Rohöl für bis zur Hälfte des marktüblichen Preises. Der illegale Öl-Handel ist die Haupteinnahme-Quelle der Organisation. US-Analysten fordern deshalb finanzielle Operationen gegen die radikalen Islamisten.

Die Dinosaurier sind im Zuge von 50 Millionen Jahren in Größe und Form verändert. (Foto: dpa)

Die Dinosaurier sind im Zuge von 50 Millionen Jahren in Größe und Form verändert. (Foto: dpa)

Das Überleben des Kleinsten

Dinosaurier sind 50 Millionen Jahre lang geschrumpft

Eine neue Studie von einem australischen Wissenschaftler in Adelaide stellt diese These auf. Demnach sollen die fleischfressenden, flugunfähigen Dinosaurier – die Theropoda oder auch Echsenbeckendinosaurier – sich allmählich zu sehr beweglichen Spezies entwickelt haben, die vor allem auch flugfähig waren.

Larry Fink: Sie nennen ihn den „König der Wall Street“. Nun wird er für Mario Draghi arbeiten und den gefährlichen Markt von undurchsichtigen Finanzprodukten (ABS) in Europa aufmischen - ausgestattet mit dem offiziellen Gütesiegel der Europäischen Zentralbank. (Foto: dpa)

Larry Fink: Sie nennen ihn den „König der Wall Street“. Nun wird er für Mario Draghi arbeiten und den gefährlichen Markt von undurchsichtigen Finanzprodukten (ABS) in Europa aufmischen - ausgestattet mit dem offiziellen Gütesiegel der Europäischen Zentralbank. (Foto: dpa)

BlackRock übernimmt ABS-Design der EZB

BlackRock: Draghi holt den „König der Wall Street“ als Berater zur EZB

Die Europäische Zentralbank hat BlackRock, die mächtigste Finanz-Firma der Welt, beauftragt, das neue Programm für Kredit-Verbriefungen (ABS) zu entwerfen. Damit erhält der "König der Wall Street" exklusiven Zugang zu europäischen Unternehmens-Daten. ABS waren jene gefährlichen Papiere, die den Crash von 2008 ausgelöst haben. BlackRock ist gefürchtet für seine Rendite-Orientierung. Eine Kontrolle der Vorgänge in Frankfurt durch unabhängige Experten ist per Gesetz verboten.

IWF-Direktorin Christine Lagarde nennt die Vorwürfe der fahrlässigen Amtsführung "haltlos". (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

IWF-Direktorin Christine Lagarde nennt die Vorwürfe der fahrlässigen Amtsführung "haltlos". (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Adidas-Affäre wird kritisch

Frankreich: Staatsanwalt ermittelt offiziell gegen IWF-Chefin Lagarde

Die Staatsanwaltschaft in Frankreich hat nun auch offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Christine Lagarde eingeleitet. Sie war während ihrer Amtszeit als französische Ministerin in eine Finanz-Affäre um eine angebliche Begünstigung des Sport-Konzerns Adidas verwickelt.

Maria-Elisabeth Schaeffler ist Mitglied im Aufsichtsrat der Schaeffler AG. Wenn sie sagt: Ich habe es mir anders überlegt, kann das die Firma 11 Millionen Euro kosten. (Foto: dpa)

Maria-Elisabeth Schaeffler ist Mitglied im Aufsichtsrat der Schaeffler AG. Wenn sie sagt: Ich habe es mir anders überlegt, kann das die Firma 11 Millionen Euro kosten. (Foto: dpa)

Volltreffer im Manager-Lotto

Schaeffler: Manager erhält 11 Millionen Euro, ohne auch nur einen Tag gearbeitet zu haben

Geldverschwendung im Neo-Feudalismus: Das Familienunternehmen Schaeffler zahlt einem Manager 11 Millionen Euro Gehalt, obwohl dieser nicht einen einzigen Tag für sein Geld gearbeitet hat. Der Glückliche war noch vor seinem Amtsantritt gefeuert worden, weil es sich die Eigentümer anders überlegt hatten. Manager werden heute wie Fußball-Legionäre zwischen den Firmen verschoben und sichern sich durch wasserdichte Verträge gegen jedes Risiko ab.

Russlands Wladimir Putin - hier bei der Abreise seiner Gespräche mit Poroschenko in Minsk - dürfte den Friedensplan der Ukraine skeptisch sehen. Die für die Russen entscheidende Frage ist, wie es nach einem Waffenstillstand in der Ukraine weitergeht. (Foto: dpa)

Russlands Wladimir Putin - hier bei der Abreise seiner Gespräche mit Poroschenko in Minsk - dürfte den Friedensplan der Ukraine skeptisch sehen. Die für die Russen entscheidende Frage ist, wie es nach einem Waffenstillstand in der Ukraine weitergeht. (Foto: dpa)

Kiew mit militärischen Nachteilen

Ukraine: Poroschenko legt Friedensplan vor

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einen Friedensplan vorgelegt. Er dürfte allerdings nicht ohne internationale Überwachung umsetzbar sein. Außerdem ist unklar, wie es danach weitergeht. Der Plan als Dokumentation.

Der US-Geheimdienst Stratfor sieht die Rebellen in der Ukraine in einer günstigen Ausgangslage für den Winter. (Grafik: Stratfor)

Der US-Geheimdienst Stratfor sieht die Rebellen in der Ukraine in einer günstigen Ausgangslage für den Winter. (Grafik: Stratfor)

Schwach und demoralisiert

Rebellen werden immer stärker: Armee der Ukraine unter Druck

Im Kampf um die Ost-Ukraine scheint die von Kiew befehligte Armee in die Defensive zu geraten. Der private US-Geheimdienst Stratfor hat Erfolge der Rebellen beobachtet. Die Amerikaner fürchten, dass der Krieg den ganzen Winter dauern könnte. Die Rebellen gewinnen weiter an Terrain. Groß-Offensiven der Ukraine bleiben bisher reine Ankündigungen.

Bedrohung für das Währungsmonopol: China macht ernst und positioniert den Yuan als mögliche Weltwährung gegen den Dollar. (Foto: dpa)

Bedrohung für das Währungsmonopol: China macht ernst und positioniert den Yuan als mögliche Weltwährung gegen den Dollar. (Foto: dpa)

Chinesen haben langen Atem

Start in Frankfurt: Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

Der chinesische Yuan (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Fraktionschef Volker Kauder diskutieren vor der Parteisitzung am Dienstag. Krieg ist Chefsache, über Waffen in den Irak darf sich der Bundestag nur informieren. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Fraktionschef Volker Kauder diskutieren vor der Parteisitzung am Dienstag. Krieg ist Chefsache, über Waffen in den Irak darf sich der Bundestag nur informieren. (Foto: dpa)

Not-Verordnungen wie in der Euro-Krise

Waffen für den Irak: Regierung entscheidet, Bundestag darf nur debattieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel verwehrt dem Deutschen Bundestag eine Entscheidung über die umstrittenen Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet des Irak. Nicht einmal das Kabinett wird einen formalen Beschluss fassen. In einer funktionierenden Demokratie würde man in solch einer wichtigen Frage sogar darüber diskutieren, den Fraktionszwang aufzuheben. Das Vorgehen erinnert an die Not-Gesetzgebung während der Euro-Krise.

Der demographische Wandel wird Deutschland nachhaltig verändern. (Foto: dpa)

Deutschland wird zum Altenheim: Knapp 20 Prozent weniger neue Schüler

Im vergangenen Schuljahr wurden in Deutschland um 18 Prozent weniger neue Schüler eingeschult als im Jahr 2000. Eine geringere Geburtenrate haben in Europa nur noch Griechenland und Italien. Die Alten vereinsamen, weil sie keine Familien mehr haben. Die Gesellschaft bricht auseinander. Eine der Ursachen liegt darin, dass viele Arbeitnehmer länger arbeiten müssen und schlechter bezahlt werden. Kinder sind zum Luxus-Gut geworden.

Milliarden-Verlust: Russische Investoren meiden Standort Deutschland

Russland hat im Jahr 2014 noch keine einzige Unternehmens-Neuansiedlung vorgenommen. Das Standort-Marketing der Bundesregierung fürchtet Milliarden-Verluste für Deutschland, wenn der Trend anhält. Wolfgang Schäuble bezeichnet die Folgen der Russland-Sanktionen als "nicht gravierend".

Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Fraktionschef Volker Kauder diskutieren vor der Parteisitzung am Dienstag. Krieg ist Chefsache, über Waffen in den Irak darf sich der Bundestag nur informieren. (Foto: dpa)

Waffen für den Irak: Regierung entscheidet, Bundestag darf nur debattieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel verwehrt dem Deutschen Bundestag eine Entscheidung über die umstrittenen Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet des Irak. Nicht einmal das Kabinett wird einen formalen Beschluss fassen. In einer funktionierenden Demokratie würde man in solch einer wichtigen Frage sogar darüber diskutieren, den Fraktionszwang aufzuheben. Das Vorgehen erinnert an die Not-Gesetzgebung während der Euro-Krise.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, und der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, rücken keinerlei Informationen über EU-Beamtengehälter heraus. (Foto: dpa)

Für vier Monate im Amt: EU-Kommissare erhalten eine halbe Million Euro

Vier Brüsseler Übergangs-Kommissare sollen für ihre Arbeit von Anfang Juli bis Ende Oktober jeweils 500.000 Euro erhalten. Der EU-Abgeordnete Fabio de Masi protestiert gegen die Regelung. Die Entlohnung sei schlichtweg zu hoch. Die EU-Kommission habe den Kontakt zur Wirklichkeit verloren.

In Atlanta, Georgia, war es im Frühjahr zu einem Arbeitskampf bei Burger King gekommen, weil sich die Mitarbeiter ausgebeutet fühlten. (Foto: dpa)

Burger King zieht nach Kanada und kann auch ohne TTIP in Europa agieren

Die Fastfood-Kette Burger King wird als erster US-Konzern von dem Freihandelsabkommen CETA der EU mit Kanada profitieren. Das Unternehmen will seinen Firmensitz nach Kanada verlegen und kommt dann in den Genuss all jener Rechte, die zwischen Kanada und der EU ausgehandelt wurden. Die deutsche Öffentlichkeit ist über das weitreichende Abkommen bisher nicht informiert worden.

Merkel und Putin sanktionieren sich gegenseitig. Ein Handelskrieg, der für beide in die Rezession führt. (Foto: dpa)

Mulmige Gefühle in Brüssel: Sanktionen könnten neue Rezession auslösen

Die EU macht sich Sorge, dass die Sanktionen gegen Russland Europa erneut in eine Rezession stürzen könnten. Nachdem die Sanktionen als Reaktion auf den Abschuss von MH17 verhängt wurden, ist der EU bewusst geworden, dass Europa von den russischen Gegenmaßnahmen wesentlich stärker betroffen ist als die Amerikaner. Die Tatsache, dass die Russen ebenfalls mit massivem Schaden rechnen müssen, verschafft kaum noch jemandem in Brüssel echte Genugtuung.

Amerikanische Ökonomen haben einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Krise entwickelt: Die Zentralbanken sollten Geld direkt an die Bürger verschenken. Damit würde die Wirtschaft am effizientesten angekurbelt. (Foto: dpa)

US-Vorschlag: Zentralbanken sollen Geld an die Bürger direkt verschenken

Die angesehene Zeitschrift Foreign Affairs bringt einen radikalen Vorschlag zur Beendigung der globalen Ungleichheit zwischen Arm und Reich; Die Zentralbanken sollten ermächtigt werden, Geld direkt an die Bürger zu verschenken. Mit diesem Ansatz würde das Problem beseitigt, dass heute ein Großteil des billigen Geldes im Banken-System hängenbleibt. Allerdings würde das monetäre Paradies auf Erden eine Hyperinflation auslösen. Die Idee zeigt: Die Finanz-Eliten sind mit ihrem Latein am Ende.

IWF-Direktorin Christine Lagarde nennt die Vorwürfe der fahrlässigen Amtsführung "haltlos". (Foto: Maurizio Gambarini/dpa)

Frankreich: Staatsanwalt ermittelt offiziell gegen IWF-Chefin Lagarde

Die Staatsanwaltschaft in Frankreich hat nun auch offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Christine Lagarde eingeleitet. Sie war während ihrer Amtszeit als französische Ministerin in eine Finanz-Affäre um eine angebliche Begünstigung des Sport-Konzerns Adidas verwickelt.

Bedrohung für das Währungsmonopol: China macht ernst und positioniert den Yuan als mögliche Weltwährung gegen den Dollar. (Foto: dpa)

Start in Frankfurt: Bank of China bläst zum Angriff auf den Dollar

Der chinesische Yuan (Renminbi) soll dem Dollar als Weltwährung Konkurrenz machen. Die Bank of China eröffnete am Dienstag die erste Drehscheibe für die Landeswährung. Weitere in London und Luxemburg werden folgen. Die Amerikaner sehen mit Missfallen, dass ausgerechnet Deutschland den Chinesen Starthilfe leistet.