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Türkei setzt EU das Messer an

Flüchtlinge: Erdogan knallhart, Angela Merkels CDU peinlich-hilflos

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Der türkische Präsident Erdogan hat der EU bei der Verhandlung über die Flüchtlinge gnadenlos das Messer angesetzt, wie aus einem soeben veröffentlichten Gesprächsprotokoll hervorgeht. Hilflos sind die Reaktionen von EU-Präsident Juncker; peinlich die Weltfremdheit von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an Russland

Eskalation droht: Merkel will Nato vor die türkische Küste entsenden

Bundeskanzlerin Merkel will die Nato vor die türkische Küste entsenden. Das Militär-Bündnis soll die Türkei im Kampf gegen Schlepper unterstützen. Es ist unklar, ob die verstärkte Militär-Präsenz im Zusammenhang mit der Zuspitzung in Syrien zusammenhängt. Merkel übte ungewöhnlich scharfe Kritik am russischen Einsatz in Syrien.

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Marke von 9000 Punkten unterschritten

Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober 2014

Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag deutliche Verluste verzeichnet und beendete den Handel mit einem Minus von 3,3 Prozent. Damit lag der Kurs so tief wie seit Oktober 2014 nicht mehr. Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank brachen um über 9 Prozent ein.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann greift den Plan von Wolfgang Schäuble zur Schaffung eines Euro-Staats auf. Hier die beiden im September 2014 in Mailand. (Foto: dpa)

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann greift den Plan von Wolfgang Schäuble zur Schaffung eines Euro-Staats auf. Hier die beiden im September 2014 in Mailand. (Foto: dpa)

Schaffung des Euro-Staats

Bundesbank fordert weitgehende Aufgabe der deutschen Souveränität

Die Deutsche Bundesbank macht sich überraschend zum Vorreiter einer weitgehenden Aufgabe der fiskalpolitischen Souveränität Deutschlands. Gemeinsam mit der französischen Notenbank sieht sie die Lösung der Euro-Krise in einer massiven Zentralisierung der Befugnisse auf EU-Ebene.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Neue Schulden

Merkels Flüchtlingspolitik: Wie aus politischen Fehlern politische Schuld entsteht

Der Zustrom der Flüchtlinge ist ein Problem, da er bestehende Probleme in Deutschland massiv verschärft. Die Flüchtlinge treffen auf eine seit Jahrzehnten neoliberal ausgedörrte staatliche Infrastruktur. Zudem ist der Wohnungsmarkt stark geschrumpft. Doch Angela Merkel reagiert nicht.

In Norwegens Staatsfonds fließen die Einnahmen aus dem Ölgeschäft. (Foto: dpa)

In Norwegens Staatsfonds fließen die Einnahmen aus dem Ölgeschäft. (Foto: dpa)

Ethische Unternehmensführung

Staatsfonds stößt Anteile ab: Norwegen wegen Ölpreis-Verfall unter Druck

Der Verkauf von Erdöl ist Norwegens wichtigste Einnahmequelle. Die anhaltend tiefen Preise bedrohen allmählich den Staatshaushalt und erfordern viel zusätzliches Kapital. Norwegens Staatsfonds hat daraufhin im vergangenen Jahr 73 seiner Firmenbeteiligungen verkauft, um an frisches Geld zu kommen.

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

250 Euro mehr

Bundestags-Abgeordnete erhalten automatische Diäten-Erhöhung

Ab Juli erhalten die Bundestags-Abgeordneten 250 Euro mehr im Monat. Per Gesetz wurde beschlossen, dass die Diäten an die Entwicklung der Bruttolöhne gekoppelt werden. Die Anhebung erfolgt damit erstmals automatisch ohne Debatte und Abstimmung.

Etwa 150 Personen hatten sich in Calais über das Demonstrationsverbot hinweggesetzt. (Foto: Screenshot)

Etwa 150 Personen hatten sich in Calais über das Demonstrationsverbot hinweggesetzt. (Foto: Screenshot)

Einsatz mit Tränengas

Polizei löst verbotene Pegida-Demo in Frankreich gewaltsam auf

Die französische Polizei hat eine Pegida-Demo im nordfranzösischen Calais aufgelöst. Die Beamten setzten Tränengas ein, mehrere Menschen wurden festgenommen. Die Behörden hatten den Protestzug im Vorfeld verboten, rund 150 Personen hatten sich darüber hinweggesetzt.

US-Präsident Barack Obama mit dem saudischen König Salman bin Abdul Aziz, Januar 2015 in Riad. (Foto: EPA/SAUDI PRESS AGENCY)

US-Präsident Barack Obama mit dem saudischen König Salman bin Abdul Aziz, Januar 2015 in Riad. (Foto: EPA/SAUDI PRESS AGENCY)

Landwirtschaft ausgelagert

Saudi-Arabien sichert sich in den USA riesige Ackerflächen

Wegen extremen Wassermangels verbietet Saudi-Arabien die heimische Landwirtschaft. Die saudischen Agrarkonzerne weichen ausgerechnet ins dürregeplagte Kalifornien aus und kaufen Ackerland im großen Stil. Die US-Farmer kritisieren die Ausbeutung ihrer Wasserreserven.

Österreichs Kanzler Werner Faymann mit Angela Merkel am 19. November 2015 in Berlin. (Foto: dpa)

Österreichs Kanzler Werner Faymann mit Angela Merkel am 19. November 2015 in Berlin. (Foto: dpa)

Treffen der Außenminister

Flüchtlinge: Österreich wirbt für Militär-Einsatz auf dem Balkan

Österreich wirbt bei den EU-Partnern dafür, die Balkanroute dichtzumachen. Soldaten aus den EU-Staaten sollen dafür die Grenzen sichern. An der EU-Außengrenze abgefangene Flüchtlinge sollen zudem wieder in die Türkei gebracht werden.

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Marke von 9000 Punkten unterschritten

Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober 2014

Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag deutliche Verluste verzeichnet und beendete den Handel mit einem Minus von 3,3 Prozent. Damit lag der Kurs so tief wie seit Oktober 2014 nicht mehr. Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank brachen um über 9 Prozent ein.

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Der Preis der Kriege

Weltbank: Kriege schaden Ländern des Nahen Ostens massiv

Die Weltbank hat ihre Konjunktureinschätzung für die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA) für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die zahlreichen militärischen Auseinandersetzungen führten demnach zu einer Senkung des regionalen Bruttoinlandsprodukts auf 2,6 Prozent. Die Folgen der Kriege wirken sich bereits verheerend für die Volkswirtschaften der Region aus.

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Abschmelzender Staatsschatz

Chinas Devisen-Reserven sinken unter 3-Jahres-Tief

Chinas Währungsreserven sind im Januar um rund 100 Milliarden Dollar gesunken. Mit etwa 3,23 Billionen Dollar liegen diese so niedrig wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Ein Großteil des Abbaus ist auf die Bemühungen der Regierung zurückzuführen, den Wert des Yuan zum Dollar zu stabilisieren um die laufende Kapitalflucht zu drosseln.

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Furcht vor Pleitewelle

Europas Banken: Absicherung gegen Kredit-Ausfall verteuert sich deutlich

Anleger befürchten offensichtlich zunehmend Pleiten europäischer Banken. Die Preise von Versicherungen gegen Kreditausfälle sind stark angestiegen und haben den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Im Fokus stehen die Deutsche Bank und die Credit Suisse.

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Abschreibung in Millionenhöhe

Kanadas Zentralbank schreibt Beteiligung an Maple Bank ab

Die Kanadische Zentralbank hat ihre Beteiligung an der am Wochenende geschlossenen Maple Bank abgeschrieben. Die Zentralbank hält rund 25 Prozent an der Muttergesellschaft der Bank. Die deutsche Finanzaufsicht hatte das Frankfurter Geldhaus aufgrund von Ermittlungen für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Einigung in Millionenhöhe

Julius Bär zahlt in den USA Millionen-Strafe

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat eine Einigung im langwierigen Steuerstreit mit den USA erzielen können. Die US-Staatsanwaltschaft gab demnach am Donnerstag eine Strafzahlung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt.

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