Rätsel um die Motive

Staatsanwalt: Co-Pilot brachte Germanwings bewusst zum Absturz

Die französischen Alpen am 26.03.2015 bei Le Vernet, Frankreich, nahe der Unglücksstelle des abgestürzten Germanwings A320 Flugzeug, auf einen Berg. (Foto: dpa)

Die französischen Alpen am 26.03.2015 bei Le Vernet, Frankreich, nahe der Unglücksstelle des abgestürzten Germanwings A320 Flugzeug, auf einen Berg. (Foto: dpa)

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat das Flugzeug bewusst abstürzen lassen. Er unterbrach seine Ausbildung nach Angaben von Lufthansa-Chef Spohr für mehrere Monate. Vor der Wiederaufnahme habe er aber alle medizinischen Tests bestanden.

Trauerfeier der Angehörigen mit Rettungskräften in Le Vernet. (Foto: dpa)

Trauerfeier der Angehörigen mit Rettungskräften in Le Vernet. (Foto: dpa)

Größtes Unglück in Lufthansa-Geschichte

Germanwings Absturz: Protokoll der Ereignisse an Bord

Der Start von Flug 4U9525 verlief routinemäßig. Doch kurz danach kam es zu dem größten Unglück in der Geschichte der Lufthansa. Eine Verkettung von Zufällen machten den Plan des Co-Piloten erst möglich. Als er allein im Cockpit saß, steuerte er den Airbus minutenlang, in die Tiefe bis dieser in den französischen Alpen zerschellte.

Rätsel um das Verhalten der Piloten auf dem Unglücksflug: Warum konnte ein Pilot nicht mehr zurück ins Cockpit? (Foto: dpa)

Rätsel um das Verhalten der Piloten auf dem Unglücksflug: Warum konnte ein Pilot nicht mehr zurück ins Cockpit? (Foto: dpa)

Rätsel um Piloten

Germanwings Absturz: Ein Pilot soll aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein

Während des Absturzes soll einer der beiden Piloten der Germanwings aus dem Cockpit ausgesperrt worden sein. Er soll das Cockpit verlassen haben und danach versucht haben, die Tür einzutreten, um an seinen Platz zurückzugelangen. Zum Zeitpunkt des Absturzes war demnach nur ein Pilot im Cockpit. Ob dies der relativ unerfahrene Co-Pilot war, ist unklar.

Eine Sondermaschine fliegt am 26.03.2015 vom Flughafen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) nach Frankreich, um die Angehörigen der Opfer zur Absturzstelle des Airbus A320 von Germanwings zu bringen. (Foto: dpa)

Eine Sondermaschine fliegt am 26.03.2015 vom Flughafen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) nach Frankreich, um die Angehörigen der Opfer zur Absturzstelle des Airbus A320 von Germanwings zu bringen. (Foto: dpa)

Lufthansa veröffentlicht Namen nicht

Germanwings Absturz: Ermittler untersuchen Rolle der Piloten

Die französischen Behörden untersuchen im Fall des Germanwings-Fluges nun offenbar auch, ob die Piloten sich während des Sinkfluges bewusst nicht über Funk bei der Flugkontrolle gemeldet hätten. Germanwings hat sich entschlossen, die Namen der Piloten nicht bekanntzugeben.

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit der Militärführung am Dienstag im Kreml. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit der Militärführung am Dienstag im Kreml. (Foto: dpa)

Sicherheitsrat fürchtet Putsch

Putin deutet erstmals Rückzug aus der Politik an

Wladimir Putin hat erstmals die Möglichkeit angedeutet, er könne nach der Wahl 2018 nicht mehr Präsident Russlands sein. Der Nationale Sicherheitsrat veröffentlichte eine Analyse, wonach die USA einen Machtwechsel in Moskau unterstützen könnten. Es ist unklar, ob Putins Andeutung taktischer Natur ist oder ob der Präsident tatsächlich amtsmüde ist.

Die Gutachter der Bundesregierung fordern eine völlige Neubewertung der Tierhaltung. (Foto: dpa)

Die Gutachter der Bundesregierung fordern eine völlige Neubewertung der Tierhaltung. (Foto: dpa)

Umstellung kostet Milliarden

Gutachter fordern radikales Ende der Massentierhaltung

Die Bundesregierung steht vor einer der Wende im Tierschutz: Die von ihr beauftragten Gutachter fordern das Ende der traditionellen Massentierhaltung. Die Mehrkosten werden zu höheren Lebensmittel-Preisen führen. Die Gutachter glauben jedoch, dass die Konsumenten mitziehen: Sie sollen den Wert des Fleisches von einigermaßen natürlich gehaltenen Tieren gegenüber der Antibiotika-Massenware erkennen können.

An diesem Berghang in den französischen Alpen bei Seyne ist die Maschine der Germanwings abgestürzt. Rauch und Wrackteile sind aus der Luft zu sehen. (Foto: MAXPPP/©PHOTOPQR/LA PROVENCE/Duclet Stephane, via dpa)

An diesem Berghang in den französischen Alpen bei Seyne ist die Maschine der Germanwings abgestürzt. Rauch und Wrackteile sind aus der Luft zu sehen. (Foto: MAXPPP/©PHOTOPQR/LA PROVENCE/Duclet Stephane, via dpa)

Langer Gleitflug vor Absturz

Airbus Germanwings: Chronologie eines mysteriösen Absturzes

Die bisher bekannten Details über den Absturz eines Airbus der Germanwings geben den Experten Rätsel auf: Zwar wird ein Terror-Anschlag ausgeschlossen. Mysteriös ist vor allem der relativ lange Gleitflug der Maschine, bevor sie in den französischen Alpen zerschellte. Le Monde berichtet, dass ein Kampfjet aufgestiegen sei, um etwaige terroristische Absichten zu verhindern. Die erste Auswertung der Black Box ergibt, dass es keine Explosion an Bord gegeben haben soll.

Premier Jazenjuk und Präsident Poroschenko kämpfen um die Macht, und setzen dabei auf maximale Wirkung in der Öffentlichkeit. (Foto: dpa)

Premier Jazenjuk und Präsident Poroschenko kämpfen um die Macht, und setzen dabei auf maximale Wirkung in der Öffentlichkeit. (Foto: dpa)

„Zur Abschreckung“

Machtkampf: Ukraine lässt Beamte bei laufenden Kameras verhaften

In der Ukraine wurden zwei hochrangige Beamte während einer live im Fernsehen übertragenen Regierungssitzung festgenommen. Die Männer wurden in Handschellen abgeführt. Sie stünden unter dem Verdacht der Korruption, so die Begründung der Regierung.

In Paris wird die beschädigte Black Box untersucht. (Foto: BEA)

In Paris wird die beschädigte Black Box untersucht. (Foto: BEA)

Black Box wird ausgewertet

Germanwings: Ermittler schließen Explosion an Bord aus

Die erste Beurteilung der Inhalte der Black Box der Germanwings bringt die Erkenntnis, dass die Maschine bis zum Schluss geflogen ist. Eine Explosion an Bord soll es demnach nicht gegeben haben. Die Bundesregierung schließt die Beteiligung von Dritten aus, für den französischen Innenminister sind immer noch alle Hypothesen denkbar.

Wolfgang Schäuble und sein österreichischer Amtskollege Hans Jörg Schelling sind bei der Hypo geteilter Meinung. Jetzt soll die EU-Kommission einbezogen werden. (Foto: dpa)

Wolfgang Schäuble und sein österreichischer Amtskollege Hans Jörg Schelling sind bei der Hypo geteilter Meinung. Jetzt soll die EU-Kommission einbezogen werden. (Foto: dpa)

Landesbanken unter Druck

Schäuble kämpft für deutsche Banken gegen Österreich

Die Bundesregierung will Österreich am Bail-in der Hypo hindern und hat daher die EU eingeschaltet. Sie unterstützt damit die Forderungen deutscher Banken, die auf rund 40 Prozent der Hypo-Papiere sitzen. Zahlreiche öffentliche Banken sind mit hohen Investments im Risiko.

Auf dem Gelände des Bahnhofs, von dem die Juden 1943 deportiert wurden, soll die Gedenkstätte entstehen. (Foto: dpa)

Auf dem Gelände des Bahnhofs, von dem die Juden 1943 deportiert wurden, soll die Gedenkstätte entstehen. (Foto: dpa)

Kosten von 20 Millionen Euro

Griechenland: Jüdische Gemeinde hofft auf Entschädigung aus Deutschland

Fast alle Juden der griechischen Gemeinde Thessaloniki sind nach Auschwitz deportiert wurden. Nun soll für sie eine Gedenkstätte errichtet werden. Die jüdische Gemeinde hofft, dass ein Großteil der Kosten von Deutschland übernommen werden.

Petro Poroschenko hat in Oligarch Igor Kolomoiski als Gouverneur von Dnipropetrowsk (Ostukraine) entlassen. (Foto: dpa)

Petro Poroschenko hat in Oligarch Igor Kolomoiski als Gouverneur von Dnipropetrowsk (Ostukraine) entlassen. (Foto: dpa)

Poroschenko gegen Oligarchen

Offener Machtkampf in Kiew: Poroschenko feuert Gouverneur

In Kiew ist ein offener Machtkampf in der Elite entbrannt: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den einflussreichen Milliardär Igor Kolomoiski als Gouverneur der Industrieregion Dnipropetrowsk entlassen. Kolomoiski war als Bollwerk gegen Russland installiert worden.

Mit dem Merger von Heinz und Kraft Foods entsteht der fünftgrößte Lebensmittelkonzern der Welt. (Foto: dpa)

Mit dem Merger von Heinz und Kraft Foods entsteht der fünftgrößte Lebensmittelkonzern der Welt. (Foto: dpa)

Deal mit Warren Buffett

Kraft und Heinz: Globaler Lebensmittel-Konzern entsteht

Durch die Fusion von Kraft und Heinz kommt es zu einer weiteren Konzentration der globalen Nahrungsmittel-Industrie. Der neue Multi soll einen Umsatz von rund 28 Milliarden Dollar machen und wird damit weltweit zur Nummer fünf. Doch durch den Zusammenschluss werden auch tausende Arbeitsplätze gefährdet.

Der Chef der russischen Eisenbahn, Vladimir Yakunin (hier im Dezember 2014 auf einem Verkehrsforum in Moskau), hat Pläne für eine transkontinental-Verbindung zwischen Russland um Amerika vorgestellt. (Foto: dpa)

Der Chef der russischen Eisenbahn, Vladimir Yakunin (hier im Dezember 2014 auf einem Verkehrsforum in Moskau), hat Pläne für eine transkontinental-Verbindung zwischen Russland um Amerika vorgestellt. (Foto: dpa)

Verbindung über Beringstraße

Russland plant Bau einer Autobahn von Sibirien in die USA

Russland plant den Bau einer Transport-Route zwischen Sibirien und Alaska. Sowohl eine Zug als auch eine Autostrecke sollten künftig die Meerenge zwischen beiden Ländern überbrücken. Die geschätzten Billionen-Kosten des Projekts würden durch die Entstehung neuer Städte und Industrien entlang der neuen Wege aufgewogen, so der Chef der russischen Bahn, Vladimir Jakunin.

Googles selbstfahrendes Auto soll bei einem Unfall nicht nur die Insassen mit Airbags schützen, sondern auch die Fußgänger. (Foto: dpa)

Googles selbstfahrendes Auto soll bei einem Unfall nicht nur die Insassen mit Airbags schützen, sondern auch die Fußgänger. (Foto: dpa)

Schutz für Passanten

Googles Auto schützt Fußgänger durch Außenairbags

Google will seine selbstfahrenden Autos mit einem Außenairbag ausstatten. Dazu hat das Unternehmen ein entsprechendes Patent veröffentlicht. Die aufblasbaren Schutzschilde sollen Fußgänger beim Unfall vor dem Aufprall schützen.

Gibt es keinen Fahrer mehr, so wollen versicherer bei verkehrsunfällen künftig die Programmierer des Autos haftbar machen. Hier das Modell Budii des Herstellers Rinspeed auf der CeBIT. (Foto: dpa)

Gibt es keinen Fahrer mehr, so wollen versicherer bei verkehrsunfällen künftig die Programmierer des Autos haftbar machen. Hier das Modell Budii des Herstellers Rinspeed auf der CeBIT. (Foto: dpa)

Das Auto als Täter

Software-Entwickler sollen bei Unfällen mit selbstfahrenden Autos haften

Versicherungen arbeiten an Modellen für selbstfahrende Autos. „Das Geschäftsmodell der Kfz-Versicherungen steht vor massiven Änderungen“, so eine Studie der die Unternehmensberatung McKinsey. Das Risiko verlagere sich demnach vom Fehler des Fahrers zum Fehler des Autos - und damit des Entwicklers.

Fremdsprachen sind in den USA künftig nicht mehr nur Sprachen aus anderen Ländern, sondern auch Programmiersprachen. (Foto: dpa)

Fremdsprachen sind in den USA künftig nicht mehr nur Sprachen aus anderen Ländern, sondern auch Programmiersprachen. (Foto: dpa)

Gesetzesentwurf aus Wahington

USA: Programmieren zählt als Fremdsprache

In den USA sollen in Zukunft Programmiersprachen auch als Fremdsprachen anerkannt werden. Um in den USA ein College besuchen zu dürfen, ist es Pflicht mindestens zwei Sprachen zu lernen. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dabei nicht mehr nur „natürliche Sprachen“ zu werten.

Bisher gibt es keine Belege dafür, dass Roboter Menschen die Arbeitsplätze wegnehmen. Hier Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch im Werk des Roboterherstellers Kuka in Augsburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Bisher gibt es keine Belege dafür, dass Roboter Menschen die Arbeitsplätze wegnehmen. Hier Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch im Werk des Roboterherstellers Kuka in Augsburg. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa)

Beschäftigung bleibt gleich

Studie: Industrie-Roboter steigern Wachstum und Löhne

Die Einführung der Roboter brachte 0,37 Prozentpunkte mehr Wirtschaftswachstum. Die gesteigerte Produktivität lässt auch die Löhne der Arbeiter steigen, so eine Studie. Damit widerlegen die Wissenschaftler die befürchteten Auswirkungen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt.

Rund 5630 Kilometer soll das selbstfahrende Auto in einer Woche zurücklegen. (Foto: dpa)

Rund 5630 Kilometer soll das selbstfahrende Auto in einer Woche zurücklegen. (Foto: dpa)

Konkurrenz für Google

Erstes Auto durchquert ohne Fahrer die USA

Der Autozulieferer Delphi lässt ein selbstfahrendes Auto erstmals quer durch die USA fahren. Ein mit Sensoren vollgepackter Audi Q5 startete am Sonntag von San Francisco nach New York. Ziel sei es, Daten zu sammeln um künftig bessere Sensoren für die Fahrautomatik zu entwickeln.

Das Research-Kit von Apple hat innerhalb von 24 Stunden bereits zehntausende Nutzer als Studienteilnehmer für die Medizin-Forschung rekrutiert. (Foto: Apple)

Das Research-Kit von Apple hat innerhalb von 24 Stunden bereits zehntausende Nutzer als Studienteilnehmer für die Medizin-Forschung rekrutiert. (Foto: Apple)

Apps für Medizin-Studien

Apple und Google mischen die Pharma-Branche auf

Die IT-Unternehmen Apple und Google steigen in die medizinische Forschung ein. Neue Software gibt Apple-Nutzern die Möglichkeit, ihre Daten aus Gesundheits-Apps direkt für medizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Durch die Rekrutierung von Studienteilnehmern hat es auch Google in den lukrativen Pharma-Markt geschafft.

Mit den Drachen-Turbinen will Google die stärkeren Höhenwinde zur Energiegewinnung nutzen. (Screenshot)

Mit den Drachen-Turbinen will Google die stärkeren Höhenwinde zur Energiegewinnung nutzen. (Screenshot)

Windkraft an der Leine

Google baut fliegende Turbine zur Stromerzeugung

Google entwickelt fliegende Windturbinen zur Energiegewinnung. Die Geräte werden wie Drachen an einer Schnur in die Höhe gelassen. So werden die stärkeren Höhenwinde genutzt, zudem sei der Aufbau günstiger und einfacher als konventionelle Windräder.

Rund 150 amerikanische Schulen haben die Roboter bereits in ihren Lehrplan integriert, der Preis für die Einzel-Anschaffung liegt bei rund 200 Dollar pro Stück. (Screenshot)

Rund 150 amerikanische Schulen haben die Roboter bereits in ihren Lehrplan integriert, der Preis für die Einzel-Anschaffung liegt bei rund 200 Dollar pro Stück. (Screenshot)

IT für Kinder

USA: Roboter bringen Grundschülern Programmieren bei

Ein Spielzeug-Roboter soll amerikanischen Kindern das Programmieren näherbringen. Ein Bildungsprogramm an 150 Grundschulen integriert die Maschinen bereits in den Unterricht. Durch Programmier-Apps sollen die Schüler die Maschinensprachen verstehen lernen.

Schlechtes Wetter könnte den Spannungsabfall bei der Finsternis in Grenzen halten. (Screenshot)

Schlechtes Wetter könnte den Spannungsabfall bei der Finsternis in Grenzen halten. (Screenshot)

Hoffnung auf Wolken

Sonnenfinsternis: Stromanbieter geben Entwarnung wegen Blackout-Gefahr

Bei der befürchteten Blackout-Gefahr durch die Sonnenfinsternis am Freitag geben die Stromnetzbetreiber vorsichtige Entwarnung. Grund dafür sei das voraussichtlich schlechte Wetter. Starke Schwankungen durch große und abrupt wegfallende Strommengen könnten durch die Bewölkung abgemildert werden.

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu gilt in seiner Heimat als einflussreicher Oligarch. (Foto: dpa)

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu gilt in seiner Heimat als einflussreicher Oligarch. (Foto: dpa)

Im Griff der Oligarchen

Israel: Die soziale Kluft gefährdet die einzige Demokratie im Nahen Osten

Unter den Industriestaaten ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Israel besonders groß. Fast ein Viertel der Israelis leben mittlerweile in Armut. Die Regierung tut nichts, um die soziale Ungleichheit einzudämmen. Oligarchen und einige wenige einflussreiche Clans dominieren Politik und Wirtschaft. Das sind keine guten Vorzeichen für einen baldigen Frieden im Nahen Osten.

Der damalige chinesische Staatspräsident Xi Jinping bei der Gründung der AIIB-Bank in der Großen Halle des Volkes in Peking im Oktober 2014. (Foto: dpa)

Der damalige chinesische Staatspräsident Xi Jinping bei der Gründung der AIIB-Bank in der Großen Halle des Volkes in Peking im Oktober 2014. (Foto: dpa)

London führt Revolte an

Europäer verweigern USA Gefolgschaft und wenden sich China zu

Die US-Regierung hat bei ihren geopolitischen Ambitionen einen Rückschlag erlitten: Nach Großbritannien beteiligen sich auch Deutschland, Frankreich und Italien an der neuen chinesischen Entwicklungsbank AIIB. Die Bank wird von Washington als Konkurrenz zur Weltbank betrachtet. Besonders bitter für Obama: Nach dem Einstieg der Europäer könnten auch Australien und Südkorea der chinesischen Versuchung erliegen.

Der Dollar ist nur noch mit militärischer Stützung einen Welt-Währung. (Foto: dpa)

Der Dollar ist nur noch mit militärischer Stützung einen Welt-Währung. (Foto: dpa)

Papierwährung mündet in Krieg

„Der Dollar hält sich nur noch durch militärische Erpressung auf den Beinen“

Überschuldung, Inflation, Subventionen und Korruption: Die meisten Probleme der aktuellen Finanzkrise sind auf eine ungedeckte Papierwährung zurückführen. Das internationale Goldstandard-Institut plädiert daher für eine Rückkehr zu goldgedeckten Währungen, um der Maßlosigkeit einen Riegel vorzuschieben.