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Die sanfte Populistin

Kanzlerin ohne Weitsicht: Angela Merkel fährt Europa vor die Wand

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag im Rathaus in Hamburg beim alljährlichen Matthiae-Mahl im Großen Festsaal. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag im Rathaus in Hamburg beim alljährlichen Matthiae-Mahl im Großen Festsaal. (Foto: dpa)

Angela Merkel ist, so der Hamburger Ökonom Reinhard Crusius, eine sanfte Populistin, der jedoch eine für eine politische Führungsrolle zentrale Fähigkeit fehlt - die Weitsicht. Ihre bedingungslose Gefolgschaft gegenüber einer neoliberalen US-Politik hat Deutschland und Europa in eine schwere Krise gestürzt. Nun sollen andere die Probleme, die sie ihrem Land eingebrockt hat, lösen. Bilanz einer enttäuschenden Kanzlerschaft.

US-Präsindet Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin mit ihren Außenministern bei der UN-Vollversammlung in New York im September 2015. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTIEV/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL)

US-Präsindet Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin mit ihren Außenministern bei der UN-Vollversammlung in New York im September 2015. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTIEV/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL)

Warnung vor Bodentruppen

Russland: Amerikaner bombardieren Zivilisten in Aleppo

Moskau beschuldigt die USA, den Luftangriff in Aleppo geführt zu haben. Zudem warnt Moskau vor US-geführten Bodentruppen in Syrien. Dies könne einen neuen Weltkrieg auslösen. Das Pentagon bestreitet die Vorwürfe.

Alexander Gauland und Frauke Petry von der AfD, September 2015. (Foto: dpa)

Alexander Gauland und Frauke Petry von der AfD, September 2015. (Foto: dpa)

AfD will noch nicht regieren

Gauland: Ohne falsche Flüchtlings-Politik gäbe es keine AfD

Alexander Gauland, der starke Mann der AfD, hält das Versagen von CDU und SPD in der Flüchtlingskrise für die Ursache des Aufstiegs der AfD. Mittlerweile seien alle europäischen Staaten anderer Meinung als die Bundesregierung. In eine Bundesregierung eintreten sollte die AfD nach Gaulands Einschätzung noch nicht.

Physisches Gold wird wieder stark nachgefragt. (Foto: dpa)

Physisches Gold wird wieder stark nachgefragt. (Foto: dpa)

Als Krisenwährung gesucht

Renaissance in der Krise: Nachfrage nach Gold zieht stark an

Die Nachfrage nach physischem Gold zog in den vergangenen Wochen stark an. Angetrieben werden die Verkaufszahlen von der Sorge vieler Anleger vor möglicherweise bevorstehenden Verwerfungen an den Finanzmärkten. Derweil wurde bekannt, dass die Kanadische Zentralbank rund die Hälfte ihrer geringen Vorräte verkauft hat.

Ein spanischer Traum. (Foto: dpa)

Ein spanischer Traum. (Foto: dpa)

Beim Dienstjubiläum vermisst

Beamter geht sechs Jahre nicht zur Arbeit - und keiner hat es bemerkt

Ein Beamter in Spanien ist mehr als sechs Jahre lang nicht zur Arbeit erschienen, ohne dass es seiner Behörde aufgefallen wäre. Zu dieser Zeit bezog er jeden Monat sein Gehalt. Seine Abwesenheit fiel nach Medienberichten vom Freitag erst auf, als die Stadtverwaltung von Cádiz ihm für seine 20 Dienstjahre eine Plakette überreichen wollte.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit seinem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz auf der EU-Außenministerkonferenz in Brüssel. (Foto: dpa)

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit seinem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz auf der EU-Außenministerkonferenz in Brüssel. (Foto: dpa)

Mazedonien soll Grenze schließen

Flüchtlinge: Österreich kündigt baldiges Erreichen der Obergrenze an

Österreich fordert, dass Mazedonien den Flüchtlingsandrang an Grenze zu Griechenland stoppen muss. Wien verlangt die Vorbereitung der vollständigen Grenzschließung.

Die Plastiken von Bulle und Bär, die beiden Symbole für Optimismus und Pessimismus an der Börse, stehen vor der Deutschen Börse in Frankfurt am Main. (Foto: dpa)

Die Plastiken von Bulle und Bär, die beiden Symbole für Optimismus und Pessimismus an der Börse, stehen vor der Deutschen Börse in Frankfurt am Main. (Foto: dpa)

Erholung bei Bank-Aktien

Handel an Europas Börsen am Freitag deutlich stärker

Die europäischen Börsen verzeichneten am Freitag auf breiter Front Kursgewinne. Am Vortag waren die Kurse wichtiger Indizes noch stark gesunken. Bankaktien, die am Donnerstag zu den größten Verlierern gehört hatten, unterstützten die Erholung am Freitag mit teils sehr starken Kursgewinnen.

Wladimir Putin und sein Verteidigungsminister Sergej Shoigu bei einer Sitzung zur Sicherheitspolitik in Moskau. (Foto: dpa)

Wladimir Putin und sein Verteidigungsminister Sergej Shoigu bei einer Sitzung zur Sicherheitspolitik in Moskau. (Foto: dpa)

USA ohne Strategie

Syrien: Ehemaliger Bundeswehr-General lobt Russlands Militär-Einsatz

Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat die Rolle Russlands im Syrien-Konflikt gelobt. Erst mit dem militärischen Eingreifen Russlands wurde der Friedensprozess ermöglicht. Denn weder die USA noch die Europäer hätten in Syrien eine Strategie gehabt.

Sergej Lawrow und John Kerry auf der Münchener Sicherheitskonferenz am 11. Februar 2016. (Foto: dpa)

Sergej Lawrow und John Kerry auf der Münchener Sicherheitskonferenz am 11. Februar 2016. (Foto: dpa)

Terrror-Miliz ausgenommen

USA und Russland beschließen Kampfpause in Syrien

Die USA und Russland haben auf der Münchener Sicherheitskonferenz eine Kampfpause für Syrien beschlossen. Allerdings dürfen Rebellengruppen, die vom UN-Sicherheitsrat als Terror-Gruppen eingestuft werden, weiterhin bombardiert werden. Dazu zählen die Al-Nusra-Front und der IS.

Die Bauern in Athen warfen Steine und brennende Feuerwerkskörper auf das Ministerium und die Polizisten. (Foto: dpa)

Die Bauern in Athen warfen Steine und brennende Feuerwerkskörper auf das Ministerium und die Polizisten. (Foto: dpa)

„Sturm aufs Parlament“

Proteste in Athen: Schwere Ausschreitungen zwischen Bauern und Polizei

Griechische Bauern haben in Athen versucht, das Parlament zu stürmen. Sie warfen Steine und brennende Feuerwerkskörper und gingen mit Stöcken gegen Polizisten vor. Die Landwirte protestierten gegen eine geplante Rentenreform und Steuererhöhungen.

Auch am Finanzplatz London legten Finanzwerte zu. (Foto: dpa)

Auch am Finanzplatz London legten Finanzwerte zu. (Foto: dpa)

Erholung am Freitag

Europas Finanztitel auf breiter Front im Plus

Am Freitag haben sich die Aktienkurse wichtiger Banken an den europäischen Handelsplätzen nach schweren Verlusten vom Vortag deutlich erholt. Damit bleibt eine hohe Volatilität an den Märkten bestehen. Bankaktien gaben diese Woche an drei Tagen stark nach, während der Freitag nach dem Mittwoch den zweiten Tag mit deutlichen Gewinnen markieren könnte.

Der italienische Premier Matteo Renzi und sein Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan. (Foto: dpa)

Der italienische Premier Matteo Renzi und sein Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan. (Foto: dpa)

Krisen-Banken vor Zusammenschluss

Insider: Genossenschafts-Banken in Italien kurz vor Fusion

Eine Fusion der kriselnden Institute Banco Popolare und Banca Popolare di Milano steht einem Insider zufolge kurz bevor. Der Zusammenschluss würde die drittgrößte Bank Italiens entstehen lassen. Beide Institute sind angeschlagen und haben faule Kredite in Milliardenhöhe in ihren Portfolios.

Die Titel der Deutschen Bank legten am Freitag deutlich zu. (Grafik: ariva.de)

Die Titel der Deutschen Bank legten am Freitag deutlich zu. (Grafik: ariva.de)

Beruhigung der Anleger

Deutsche Bank startet Anleihe-Rückkauf in Milliardenhöhe

Die Deutsche Bank hat am Freitag bekanntgegeben, dass sie Anleihen in der Größenordnung von fast 5 Milliarden Euro zurückkaufen wird. Damit tritt das Geldinstitut Vermutungen entgegen, es verfüge über keine ausreichenden Mittel, um ausstehende Zahlungsverpflichtungen zu bedienen.

In der weltweiten Stahlproduktion steht die EU an zweiter Stelle, die Nummer eins ist China. (Foto: dpa)

In der weltweiten Stahlproduktion steht die EU an zweiter Stelle, die Nummer eins ist China. (Foto: dpa)

Strafzölle werden erhoben

Stahl-Industrie: EU geht gegen Preis-Dumping aus China vor

Die EU-Kommission geht nun doch verstärkt gegen Stahlimporte aus China und Russland vor. Auf bestimmte Produkte werden demnach Zölle erhoben, bei anderen werde dies geprüft. Europäische Hersteller hatten seit Monaten auf Schutzzölle gegen billige Stahlimporte gedrängt.

Renault hat 2015 mehr verdient, leidet aber unter den Folgen der Sanktionen gegen Russland. (Foto: dpa)

Renault hat 2015 mehr verdient, leidet aber unter den Folgen der Sanktionen gegen Russland. (Foto: dpa)

Sanktionen belasten

Russland-Sanktionen fügen Renault massiven Schaden zu

Renault hat für das vergangene Jahr einen Gewinnanstieg auf fast 3 Milliarden Euro bekanntgegeben. Die Beteiligung an dem russischen Autobauer Avtovaz sorgte allerdings für große Verluste. Auch im laufenden Jahr dürfte Avtovaz Verluste für Renault generieren.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger im November 2015. (Foto: dpa)

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger im November 2015. (Foto: dpa)

Starke Konkurrenz aus China

ThyssenKrupp meldet Quartals-Verlust

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp meldete am Freitag für das vierte Quartal 2015 einen Verlust von rund 23 Millionen Euro. Als Grund nannte das Unternehmen eine Verschlechterung der weltweiten Aussichten im Werkstoffgeschäft. Die EU weigert sich bislang, die europäische Stahlindustrie gegen die Dumpingpreise der chinesischen Konkurrenz zu schützen.

Der Kurs der Commerzbank-Aktie zog am Freitag-Vormittag deutlich an. (Grafik: ariva.de)

Der Kurs der Commerzbank-Aktie zog am Freitag-Vormittag deutlich an. (Grafik: ariva.de)

Deutliche Erholung

Commerzbank meldet Gewinn, Aktie schießt nach oben

Die Aktie der Commerzbank hat nach Bekanntgabe einer Gewinnsteigerung am Freitag stark zugelegt. Sie stieg am Vormittag um bis zu 15 Prozent. Auch der Aktienkurs der Deutschen Bank konnte sich deutlich erholen. Nach Mittwoch scheint der Freitag zum zweiten Tag in dieser Woche zu werden, an dem sich Finanztitel erholen, nachdem sie an den anderen Tagen deutliche Wertverluste verzeichneten.

Der ehemalige Justizminister Eric Holder hatte der Stadt Ferguson 2014 vorgeworfen, die Sicherheitskräfte zu benutzen, um ihre Einkünfte zu steigern, statt für Ordnung zu sorgen. (Foto: dpa)

Der ehemalige Justizminister Eric Holder hatte der Stadt Ferguson 2014 vorgeworfen, die Sicherheitskräfte zu benutzen, um ihre Einkünfte zu steigern, statt für Ordnung zu sorgen. (Foto: dpa)

Wegen Reform-Verweigerung

US-Justizministerium verklagt Ferguson nach Gewalt gegen Schwarze

Das US-Justizministerium will die Stadt Ferguson verklagen. Eine Untersuchung bescheinigte den dortigen Beamten, systematisch Gewalt gegen Schwarze zur „Umsatzgenerierung“ eingesetzt zu haben und mahnte zu Reformen. Der Stadtrat hat ein entsprechendes Reformpapier nun als „zu teuer“ abgelehnt.

Die USA und die EU streiten beim Freihandels-Abkommen TTIP darüber, wer sich an wessen Vorschriften halten muss. (Foto: dpa)

Die USA und die EU streiten beim Freihandels-Abkommen TTIP darüber, wer sich an wessen Vorschriften halten muss. (Foto: dpa)

Hohes Haftungsrisiko

Wirtschafts-Initiative: TTIP gefährdet deutsche Maschinenbauer

Für deutsche Mittelständler ist es schwer eine Genehmigung für den US-Markt zu erhalten. Je nach Bundesstaat können sich die Anforderungen unterscheiden. Das birgt ein finanzielles und rechtliches Risiko für deutsche Unternehmen, so die Wirtschaftsinitiative „KMU gegen TTIP“.

Ein Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam erläutert am 04.04.2005 anhand einer Projektion einer Computersimulation die Ausbreitung von Gravitationswellen. Foto: dpa)

Ein Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Potsdam erläutert am 04.04.2005 anhand einer Projektion einer Computersimulation die Ausbreitung von Gravitationswellen. Foto: dpa)

Gerüchte bestätigt

Jahrhundert-Erfolg: Forscher melden Entdeckung von Gravitationswellen

Nach jahrzehntelanger Suche konnten Weltraumforscher erstmals Gravitationswellen direkt beobachten. Damit haben sie eine 100 Jahre alte Vorhersage von Albert Einstein bestätigt. Gravitationswellen entstehen vor allem, wenn große Objekte wie Sterne beschleunigt werden. Sie stauchen und strecken den Raum.

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