In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Der globale Währungskrieg gerät außer Kontrolle

Es ist der gefährlichste Fehler im System: Die Abwertung des chinesischen Yuan kann eine globale Banken- und Schuldenkrise auslösen. China würde in diesem weltweiten Blitz-Währungskrieg schweren Schaden nehmen - genauso wie alle Exportnationen. Ein großer Verlierer wäre Deutschland. Die Sieger wären die US-Hedge Funds, deren Spekulation zum Geschäft des Jahrhunderts würden.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Michael Bernegger |
Der syrische Außenminister Walid al-Moallem fürchtet eine Invasion der Saudis. (Foto: dpa)

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem fürchtet eine Invasion der Saudis. (Foto: dpa)

Eskalation: Saudi-Arabien bereit zur Invasion in Syrien

Saudi-Arabien hat sich bereit erklärt, mit Elite-Soldaten in Syrien einzumarschieren. Washington zeigt sich hoch erfreut. Denn die US-Regierung will verhindern, dass Russland eine dominante Rolle bei der Aufteilung Syriens spielt. Das Nato-Land Türkei fürchtet, dass die von den USA unterstützten und von den Russen besiegten Terroristen nun in die Türkei ausweichen könnten. Die Situation könnte zu einer gefährlichen Konfrontation ausarten.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Flüchtlinge: Erdogan knallhart, Angela Merkels CDU peinlich-hilflos

Der türkische Präsident Erdogan hat der EU bei der Verhandlung über die Flüchtlinge gnadenlos das Messer angesetzt, wie aus einem soeben veröffentlichten Gesprächsprotokoll hervorgeht. Hilflos sind die Reaktionen von EU-Präsident Juncker; peinlich die Weltfremdheit von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Die Begrenzung des Gebrauchs von Bargeld in Deutschland dürfte bald kommen. (Foto: dpa)

Die Begrenzung des Gebrauchs von Bargeld in Deutschland dürfte bald kommen. (Foto: dpa)

Früherer Höchstrichter: Bargeld-Obergrenze ist verfassungswidrig

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält Beschränkungen von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. Dass diese Tatsache die Regierung davon abhalten wird, eine Grenze von 5.000 Euro einzuführen, ist allerdings unwahrscheinlich.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Trostlos: Die Börse in Athen am Montag Nachmittag. (Foto: dpa)

Trostlos: Die Börse in Athen am Montag Nachmittag. (Foto: dpa)

Börse in Athen stürzt auf das Niveau von 1989 ab

Die griechische Börse sackte am Montag drastisch ab. Das Land ist weit von einer Einigung mit der Troika entfernt. Die globale Krise könnte dazu führen, dass Griechenland nicht mehr zu retten ist und als erstes Land die Euro-Zone verlassen muss.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Weltbank: Kriege zerstören Länder im Nahen Osten

Die Weltbank hat ihre Konjunktureinschätzung für die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA) für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die zahlreichen militärischen Auseinandersetzungen führten demnach zu einer Senkung des regionalen Bruttoinlandsprodukts auf 2,6 Prozent. Die Folgen der Kriege wirken sich bereits verheerend für die Volkswirtschaften der Region aus.

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Syrische Flüchtlinge kommen am 7. Februar in Kilis an. (Foto: dpa)

Syrische Flüchtlinge kommen am 7. Februar in Kilis an. (Foto: dpa)

Türken in Grenzstadt Kilis wollen keine Syrer mehr aufnehmen

Die Stimmung an der türkisch-syrischen Grenze kippt zu Ungunsten der syrischen Flüchtlinge. Die türkische Bevölkerung fürchtet einen Massenexodus, der das Leben aus den Fugen bringen könnte. Sie fordern: Der Staat muss sich zuerst um seine eigenen Bürger kümmern.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara mit dem türkischen Premier Ahmet Davutoglu. (Foto: dpa)

Eskalation droht: Merkel will Nato vor die türkische Küste entsenden

Bundeskanzlerin Merkel will die Nato vor die türkische Küste entsenden. Das Militär-Bündnis soll die Türkei im Kampf gegen Schlepper unterstützen. Es ist unklar, ob die verstärkte Militär-Präsenz im Zusammenhang mit der Zuspitzung in Syrien zusammenhängt. Merkel übte ungewöhnlich scharfe Kritik am russischen Einsatz in Syrien.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
John Cryan, CEO der Deutschen Bank. (Foto: dpa)

John Cryan, CEO der Deutschen Bank. (Foto: dpa)

Deutsche Bank beruhigt Anleihe-Gläubiger: Haben genug Liquidität

Die Deutsche Bank versucht die Investoren nach dem dramatischen Absturz ihrer Aktie zu beruhigen. Die Aktie war mit einem Minus von 9,5 Prozent auf 13,82 Euro aus dem Handel gegangen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex fiel am Montag deutlich unter die Marke von 9000 Punkten. (Foto: dpa)

Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober 2014

Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag deutliche Verluste verzeichnet und beendete den Handel mit einem Minus von 3,3 Prozent. Damit lag der Kurs so tief wie seit Oktober 2014 nicht mehr. Die Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank brachen um über 9 Prozent ein.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Für einige Gläubiger rollt der Rubel nicht mehr. (Foto: dpa)

Für einige Gläubiger rollt der Rubel nicht mehr. (Foto: dpa)

Total-Verlust: Russland schließt zwei mittelgroße Banken

Die russischen Behörden haben zwei mittelgroße Banken geschlossen. Den Instituten Interkommerts und Alta-Bank wurde die Lizenz entzogen, wie die Zentralbank am Montag mitteilte.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann greift den Plan von Wolfgang Schäuble zur Schaffung eines Euro-Staats auf. Hier die beiden im September 2014 in Mailand. (Foto: dpa)

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann greift den Plan von Wolfgang Schäuble zur Schaffung eines Euro-Staats auf. Hier die beiden im September 2014 in Mailand. (Foto: dpa)

Bundesbank fordert weitgehende Aufgabe der deutschen Souveränität

Die Deutsche Bundesbank macht sich überraschend zum Vorreiter einer weitgehenden Aufgabe der fiskalpolitischen Souveränität Deutschlands. Gemeinsam mit der französischen Notenbank sieht sie die Lösung der Euro-Krise in einer massiven Zentralisierung der Befugnisse auf EU-Ebene.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Merkels Flüchtlingspolitik: Wie aus politischen Fehlern politische Schuld entsteht

Der Zustrom der Flüchtlinge ist ein Problem, da er bestehende Probleme in Deutschland massiv verschärft. Die Flüchtlinge treffen auf eine seit Jahrzehnten neoliberal ausgedörrte staatliche Infrastruktur. Zudem ist der Wohnungsmarkt stark geschrumpft. Doch Angela Merkel reagiert nicht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten, Reinhard Crusius |
Auf hohe Einlagen wird ein Strafzins fällig. (Foto: dpa)

Auf hohe Einlagen wird ein Strafzins fällig. (Foto: dpa)

Commerzbank erhebt Negativzinsen für Mittelständler

Nach den Großkunden drohen nun auch den mittelständischen Firmenkunden der Commerzbank Strafzinsen. Das hatte die Bank zuvor noch ausgeschlossen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
China befindet sich im Wandel vom Schwellen- zum Industrieland. (Foto: dpa)

China befindet sich im Wandel vom Schwellen- zum Industrieland. (Foto: dpa)

China-Krise trifft deutschen Mittelstand hart

China ist weltweit ein wichtiger Handelspartner. Kommt es zu einem schnelleren Abschwung der chinesischen Wirtschaft werden vor allem die deutsche Automobilindustrie und die Maschinenbauer vor große Probleme gestellt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann. (Foto: dpa)

Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann. (Foto: dpa)

Flüchtlinge: Wien fordert von EU 600 Millionen Euro Entschädigung

Im vergangenen Jahr hat Österreich 90.000 Flüchtlinge aufgenommen. Die EU soll die entstandenen Kosten über 600 Millionen Euro entschädigen. Wien zeigt sich von den „riesigen Problemen in der EU zunehmend frustriert“.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten |
Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

Bundestags-Abgeordnete erhalten automatische Diäten-Erhöhung

Ab Juli erhalten die Bundestags-Abgeordneten 250 Euro mehr im Monat. Per Gesetz wurde beschlossen, dass die Diäten an die Entwicklung der Bruttolöhne gekoppelt werden. Die Anhebung erfolgt damit erstmals automatisch ohne Debatte und Abstimmung.

Bundestag, Diäten, Erhöhung |
Die iranische Ölindustrie hat nach Aufhebung der Sanktionen neue Kunden gefunden. (Foto: dpa)

Die iranische Ölindustrie hat nach Aufhebung der Sanktionen neue Kunden gefunden. (Foto: dpa)

Iran will Öl-Verkäufe in Euro abwickeln

Die iranische Regierung plant angeblich, Ölverkäufe fortan in Euro statt in Dollar abzurechnen. Auch in Dollar notierende Forderungen gegen andere Länder, die das Land aus dem Ölhandel erwirtschaftet hat, sollen demnach in Euro zurückgezahlt werden.

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Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Chinas Devisen-Reserven sinken unter 3-Jahres-Tief

Chinas Währungsreserven sind im Januar um rund 100 Milliarden Dollar gesunken. Mit etwa 3,23 Billionen Dollar liegen diese so niedrig wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Ein Großteil des Abbaus ist auf die Bemühungen der Regierung zurückzuführen, den Wert des Yuan zum Dollar zu stabilisieren um die laufende Kapitalflucht zu drosseln.

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Seit Ausbruch der Massenflucht nach Europa kommt es in der Ägäis vermehrt zu Havarien. (Foto: dpa)

Seit Ausbruch der Massenflucht nach Europa kommt es in der Ägäis vermehrt zu Havarien. (Foto: dpa)

Gekenterte Boote: Flüchtlinge ertrinken in der Ägäis

In der Ägäis sind türkischen Angaben zufolge zwei Boote mit Flüchtlingen gekentert. Dabei kamen nach ersten Angaben über 30 Menschen ums Leben.

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Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Europas Banken: Absicherung gegen Kredit-Ausfall verteuert sich deutlich

Anleger befürchten offensichtlich zunehmend Pleiten europäischer Banken. Die Preise von Versicherungen gegen Kreditausfälle sind stark angestiegen und haben den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Im Fokus stehen die Deutsche Bank und die Credit Suisse.

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Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Kanadas Zentralbank schreibt Beteiligung an Maple Bank ab

Die Kanadische Zentralbank hat ihre Beteiligung an der am Wochenende geschlossenen Maple Bank abgeschrieben. Die Zentralbank hält rund 25 Prozent an der Muttergesellschaft der Bank. Die deutsche Finanzaufsicht hatte das Frankfurter Geldhaus aufgrund von Ermittlungen für den Publikumsverkehr geschlossen.

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DSGV-Präsident Georg Fahrenschon. (Foto: dpa)

DSGV-Präsident Georg Fahrenschon. (Foto: dpa)

Sparkassenchef: Politik muss Sparen attraktiver machen

Sparen lohnt sich wegen des Niedrigzins nicht mehr. Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon fordert von der Politik eine Gesetzesänderung, um Sparen wieder attraktiv zu machen. Immerhin spare der Staat aufgrund der Niedrigzinsen 40 Milliarden Euro im Jahr.

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Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Julius Bär zahlt in den USA Millionen-Strafe

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat eine Einigung im langwierigen Steuerstreit mit den USA erzielen können. Die US-Staatsanwaltschaft gab demnach am Donnerstag eine Strafzahlung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt.

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Die gestrandete „Indian Ocean“ am Donnerstag nahe Stade auf der Elbe. (Foto: dpa)

Die gestrandete „Indian Ocean“ am Donnerstag nahe Stade auf der Elbe. (Foto: dpa)

Hamburg: Container-Riese auf Grund gelaufen

Bei der Anfahrt auf den Hamburger Hafen ist eines der größten Containerschiffe der Welt gestrandet. Die fast 400 Meter lange „CSCL Indian Ocean“ war wegen des Ausfalls der Ruderanlage in flaches Wasser geraten. Ein erster Rettungsversuch scheiterte.

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