Antonis Samaras abgestraft

Griechenland: Erste Hochrechnung zeigt Erdrutsch-Sieg für Syriza

Der Chef der Linkspartei Syriza, Alexis Tsipras, wird wohl neuer griechischer Premier. Sollten sich die Prognosen bestätigen, fährt die Linke einen überraschend deutlichen Sieg ein. (Foto: dpa)

Der Chef der Linkspartei Syriza, Alexis Tsipras, wird wohl neuer griechischer Premier. Sollten sich die Prognosen bestätigen, fährt die Linke einen überraschend deutlichen Sieg ein. (Foto: dpa)

Die Griechen haben ihre konservative Regierung mit einem Paukenschlag abgewählt: Die Linkspartei Syriza kommt demnach auf knapp 36 Prozent und kann mit nur einem Koalitionspartner eine Regierung bilden. Zur absoluten Mehrheit dürften ihr etwa 2 Mandate fehlen.

Kurswechsel auch bei Austerität

EU-Sozialdemokraten bieten Syriza Schulden-Schnitt an

Die Sozialdemokraten im EU-Parlament haben noch vor der ersten Hochrechnung aus Athen bereits einen Kurswechsel vollzogen: Sie wollen mit Griechenland über einen Schuldenschnitt verhandeln. Auch von den Grünen gibt es eine erste Stellungnahme, die auf den Syriza-Kurs einschwenkt. Bundesbank-Präsident Weidmann ist strikt gegen einen Schuldenschnitt.

Die Angriffe auf Mariupol könnten eine neue Eskalation zwischen der Ukraine und den Rebellen im Osten auslösen. Die Rufe nach neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden laut. (Foto: dpa)

Die Angriffe auf Mariupol könnten eine neue Eskalation zwischen der Ukraine und den Rebellen im Osten auslösen. Die Rufe nach neuen EU-Sanktionen gegen Russland werden laut. (Foto: dpa)

Merkel lässt sprechen

Politiker von CDU und Grünen für neue Sanktionen gegen Russland

Eine schwarz-grüne Koalition von Bundestagsabgeordneten fordert schärfere Sanktionen gegen Russland. Die Grünen sehen die Russen als schuld an der Eskalation, bei der CDU wird etwas stärker differenziert. Die Entwicklung in Mariupol könnte der Auslöser für eine neue Eskalation zwischen der EU und Russland werden.

Ende November 2014 besuchte US-Vizepräsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und sicherte ihm Militär-Hilfen zu. (Foto: dpa)

Ende November 2014 besuchte US-Vizepräsident Joe Biden den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und sicherte ihm Militär-Hilfen zu. (Foto: dpa)

Deutschland ist der Verlierer

Ukraine: Russische Soldaten und Blackwater-Söldner kämpfen gegeneinander

Der deutsche Politologe und Nahost-Experte Michael Lüders sagt, dass 500 Söldner der Privat-Armee Academi, ehemals Blackwater, auf Seiten der Regierung in Kiew kämpfen würden. Zudem würden die EU-Kredite an die Ukraine in dunklen Kanälen versickern. Die deutsche Wirtschaft habe hingegen im vergangenen Jahr aufgrund der Russland-Sanktionen 40 Milliarden Euro verloren.

Im Auftrag von Angela Merkel reiste Christian Wulff nach Saudi-Arabien und traf dort den neuen König Salman. Saudi-Arabien ist der wichtigste Verbündete der USA und damit der Nato und somit auch Deutschlands im Nahen Osten. (Foto: dpa)

Im Auftrag von Angela Merkel reiste Christian Wulff nach Saudi-Arabien und traf dort den neuen König Salman. Saudi-Arabien ist der wichtigste Verbündete der USA und damit der Nato und somit auch Deutschlands im Nahen Osten. (Foto: dpa)

Wulff besucht die Königsfamilie

Bundesregierung stoppt angeblich Waffen-Exporte nach Saudi-Arabien

Die Bundesregierung hat angeblich alle Waffen-Exporte nach Saudi-Arabien gestoppt. Ob die Meldung wirklich stimmt, kann nicht überprüft werden: Alle Rüstungsthemen unterliegen strengster Geheimhaltung. Es ist denkbar, dass Angela Merkel die in der Öffentlichkeit aufkommende Kritik an dem islamischen Fundamentalisten-Staat dämpfen möchte.

US-Finanzminister Jack Lew und US-Präsident Barack Obama. (Foto: dpa)

US-Finanzminister Jack Lew und US-Präsident Barack Obama. (Foto: dpa)

Mit TTIP Ende des billigen Euro

Amerikanische Wirtschaft beginnt, gegen den starken Dollar zu murren

In der amerikanische Wirtschaft macht sich erstmals Unmut über den starken Dollar breit. Die USA unterstützen den Kurs von Mario Draghi, den Euro abzuwerten. Washington fürchtet den Zerfall der Eurozone. Doch spätestens mit dem Freihandelsabkommen TTIP soll mit den Währungs-Manipulationen Schluss sein.

Laut Umfragen führt die Syriza vor der Wahl in Griechenland klar vor der Regierungspartei von Premier Antonis Samaras. (Foto: dpa)

Laut Umfragen führt die Syriza vor der Wahl in Griechenland klar vor der Regierungspartei von Premier Antonis Samaras. (Foto: dpa)

Syriza in Umfragen vorn

EZB stützt griechische Banken mit Notfall-Krediten

Die EZB wird mittels des QE-Programms erst ab Juli 2015 griechische Staatsanleihen kaufen. Jedoch werden die griechischen Banken vorerst bis zwei Wochen nach der Wahl mit Notfall-Krediten beliefert, um einen Bank-Run zu verhindern. Die Syriza-Partei liegt in den Umfragen unangefochten an der Spitze.

Raketen auf Wohngebiete?

Ukraine meldet 30 Tote bei Rebellen-Angriff auf Mariupol

Um die Hafenstadt Mariupol in der Ukraine sind offenbar heftige Gefechte ausgebrochen. Die ukrainische Armee meldete eine Offensive der Rebellen. Die Rebellen hatten einen solchen Angriff zuvor ebenfalls angekündigt. Die Stadt wurde bisher von der Armee der Ukraine gehalten, die ihrerseits vor einer Woche eine Offensive gegen Donezk gestartet hatte. Präsident Poroschenko hat den nationalen Sicherheitsrat einberufen.

Putin und sein Finanzminister Siluanow müssen neue Maßnahmen ergreifen, um die Kapitalflucht zu stoppen. (Foto: dpa)

Putin und sein Finanzminister Siluanow müssen neue Maßnahmen ergreifen, um die Kapitalflucht zu stoppen. (Foto: dpa)

151 Milliarden Dollar

Krise in Russland: Kapitalabflüsse auf Rekord-Niveau

Der Ukraine-Konflikt, die Inflation und die Sanktionen gegenüber Russland haben massive Unsicherheit unter der russischen Bevölkerung ausgelöst. Die Kapitalabflüsse haben sich 2014 mehr als verdoppelt. Vor allem im vierten Quartal nahm die Tendenz noch einmal Fahrt auf.

Frankreich bereitet sich auf den „Krieg gegen den Terrorismus“ vor. (Foto: dpa)

Frankreich bereitet sich auf den „Krieg gegen den Terrorismus“ vor. (Foto: dpa)

Terror-Abwehr auf Skype

Online-Überwachung: Frankreich baut Spionage-Netz im Inland aus

Die französische Regierung will 1.000 neue Stellen bei den nationalen Geheimdiensten schaffen. Das neue Personal soll vor allem damit beauftragt werden, den Online-Bereich zu überwachen. In der Nationalversammlung soll über ein Gesetz abgestimmt werden, welches die Privatssphäre im Internet komplett aufhebt.

Bei VW begründet man die hohen Eigenkäufe der Neuwagen mit Mitarbeiter-Leasing. (Foto: dpa)

Bei VW begründet man die hohen Eigenkäufe der Neuwagen mit Mitarbeiter-Leasing. (Foto: dpa)

Zehn Prozent an Hersteller

Deutsche Autobauer kaufen ihre eigenen Autos auf

Jeder zehnte deutsche Neuwagen wird vom Hersteller selbst aufgekauft. Somit werden die Autobauer immer mehr „zu ihren besten Kunden“, so eine Studie. Viele der Fahrzeuge landen allerdings nach kurzer Zeit mit hohen Rabatten auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Die Russen haben durchgesetzt, dass sie von EU-Staaten ihrer Wahl Lebensmitteln beziehen können. Die Hardliner in Brüssel sind empört, weil die EU damit faktisch gespalten ist. Die Russen wollen vor allem Delikatessen kaufen, wie aus einem EU-Papier hervorgeht. (Foto: dpa)

Die Russen haben durchgesetzt, dass sie von EU-Staaten ihrer Wahl Lebensmitteln beziehen können. Die Hardliner in Brüssel sind empört, weil die EU damit faktisch gespalten ist. Die Russen wollen vor allem Delikatessen kaufen, wie aus einem EU-Papier hervorgeht. (Foto: dpa)

Moskau treibt Keil in die EU

Trotz Sanktionen: Russland erhält wieder Delikatessen aus EU-Staaten

Trotz der scharfen Worte der USA und dem entsprechenden Echo aus Berlin haben Beamte der EU still und leise einen Deal mit Moskau über Lebensmittel-Importe geschlossen. Doch die Hardliner in Brüssel sind erbost, denn künftig kann Russland entscheiden, von wem es Gemüse, Milchprodukte und Fleisch kauft.

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Die HoloLense von Microsoft kann mit Gesten und Sprache gesteuert werden. (Foto: dpa)

Virtuelle Realität

Konkurrenz für Google: Microsoft stellt Hologramm-Brille vor

Microsoft hat bei der Vorstellung von Windows 10 überraschend eine eigene Hologramm-Brille präsentiert. Die HoloLense kann virtuelle Welten in eine reale Umgebung einblenden. Die Hologramme lassen sich mit Gesten und Sprache im Raum steuern.

De Maizière will ebenso gegen die Verschlüsselung von privaten Daten angehen wie Cameron und Obama. (Foto: dpa)

De Maizière will ebenso gegen die Verschlüsselung von privaten Daten angehen wie Cameron und Obama. (Foto: dpa)

Daten-Zugang gefordert

Bundesregierung: Behörden müssen jede Kommunikation mitlesen können

Bundesinnenminister de Maizière will Sicherheitsbehörden Zugang zu jeder Art von verschlüsselter Kommunikation verschaffen. Wenn die Behörden zur Terrorabwehr keinen Zugang zu allen privaten und verschlüsselten Daten hätten, so gefährde dies die innere Sicherheit.

Eine gelähmte Frau kontrolliert den Roboterarm mittel Gedankenkraft. Blackrock hat das Gerät weiterentwickelt und erste Exemplare an Forschungseinrichtungen verkauft. (Screenshot)

Eine gelähmte Frau kontrolliert den Roboterarm mittel Gedankenkraft. Blackrock hat das Gerät weiterentwickelt und erste Exemplare an Forschungseinrichtungen verkauft. (Screenshot)

Implantat als Schnittstelle

Kopf wird zur Fernbedienung: Implantat steuert Geräte mit Gedanken

Eine neuartige Fernbedienung ermöglicht dem Träger, Roboterarme oder Rollstühle mit Gedankenkraft zu steuern. Der Sender wird am Kopf befestigt und überträgt Befehle aus einem Hirn-Implantat an elektronische Geräte. Erste Exemplare wurden bereits verkauft.

Ein Schal eignet sich laut den Microsoft-Entwicklern perfekt, um darin technologische Sensoren und Trostspender zu verstecken. (Foto: dpa)

Ein Schal eignet sich laut den Microsoft-Entwicklern perfekt, um darin technologische Sensoren und Trostspender zu verstecken. (Foto: dpa)

Wärme und Vibration

Microsoft-Schal erkennt Stimmung und tröstet bei schlechter Laune

Microsoft entwickelt einen Schal, der auf Kommando wärmen, vibrieren und streicheln kann. Biometrische Sensoren sollen schlechte Laune wahrnehmen und via Smartphone-App eine Bewegung auslösen, die eine ähnlich tröstende Wirkung haben soll wie Streicheln.

Das Yotaphone soll umgerechnet etwa 700 Euro kosten. (Foto: dpa)

Das Yotaphone soll umgerechnet etwa 700 Euro kosten. (Foto: dpa)

E-Ink spart Energie

Vorne Smartphone, hinten E-Reader: Russischer Hersteller stellt Doppel-Display vor

Ein russisches Unternehmen hat ein Smartphone mit Doppeldisplay vorgestellt. Die Vorderseite besteht aus einem LED-Screen, auf der Rückseite ist ein Display mit elektronischer Tinte, das als E-Reader genutzt werden kann. Die E-Ink Option für längere Texte macht das Telefon augenschonend und gleichzeitig energiesparend.

Die mexikanischen Bürger nehmen die Versorgung ihrer Gemeinden mit Mobilfunk-Empfang selbst in die Hand. (Screenshot)

Die mexikanischen Bürger nehmen die Versorgung ihrer Gemeinden mit Mobilfunk-Empfang selbst in die Hand. (Screenshot)

Bürger trotzen Telekom

Mobilfunk ohne Anbieter: Mexikos Bürger bauen eigene Funkmasten

Bürgerinitiativen in Mexiko versorgen sich selbst mit Mobilfunk-Empfang. In mehreren mexikanischen Gemeinden haben die Einwohner eigenmächtig Funkmasten aufgebaut, weil die großen Netzanbieter ländliche Gegenden als unrentabel aussparen.

Die Black Box soll bei einem Flugzeugabsturz nicht mehr auf dem Meeresgrund verschwinden, sondern dank Airbag an der Oberfläche schwimmen. (Foto: dpa)

Die Black Box soll bei einem Flugzeugabsturz nicht mehr auf dem Meeresgrund verschwinden, sondern dank Airbag an der Oberfläche schwimmen. (Foto: dpa)

Airbag für Flugdatenschreiber

Airbus verwendet künftig schwimmende Black Box

Das Flugunternehmen Airbus hat angekündigt, seine Langstrecken-Flieger künftig mit schwimmenden Black Boxen auszustatten. Die Datenschreiber sind mit einem Schleudermechanismus versehen. Die zunehmenden Flugzeugabstürze über dem Meer haben Airbus zu dem Schritt veranlasst.

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Forensische Experten der französischen Polizei untersuchen in der Nacht eine Wohnung in Reims. Die entscheidende Frage ist nun: Wer hat die Killer in die Redaktion von Charlie Hebdo geschickt? (Foto: dpa)

Wer hat die Killer geschickt?

Charlie Hebdo: Der neue Weltkrieg greift nach der Freiheit in Europa

Die entscheidende Frage zur Aufklärung des Anschlags gegen Charlie Hebdo ist: Wer sind die Auftraggeber der Killer? Wer sind die Hintermänner? Wer profitiert von der symbolischen Tat? Was genau bezwecken die Drahtzieher? Die Antwort werden die Regierungen in Europa nicht mit pathetischen Reden finden, sondern mit nüchternen Realpolitik: Sie müssen den Fall wirklich aufklären. Sonst wird Europa unversehens zum nächsten Schauplatz eines längst tobenden Weltkriegs. Er kann zur Zerstörung der freiheitlichen Gesellschaftsordnung führen.

Angela Merkel unterstützt ihren Parteifreund Antonis Samaras. Zugleich wollen sie und Wolfgang Schäuble die neue Griechenland-Krise nützen, um eine unwiderrufliche Schulden-Gemeinschaft in der EU zu etablieren. (Foto: dpa)

Angela Merkel unterstützt ihren Parteifreund Antonis Samaras. Zugleich wollen sie und Wolfgang Schäuble die neue Griechenland-Krise nützen, um eine unwiderrufliche Schulden-Gemeinschaft in der EU zu etablieren. (Foto: dpa)

Syriza stoppen, EZB ermächtigen

Euro-Zone auf der Kippe: Merkel und Schäuble bereiten Notfall-Plan vor

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble wollen der gescheiterten griechischen Regierung einen Schuldenschnitt auf Kosten der europäischen Steuerzahler anbieten. Damit soll ein Sieg der Linkspartei Syriza verhindert werden. Zugleich soll die Krise genutzt werden, das Ende der Budget-Hoheit der Nationalstaaten in der Euro-Zone erzwingen. Faktisch wird die EZB dann das letzte Wort haben, wie die Steuergelder der Europäer verwendet werden.

Russland reicht Europa die Hand und schlägt der EU vor, statt des Freihandelsabkommens TTIP eine Partnerschaft mit der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion einzugehen. (Foto: dpa)

Russland reicht Europa die Hand und schlägt der EU vor, statt des Freihandelsabkommens TTIP eine Partnerschaft mit der neuen Eurasischen Wirtschaftsunion einzugehen. (Foto: dpa)

Einladung zu Eurasischer Union

Schachzug gegen die USA: Russland rät EU zum Ausstieg aus dem TTIP

Russland hat einen überraschenden Vorschlag zur Überwindung der Spannungen mit der EU präsentiert: Die EU solle auf das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA verzichten und stattdessen eine Partnerschaft mit der neu geschaffenen Eurasischen Wirtschaftsunion eingehen. Eine Freihandels-Zone mit den Nachbarn sei sinnvoller als ein Deal mit den USA.

Die Redaktion der Zeitung Kanere im kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma. (Foto: Marcel Kolvenbach)

Die Redaktion der Zeitung Kanere im kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma. (Foto: Marcel Kolvenbach)

Menschen dritter Klasse

Aus diesem Lager erscheint die Flucht über das Mittelmeer wie eine Verheißung

Die riskante Flucht über das Mittelmeer bedeutet für viele „Lager-Insassen“ in einem der Flüchtlingslager in Afrika eine Verheißung des Paradieses. Menschen, die zuvor als Lehrer, Handwerker oder Arzt gearbeitet haben, werden über Nacht entrechtet, Menschen allenfalls dritter Klasse. Der Filmemacher Marcel Kolvenbach, der jahrelang in verschiedenen Ländern Afrikas gelebt hat, schildert, dass das Leben im Lager eine Hölle ist, die möglich wird, weil sich die lokalen Eliten mit den Profiteuren der Globalisierung verbündet haben.