Speerspitze der NATO

Spaltpilz: Großbritannien lehnt EU-Armee kategorisch ab

Theresa May und Martin Schulz in London. (Foto: dpa)

Theresa May und Martin Schulz in London. (Foto: dpa)

Großbritannien wird mit allen Mitteln gegen die Errichtung einer EU-Armee kämpfen. Diese sei eine unnötige Kopie der NATO, sagt der britische Verteidigungsminister. Zuletzt hat die EU sehr vernünftige Pläne zu einer Straffung beim Militär vorgelegt. Doch die Briten wollen keine Konkurrenz in Militär-Fragen aus Europa – sie sehen sich als Weltmacht.

Der Umgang mit Nutzerdaten durch Facebook steht in der Kritik. (Foto: dpa)

Der Umgang mit Nutzerdaten durch Facebook steht in der Kritik. (Foto: dpa)

Schutz der Privatsphäre

Behörde will Datentausch von Facebook und WhatsApp stoppen

Die Hamburger Datenschutzbehörde verbietet Facebook, Nutzerdaten seines Tochterunternehmens WhattsApp automatisch zu verwenden. Zuvor hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen WhatsApp wegen der Weitergabe von Kundendaten an den Mutterkonzern Facebook abgemahnt.

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Wer blinzelt zuerst?

Deutsche Bank: Das Endspiel hat begonnen, und viele zittern

Die Deutsche Bank ist seit Monaten unter Beschuss. Ihre US-Konkurrenten haben Unterstützung von der amerikanischen Regierung bekommen. Die Bundesregierung zaudert – und spielt ein gefährliches Spiel. Bluffen Merkel und Schäuble? Haben sie im Poker um die größte Bank Deutschlands wirklich bessere Karten als die Finanzindustrie?

Graphik: Systemische Risikobeziehungen unter den global systemrelevanten Banken (Graphik: Internationaler Währungsfonds)

Graphik: Systemische Risikobeziehungen unter den global systemrelevanten Banken (Graphik: Internationaler Währungsfonds)

CDS Spreads weiter sich

Vertrauensverlust: Nicht nur die Deutsche Bank wankt

Die Deutsche Bank ist aber beileibe nicht die einzige, sondern nur eine gut sichtbare exponierte Bank in Schwierigkeiten. Am Markt sind Anzeichen eines aufziehenden Vertrauensverlusts zu erkennen. Die Credit Default Swap Spreads weiten sich wieder aus.

"Die Goude Leeuw in der Seeschlacht von Texel" des Malers Willem van de Velde in der Ausstellung "Segeln, was das Zeug hält! Niederländische Gemälde des Goldenen Zeitalters" im Hubertus-Wald-Forum in Hamburg, aufgenommen im Juni 2010. (Foto: dpa)

"Die Goude Leeuw in der Seeschlacht von Texel" des Malers Willem van de Velde in der Ausstellung "Segeln, was das Zeug hält! Niederländische Gemälde des Goldenen Zeitalters" im Hubertus-Wald-Forum in Hamburg, aufgenommen im Juni 2010. (Foto: dpa)

Kosten und Kapital

Deutsche und italienische Banken segeln hart am Wind

Die deutschen und italienischen Banken kämpfen um eine nachhaltige Position in einem Markt, in dem die Konsolidierung ausgerufen wurde. Commerzbank, UniCredit und Monte Dei Paschi sind besonders in den Sog geraten.

In Europa überschreiten Millionen von Autos die EU-Grenzwerte für Stickoxid. (Foto: dpa)

In Europa überschreiten Millionen von Autos die EU-Grenzwerte für Stickoxid. (Foto: dpa)

Über dem Grenzwert

Millionen Autos übersteigen Schadstoff-Grenzwerte in Europa

In Europa werden derzeit etwa 29 Millionen Diesel-Autos gefahren, welche die Schadstoff-Grenzwerte bei weitem übersteigen. Bemerkenswert ist, dass viele Autobauer von der Europäischen Investmentbank vor Jahren Kredite in Millionenhöhe bekamen, um sauberere Autos zu entwickeln.

Der Kampf gegen das Bargeld. (Foto: dpa)

Der Kampf gegen das Bargeld. (Foto: dpa)

Neue Argumente

Ökonom: Abschaffung des Bargelds würde illegale Migration stoppen

Der US-Ökonom Rogoff hat eine ganz neue Begründung für die Abschaffung des Bargeld gefunden: Es würde die illegale Einwanderung beenden, weil dann niemand mehr schwarz bezahlt werden könnte. Im Kampf gegen das Bargeld scheut die Finanzindustrie nicht davor zurück, die niedrigen Instinkte im rechten Lager anzusprechen.

Maria Furtwängler mit Richard van Weyden während der Dreharbeiten zum einem "Tatort" auf dem Fliegerhorst Wunstorf vor einer Transall. (Foto: dpa)

Maria Furtwängler mit Richard van Weyden während der Dreharbeiten zum einem "Tatort" auf dem Fliegerhorst Wunstorf vor einer Transall. (Foto: dpa)

Gutes Image für Bundeswehr

Maria Furtwängler plant TV-Serie über Verteidigungsministerin

Die Schauspielerin Maria Furtwängler plant eine TV-Serie über eine Verteidigungsministerin. Mit der Serie dürfte auch versucht werden, die Bundeswehr noch stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. In Hollywood gehören Filme über die Armee schon lange zur geistigen Landesverteidigung.

Seit Februar sind in Malmö über 70 Autos angezündet worden. (Foto: dpa)

Seit Februar sind in Malmö über 70 Autos angezündet worden. (Foto: dpa)

Außer Kontrolle

No-Go-Zonen: Schwedische Polizei verliert Kontrolle

Die schwedische Polizei sieht sich mit einem massiven Anstieg der Kriminalität durch Einwanderer konfrontiert. Mittlerweile gebe es im ganzen Land 55 „No-Go-Zonen“. Mit Steinen beworfen zu werden, gehört für die Beamten dort inzwischen zum Alltag. Am Sonntag gab es in Malmö eine Schießerei.

Der Chemiekonzern Lanxess plant den größten Zukauf der Firmengeschichte. (Foto: dpa)

Der Chemiekonzern Lanxess plant den größten Zukauf der Firmengeschichte. (Foto: dpa)

Strategische Entscheidung

Chemiekonzern Lanxess vor Milliarden-Übernahme in den USA

Der Kölner Chemiekonzern Lanxess steht vor einer milliardenschweren Übernahme in den USA. Für rund 2,4 Milliarden Euro soll der Rivale Chemtura geschluckt werden. Finanziert werden soll der Schritt durch die Ausgabe von Anleihen sowie durch Barreserven.

Schenker-Chef Jochen Thewes. (Foto: dpa)

Schenker-Chef Jochen Thewes. (Foto: dpa)

Schenker-Chef attackiert Taxi-Fahrer

Top-Manager geht ins Gefängnis und kehrt dann an die Spitze zurück

Nachdem er einen Taxifahrer in Singapur attackiert hat und verurteilt wurde, muss Schenker-Chef Thewes für 14 Tage ins Gefängnis. Der Top-Manager nimmt unbezahlten Urlaub, um die Strafe abzuleisten. Danach kehrt er in seinen Job zurück - weil ihm die Deutsche Bahn vertraut.

Der Brexit-Verhandler der EU-Kommission, Michel Barnier, mit dem Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem. (Foto: dpa)

Der Brexit-Verhandler der EU-Kommission, Michel Barnier, mit dem Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem. (Foto: dpa)

Emanzipation von den USA

Barnier: Gemeinsame Verteidigung der EU ist nicht gegen NATO gerichtet

Der Brexit-Beauftragte der EU-Kommission, Michel Barnier, erklärt im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten die Strategie der EU zu einer gemeinsamen EU-Armee: Die EU will demnach ihre Verteidigung nicht mehr den USA überlassen. Das Vorgehen sei jedoch nicht gegen die NATO gerichtet. Auch mit den Briten will die EU freundschaftlich zusammenarbeiten.

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