Deutschland attackiert Putin

Gegen Putin: Kasparow erwartet gewaltsamen Aufstand in Russland

Wladimir Putin und Boris Nemzow bei einem Meeting in Moskau im Dezember 2000. (Foto: dpa)

Wladimir Putin und Boris Nemzow bei einem Meeting in Moskau im Dezember 2000. (Foto: dpa)

Der im US-Exil lebende politische Weggefährte des ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow sagte, dass ein friedlicher Wandel in Russland nicht möglich sei. Er erwartet einen gewaltsamen Massenaufstand gegen die „brutale Diktatur Putins“. Je eher „Putin weg ist, desto größer sind die Chancen, dass das Chaos vermieden werden kann“. Auch die deutsche Bundesregierung verschärft den Ton gegenüber Putin - wenngleich sie noch auf eine direkte Schuld-Zuweisung verzichtet.

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling mit seinem slowakischen Kollegen Peter Kazimir und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. (Foto: dpa)

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling mit seinem slowakischen Kollegen Peter Kazimir und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. (Foto: dpa)

Bank als Selbstbedienungsladen

Banken-Krach in Österreich: Kein gutes Signal für öffentliche Banken in Europa

Die Gläubiger-Beteiligung bei der österreichischen Heta könnte bis zu 50 Prozent Verlust für die Halter von Bonds bedeuten. Das größte Problem des österreichischen Modells liegt jedoch in der großen Verführung für die Staaten, ihre umfangreichen Rechte zu missbrauchen, und zusammen mit den Käufern die Gläubiger zu schädigen.

Italiens Premier Renzi kämpft gegen den Unmut der Italiener und die EU-Außenbeauftragte Mogherini gegen das schlechte Image der EU. (Foto: dpa)

Italiens Premier Renzi kämpft gegen den Unmut der Italiener und die EU-Außenbeauftragte Mogherini gegen das schlechte Image der EU. (Foto: dpa)

Schlechte Werte für die Union

Krise mit Folgen: Italiener verlieren das Vertrauen in die EU

Bei einer Veranstaltung in London wirbt Federica Mogherini für die Vorteile der EU und den Verbleib Großbritanniens in der Union. Doch in Italien selbst wächst der Unmut gegen die EU: Eine neue Umfrage zeigt, dass nur noch ein Viertel der Bürger der EU vertrauen - weniger als in Großbritannien.

Im Februar sank der Chicagoer Einkaufsmanager-Index um 13,6 Punkte auf 45,8 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2009. (Grafik: Chicago PMI)

Im Februar sank der Chicagoer Einkaufsmanager-Index um 13,6 Punkte auf 45,8 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2009. (Grafik: Chicago PMI)

Nach offiziellem Aufschwung

USA: Aussichten bei Wirtschaft und Arbeitsmarkt verschlechtern sich

Im Februar ist der private Konsum in den USA deutlich stärker zurückgegangen als erwartet. Das stellt die amerikanische Wirtschaft vor Probleme. Immerhin macht der private Konsum zwei Drittel des nationalen BIPs aus. Zudem stieg die Zahl der Arbeitslosen stärker als erwartet.

Russland hatte im vergangenen Jahr den Import von griechischen Erdbeeren, Orangen, Kiwis und Pfirsichen gestoppt. (Foto: dpa)

Russland hatte im vergangenen Jahr den Import von griechischen Erdbeeren, Orangen, Kiwis und Pfirsichen gestoppt. (Foto: dpa)

Pfirsich-Ernte bedroht

Griechenland bittet Russland um Lockerung der Sanktionen

Russland und Griechenland befinden sich in Gesprächen über eine mögliche Lockerung der Obst- und Gemüsesanktionen. Griechenland hatte in den vergangenen Jahren seinen Pfirsich-Sektor aufgebaut, um vor allem Russland zu beliefern. Die griechische Landwirtschaft ist von den als Reaktion auf die EU-Sanktionen verhängten Importsperren besonders betroffen.

Estlands junger Premier Taavi Roivas macht auf Youtube seinen Bürgern vor, wie einfach Wählen via Internet funktioniert. (Screenshot)

Estlands junger Premier Taavi Roivas macht auf Youtube seinen Bürgern vor, wie einfach Wählen via Internet funktioniert. (Screenshot)

Online-Wähler in den Städten

Estland: E-Voting führt zu höherer Wahlbeteiligung

Estland hat bereits zum dritten Mal Parlamentswahlen zur Online-Abstimmung angeboten. Der Anteil der E-Wähler macht fast ein Viertel der Stimmen aus. Die meisten Online-Wähler sind dabei in den Städten zu finden.

US-Vizepräsident Joe Biden zeigt dem EU-Präsidenten Donald Tusk, in welche Richtung er gerne die Entwicklung in Europa sehen würde. (Foto: dpa)

US-Vizepräsident Joe Biden zeigt dem EU-Präsidenten Donald Tusk, in welche Richtung er gerne die Entwicklung in Europa sehen würde. (Foto: dpa)

USA: Mehr Geld für Waffen

Gegen Russland: Deutschland liefert Kampf-Panzer nach Polen

Die von der Nato als neue Bedrohung ausgegebene Orientierung gegen Russland führt dazu, dass Deutschland Kampfpanzer nach Polen liefern und gleichzeitig seine eigene Truppe aufstocken wird. Die USA erwarten, dass alle Nato-Staaten zwei Prozent des BIP in Waffen investieren - und haben Großbritannien gerüffelt, weil der britische Haushalt von dieser Vorgabe abweicht.

Griechenlands Varoufakis will die Schulden bei der EZB nicht bedienen, Wolfgang Schäuble droht in diesem Fall mit der Staatspleite. Die Milliarden-Kredite aus europäischen Steuergeldern wären dann verloren. (Foto: dpa)

Griechenlands Varoufakis will die Schulden bei der EZB nicht bedienen, Wolfgang Schäuble droht in diesem Fall mit der Staatspleite. Die Milliarden-Kredite aus europäischen Steuergeldern wären dann verloren. (Foto: dpa)

Athen will Schuldenschnitt

Schäuble droht Griechenland mit der Staats-Pleite

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat Griechenland mit der Staats-Pleite gedroht, wenn Athen seine Schulden bei der EZB und dem IWF nicht bedient. Der griechische Finanzminister Varoufakis sagte, man würde gerne zahlen, hätte aber das Geld nicht. Er will daher mit der EZB über einen Schuldenschnitt verhandeln. In diesem Fall wären Milliarden an europäischen Steuergeldern verloren.

Mit einem Geständnis hat der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy am Montag eine Verurteilung abgewendet. (Foto: dpa)

Mit einem Geständnis hat der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy am Montag eine Verurteilung abgewendet. (Foto: dpa)

Geldstrafe von 5.000 Euro

Edathy legt Geständnis ab: Verfahren eingestellt

Sebastian Edathy gibt vor Gericht den Besitz von kinderpornografischem Material zu. Das Verfahren wird daraufhin gegen die Zahlung von 5.000 Euro eingestellt. Damit ist der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete nicht vorbestraft.

Im vergangenen Jahr hat der Rubel fast die Hälfte seines Wertes verloren. Kostete der Dollar im Juni noch etwas mehr als 35 Rubel, waren es im Januar mehr als 70 Rubel. Erst seit Februar hat sich der Rubel gegenüber dem Dollar etwas erholt. (Grafik: Ariva)

Im vergangenen Jahr hat der Rubel fast die Hälfte seines Wertes verloren. Kostete der Dollar im Juni noch etwas mehr als 35 Rubel, waren es im Januar mehr als 70 Rubel. Erst seit Februar hat sich der Rubel gegenüber dem Dollar etwas erholt. (Grafik: Ariva)

Erholung um 14 Prozent

Russland: Rubel erholt sich im Februar überraschend stark

Im Februar hat der Rubel nach dem dramatischen Absturz im vergangenen Jahr wieder Fahrt aufgenommen. Steigende Ölpreise und die Verhandlungen von Minsk haben dem Rubel im Februar eine gute Performance beschert - trotz der Sanktionen und des verschärfenden Tons in einem neuen Kalten Krieg.

Lega-Nord-Chef Matteo Salvini rief zu der Kundgebung gegen die Einwanderungspolitik von Premier Renzi auf. (Foto: dpa)

Lega-Nord-Chef Matteo Salvini rief zu der Kundgebung gegen die Einwanderungspolitik von Premier Renzi auf. (Foto: dpa)

Kundgebung der Lega Nord

Italien: Massen-Protest gegen Regierung Renzi

Tausende Italiener protestierten in Rom gegen die Einwanderungspolitik der Regierung Renzi. Die Lega Nord hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Der französische Front National schickte den Demonstranten eine Unterstützungsbotschaft.

Die Ukraine steht kurz vor der Staatspleite. Ein Wiedererstarken der Stahlindustrie wäre ein Lichtblick für den Haushalt. Doch das Gegenteil ist der Fall. (Foto: dpa)

Die Ukraine steht kurz vor der Staatspleite. Ein Wiedererstarken der Stahlindustrie wäre ein Lichtblick für den Haushalt. Doch das Gegenteil ist der Fall. (Foto: dpa)

Zerstörung durch den Krieg

Ukraine: Stahl-Industrie ohne Exporte nach Russland im freien Fall

Durch Korruption, Misswirtschaft und Krieg ist die Ukraine als eines der rohstoffreichsten Länder der Erde bankrott. Die Stahl- und Hüttenindustrie der Ukraine, also die Industrie, die auf den Rohstoffen aufbaut, befindet sich im freien Fall. Der Absturz der Weltmarktpreise beschleunigt diese Entwicklung. Die Regierung in Kiew hat bisher nichts unternommen, um gegenzusteuern.

Google-Vize Sundar Pichai stellt die Pläne für das eigenen Mobilfunk-Netz auf dem Mobile World Congress in Barcelona vor. (Foto: dpa)

Google-Vize Sundar Pichai stellt die Pläne für das eigenen Mobilfunk-Netz auf dem Mobile World Congress in Barcelona vor. (Foto: dpa)

Netzbetreiber zu langsam

USA: Google startet eigenes Mobilfunk-Netz

Mit einem eigenen Mobilfunk-Netz will Google den Netzausbau vorantreiben. Der Internet-Konzern war unzufrieden mit den langsamen Tempo der Telekom-Unternehmen. In einem eigenen Netz will Google Innovationen schneller umsetzen und den etablierten Betreibern Druck machen.

Eine App mit Gesichtserkennung soll die Anwesenheit der Studenten automatisch überprüfen. (Foto: dpa)

Eine App mit Gesichtserkennung soll die Anwesenheit der Studenten automatisch überprüfen. (Foto: dpa)

Hörsaal wird erfasst

Smartphone-App überwacht Anwesenheit von Studenten

Ein Programm überprüft in den USA, wie oft Studenten dem Unterricht fern bleiben. Die App funktioniert mittels Smartphone-Kamera. Die Gesichtserkennung soll effektiver als die üblichen Tests zur Anwesenheit sein und den Studenten helfen, bessere Noten zu bekommen.

Die Anwendung der NASA-Technologie macht die vorhandene Solarzellen auf Hausdächern bis zu doppelt so effizient. (Screenshot)

Die Anwendung der NASA-Technologie macht die vorhandene Solarzellen auf Hausdächern bis zu doppelt so effizient. (Screenshot)

40 Prozent Wirkungsgrad

NASA-Lupe steigert Effizienz von Solarzellen

Neue Technologien steigern die Effizienz von Solarzellen auf über 40 Prozent. Möglich macht dies eine Art Lupe zur Verstärkung des Lichteinfalls, die bislang nur im Weltraum angewandt wurde. Diese kann jetzt auch bald auf dem eigenen Hausdach Strom erzeugen.

Stabil aber teuer: Die aufwendige Herstellung machte Titan bisher für die Massenfertigung zu teuer, hier ein Foto aus dem größten Titanwerk in Russland. (Foto: dpa)

Stabil aber teuer: Die aufwendige Herstellung machte Titan bisher für die Massenfertigung zu teuer, hier ein Foto aus dem größten Titanwerk in Russland. (Foto: dpa)

Puder statt Barren

Titan-Pulver macht Flugzeuge und Autos leichter

Ein neues Verfahren macht die Produktion von Titan deutlich günstiger: Materialforscher stellen das äußerst stabile und leichte Metall in Pulverform her. Dadurch könnte es in Flugzeugen und Autos verbaut werden und so deren Gewicht und Verbrauch deutlich senken.

Während Tim Cook durch Europa tourt, eskaliert der Patenstreit mit Ericsson. (Foto: dpa)

Während Tim Cook durch Europa tourt, eskaliert der Patenstreit mit Ericsson. (Foto: dpa)

41 Patente verletzt

Patentklage: Ericsson will Apple den Verkauf von iPhones verbieten

Der Patenstreit zwischen Ericsson und Apple eskaliert. Die Schweden werfen dem US-Konzern nach dem Auslaufen eines Lizenzdeals die Verletzung von 41 Ericsson-Patenten vor. Betroffen sind die Mobilfunk-Standards GSM und LTE sowie Chipdesign und Ortungsdienste.

Datenschutz, Steuervermeidung, Kartellverfahren: Gegen den Druck der europäischen Regulierungsbehörden bündelt Google in Europa seine Kräfte. (Foto: dpa)

Datenschutz, Steuervermeidung, Kartellverfahren: Gegen den Druck der europäischen Regulierungsbehörden bündelt Google in Europa seine Kräfte. (Foto: dpa)

Europa-Geschäft vereint

Europa-Geschäft unter einem Dach: Google wappnet sich gegen Regulierungsbehörden

Google will seine Geschäfte in Europa künftig unter einem Dach zusammenführen. Bisher hatte der US-Konzern zwei verschiedene Zentralen für Nord- und Südeuropa. Die Vereinigung soll Google besser für den Kampf gegen die europäischen Regulierungsbehörden aufstellen.

Angela Merkel orientiert sich bei der neuen Militär-Doktrin für die Bundeswehr an der Lagebeurteilung der Nato (links deren Generalsekretär Jens Stoltenberg), die sich wiederum an den Vorgaben aus Washington orientiert. (Foto: dpa)

Angela Merkel orientiert sich bei der neuen Militär-Doktrin für die Bundeswehr an der Lagebeurteilung der Nato (links deren Generalsekretär Jens Stoltenberg), die sich wiederum an den Vorgaben aus Washington orientiert. (Foto: dpa)

Der neue Feind im Osten

Kalter Krieg: Merkel richtet deutsche Militär-Doktrin gegen Russland aus

Angela Merkel sieht Russland nicht mehr als „herausgehobenen Partner“ und will eine neue Militär-Doktrin entwickeln. Die neue Doktrin ist die Folge der geltenden US-Militär-Doktrin: Die Amerikaner sehen in der „Annexion“ der Krim durch Russland die Grundlage für militärische Maßnahmen gegen Moskau. Für die Bundeswehr bietet die neue Doktrin die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Nato-Aktionen ein neues Feindbild zu entwickeln.

Angela Merkel und Barack Obama: Keine Antworten mehr auf die wichtigen Fragen der Weltpolitik. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Barack Obama: Keine Antworten mehr auf die wichtigen Fragen der Weltpolitik. (Foto: dpa)

Die Welt nicht im Griff

Obama und Merkel: Ratlos, machtlos und voller Widersprüche

Das Treffen von Angela Merkel und Barack Obama hat gezeigt: Die Welt wird niemals zu jenem Zentral-Staat werden, wie ihn sich die Lobbyisten aus Politik und Wirtschaft wünschen. Die Phrasen verfangen nicht mehr, weil mittlerweile jedes Kind weiß: Kredite sind keine „Hilfe“. Eine statische „Friedensordnung“ kann das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht unterdrücken. Politische „Koalitionen“ sind so brüchig wie moderne Ehen. Die Kaiser sind nackt und beginnen zu frösteln.

Mangelnde Transparenz bei TTIP: Gegen die EU-Kommission wurde Beschwerde eingereicht. (Foto: dpa)

Mangelnde Transparenz bei TTIP: Gegen die EU-Kommission wurde Beschwerde eingereicht. (Foto: dpa)

Mehr Transparenz gefordert

TTIP: Bürgerrechtler legen Beschwerde wegen Geheimverhandlungen ein

Die EU-Kommission verweigerte fünf NGOs den Zugang zu TTIP-Dokumenten. Diese haben daraufhin Beschwerde eingereicht. Derzeit werde geprüft, ob eine Untersuchung gegen die Kommission eingeleitet werde, bestätigte die Europäischen Bürgerbeauftragte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.