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USA und Russland auf einer Linie

Merkel und Nato im Abseits: UN-Kommissarin lobt Russlands Einsatz in Syrien

Die USA und Russland haben offenbar einen Plan für Syrien: Hier die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow, im Dezember in Moskau. (Foto: EPA/SERGEI KARPUKHIN / POOL)

Die USA und Russland haben offenbar einen Plan für Syrien: Hier die Außenminister John Kerry und Sergej Lawrow, im Dezember in Moskau. (Foto: EPA/SERGEI KARPUKHIN / POOL)

Die frühere Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs lobt die russische Intervention in Syrien: Endlich kämpfe jemand entschlossen gegen die Terroristen. Moskau legte einen Vorschlag für einen Waffenstillstand vor. Angela Merkel wirkt desorientiert. Für die Interessen der Türkei wird es immer enger. Auch die Nato sieht ihre Felle davonschwimmen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: Letztes Geleit fürs Bargeld? (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: Letztes Geleit fürs Bargeld? (Foto: dpa)

Online-Banking beim IS?

Frankreich und Deutschland wollen Bargeld einschränken

Die Einschränkung des Bargeld-Verkehrs wird von Frankreich und Deutschland mit Hochdruck vorangetrieben. Offiziell geht es um den Kampf gegen den Terror und die Geldwäsche. Tatsächlich soll auf diesem Weg die Durchsetzung von Strafzinsen für Sparguthaben erzwungen werden.

UniCredit-Chef Ghizzoni hat nicht mehr den vollen Rückhalt der Aktionäre. (Foto: dpa)

UniCredit-Chef Ghizzoni hat nicht mehr den vollen Rückhalt der Aktionäre. (Foto: dpa)

Spekulation über Führungswechsel

Italienische Großbank UniCredit gerät unter Druck

Die italienische Großbank UniCredit hat im vergangenen Jahr mit rund 1,7 Milliarden Euro rund 15 Prozent weniger verdient als 2014. Die Bank kündigte überdies einen Personalabbau an. Zudem steht ihr Chef Federico Ghizzoni unter Druck, weil ein einflussreicher Aktionär kürzlich öffentlich seine Entlassung gefordert hatte.

Kriminalbeamte der Spurensicherung untersuchen am 29.01.2016 in Villingen-Schwenningen vor einer Flüchtlingsunterkunft den Tatort. (Foto: dpa)

Kriminalbeamte der Spurensicherung untersuchen am 29.01.2016 in Villingen-Schwenningen vor einer Flüchtlingsunterkunft den Tatort. (Foto: dpa)

Rivalisierende Sicherheitsfirmen?

Handgranate auf Flüchtlingsheim: Verdächtige aus Osteuropa gefasst

Der Angriff mit einer Handgranate auf ein Flüchtlingsheim in Villingen-Schwenningen hatte offenbar keinen fremdenfeindlichen Hintergrund. Er könnte den den Wachleuten gegolten haben. Die Polizei hat vier Verdächtige aus dem Sicherheitsgewerbe festgenommen. Sie stammen aus Osteuropa.

Für viele Deutsche ist ein Türkei-Urlaub offenbar keine Option mehr. (Foto: dpa)

Für viele Deutsche ist ein Türkei-Urlaub offenbar keine Option mehr. (Foto: dpa)

Alternativ-Ziele wie Spanien ausgebucht

Nach Istanbul-Anschlag: TUI-Buchungen brechen um fast die Hälfte ein

Nach dem Anschlag in Istanbul dürfte sich beim Reiseanbieter TUI dürfte die Zahl der Türkei-Urlauber in diesem Jahr halbieren. Das Unternehmen versucht, die Touristen in anderen Gebieten wie dem westlichen Mittelmeer unterzubringen.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. (Foto: dpa)

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. (Foto: dpa)

Kernschmelze oder Hysterie?

Konjunktur: Bundesbank sieht keinen Anlass für Schwarzmalerei

Bundesbank-Präsident sieht keinen Anlass zur Schwarzmalerei wegen der wirtschaftlichen Lage. Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank sieht dagegen durchaus ernste Gefahren für die Weltwirtschaft am Horizont. Das größte Risiko sind aus seiner Sicht die destabilisierenden Regime-Change-Aktionen in der Geopolitik.

Fallende Aktienkurse und Schwankungen der Preise für Anleihen und Kredit-Versicherungen zeugen von hoher Nervosität im Bankensektor. (Foto: dpa)

Fallende Aktienkurse und Schwankungen der Preise für Anleihen und Kredit-Versicherungen zeugen von hoher Nervosität im Bankensektor. (Foto: dpa)

Unicredit mit Sorgen

Nervosität bei Banken: CDS steigen deutlich, CoCo-Anleihen sacken ab

Anleger befürchten steigende Risiken im Bankensektor. In der Folge sind die Preise für Versicherungen gegen Kreditausfälle stark gestiegen, während die Preise für riskante Anleihen europäischer Banken deutlich gesunken sind. Die Marktbewegungen zeugen von einer verstärkten Nervosität unter Anlegern.

Die deutschen Industrie-Unternehmen müssen wegen der niedrigen Zinsen immer mehr Geld zurück legen, um für ihre Betriebsrenten vorzusorgen. (Foto: dpa)

Die deutschen Industrie-Unternehmen müssen wegen der niedrigen Zinsen immer mehr Geld zurück legen, um für ihre Betriebsrenten vorzusorgen. (Foto: dpa)

Immer größere Rücklagen nötig

Niedrig-Zins gefährdet Betriebs-Renten: Industrie schickt Hilferuf an die Politik

Deutsche Industrie-Unternehmer sind mit den Auswirkungen der Niedrigzins-Politik zunehmend überfordert. Sie müssen immer mehr Geld zurück legen, um für ihre Betriebsrenten vorzusorgen. 23 Finanzvorstände fordern in einem Brief an den Bundestag nun eine bessere zinsliche Bewertung ihrer Pensionsrückstellungen.

Ein Protestmarsch gegen die Asylpolitik in Stockholm Ende Januar 2016. (Foto: dpa)

Ein Protestmarsch gegen die Asylpolitik in Stockholm Ende Januar 2016. (Foto: dpa)

14 Festnahmen

Schweden: Polizei verhindert offenbar Groß-Anschlag auf Flüchtlingsheim

In Schweden hat die Polizei 14 Männer festgenommen, die offenbar ein Flüchtlingsheim überfallen wollten. Bei den Verdächtigen wurden Äxte, Messer und Eisenrohre gefunden. Den Ermittlern zufolge haben sie damit einen Großanschlag auf eine nahegelegene Asyl-Unterkunft geplant.

Die Aktie der Deutschen Bank zeigt auf Jahressicht deutliche Wertverluste. (Grafik: ariva.de)

Die Aktie der Deutschen Bank zeigt auf Jahressicht deutliche Wertverluste. (Grafik: ariva.de)

Europas Banken mit Verlusten

Bank-Aktien in Europa weiter unter sehr starkem Druck

Die Aktienkurse europäischer Banken standen am Dienstag unter großem Druck. Die Deutsche Bank konnte den massiven Absturz vom Montag zwar bremsen, den Trend jedoch nicht umkehren. Auch die Commerzbank musste deutliche Abschläge zur Kenntnis nehmen.

In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

Die Stunde der Spekulanten

Crash-Gefahr: Der globale Währungskrieg gerät außer Kontrolle

Es ist der gefährlichste Fehler im System: Die Abwertung des chinesischen Yuan kann eine globale Banken- und Schuldenkrise auslösen. China würde in diesem weltweiten Blitz-Währungskrieg schweren Schaden nehmen - genauso wie alle Exportnationen. Ein großer Verlierer wäre Deutschland. Die Sieger wären die US-Hedge Funds, deren Spekulation zum Geschäft des Jahrhunderts würden.

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem fürchtet eine Invasion der Saudis. (Foto: dpa)

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem fürchtet eine Invasion der Saudis. (Foto: dpa)

Syrien warnt vor Aggression

Eskalation: Saudi-Arabien bereit zur Invasion in Syrien

Saudi-Arabien hat sich bereit erklärt, mit Elite-Soldaten in Syrien einzumarschieren. Washington zeigt sich hoch erfreut. Denn die US-Regierung will verhindern, dass Russland eine dominante Rolle bei der Aufteilung Syriens spielt. Das Nato-Land Türkei fürchtet, dass die von den USA unterstützten und von den Russen besiegten Terroristen nun in die Türkei ausweichen könnten. Die Situation könnte zu einer gefährlichen Konfrontation ausarten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in Ankara beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. (Foto: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE)

Türkei setzt EU das Messer an

Flüchtlinge: Erdogan knallhart, Angela Merkels CDU peinlich-hilflos

Der türkische Präsident Erdogan hat der EU bei der Verhandlung über die Flüchtlinge gnadenlos das Messer angesetzt, wie aus einem soeben veröffentlichten Gesprächsprotokoll hervorgeht. Hilflos sind die Reaktionen von EU-Präsident Juncker; peinlich die Weltfremdheit von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Die Begrenzung des Gebrauchs von Bargeld in Deutschland dürfte bald kommen. (Foto: dpa)

Die Begrenzung des Gebrauchs von Bargeld in Deutschland dürfte bald kommen. (Foto: dpa)

Eingriff in Freiheitsrechte

Früherer Höchstrichter: Bargeld-Obergrenze ist verfassungswidrig

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält Beschränkungen von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. Dass diese Tatsache die Regierung davon abhalten wird, eine Grenze von 5.000 Euro einzuführen, ist allerdings unwahrscheinlich.

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Die Kriege im Nahen Osten und Nordafrika wirken sich bereits verheerend auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder aus. (Foto: dpa)

Der Preis der Kriege

Weltbank: Kriege zerstören Länder im Nahen Osten

Die Weltbank hat ihre Konjunktureinschätzung für die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA) für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die zahlreichen militärischen Auseinandersetzungen führten demnach zu einer Senkung des regionalen Bruttoinlandsprodukts auf 2,6 Prozent. Die Folgen der Kriege wirken sich bereits verheerend für die Volkswirtschaften der Region aus.

Händlern bereitet die Verfassung des Weltfinanzsystems zunehmend Sorgen. (Grafik: ariva.de)

Händlern bereitet die Verfassung des Weltfinanzsystems zunehmend Sorgen. (Grafik: ariva.de)

Sorge um das Finanzsystem

Börse in Tokio bricht fünf Prozent ein

Die Aktienmärkte in Japan haben am Dienstag deutlich tiefer geschlossen. Der Kurs des Leitindex Nikkei gab um über 5 Prozent nach. Wie schon zuvor in Europa verzeichneten Bankaktien große Verluste. Anleger äußerten zunehmend Sorgen um die Stabilität des globalen Finanzsystems.

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Die hohe Nachfrage nach Dollar schwächt den Wert des Yuan. (Foto: dpa)

Abschmelzender Staatsschatz

Chinas Devisen-Reserven sinken unter 3-Jahres-Tief

Chinas Währungsreserven sind im Januar um rund 100 Milliarden Dollar gesunken. Mit etwa 3,23 Billionen Dollar liegen diese so niedrig wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Ein Großteil des Abbaus ist auf die Bemühungen der Regierung zurückzuführen, den Wert des Yuan zum Dollar zu stabilisieren um die laufende Kapitalflucht zu drosseln.

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Die Kosten, um sich gegen Rückzahlungsschwierigkeiten europäischer Banken abzusichern, haben sich merklich erhöht. (Foto: dpa)

Furcht vor Pleitewelle

Europas Banken: Absicherung gegen Kredit-Ausfall verteuert sich deutlich

Anleger befürchten offensichtlich zunehmend Pleiten europäischer Banken. Die Preise von Versicherungen gegen Kreditausfälle sind stark angestiegen und haben den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Im Fokus stehen die Deutsche Bank und die Credit Suisse.

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Stephen Poloz (links), Direktor der Bank of Canada, verfügte, dass die Beteiligung der Zentralbank an der Maple Bank abgeschrieben wird. (Foto: dpa)

Abschreibung in Millionenhöhe

Kanadas Zentralbank schreibt Beteiligung an Maple Bank ab

Die Kanadische Zentralbank hat ihre Beteiligung an der am Wochenende geschlossenen Maple Bank abgeschrieben. Die Zentralbank hält rund 25 Prozent an der Muttergesellschaft der Bank. Die deutsche Finanzaufsicht hatte das Frankfurter Geldhaus aufgrund von Ermittlungen für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Einigung in Millionenhöhe

Julius Bär zahlt in den USA Millionen-Strafe

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat eine Einigung im langwierigen Steuerstreit mit den USA erzielen können. Die US-Staatsanwaltschaft gab demnach am Donnerstag eine Strafzahlung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt.

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