Troika kontrolliert Steuerverwaltung

Varoufakis bestätigt Hacker-Plan zur Einführung der Drachme

Yanis Varoufakis und sein Nachfolger als griechischer Finanzminister, Euklid Tsakalotos. (Foto: dpa)

Yanis Varoufakis und sein Nachfolger als griechischer Finanzminister, Euklid Tsakalotos. (Foto: dpa)

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wollte die Daten der Steuerverwaltung hacken, um im Notfall eine Parallelwährung in Griechenland einführen zu können. Die Steuerverwaltung untersteht laut Varoufakis nicht der Regierung, sondern der Troika. Diese hatte die Kontrolle über die Steuerverwaltung den Syriza-Vorgängern entzogen, weil diese permanent Einfluss zugunsten ihrer jeweiligen Netzwerke genommen hatten.

Die Wirtschaftsweisen sind ein wichtiges Beratungsgremium für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Die Wirtschaftsweisen sind ein wichtiges Beratungsgremium für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. (Foto: dpa)

Direkte Kritik an EU-Plänen

Wirtschaftsweise lehnen Euro-Finanzminister ab, fordern Regeln für Euro-Austritt

Die Wirtschaftsweisen der Bundesregierung erteilen der Idee eines eigenen Finanzministers für die Euro-Zone eine Absage: Sie sprechen von „übereilten Integrationsschritten“ und fordern eine Insolvenz-Ordnung für Euro-Staaten und die Möglichkeit des Austritts aus dem Euro.

Immer mit der Ruhe: Draghi will die kritische Staatsanleihen-Situation nur mittelfristig angehen. (Foto: dpa)

Immer mit der Ruhe: Draghi will die kritische Staatsanleihen-Situation nur mittelfristig angehen. (Foto: dpa)

Weidmann drängt, Draghi bremst

EZB muss handeln: Staatsanleihen sind keine risikolosen Papiere

Griechenland hat die Gefahren der Abhängigkeit von Staat und Banken nur zu deutlich gemacht. Die EZB gerät unter Handlungsdruck: Die Erklärung von Staatsanleihen als risikolose Investments ist spätestens seit der Griechenland-Krise nicht mehr tragbar.

Russlands Präsident Wladimir Putin und Fifa-Chef Sepp Blatter. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin und Fifa-Chef Sepp Blatter. (Foto: dpa)

Seitenhieb auf Obama

Putin: Menschen wie Fifa-Chef Blatter verdienen den Nobelpreis

Russlands Präsident Wladimir Putin ist der Meinung, Fifa-Chef Sepp Blatter habe einen Nobelpreis verdient, weil er und andere Sportfunktionäre viel die Gesellschaft geleitet hätten. Das Lob war durchaus auch als Seitenhieb auf die Verleihung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama zu verstehen.

Frankreichs Präsident knüpft seine erneute Kandidatur an ein Sinken der Arbeitslosigkeit. (Foto: dpa)

Frankreichs Präsident knüpft seine erneute Kandidatur an ein Sinken der Arbeitslosigkeit. (Foto: dpa)

Hollande baut Druck auf

Euro-Krise: Frankreich meldet erneut Rekord-Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist in Frankreich erneut angestiegen. Präsident Francois Hollande will dieser Entwicklung entgegenwirken. Es ist zu erwarten, dass er das Defizit erneut deutlich überschreiten will, um die EU davon zu überzeugen, dass nur auf diesem Weg der Vormarsch des Front National gestoppt werden könne.

Ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von der neuen EU: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sei französischer Kollege Michel Sapin. (Foto: dpa)

Ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von der neuen EU: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sei französischer Kollege Michel Sapin. (Foto: dpa)

Euro-Steuer statt Umveretilung

Schäuble bremst Frankreichs Drängen auf politische Union in Europa

Wolfgang Schäuble kann den Wünschen Frankreichs und Italiens auf eine schnelle Umverteilung der Steuermittel in der Euro-Zone wenig abgewinnen: Geschickt hat er zu diesem Zwecke die Idee einer Euro-Steuer in Umlauf gebracht– wohl wissend, dass eine Finanzierung der gemeinsamen Währung über neue Steuern aktuell weder in Deutschland noch in einem anderen Euro-Staat durchsetzbar ist.

Die USA unterstützen die Öl-Politik, um Russlands Präsident Wladimir Putin in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist gefährlich - weil der anhaltend niedrige Ölpreis gravierende Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben wird. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTYEV/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL)

Die USA unterstützen die Öl-Politik, um Russlands Präsident Wladimir Putin in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist gefährlich - weil der anhaltend niedrige Ölpreis gravierende Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben wird. (Foto: EPA/MIKHAIL KLIMENTYEV/RIA NOVOSTI/KREMLIN POOL)

Spekulations-Blase baut sich auf

Erdöl-Preiskrieg: Gefährlich nicht nur für Russland, sondern für Weltwirtschaft

Alle Indizien deuten darauf hin, dass die Erdöl-Preise auf absehbare Zeit nicht steigen, sondern sogar weiter sinken dürften. Der von den Saudis entfesselte Preiskrieg wird von den USA geduldet, um Russland in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist höchst gefährlich: Sie könnte zu einem Einbruch der gesamten Weltwirtschaft führen.

Französische Bauern blockieren am Montag die Rheinbrücke zwischen Kehl (Baden-Württemberg) und Straßburg (Elsass) mit Traktoren. Sie kontrollieren dabei die Ladung von Lastwagen nach Agrarprodukten die nach Frankreich fahren wollen. (Foto: dpa)

Französische Bauern blockieren am Montag die Rheinbrücke zwischen Kehl (Baden-Württemberg) und Straßburg (Elsass) mit Traktoren. Sie kontrollieren dabei die Ladung von Lastwagen nach Agrarprodukten die nach Frankreich fahren wollen. (Foto: dpa)

Lohndruck durch Ost-Europäer

EU-Spaltung: Frankreichs Bauern stoppen Einfuhren aus Deutschland und Spanien

In der EU zeichnet sich ein ernsthafter Konflikt zwischen den Bauern ab: Am Montag haben französische Bauern mit der Blockade von Grenzübergängen zu Deutschland und Spanien begonnen. Sie protestieren gegen den Preis-Verfall, der unter anderem wegen der osteuropäischen Arbeiter in Deutschland eine Bedrohung darstelle.

Fahnen mit der Aufschrift „Partizan“ wehen am 25.07.2015 in Berlin bei einer Solidaritäts-Demonstration kurdischer und deutscher Organisationen für die PKK. (Foto: dpa)

Fahnen mit der Aufschrift „Partizan“ wehen am 25.07.2015 in Berlin bei einer Solidaritäts-Demonstration kurdischer und deutscher Organisationen für die PKK. (Foto: dpa)

Washington unterstützt Ankara

Türkei geht trotz Kritik massiv gegen PKK vor

Die Türkei setzt ihre Luftschläge gegen die PKK im Nordirak trotz der scharfen Kritik aus Deutschland und Europa fort. Während Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die Türkei zur „Besonnenheit“ aufruft, unterstützen die USA die Luftschläge gegen die militante Organisation.

US-Präsident Barack Obama in Nairobi: Wirtschaftliche Interessen beherrschen die Politik. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama in Nairobi: Wirtschaftliche Interessen beherrschen die Politik. (Foto: dpa)

Die Bürger als Minderheit

Princeton-Studie: US-Politik dient nicht den Bürgern, sondern den Wirtschafts-Eliten

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um wirtschaftliche Interessen.

Agrarland in der Ukraine ist für China besonders attraktiv. (Foto: Agronomy Ukraine)

Agrarland in der Ukraine ist für China besonders attraktiv. (Foto: Agronomy Ukraine)

Sieger im Kalten Krieg

China überlistet die EU und kauft sich in der Ukraine ein

Während sich die EU im Gefolge der USA mit der ukrainischen Politik herumschlägt, hat China still und leise begonnen, in dem Krisen-Land zu investieren: Peking interessiert sich vor allem für den Agrar-Sektor, intensiviert aber auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Immobilien und Wissenschaft. China könnte so zum großen Gewinner des Kalten Krieges zwischen den USA und Russland werden – und die Europäer in der Ukraine ausstechen.

Der türkische Premier Ahmet Davutoglu mit dem Chef der türkischen Luftwaffe, General Akin Ozturk. (Foto: dpa)

Der türkische Premier Ahmet Davutoglu mit dem Chef der türkischen Luftwaffe, General Akin Ozturk. (Foto: dpa)

Angriffe gegen PKK im Nordirak

Kriegseintritt der Türkei: Nato beruft Krisen-Sitzung ein

Die Türkei hat am Sonntag weitere Angriffe gegen die PKK im Nordirak geflogen. Die Nato ist besorgt und beruft einen Krisen-Gipfel ein. Das Problem: Die Türkei kämpft nicht nur gegen den „Islamischen Staat“, sondern verfolgt im Kampf gegen die Kurden eine eigene Agenda.

In Griechenland ist eine gewisse Müdigkeit bei der Umsetzung der geforderten Austeritäts-Programme zu erkennen. (Foto: dpa)

In Griechenland ist eine gewisse Müdigkeit bei der Umsetzung der geforderten Austeritäts-Programme zu erkennen. (Foto: dpa)

Austeritäts-Programm stockt

Griechenland braucht neuen Kredit, um EZB und IWF zu bezahlen

Griechenland braucht vermutlich in den kommenden Wochen einen weiteren Brücken-Kredit von den europäischen Steuerzahlern, um fällige Zahlungen an die EZB und den IWF zu leisten. Die griechische Regierung will keine weiteren Vorleistungen erbringen, die Euro-Retter sind verstört.

Die EU-Kommission arbeitet offenbar an einem konkreten Plan, wie der Austritt aus der EU möglich werden soll. Ob Angela Merkel und Wolfgang Schäuble in diese Überlegungen eingebunden sind, ist nicht bekannt. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission arbeitet offenbar an einem konkreten Plan, wie der Austritt aus der EU möglich werden soll. Ob Angela Merkel und Wolfgang Schäuble in diese Überlegungen eingebunden sind, ist nicht bekannt. (Foto: dpa)

Überraschender Tabu-Bruch

Geheim-Plan: Brüssel bereitet Verfahren zum geordneten EU-Austritt vor

Die EU-Kommission arbeitet offenbar hinter den Kulissen an einem Plan, der es unwilligen Mitgliedern ermöglichen soll, die Gemeinschaft geordnet zu verlassen. Nachdem ein Rauswurf rechtlich kaum möglich ist, plant die EU eine Art „Scheidungsverfahren“. Wie der Beitritt, soll auch der Austritt von den Steuerzahlern finanziert werden.

Flüchtlinge an Bord der Fregatte Hessen. (Foto: Bundeswehr/Gottschalk/dpa)

Flüchtlinge an Bord der Fregatte Hessen. (Foto: Bundeswehr/Gottschalk/dpa)

Schlepper werden ermuntert

Italienischer General: Militär-Einsatz der EU gegen Flüchtlinge wird scheitern

Der Militäreinsatz der EU gegen Flüchtlinge im Mittelmeer bewirkt offenbar das Gegenteil der beabsichtigten Abschreckung: Der ehemalige italienische Generalstabschef Vincenzo Camporini stellt fest, dass sich die Schlepper ermuntert sehen, weil die Kriegsschiffe verpflichtet sind, in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten. Dadurch würden mehr und nicht weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa geschickt.

Keine freie Fahrt für TTIP und den transatlantischen Freihandel. Im Bild der Hafen von Rotterdam. (Foto: dpa)

Keine freie Fahrt für TTIP und den transatlantischen Freihandel. Im Bild der Hafen von Rotterdam. (Foto: dpa)

Neue Hürden für den Freihandel

TTIP unsicher: Nationale Parlamente können nicht umgangen werden

Eine neue Studie zeigt, dass das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP vermutlich nicht ohne die Parlamente in den EU-Staaten geschlossen werden kann. In diesem Fall könnte das ganze Abkommen in Frage gestellt werden.

Die mobile Brücke kann innerhalb von nur einer Stunde aufgebaut werden, so die Entwickler. (Foto: Hiroshima University)

Die mobile Brücke kann innerhalb von nur einer Stunde aufgebaut werden, so die Entwickler. (Foto: Hiroshima University)

Ziehharmonika-Prinzip

Für Notfälle: Faltbare Auto-Brücke zum Mitnehmen

Eine mobile Brücke soll künftig in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen. Die Brücke passt in einem Pkw-Anhänger, kann wie eine Ziehharmonika auseinander gezogen werden und ist innerhalb einer Stunde verkehrsbereit.

Pool und Massagen für Haustiere: Das Terminal wird derzeit gebaut und soll bereits 2016 eröffnet werden. (Screenshot)

Pool und Massagen für Haustiere: Das Terminal wird derzeit gebaut und soll bereits 2016 eröffnet werden. (Screenshot)

Pools und Massagen

New York baut ersten Luxus-Flughafen für Tiere

Tiere werden an New Yorker Flughafen künftig an einem Luxus-Terminal versorgt. Die Hunde, Katzen und Rinder bekommen Massagen, TV, einen Pool und rund um die Uhr medizinischer Versorgung. Die Ausstattung kostet 48 Millionen Dollar und das Tier-Terminal soll 2016 eröffnen.

Die Zuschauer konnten live mitverfolgen, wie dieses Haus innerhalb von 3 Stunden zusammengesetzt wurde. (Screenshot)

Die Zuschauer konnten live mitverfolgen, wie dieses Haus innerhalb von 3 Stunden zusammengesetzt wurde. (Screenshot)

Teile aus dem 3D-Drucker

Rekord: Erdbebensichere Fertig-Villa in drei Stunden

Ein chinesisches Unternehmen hat live vor Publikum in nur drei Stunden ein Haus fertiggestellt. Die Teile aus Recycle-Material wurden von einem 3D-Drucker vorgefertigt. Das Verfahren reduziere die Baukosten auf unter 500 Dollar pro Quadratmeter, dennoch soll das Haus erdbebensicher sein und mindestens 150 Jahre halten.

Der Jeep landete nach dem Hack im Graben, nun wollen deutsche Autobauer ein ähnliches Schicksal ihrer Fahrzeuge verhindern. (Screenshot)

Der Jeep landete nach dem Hack im Graben, nun wollen deutsche Autobauer ein ähnliches Schicksal ihrer Fahrzeuge verhindern. (Screenshot)

Vernetzung gefährdet Verkehrssicherheit

Autobauer alarmiert: Hacker kapern Jeep via Internet

Hacker haben demonstriert, welche Sicherheitsrisiken die zunehmende Vernetzung von Autos bringt. Sie haben einen Jeep bei voller Fahrt via Internet unter ihre Kontrolle brachten. Auch deutsche Hersteller haben in der Vergangenheit Schwachstellen gezeigt und wollen nun eigene Kompetenzen für mehr Datensicherheit einkaufen.

Dank ApplePay hat der Konzern Zugang zu den Konto-Daten der Nutzer - künftig will Apple auch diese Informationen für Werbung nutzen. Hier Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung von Apples Bezahlsytem im September 2014. (Foto: dpa)

Dank ApplePay hat der Konzern Zugang zu den Konto-Daten der Nutzer - künftig will Apple auch diese Informationen für Werbung nutzen. Hier Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung von Apples Bezahlsytem im September 2014. (Foto: dpa)

Datenschützer alarmiert

Apple will Kontostand der Kunden für Werbung nutzen

Apple könnte künftig die Kontoinformationen seiner Kunden zu Werbezwecken nutzen. Der Konzern hat dazu ein Patent für ein Verfahren beantragt, wonach Nutzer nur Werbung für Produkte bekommen, die sie sich auch leisten können. Dazu sollen Werbekunden Informationen über den Kontostand der Nutzer erhalten.

Forscher sind sich einig, das Algen in Zukunft eine größere Rolle für die globale Ernährung spielen. (Foto: dpa)

Forscher sind sich einig, das Algen in Zukunft eine größere Rolle für die globale Ernährung spielen. (Foto: dpa)

Die Nahrung der Zukunft

Vitamine statt Fett: Algen, die wie gebratener Speck schmecken

Eine spezielle Algenart hat den Geschmack von gebratenem Speck, so die Entdeckung amerikanischer Wissenschaftler. Der hohe Protein-, Vitamin und Nährstoffgehalt könnte das fettarme Gemüse nicht nur für Vegetarier interessant machen. Die Forscher züchten die Pflanzen nun für den weltweiten Vertrieb.

Die hohlen Plastik-Straßen sind günstiger als Asphalt, bieten Platz für Rohre und Kabel und halten zudem mehr aus. (Foto: Volker Wessels)

Die hohlen Plastik-Straßen sind günstiger als Asphalt, bieten Platz für Rohre und Kabel und halten zudem mehr aus. (Foto: Volker Wessels)

Keine Schlaglöcher mehr

Stabiler als Asphalt: Straßen aus Plastik-Müll

Ein Bauunternehmer aus den Niederlanden will Straßen aus Kunststoff herstellen. Der Bodenbelag soll stabiler, leichter und günstiger sein als heutiger Asphalt. Als Rohstoff soll der Plastik-Müll aus den Ozeanen wiederverwendet werden.

Das Stella Lux muss nicht aufgeladen werden, sondern kann überschüssige Energie ins hauseigene Netz einspeisen. (Foto: TU Eindhoven, Bart van Overbeeke)

Das Stella Lux muss nicht aufgeladen werden, sondern kann überschüssige Energie ins hauseigene Netz einspeisen. (Foto: TU Eindhoven, Bart van Overbeeke)

1000 Kilometer Reichweite

Solar-Auto produziert mehr Energie als es verbraucht

Niederländische Studenten haben ein Solar-Auto entwickelt, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Das Stella Lux hat eine Reichweite von über 1000 Kilometern und kann überschüssigen Strom automatisiert zurück ins Netz speisen. Die Entwickler suchen via Crowd-Funding nach Investoren für ihren Prototypen.