Yellen warnt vor Bedrohungen

Angst vor Tsunami in New York: US-Notenbank verlegt Büros nach Chicago

Ganz so schlimm wie in Roland Emmerichs apokalyptischem Film „The Day After Tomorrow“ wird es in New York wohl nicht werden. Die Federal Reserve zieht dennoch schon einmal einige Abteilungen nach Chicago ab. (Foto: dpa)

Ganz so schlimm wie in Roland Emmerichs apokalyptischem Film „The Day After Tomorrow“ wird es in New York wohl nicht werden. Die Federal Reserve zieht dennoch schon einmal einige Abteilungen nach Chicago ab. (Foto: dpa)

Die Fed verlegt Teile ihrer Mitarbeiter von New York nach Chicago. Offizieller Grund: In New York könne es zu Naturkatastrophen kommen. Auch Cyber-Attacken werden befürchtet. Ob Unruhen oder auch Terror eine Rolle spielen, ist nicht bekannt.

Demonstranten protestieren am 18.04.2015 in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen CETA und TTIP zwischen der Europäischen Union und Kanada und der Europäischen Union und den USA. (Foto: dpa)

Demonstranten protestieren am 18.04.2015 in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen CETA und TTIP zwischen der Europäischen Union und Kanada und der Europäischen Union und den USA. (Foto: dpa)

230 Aktionen in Deutschland

Massen-Proteste gegen TTIP in ganz Europa

Zehntausende Gegner des geplanten Freihandelsabkommens TTIP haben bei einem internationalen Aktionstag ihren Protest auf die Straße getragen. Allein in Deutschland waren mehr als 230 Demonstrationen geplant. In den kommenden Wochen verhandeln EU und USA weiter über das transatlantische Handelsabkommen.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk verschweigt nach Ansicht seiner Kritiker, dass die EU nur an die Rohstoffe der Ukraine ran will und das Land als guten Absatzmarkt für EU-Waren einstuft. (Foto: dpa)

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk verschweigt nach Ansicht seiner Kritiker, dass die EU nur an die Rohstoffe der Ukraine ran will und das Land als guten Absatzmarkt für EU-Waren einstuft. (Foto: dpa)

Protest des Ex-Notenbankchefs

Ukraine: Abwendung von Russland, Skepsis gegenüber der EU

Nach Ansicht des ukrainischen Premiers Arseni Jazenjuk werden die Handelsbeziehungen zwischen Russland und der Ukraine nie wieder so gut werden wie früher. Jazenjuk will stattdessen, dass heimische Waren in die EU exportiert werden. Doch der Ex-Notenbankchef Sergej Abusow sagt, dass die Ukraine für die EU nur als Rohstofflieferant und Absatzmarkt diene.

Die „Wladiwostok“ verlässt die Werft in Westfrankreich für die erste Testfahrt im März 2014. Sie ist eines der zwei Schiffe der Mistral-Klasse, die Russland von Frankreich bestellt, aber nicht erhalten hat. (Foto: dpa)

Die „Wladiwostok“ verlässt die Werft in Westfrankreich für die erste Testfahrt im März 2014. Sie ist eines der zwei Schiffe der Mistral-Klasse, die Russland von Frankreich bestellt, aber nicht erhalten hat. (Foto: dpa)

Gescheiterter U-Boot-Deal

Sanktionen: Russland hält EU-Staaten für unzuverlässige Geschäftspartner

Kreml-Chef Wladimir Putin will von einem Strafantrag gegen Frankreich aufgrund des gescheiterten Kriegsschiff-Deals absehen. Doch er zweifelt an der Zuverlässigkeit und Souveränität der Regierung in Paris. Am Donnerstag sagte er, dass dieser Vorfall bei allen künftigen Kooperationen berücksichtigt werde.

Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, Francois Hollande und Finanzminister Michel Sapin (v.li.) lassen sich mit dem Schuldenabbau länger Zeit als der EU recht ist. (Foto: dpa)

Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, Francois Hollande und Finanzminister Michel Sapin (v.li.) lassen sich mit dem Schuldenabbau länger Zeit als der EU recht ist. (Foto: dpa)

Auf Konfrontationskurs

Frankreich weigert sich, den EU-Vorgaben beim Defizit zu folgen

Frankreich kommt im Defizitstreit mit der EU den Forderungen Brüssels nicht nach. Statt den eigentlich vereinbarten 0,8 und 0,9 Prozent für die nächsten beiden Jahre, wird das Defizit nur um 0,5 Prozent abgebaut. Die EU hat Frankreich zuvor erlaubt, sein Defizit bis nach den Präsidentschaftswahlen zu erhöhen, um Hollande im Wahlkampf mehr Luft zu verschaffen.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif: Auf dem Weg in eine wirtschaftliche Partnerschaft? (Foto: dpa)

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif: Auf dem Weg in eine wirtschaftliche Partnerschaft? (Foto: dpa)

Banken als Türöffner

Vorbild Russland: Deutsche Unternehmen wollen in den Iran exportieren

Nachdem Russland seine Raketenabwehr in den Iran liefert, scharren auch die deutschen Unternehmen in den Startlöchern: Die Exporte in den Iran könnten sich nach einem endgültigen Atom-Deal mit Teheran sogar verdoppeln.

Russlands Präsident Wladimir Putin, hier mit der Armee-Führung am Freitag in Moskau, hat eine Doppelstrategie im Umgang mit den USA gewählt. Er zeigt gleichzeitig militärische Stärke und signalisiert Gesprächsbereitschaft. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin, hier mit der Armee-Führung am Freitag in Moskau, hat eine Doppelstrategie im Umgang mit den USA gewählt. Er zeigt gleichzeitig militärische Stärke und signalisiert Gesprächsbereitschaft. (Foto: dpa)

„Gemeinsame Agenda“

Putin schickt versöhnliche Signale in Richtung Obama

Russlands Präsident Wladimir Putin will das Verhältnis mit den USA entspannen. Trotz bestehender Unterschiede - etwa in der Ukraine-Frage - seien die Länder zur Zusammenarbeit gezwungen. Der Kreml dementierte zeitgleich Spekulationen, Russland wolle Griechenland mit einem Milliarden-Kredit retten.

Der Einsatzplan der Drohnen zeigt die deutsche Luftwaffenbasis Ramstein als zentralen Kontroll- und Steuerungspunkt. (Foto: The Intercept)

Der Einsatzplan der Drohnen zeigt die deutsche Luftwaffenbasis Ramstein als zentralen Kontroll- und Steuerungspunkt. (Foto: The Intercept)

Einsätze aus Ramstein

Militär-Experte: Obama könnte wegen Drohnen-Angriffen als Kriegsverbrecher angeklagt werden

Amerikanische Drohnen werden offenbar komplett über die Militär-Basis in Ramstein gesteuert. Der Militär-Experte Armin Krishnan ist der Auffassung, dass es sich beim Drohnen-Einsatz um Kriegsverbrechen handelt, weil Zivilisten nicht geschützt würden. US-Präsident Barack Obama könnte deshalb in Den Haag angeklagt werden. Ob auch deutsche Politiker als Mitwisser agieren, ist unklar.

Wolfgang Schäuble macht gerne Witze auf Kosten anderer. Im Bild: Der Bundesfinanzminister am Freitag beim Familien-Foto der Weltbank mit Janet Yellen in Washington. (Foto: dpa)

Wolfgang Schäuble macht gerne Witze auf Kosten anderer. Im Bild: Der Bundesfinanzminister am Freitag beim Familien-Foto der Weltbank mit Janet Yellen in Washington. (Foto: dpa)

Unnötiger Ausritt in New York

Atlantische Gemeinschaft: Schäuble verspottet Putin in den USA

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich bei einer transatlantischen Veranstaltung über Russlands Präsident Wladimir Putin lustig gemacht. In der Sache klang Schäubles Spott eher wie das Pfeifen im Walde: Deutschland will den Konflikt mit Russland beenden. Doch zu einer eigenständigen Haltung fehlte Schäuble in den USA eindeutig der Mut.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.

Ein Polizeiwagen steht am 18.03.2015 in Frankfurt am Main vor der offiziellen Eröffnung des EZB-Towers in Flammen. Der Wagen wurde angeblich von Demonstranten angesteckt. Nun fordert Hessen drakonische Strafen für körperliche Attacken gegen die Polizisten. (Foto: dpa)

Ein Polizeiwagen steht am 18.03.2015 in Frankfurt am Main vor der offiziellen Eröffnung des EZB-Towers in Flammen. Der Wagen wurde angeblich von Demonstranten angesteckt. Nun fordert Hessen drakonische Strafen für körperliche Attacken gegen die Polizisten. (Foto: dpa)

Schutzparagraph 112

Deutschland: Drakonische Strafen für Attacken gegen die Polizei

Die deutsche Politik fürchtet offenbar eine Welle der Gewalt gegen staatliche Organe: Hessen hat eine Bundesratsinitiative zur Einführung eines „Schutzparagraphs 112“ eingebracht. Wer Polizisten körperlich attackiert, soll bis zu zehn Jahre in Haft bekommen können.

Die Börsen in China (hier ein Foto aus Hong Kong) erlebten am Freitag eine böse Überraschung. (Foto: dpa)

Die Börsen in China (hier ein Foto aus Hong Kong) erlebten am Freitag eine böse Überraschung. (Foto: dpa)

Warnung an QE-Fans

Warnung für europäische Anleger: China beendet die Börsen-Party

Die Future-Märkte in China brechen ein, weil die Behörden Maßnahmen zur Eindämmung der Spekulation von Privatinvestoren ergreifen. Der Fall zeigt: Das blinde Risiko im Vertrauen auf die Zentralbanken kann äußerst unangenehme Folgen haben. Die Freunde von QE sollten die Ereignisse in China ganz genau beobachten.

Eklat bei Bayern München: Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt uns sein gesamtes medizinisches Team schmeißen mit sofortiger Wirkung hin. (Foto: dpa)

Eklat bei Bayern München: Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt uns sein gesamtes medizinisches Team schmeißen mit sofortiger Wirkung hin. (Foto: dpa)

Krise bei den Bayern

Komplettes Ärzte-Team von Bayern München zurückgetreten

Beim FC Bayern München ist es nach der Niederlage gegen Porto zu einem Eklat gekommen. Die komplette medizinische Abteilung unter Leitung von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hat mit sofortiger Wirkung ihre Ämter niedergelegt - ein Novum in deutschen Fußball. Die Aktion trifft die Bayern-Führung völlig unvorbereitet. Nun muss der Regionalliga-Arzt der Bayern die Weltstars betreuen. Trainer Guardiola will von einem Zerwürfnis nichts bemerkt haben.

Gruß von der Titanic: Die Teilnehmer des G7-Außenministertreffens in Lübeck (von links): Italiens Außenminister Paolo Gentiloni, EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Großbritanniens Außenminister Philip Hammond, Japans Außenminister Fumio Kishida, Frankreichs Außenminister Laurent Fabius und US-Außenminister John Kerry. (Foto: dpa)

Gruß von der Titanic: Die Teilnehmer des G7-Außenministertreffens in Lübeck (von links): Italiens Außenminister Paolo Gentiloni, EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Großbritanniens Außenminister Philip Hammond, Japans Außenminister Fumio Kishida, Frankreichs Außenminister Laurent Fabius und US-Außenminister John Kerry. (Foto: dpa)

Lage verfahrener denn je

EU bekommt kalte Füße: „Fällt Griechenland, drohen wir alle zu fallen“

Die Versuche der Euro-Retter, die Folgen einer Griechenland-Pleite kleinzureden, verfangen nicht mehr: Erstmals seit Monaten entwickeln sich die Zinssätze für Staatsanleihen zwischen Süd- und Nordeuropa wieder auseinander. Das bedeutet: Ein Crash in Griechenland hätte Folgen in ganz Europa. Bei den Euro-Rettern macht sich ein mulmiges Gefühl breit.

Der Börsenhandel war am Freitag zeitweise kaum noch möglich, weil Bloomberg weltweit einen Systemabsturz verzeichnete. (Foto: via Twitter/The Green Balbo)

Der Börsenhandel war am Freitag zeitweise kaum noch möglich, weil Bloomberg weltweit einen Systemabsturz verzeichnete. (Foto: via Twitter/The Green Balbo)

Trader blockiert, Deals verschoben

Chaos an den Börsen: Bloomberg-Terminals stürzen weltweit ab

An den Börsen ist am Freitag Hektik ausgebrochen: Sämtliche Bloomberg Terminals waren weltweit abgestürzt. Das Unternehmen konnte keine Erklärung liefern. Deals wurden verschoben, Geschäfte abgesagt. Händler sehen „massive Auswirkungen auf den Primär- und Sekundärmarkt“. Man habe einen derart massiven Ausfall noch nicht erlebt. Bloomberg untersucht nun, wie es zu dem Totalausfall kommen konnte.

Das Geschäft mit gefälschten Akkus boomt, da die Kopien optisch kaum vom Original zu unterscheiden sind. (Screenshot)

Das Geschäft mit gefälschten Akkus boomt, da die Kopien optisch kaum vom Original zu unterscheiden sind. (Screenshot)

Alles nur Kopien

Test: 12 von 12 Samsung-Akkus bei Amazon sind gefälscht

Bei Amazon erhält man in 12 von 12 getesteten Fällen einen gefälschten Akku, wenn man einen neuen für sein Samsung Handy bestellen will. Das Geschäft mit Fälschungen boomt, da der Qualitätsunterschied oft erst nach Monaten deutlich wird.

Die Robo-Arme haben ihr Handwerk von Sterne-Köchen abgeschaut und finden bei Nichtbenutzung im Küchenschrank Platz. (Screenshot)

Die Robo-Arme haben ihr Handwerk von Sterne-Köchen abgeschaut und finden bei Nichtbenutzung im Küchenschrank Platz. (Screenshot)

Für 14.000 Euro

Roboter im Küchenschrank kocht Sterne-Menü

Das britische Unternehmen Moley hat den Prototyp eines „Robo-Chefkochs“ vorgestellt. Die feinmotorisch hochentwickelte Maschine passt in den Küchenschrank und lernt durch Nachahmung von Sterneköchen. 2017 soll ein serienreifes Exemplar für rund 14.000 Euro auf den Markt kommen.

Hochautomatisierte Flugzeuge sind kaum gegen Hackerangriffe geschützt, ältere Flugzeuge seien dafür weniger anfällig, so der US-Bericht. (Foto. dpa)

Hochautomatisierte Flugzeuge sind kaum gegen Hackerangriffe geschützt, ältere Flugzeuge seien dafür weniger anfällig, so der US-Bericht. (Foto. dpa)

Cyber-Angriff im Cockpit

USA warnen vor Hackerangriffen auf ferngesteuerte Flugzeuge

Ein US-Regierungsbericht warnt vor ernsten Sicherheitslücken bei modernen Passagierflugzeugen. Cyber-Terroristen könnten sich demnach zu leicht in die Bord-Elektronik einhacken und die Maschinen fernsteuern. Die Diskussion um die Vor- und Nachteile der Automatisierung wird zunehmend unübersichtlicher: Noch tags zuvor hat die deutsche Flugsicherung eine Fernsteuerung von Flugzeugen als Sicherheitsmaßnahme vorgeschlagen.

Netflix-Chef Reed Hastings 2014 in Berlin bei einer Netflix Party. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Netflix-Chef Reed Hastings 2014 in Berlin bei einer Netflix Party. (Foto: Britta Pedersen/dpa)

62 Millionen Abonnenten

Video-Streaming: Netflix gewinnt fast fünf Millionen Nutzer hinzu

Der Vide-Streaming-Dienst Netflix hat allein im vergangenen Quartal rund fünf Millionen neue Abonnenten gewonnen. Netflix-Chef Hastings macht eigene Serienproduktionen wie House of Cards für den Erfolg verantwortlich. Weltweit hat der US-Anbieter inzwischen über 62 Millionen Kunden.

Nicht zuletzt die hohen Benzinpreise treiben in der Türkei die Nachfrage nach Elektroautos. (Screenshot)

Nicht zuletzt die hohen Benzinpreise treiben in der Türkei die Nachfrage nach Elektroautos. (Screenshot)

Erfindergeist türkischer Studenten

Türkisches Elektroauto schafft 2500 Kilometer für nur 13 Euro

Studenten aus Istanbul haben ein Elektroauto gebaut, das sie in der ganzen Türkei getestet haben. Dabei hat das „T-1“ eine hervorragende Alltagstauglichkeit bewiesen. Weite Strecken können mit bis zu 130 Stundenkilometern zurückgelegt werden.

Die EU-Wettberwebskommissarin Margrethe Vestager macht ernst und verklagt Google wegen unfairen Wettbewerbs. (Foto: dpa)

Die EU-Wettberwebskommissarin Margrethe Vestager macht ernst und verklagt Google wegen unfairen Wettbewerbs. (Foto: dpa)

Milliarden-Strafe möglich

Unfairer Wettbewerb: EU klagt gegen Google

Die EU-Kommission leitet eine Kartellverfahren gegen Google ein. Dem Internet-Konzern wird offiziell unfairer Wettbewerb vorgeworfen. Google habe mit der Marktmacht des Betriebssystems Android auf dem Markt für Mobilgeräte Konkurrenten benachteiligt. Auch bei der bei der Anzeige von Suchergebnissen wird Google unfairer Wettbewerb vorgeworfen.

Der Fallschirm für Flugzeuge hat bereits zahlreiche Sportflieger gerettet. (Screenshot)

Der Fallschirm für Flugzeuge hat bereits zahlreiche Sportflieger gerettet. (Screenshot)

Sportflieger mir Rettungsschirm

Fallschirm rettet Flugzeuge vor dem Absturz

Flugzeugbauer statten nicht mehr nur Piloten, sondern ganze Flugzeuge mit Fallschirmen aus. Gerät der Flieger in Not, wird ein Fallschirm ausgelöst, an dem die ganze Maschine zu Boden schwebt. Das so genannte Gesamt-Rettungssystem findet sich neben Leichtflugzeugen inzwischen auch in Jet-Varianten und Reisemaschinen.

IBM hilft Apple künftig, die Gesundheitsdaten zu verarbeiten, die die Nutzer über Apps sammeln. (Foto: dpa)

IBM hilft Apple künftig, die Gesundheitsdaten zu verarbeiten, die die Nutzer über Apps sammeln. (Foto: dpa)

Kooperation in der Cloud

IBM verarbeitet die Gesundheitsdaten der Apple-Nutzer

IBM arbeitet mit Apple bei der Nutzung von Gesundheitsdaten zusammen. IBM werde die gesammelten Informationen aus den Fitness-Apps auswerten und an die Gesundheitsanbieter weitergeben. Die Daten würden dazu „sicher in der Cloud“ gespeichert, so IBM.

Der Stromimpuls soll die Beinmuskeln beim Gehen sanft nach links oder rechts bewegen. (Screenshot)

Der Stromimpuls soll die Beinmuskeln beim Gehen sanft nach links oder rechts bewegen. (Screenshot)

Navigation mit Strom

Autopilot für Fußgänger: Forscher steuern Menschen via App

Ein Autopilot für Fußgänger soll Kartenlesen überflüssig machen. Das Navigationssystem lenkt Menschen durch elektrische Stimulation der Beinmuskeln entlang unbekannter Routen. Das System wird per App mit dem Smartphone verbunden.

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Viele Krisen, falsche Lösungen

Die eigenen Werte verraten: Das Ende Amerikas als Weltmacht

Die USA verlieren den Nimbus einer Weltmacht. In kurzer Folge konnte die US-Regierung ihre geopolitischen Interessen an mehreren Schauplätzen nicht mehr durchsetzen und musste – mehr oder weniger ungeordnet – den Rückzug antreten. Die nächste Schlappe droht im Jemen. In den USA selbst wächst die Kritik an einer einfallslos-monolithischen Politik-Doktrin.

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an der Nato

Französischer Geheimdienst: Russland plante nie eine Invasion in der Ukraine

Der Chef des französischen Militär-Geheimdienstes hat die US-Dominanz der Nato in Fragen der militärischen Aufklärung kritisiert: Die französischen Dienste hätten zu keinem Zeitpunkt Anzeichen einer geplanten russischen Invasion in der Ukraine gehabt. Doch die französischen Erkenntnisse wurden von den Amerikanern nicht berücksichtigt.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Modell für Europa

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.