Kein Vertrauen in den Präsidenten

Umfrage: Amerikaner halten Obama für fast so gefährlich wie Putin

Die Militärs müssen Barack Obama gehorchen, doch die US-Bürger haben kein besonderes Vertrauen in ihren Präsidenten. (Foto: dpa)

Die Militärs müssen Barack Obama gehorchen, doch die US-Bürger haben kein besonderes Vertrauen in ihren Präsidenten. (Foto: dpa)

Eine Umfrage in den USA hat ergeben, dass die Amerikaner ihren eigenen Präsidenten für fast so gefährlich halten wie Wladimir Putin. Die Republikaner finden sogar, dass Obama eine größere Bedrohung für ihr Land ist als der russische Präsident.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Wahlkampf-Besuch in Finnland mit dem finnischen Parteifreund Alexander Stubb. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Wahlkampf-Besuch in Finnland mit dem finnischen Parteifreund Alexander Stubb. (Foto: dpa)

Wahlkampf in Finnland

Merkel fürchtet Spaltung der EU bei Russland-Sanktionen

Bundeskanzlerin Angela Merkel fürchtet offenbar, dass die Sanktions-Front der EU gegen Russland bröckeln könnte. Sie beschwor in Finnland die Einheit der EU und warnte vor Alleingängen. Merkel hielt allerdings, was ihre eigene Position anlangt, auch in Helsinki bedeckt.

Aufstockung um jeden Preis: Die Geldpolitik von EZB-Chef Mario Draghi geht der Bankenaufsicht zu weit. (Foto: dpa)

Aufstockung um jeden Preis: Die Geldpolitik von EZB-Chef Mario Draghi geht der Bankenaufsicht zu weit. (Foto: dpa)

Staatsfinanzierung für Athen

Aufstand gegen Draghi: Wilder Streit in der EZB wegen Griechenland-Krediten

Wegen der Kredite an griechische Banken ist ein heftiger Streit zwischen der EZB-Bankenaufsicht und der Geldpolitischen Abteilung ausgebrochen. Mario Draghi will die griechischen Banken mit Not-Krediten über Wasser halten. Die EZB-Bankenaufsicht sieht die Gefahr einer unerlaubten Staats-Finanzierung. Es geht also um einen Grundsatz-Konflikt, der sich aus der unkontrollierten Machtfülle der EZB ergibt.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Modell für Europa

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Der Wertverfall des Rubels bringt die gesamte Wirtschaft Russlands in Turbulenzen. (Foto: dpa)

Der Wertverfall des Rubels bringt die gesamte Wirtschaft Russlands in Turbulenzen. (Foto: dpa)

Ausverkauf von Fremd

Russland: Staatsanleihen geraten wegen Rubel-Verfall unter Druck

Aufgrund des anhaltenden Ölpreis-Verfalls und der Rubel-Schwäche geraten auch die russischen Staatsanleihen unter Druck. Die Renditen der fünfjährigen Rubel-Staatsanleihen sind am Montag auf 12,08 Prozent gestiegen. Anfang März hatte Russland fünfjährige Rubel-Anleihen in Höhe von umgerechnet 210 Millionen Dollar begeben.

Auf der Militärbasis Stare Kiejkuty nahe des Flughafens Szczytno-Szymany soll es zu Folterungen gekommen sein. (Foto: dpa)

Auf der Militärbasis Stare Kiejkuty nahe des Flughafens Szczytno-Szymany soll es zu Folterungen gekommen sein. (Foto: dpa)

Fehlende Kontrolle

Polen: Flughafen für CIA-Folterflüge wurde aus EU-Steuergeldern finanziert

EU-Gelder in Höhe von 30 Millionen Euro flossen in den polnischen Flughafen Szymany. Den Flughafen soll die CIA genutzt haben, um Gefangene in Folterlagern zu verhören. Die EU will davon nichts gewusst haben. Bei so niedrigen Fördergeldern hätten die lokalen Behörden die Aufsicht.

In Belgien protestierten die Gewerkschaften auch am Montag gegen die Sparpläne der Regierung, die diese im Auftrag der EU-Kommission durchsetzen muss. (Foto: dpa)

In Belgien protestierten die Gewerkschaften auch am Montag gegen die Sparpläne der Regierung, die diese im Auftrag der EU-Kommission durchsetzen muss. (Foto: dpa)

Premier meldet Vollzug

Belgien: Regierung beugt sich EU-Vorgaben, Tausende demonstrieren

Die belgische Regierung folgt den Spar-Vorgaben der EU-Kommission. Premier Michel meldete den Vollzug mit den Worten: "Der Auftrag wurde ausgeführt". Auf den Straßen protestierten erneut tausende Menschen gegen die neuen Sparpläne.

Trotz der Kapitalkontrollen kämpft Zypern mit sinkenden Finanzmitteln bei den Banken des Landes. Auch Bonds Zyperns will Draghi kaufen, das könnte den Banken zu frischem Kapital verhelfen. (Foto: dpa)

Trotz der Kapitalkontrollen kämpft Zypern mit sinkenden Finanzmitteln bei den Banken des Landes. Auch Bonds Zyperns will Draghi kaufen, das könnte den Banken zu frischem Kapital verhelfen. (Foto: dpa)

Bankensystem angeschlagen

Kapitalflucht in Zypern: Einlagen sinken um 21 Milliarden Euro

Die Bürger Zyperns haben ihr Vertrauen in die Banken und Politiker verloren. Trotz der eingeführten Kapitalkontrollen holen die Kunden ihre Gelder von den Konten. Ausländische Bankkunden haben ebenfalls große Mengen abgezogen.

Das Hauptquartier des Geheimdienstes NSA in Fort Meade, Maryland. (Foto: dpa)

Das Hauptquartier des Geheimdienstes NSA in Fort Meade, Maryland. (Foto: dpa)

Kein Terror-Alarm

USA: Wachposten erschießen möglichen Eindringling vor NSA-Hauptquartier

Das Sicherheitspersonal hat in Maryland einen Mann erschossen, der versucht hatte, mit seinem Fahrzeug auf das Gelände des Geheimdienstes einzudringen. In dem Auto sollen Drogen und Waffen gefunden worden sein. Diesmal spricht die Polizei nicht von Terrorismus, sondern von lokaler Kriminalität.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben vor

Australien ist eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben einführen. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.

Staatsanwalt Christoph Kumpa sprach am 30.03.2015 vor der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf mit Journalisten über den Absturz des Germanwings-Fliegers in Frankreich. (Foto: dpa)

Staatsanwalt Christoph Kumpa sprach am 30.03.2015 vor der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf mit Journalisten über den Absturz des Germanwings-Fliegers in Frankreich. (Foto: dpa)

Eine vorläufige Bewertung

Staatsanwaltschaft: Am Flugtag keine Hinweise auf Suizid-Gefährdung bei Co-Pilot

Nach einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf war der Co-Pilot des verunglückten Germanwings-Fliegers während seiner Piloten-Laufbahn nicht selbstmordgefährdet. Zwar vor Erlangung des Pilotenscheins soll eine psychotherapeutische Behandlung stattgefunden haben. Doch zum Zeitpunkt des fraglichen Germanwings-Fluges gab es keine tragfähigen Hinweise, die auf eine entsprechende Gefährdung hingewiesen hätten.

"Riecht nach Allzeithoch"

Börse: Dax schließt 1,8 Prozent im Plus

Die Medien führen die heutige Hausse auf Massnahmen der chinesischen Notenbank zurück, die versucht den Immobilienmarkt zu stimulieren. Aber der Dax war schon vor Bekanntwerden der Massnahmen im Höhenrausch, man sucht also nachträglich nach Begründungen. Wahrscheinlich ist, dass viele Profi-Investoren vor dem Quartalsende noch einmal "window dressing" betrieben haben.

Ein Wrackteil der MH17 auf der niederländischen Luftwaffenbasis Gilze-Rijen. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen für das Unglück, um in der Untersuchungen voranzukommen. (Foto: dpa)

Ein Wrackteil der MH17 auf der niederländischen Luftwaffenbasis Gilze-Rijen. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen für das Unglück, um in der Untersuchungen voranzukommen. (Foto: dpa)

Ermittler offenbar unsicher

Niederlande: Staatsanwaltschaft sucht Zeugen für MH17 Abschuss

Die internationalen Ermittler haben einen Aufruf gestartet, um Zeugen für den bis heute nicht aufgeklärten Absturz der malaysischen MH17 über der Ukraine zu gewinnen. Offenbar sind die Ermittler bei ihren Untersuchungen nicht besonders vorangekommen.

Präsident Barack Obama tröstet Merkel unmittelbar nach ihrem Tränen-Ausbruch in Cannes. Dieses offizielle Foto hing danach wochenlang öffentlich im Weißen Haus, als Trophäe. (Foto: White House)

Präsident Barack Obama tröstet Merkel unmittelbar nach ihrem Tränen-Ausbruch in Cannes. Dieses offizielle Foto hing danach wochenlang öffentlich im Weißen Haus, als Trophäe. (Foto: White House)

„Eine echte Europäerin“

Soros: Merkel ist die beste Verbündete der USA gegen Russland

US-Investor George Soros lobt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihr Engagement im Ukraine-Konflikt. „Ohne Merkel gäbe es keine Russland-Sanktionen“, stellt er fest. Lobenswert sei auch, dass sie globale Erwägungen hinter deutsche Interessen zurückstelle.

Die fünf mächtigsten Oligarchen der Ukraine. (Grafik: Stratfor)

Die fünf mächtigsten Oligarchen der Ukraine. (Grafik: Stratfor)

Jeder gegen Jeden

Ukraine: US-Regierung sucht Verbündete unter den Oligarchen

In der Ukraine tobt ein Machtkampf unter den Oligarchen. Eine entscheidende Rolle im Hintergrund spielt die US-Regierung. Sie setzt darauf, dass einige ihrer Interessen mit jenen einzelner Oligarchen deckungsgleich sind. Ein Oligarch hat bereits üppige Spenden an die Stiftung von Hillary Clinton abgeliefert. Die EU ist in dem Poker nur Zuschauer.

Graphene-Entdecker Sir Novoselov führt dem Uni-Vize Osbourne die neue LED-Birne vor. (Screenshot)

Graphene-Entdecker Sir Novoselov führt dem Uni-Vize Osbourne die neue LED-Birne vor. (Screenshot)

Wundermaterial ist marktreif

Brite entwickelt Alternative zu den hässlichen EU-Energiespar-Lampen

Ein Brite hat eine Alternative zu den hässlichen Energiesparlampen entwickelt, die dem Handel von der EU verordnet wurden. Er arbeitet mit LED-Modulen, erzeugt ein warmes Licht und kommt, anders als die EU-Birnen, ohne Quecksilber aus. Die Birnen sollen bereits in einigen Monaten auf dem Markt erhältlich sein.

Nach der Klage des Taxi-Verbands will Uber seinen Freizeit-Fahrern zu einer offiziellen Lizenz als Taxi-Unternehmer verhelfen. (Foto: dpa)

Nach der Klage des Taxi-Verbands will Uber seinen Freizeit-Fahrern zu einer offiziellen Lizenz als Taxi-Unternehmer verhelfen. (Foto: dpa)

Bis zu 400 Euro pro Fahrer

Uber will deutschen Fahrern die Taxi-Lizenz bezahlen

Der Fahrdienst Uber will in Deutschland künftig nur noch Fahrer einsetzen, die einen Personenbeförderungsschein haben. Uber finanziere seinen Chauffeuren diesen Schein und zahle zudem einen Zuschlag. Wer sich als Taxiunternehmer lizensieren lässt, bekommt dazu die entsprechende Prüfung bezahlt. Derzeit seien hierzulande 1600 Fahrer für den Dienst aktiv.

Intel-Chef Brian Krzanich (hier bei der CES-Konferenz 2015 in Las Vegas) wollte zunächst keine Stellungsnahme zu den Berichten über die womöglich größte Übernahme des IT-Konzerns abgeben. (Foto. dpa)

Intel-Chef Brian Krzanich (hier bei der CES-Konferenz 2015 in Las Vegas) wollte zunächst keine Stellungsnahme zu den Berichten über die womöglich größte Übernahme des IT-Konzerns abgeben. (Foto. dpa)

Für mehr als 10 Milliarden Dollar

Milliarden-Übernahme: Intel will Rivalen Altera kaufen

Der US-Chipkonzern Intel führe Gespräche über den Kauf des kleineren Konkurrenten Altera. Das Geschäft könnte laut Insidern mehr als zehn Milliarden Dollar kosten und wäre Intels bislang größte Übernahme. Die Berichte ließen Altera-Aktien um über 28 Prozent steigen.

„Ich hasse Geoblocking aus tiefstem Herzen“, so Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. (Foto: dpa)

„Ich hasse Geoblocking aus tiefstem Herzen“, so Andrus Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. (Foto: dpa)

Gegen GEMA

EU will Länder-Sperrung bei Youtube verbieten

Brüssel will länderspezifische Sperren von Internetinhalten verbieten, unter die auch die GEMA-Sperre von Youtube-Videos fällt. „Ich hasse Geoblocking aus tiefstem Herzen“, sagte der EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt. Solche Grenzen und Beschränkungen sollen demnach auch im Online-Handel abgeschafft werden.

Durch die smarten Beinschienen kann der Arbeiter auch im Stehen am Fließband kurze Sitzpausen machen. (Screenshot)

Durch die smarten Beinschienen kann der Arbeiter auch im Stehen am Fließband kurze Sitzpausen machen. (Screenshot)

Ergonomische Hilfe

Stuhl zum Anziehen: Audi testet Exo-Skelett für Fabrik-Arbeiter

Der Autobauer Audi versucht, mit Roboter-Technologie die Haltung seiner stehenden Arbeiter zu verbessern: Mit dem „chairless chair“ – dem stuhlfreien Stuhl. Das Gerät wurde von dem Schweizer Startup Noonee entwickelt und ist ein hydraulisch angetriebener Stuhl, der Unterstützung für Menschen bietet, die den ganzen Tag lang stehen müssen.

Facebook-Chef Zuckerberg hat eine ganze Reihe von neuen Funktionen für sein soziales Netzwerk vorgestellt. (Foto: dpa)

Facebook-Chef Zuckerberg hat eine ganze Reihe von neuen Funktionen für sein soziales Netzwerk vorgestellt. (Foto: dpa)

Geschäfte abwickeln per Chat

Facebook erweitert Messenger-App für Videos und Nachrichten

Facebook hat neue Funktionen für seinen Kurznachrichtendienst vorgestellt. Künftig können Apps, Bilder, Videos und andere Inhalte integriert werden. Auch Zeitungsartikel sollen direkt in dem Netzwerk gelesen werden. Online-Händler sollen künftig ihre Geschäfte im Chat abwickeln.

Der Chef der russischen Eisenbahn, Vladimir Yakunin (hier im Dezember 2014 auf einem Verkehrsforum in Moskau), hat Pläne für eine transkontinental-Verbindung zwischen Russland um Amerika vorgestellt. (Foto: dpa)

Der Chef der russischen Eisenbahn, Vladimir Yakunin (hier im Dezember 2014 auf einem Verkehrsforum in Moskau), hat Pläne für eine transkontinental-Verbindung zwischen Russland um Amerika vorgestellt. (Foto: dpa)

Verbindung über Beringstraße

Russland plant Bau einer Autobahn von Sibirien in die USA

Russland plant den Bau einer Transport-Route zwischen Sibirien und Alaska. Sowohl eine Zug als auch eine Autostrecke sollten künftig die Meerenge zwischen beiden Ländern überbrücken. Die geschätzten Billionen-Kosten des Projekts würden durch die Entstehung neuer Städte und Industrien entlang der neuen Wege aufgewogen, so der Chef der russischen Bahn, Vladimir Jakunin.

Googles selbstfahrendes Auto soll bei einem Unfall nicht nur die Insassen mit Airbags schützen, sondern auch die Fußgänger. (Foto: dpa)

Googles selbstfahrendes Auto soll bei einem Unfall nicht nur die Insassen mit Airbags schützen, sondern auch die Fußgänger. (Foto: dpa)

Schutz für Passanten

Googles Auto schützt Fußgänger durch Außenairbags

Google will seine selbstfahrenden Autos mit einem Außenairbag ausstatten. Dazu hat das Unternehmen ein entsprechendes Patent veröffentlicht. Die aufblasbaren Schutzschilde sollen Fußgänger beim Unfall vor dem Aufprall schützen.

Gibt es keinen Fahrer mehr, so wollen versicherer bei verkehrsunfällen künftig die Programmierer des Autos haftbar machen. Hier das Modell Budii des Herstellers Rinspeed auf der CeBIT. (Foto: dpa)

Gibt es keinen Fahrer mehr, so wollen versicherer bei verkehrsunfällen künftig die Programmierer des Autos haftbar machen. Hier das Modell Budii des Herstellers Rinspeed auf der CeBIT. (Foto: dpa)

Das Auto als Täter

Software-Entwickler sollen bei Unfällen mit selbstfahrenden Autos haften

Versicherungen arbeiten an Modellen für selbstfahrende Autos. „Das Geschäftsmodell der Kfz-Versicherungen steht vor massiven Änderungen“, so eine Studie der die Unternehmensberatung McKinsey. Das Risiko verlagere sich demnach vom Fehler des Fahrers zum Fehler des Autos - und damit des Entwicklers.

Scharfe Kritik an den Ermittlungen des französischen Staatsanwalts Brice Robin kommt von den internationalen Pilotenvereinigungen. Die vorzeitige Bekanntgabe von Details aus dem Voice Recorder erschwere die Bemühungen, die Luftfahrt sicherer zu machen. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an den Ermittlungen des französischen Staatsanwalts Brice Robin kommt von den internationalen Pilotenvereinigungen. Die vorzeitige Bekanntgabe von Details aus dem Voice Recorder erschwere die Bemühungen, die Luftfahrt sicherer zu machen. (Foto: dpa)

„Voyeurismus der übelsten Sorte“

Germanwings Absturz: Piloten-Verbände üben scharfe Kritik an Ermittlungen

Der europäische Pilotenverband ECA fürchtet um die Unabhängigkeit der Ermittlungen im Fall des Germanwings Absturzes. Der Internationale Pilotenverband kritisiert, dass die vorzeitige Veröffentlichung von Teilergebnissen aus der Auswertung des Stimmenrekorders die Ermittllungen behindere und auf „Sensationalismus und Voyeurismus der übelsten Sorte“ abziele.

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Jedes Wrackteil muss genau untersucht werden, um die Ursache des Absturzes der Germanwings zu ermitteln. Vorschnelle Schlüsse werden die Sicherheit in der Luftfahrt nicht erhöhen. (Foto: dpa)

Lotterie über Leben und Tod

Germanwings Absturz: Der Fall ist längst nicht aufgeklärt

Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren kritisiert die französische Staatsanwaltschaft wegen ihrer Darstellung der Absturz-Ursache der Germanwings-Maschine. Der tatsächliche Unfall-Hergang kann erst rekonstruiert, wenn der Flugschreiber gefunden ist. Von ihm fehlte auch am Sonntag noch jede Spur. Die Lufhansa fürchtet, dass der Flugschreiber zerstört sein könnte. Die Luftfahrt-Industrie muss den Vorgang lückenlos aufklären, um weitere Katastrophen verhindern zu können.

Der IWF fordert eine weitere Schwächung des Franken. (Grafik: ariva.de)

Der IWF fordert eine weitere Schwächung des Franken. (Grafik: ariva.de)

Währung schwächt Exporte

Tabubruch: IWF fordert Schweiz zur Franken-Abwertung auf

Der IWF rät der Schweiz zum Gelddrucken, um den Franken zu schwächen. Die Schweizerische Nationalbank soll Vermögenswerte in Fremdwährungen aufkaufen und so den Franken schwächen. Bis vor kurzem kritisierte der IWF die bewusste Abwertung von Währungen noch scharf.

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu gilt in seiner Heimat als einflussreicher Oligarch. (Foto: dpa)

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu gilt in seiner Heimat als einflussreicher Oligarch. (Foto: dpa)

Im Griff der Oligarchen

Israel: Die soziale Kluft gefährdet die einzige Demokratie im Nahen Osten

Unter den Industriestaaten ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Israel besonders groß. Fast ein Viertel der Israelis leben mittlerweile in Armut. Die Regierung tut nichts, um die soziale Ungleichheit einzudämmen. Oligarchen und einige wenige einflussreiche Clans dominieren Politik und Wirtschaft. Das sind keine guten Vorzeichen für einen baldigen Frieden im Nahen Osten.