Schwacher Öl-Preis

Rubel-Absturz: Russische Unternehmen flüchten in den Dollar

Der Absturz des Ölpreises und die Sanktionen setzten den Rubel unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Der Absturz des Ölpreises und die Sanktionen setzten den Rubel unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Der Verfall des Ölpreises steigert den Druck auf die russische Wirtschaft. Der Preis für das wichtige russische Exportgut ist innerhalb eines halben Jahres um rund 30 Prozent eingebrochen. Die Unternehmen flüchten daher in den Dollar.

Keine Einigung: Die Außenminister aus den USA, Großbritannien, Russland, Iran, Deutschland und Frankreich (v. li.) fanden in Wien keine Lösung zum iranischen Atomprogramm. (Foto: dpa)

Keine Einigung: Die Außenminister aus den USA, Großbritannien, Russland, Iran, Deutschland und Frankreich (v. li.) fanden in Wien keine Lösung zum iranischen Atomprogramm. (Foto: dpa)

Plan vorerst gescheitert

Frist verlängert: Keine Lösung bei Atomgesprächen mit Iran

Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm werden verlängert. Somit ist der ursprüngliche Plan gescheitert, bis zu diesem Montag eine Lösung zu finden. Beide Seiten geben sich bis Juli 2015 Zeit, sich auf neue technische Details zu einigen.

Die russische FCRB-Bank hat den Front National von Marine Le Pen vor dem Kollaps gerettet. (Foto: dpa)

Die russische FCRB-Bank hat den Front National von Marine Le Pen vor dem Kollaps gerettet. (Foto: dpa)

Kein Geld von Frankreichs Banken

Frankreich: Front National erhält Millionen-Kredit von russischer Bank

Russland mischt nun auch in der französischen Innenpolitik mit: Nachdem der Front National von französischen Banken keine Kredite erhalten hatte, kann sich die Partei von Marine Le Pen nun mit einem Kredit über 9 Millionen Euro von der russischen FCRB-BAnk über Wasser halten. Die Partei kämpft seit geraumer Zeit mit erheblichen finanziellen Problemen.

Selbst wenn es möglich wäre, die Kosten der erneuerbaren Energien deutlich zu senken, könnten sie einen gefährlichen Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht aufhalten. (Foto: dpa)

Selbst wenn es möglich wäre, die Kosten der erneuerbaren Energien deutlich zu senken, könnten sie einen gefährlichen Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht aufhalten. (Foto: dpa)

Unzuverlässig und teuer

Stanford-Forscher: Erneuerbare Energien können Klimawandel nicht stoppen

Die erneuerbaren Energien sind unzuverlässig und zu teuer, sagen Stanford-Wissenschaftler. Selbst wenn man die erneuerbaren Technologien weiterentwickelt, können sie den Klimawandel mit Sicherheit nicht stoppen. Um die übermäßige Ansammlung von CO2 in der Atmosphäre aufzuhalten, bedarf es gänzlich neuer Technologien. Ein Plädoyer gegen die Ideologie und für echte Innovationen.

Die Whistleblowerin Alayne Fleischmann kämpft gegen das Schweigen nach den Deals im Banken-Bereich, mit denen das US-Justizministerium verhindert hat, dass verantwortliche Manager zur Verantwortung gezogen wurden. (Screenshot: DemocracyNow)

Die Whistleblowerin Alayne Fleischmann kämpft gegen das Schweigen nach den Deals im Banken-Bereich, mit denen das US-Justizministerium verhindert hat, dass verantwortliche Manager zur Verantwortung gezogen wurden. (Screenshot: DemocracyNow)

Keine Strafen für Manager

Banken in den USA: Whistleblowerin kämpft gegen ein Kartell des Schweigens

Nach der Finanzkrise kauften sich die Banken mit hohen Strafzahlungen von allen Anschuldigungen frei. Die US-Justiz nutzte die Gelegenheit, um die Staatskassen zu füllen und sich als Sieger im Kampf gegen die Banken zu präsentieren. Doch tatsächlich ging es nur darum, den größten Fall von Wirtschaftskriminalität zu vertuschen, wie eine Whistlerblowerin nun berichtet. Ihr Zeugnis wurde bei der Wahrheitsfindung nicht gehört - wegen angeblicher Befangenheit.

Die Partei des neuen EU-Ratspräsidenten Donald Tusk (hier mit seinem Präsidenten-Kollegen Juncker) wurde bei der Regionalwahl in Polen nach einer Software-Panne als Sieger ermittelt. Die Opposition spricht von einer Wahl-Fälschung und plant Demonstrationen gegen das überraschende Ergebnis. (Foto: dpa)

Die Partei des neuen EU-Ratspräsidenten Donald Tusk (hier mit seinem Präsidenten-Kollegen Juncker) wurde bei der Regionalwahl in Polen nach einer Software-Panne als Sieger ermittelt. Die Opposition spricht von einer Wahl-Fälschung und plant Demonstrationen gegen das überraschende Ergebnis. (Foto: dpa)

Demonstrationen angekündigt

Polen: Opposition spricht von Wahl-Fälschung

Die polnische Opposition will das Wahlergebnis der Regionalwahlen nicht akzeptieren. Die Auswertung hatte sich wegen einer Software-Panne verzögert und brachte danach ein völlig anderes Ergebnis, als die Nachwahl-Befragungen ergeben hatten. Als Sieger ging die Partei des neuen EU-Ratspräsidenten Donald Tusk hervor.

Von 2014 bis 2020 will die EU aus drei Fonds bis zu 351 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Regionen Europas fließen lassen. (Foto: dpa)

Von 2014 bis 2020 will die EU aus drei Fonds bis zu 351 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Regionen Europas fließen lassen. (Foto: dpa)

Kein nachhaltiges System

Die große Umverteilung: EU fördert Regionen mit 351 Milliarden Euro

Die stellvertretende Leiterin des Think Tanks Open Europe Berlin, Nora Hesse, beäugt die Strukturförderungen die EU mit Argwohn. Die Beziehung zwischen Förderung und Ergebnissen sei mangelhaft. Die Gelder werden nicht effizient genug eingesetzt. Zwischen 2014 und 2020 will die EU erneut bis zu 351 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Regionen pumpen.

Russland, hier Premier Dmitri Medwedew und Präsident Wladimir Putin, verstaatlichen Unternehmen auf der Krim, die sich Kiew zugehörig fühlen. (Foto: dpa)

Russland, hier Premier Dmitri Medwedew und Präsident Wladimir Putin, verstaatlichen Unternehmen auf der Krim, die sich Kiew zugehörig fühlen. (Foto: dpa)

Kiew-treue Konzerne werden kassiert

Wirtschaft bricht ein: Russland verstaatlicht Unternehmen auf der Krim

Die Unternehmen auf der Krim haben ihre Lieferanten und Kunden auf dem ukrainischen Festland verloren. Zudem ist der Tourismus eingebrochen. Als Konsequenz werden nun Unternehmen verstaatlicht – von Bäckereien bis hin zu Schiffswerften.

In Polen treibt die Armut viele Menschen in die Obdachlosigkeit oder in die „moderne Arbeits-Sklaverei“. (Foto: dpa)

In Polen treibt die Armut viele Menschen in die Obdachlosigkeit oder in die „moderne Arbeits-Sklaverei“. (Foto: dpa)

71.900 Menschen

Polen hat die meisten „modernen Sklaven“ in der EU

In der gesamten Welt gibt es über 30 Millionen moderne Arbeits-Sklaven. Innerhalb der EU ist Polen das Land mit den meisten Arbeits-Sklaven. Darauf folgen Ungarn und Rumänien. Doch die weltweite Liste führt Indien mit über 14 Millionen Arbeits-Sklaven an.

Auch Winfreid Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg (hier beim Grünen-Parteitag), will den Soli nicht abschaffen, sondern die Mittel auf alle Bundesländer verteilen. (Foto: dpa)

Auch Winfreid Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg (hier beim Grünen-Parteitag), will den Soli nicht abschaffen, sondern die Mittel auf alle Bundesländer verteilen. (Foto: dpa)

Kampf um Verteilung

Soli wird zur Dauer-Steuer und soll auch in die alten Bundesländer fließen

Der ursprünglich als vorübergehende Steuer zur Integration der ostdeutschen Bundesländer eingeführte Soli wird zu dauerhaften Steuer. Der Kampf um die Verwendung der jährlich etwa 17 Milliarden Euro hat bereits begonnen: Die rot-grünen Bundesländer wollen das Geld zum Aufbau-West verwenden.

Im Sommer trafen sich die Außenminister der Ukraine, Pawel Klimkin, Russlands, Sergej Lawrow, Frankreichs, Laurent Fabius, und Deutschlands, Frank-Walter Steinmeier, in der Villa Borsig in Berlin. Nach Lawrows Einschätzung geht es längst nicht mehr um eine gepflegte Unterhaltung im historischen Ambiente, sondern um einen handfesten Versuch, seine Regierung zu stürzen. (Foto: Foto: Thomas Koehler/photothek/Auswärtiges Amt/dpa)

Im Sommer trafen sich die Außenminister der Ukraine, Pawel Klimkin, Russlands, Sergej Lawrow, Frankreichs, Laurent Fabius, und Deutschlands, Frank-Walter Steinmeier, in der Villa Borsig in Berlin. Nach Lawrows Einschätzung geht es längst nicht mehr um eine gepflegte Unterhaltung im historischen Ambiente, sondern um einen handfesten Versuch, seine Regierung zu stürzen. (Foto: Foto: Thomas Koehler/photothek/Auswärtiges Amt/dpa)

Strategie wie gegen Iran und Nordkorea

Lawrow: Der Westen will mit den Sanktionen Putin stürzen

Der russische Außenminister Lawrow sieht hinter den Sanktionen der USA und der EU das Bestreben des Westens, einen „Regimewechsel“ in Moskau herbeizuführen. Lawrow sieht Parallelen zum Vorgehen gegen den Iran und Nordkorea. Russland fürchtet eine von den westlichen Geheimdiensten gesteuerte Destabilisierung des Landes.

Die Blockupy-Demonstration am Samstag vor dem EZB-Neubau. (Foto: dpa)

Die Blockupy-Demonstration am Samstag vor dem EZB-Neubau. (Foto: dpa)

1 Milliarde Euro vom Steuerzahler

Blockupy in Frankfurt: Verletzte bei Demonstration vor EZB-Neubau

Bei einer Demo gegen die Euro-Politik und die EZB ist es am Samstag in Frankfurt zu schweren Ausschreitungen gekommen. Demonstranten hatten die Bauzäune für das neue EZB-Hauptquartier überwunden, wurden von der Polizei jedoch wieder zurückgedrängt. Der Neubau kostet die Steuerzahler mehr als eine Milliarde Euro und wird damit wesentlich teurer als geplant.

Eine rumänische Wählerin gibt ihre Stimme bei der Präsidentschafts-Wahl ab. Für viele Bürger in Osteuropa entpuppt sich, was ihre wirtschaftlichen Lebensverhältnisse angeht, die EU als eine Illusion. (Foto: dpa)

Eine rumänische Wählerin gibt ihre Stimme bei der Präsidentschafts-Wahl ab. Für viele Bürger in Osteuropa entpuppt sich, was ihre wirtschaftlichen Lebensverhältnisse angeht, die EU als eine Illusion. (Foto: dpa)

864 Milliarden Euro ohne Wirkung

Mit Steuergeldern erkauft: Die Illusion des Aufschwungs in Osteuropa

Die EU hat 864 Milliarden Euro zur Förderung der Wirtschaft umverteilt. Ein signifikanter Teil ging in die neuen EU-Länder in Osteuropa. Doch die kaum kontrollierten Fördermittel haben nicht dazu geführt, dass die nationalen Volkswirtschaften nachhaltig gestärkt wurden. Das Konzept der Umverteilung in der EU ist gescheitert.

Der frühere Präsident Nicholas Sarkozy sucht wieder einen Platz im politischen Establishment Frankreichs, Sein neuester Coup: Er greift Marine Le Pen von rechts an. (Foto: dpa)

Der frühere Präsident Nicholas Sarkozy sucht wieder einen Platz im politischen Establishment Frankreichs, Sein neuester Coup: Er greift Marine Le Pen von rechts an. (Foto: dpa)

Kompetenz-Rückgabe gefordert

Frankreich: Sarkozy schwenkt auf Le-Pen-Kurs ein und wettert gegen die EU

In Frankreich zeichnet sich ein deutlicher Politik-Wechsel ab: Um Kandidat der Konservativen zu werden, hat sich der aussichtsreichste Kandidat, Nicholas Sarkozy, deutlich wie noch nie gegen die EU und für eine Rückverlagerung der Kompetenzen in die Nationalstaaten ausgesprochen. Er will dem Front National mit diesem Schwenk das Wasser abgraben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt die Sparpolitik in der EU. Doch es macht sich europaweit Widerstand breit. Das in New York ansässige Jerome Levy Forecasting Center plädiert für eine expansive Fiskalpolitik, um die Wirtschaft anzukurbeln. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt die Sparpolitik in der EU. Doch es macht sich europaweit Widerstand breit. Das in New York ansässige Jerome Levy Forecasting Center plädiert für eine expansive Fiskalpolitik, um die Wirtschaft anzukurbeln. (Foto: dpa)

Austerität ist kontraproduktiv

US-Ökonom: Die privaten Haushalte in Europa sind zu hoch verschuldet

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai hält eine weitere Austeritäts-Politik in der Euro-Zone für kontraproduktiv. Denn die private Wirtschaft werde damit nicht angekurbelt. Er sieht die EZB am Ende ihrer Möglichkeiten. Die Euro-Zone dürfte im Zuge der Krisen in den Schwellenländern deutlichen Schaden nehmen.

Die Unternehmen zahlen trotz steigender Profite immer weniger Steuern. (Grafik: Center for effektive government)

Die Unternehmen zahlen trotz steigender Profite immer weniger Steuern. (Grafik: Center for effektive government)

Mehr Gewinn, weniger Steuern

Unternehmen zahlen mehr für Manager-Gehälter als für Steuern

Eine US-Studie belegt, dass große US-Unternehmen ihren Managern mehr zahlen als dem Finanzamt. Demnach zahlten einige Firmen gar keine Steuern, sondern bekamen sogar Geld vom Finanzamt zurück. Die Macher der Studie kritisieren gravierende Mängel im Steuersystem.

Eine grafische Vorstellung der Gedanken-Steuerung des einer Drohne. (Grafik: Karl LaFleur, Journal of Neural Engineering)

Eine grafische Vorstellung der Gedanken-Steuerung des einer Drohne. (Grafik: Karl LaFleur, Journal of Neural Engineering)

Hirnwellen als Befehle

Helm-Steuerung lenkt Drohnen mit Gedanken

Mehreren US-Universitäten entwickeln Drohnen-Technologie mit Gedanken-Steuerung. Helme mit EEG-Sensoren sollen die Gehirnwellen in Befehle an die Drohne übersetzen. Neben der militärischen Anwendung könnten auch Rollstuhlfahrer von der Technologie profitieren.

Google schickt über Australien weitere Testballons in die Stratosphäre, um die Welt mit Internet zu versorgen. (Foto: Lincoln Else/Google Germany GmbH/dpa)

Google schickt über Australien weitere Testballons in die Stratosphäre, um die Welt mit Internet zu versorgen. (Foto: Lincoln Else/Google Germany GmbH/dpa)

Wettlauf in der Stratosphäre

Google, Facebook und Tesla kämpfen um Vormacht im All

Google schickt über Australien zwanzig Test-Ballons mit Satellitentechnik in die Stratosphäre. Sie sollen eine Internet-Verbindung in entlegenen Gegenden bringen. Facebook hat ähnliche Pläne mit Drohnen. Jetzt hat auch Tesla-Gründer Musk ein Satelliten-Projekt zur Internet-Versorgung angekündigt.

Die mangelnde Sicherheit hat Whatsapp die Kritik vieler Datenschützer eingebracht. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Die mangelnde Sicherheit hat Whatsapp die Kritik vieler Datenschützer eingebracht. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Reaktion auf Kritik

Mehr Sicherheit: WhatsApp verschlüsselt Nachrichten

Der Messaging-Dienst Whatsapp hat angekündigt, die Kommunikation der Nutzer zu verschlüsseln. Whatsapp will dafür eine als besonders sicher geltende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen. Dazu sei bereits eine Kooperation mit Open Whisper angelaufen.

Die Versuchsperson brauchte für sechs senkrechte Schritte 90 Sekunden. Das gehe mit etwas Übung bald schneller, so die Entwickler. (Foto: Journal of the Royal Society/dpa)

Die Versuchsperson brauchte für sechs senkrechte Schritte 90 Sekunden. Das gehe mit etwas Übung bald schneller, so die Entwickler. (Foto: Journal of the Royal Society/dpa)

Haftung durch Vakuum

Gecko-Handschuhe ermöglichen das Klettern an Glaswänden

Mithilfe spezieller Haft-Handschuhe können Menschen Glaswänden hoch klettern. Der Effekt ist den Füßen von Geckos nachempfunden. Die Technologie soll unter anderem in Raumstationen gegen die Schwerelosigkeit angewandt werden.

Die Forscher hoffen, das weltweite Plastikmüll-Problem mithilfe des Pilzes lösen zu können. (Foto: dpa)

Die Forscher hoffen, das weltweite Plastikmüll-Problem mithilfe des Pilzes lösen zu können. (Foto: dpa)

Rechtsstreit verzögert Forschung

Müllverwertung: Ecuador patentiert Plastik-fressenden Pilz

Forscher des US-Universität Yale haben in Ecuador einen Pilz gefunden, der Plastik verdauen kann. Die Enzyme des schwammartigen Organismus zersetzen Polyurethan, einen der weit verbreitetsten Kunststoffe weltweit. Eine natürliche Zersetzung dauerte bisher Jahrhunderte. Ecuador und Yale streiten um das Patent für die Entdeckung.

Der Wachroboter kann 24 Stunden lang eingesetzt werden, dann muss er für 15 Minuten die Batterie aufladen. (Screenshot)

Der Wachroboter kann 24 Stunden lang eingesetzt werden, dann muss er für 15 Minuten die Batterie aufladen. (Screenshot)

Roboter mit Stundenlohn

Automatische Wachmänner: Roboter sichern Unternehmen

Die Wachroboter sind dazu programmiert „abnormales Verhalten“ zu erkennen und bei Verdacht an eine Zentrale zu übermitteln. Laut Hersteller sollen die automatischen Wachposten pro Stunde nur die Hälfte dessen kosten, was menschliches Sicherheitspersonal verdient.

Das Elektroauto Mirai von Toyota produziert seinen eigenen Strom in einer Brennstoffzelle und kommt im Dezember auf den japanischen Markt. (Foto: dpa)

Das Elektroauto Mirai von Toyota produziert seinen eigenen Strom in einer Brennstoffzelle und kommt im Dezember auf den japanischen Markt. (Foto: dpa)

Strom aus Brennstoffzellen

Marktreif: Toyota verkauft Autos mit Wasserstoff-Antrieb

Der japanische Autobauer Toyota verkauft künftig Elektroautos mit Brennstoffzellen-Antrieb. Das Auto soll 154 PS haben und wird mit Wasserstoff betankt. Im kommenden Jahr soll das Modell Mirai auf den europäischen Markt kommen.

Internet-Verbände fordern die Entwickler auf, die gesamte Kommunikation im Netz zu verschlüsseln. (Foto: dpa)

Internet-Verbände fordern die Entwickler auf, die gesamte Kommunikation im Netz zu verschlüsseln. (Foto: dpa)

Wettrüsten gegen Überwachung

Gegen Überwachung: Entwickler planen Verschlüsselung des gesamten Internets

Das IAB-Komitee des weltweiten Internet-Verbands ISOC will die verschlüsselte Kommunikation im Netz zur Regel machen. Entwickler sollen so sämtlichen Datenverkehr vor der Überwachung durch Geheimdienste schützen. Klartext-Übertragungen will der Verband nur noch in Ausnahmefällen zulassen.

Wladimir Putin im Interview mit der ARD: Viel Licht, doch an einer entscheidenden Stelle nur Dunkel. (Screenshot: ARD)

Wladimir Putin im Interview mit der ARD: Viel Licht, doch an einer entscheidenden Stelle nur Dunkel. (Screenshot: ARD)

Russland erklärt Positionen

ARD-Interview mit Putin: Kein Wort zum Abschuss von MH17

In einem äußert sehenswerten Interview hat der russische Präsident Wladimir Putin erläutert, warum die Krise aus dem Ruder gelaufen ist. Indirekt räumte Putin auch eigene Fehler ein - was man von westlichen Politikern noch nicht gehört hat. Der ARD-Reporter Hupert Seipel hat seine Sache ausgezeichnet gemacht. Der einzige Fehler des Interviews lag weniger am ARD-Mann als vielmehr an Putin: Das Thema MH17 blieb völlig unerwähnt.

EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz: Solidarität als europäischer Wert für die Eliten, nicht jedoch für die Zuwanderer. (Foto: dpa)

EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz: Solidarität als europäischer Wert für die Eliten, nicht jedoch für die Zuwanderer. (Foto: dpa)

EuGH nationalisiert Werte

Folge des Finanz-Kriegs: EU kann keine Solidarität mit den Schwachen zeigen

Das Urteil des EuGH, demzufolge EU-Zuwanderer keinen Anspruch auf Sozialleistungen in einem anderen Land haben, zeigt: Die EU entwickelt sich rasant in Richtung von Eliten und Lobbygruppen. Bei den wirklich Schwachen gilt auf einmal die nationale Souveränität. Während die Milliarden für Banken-Rettungen grenzübergreifend fließen, lässt man die Zuwanderer im Regen stehen – und macht die Schotten dicht. Das Urteil zeigt die grundsätzliche Fehlkonstruktion der EU auf.

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Den Preis zahlen die Bürger

Sanktionen der EU verstärken die autoritären Tendenzen in Russland

Die Sanktionen des Westens verstärken in Russland die autoritären Tendenzen. Denn die Kosten tragen nicht die Eliten, sondern die Bürger. Sie spüren die wirtschaftlichen Einschränkungen und die Repression im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte. Das Friedensprojekt EU trägt mit seiner neuen, kriegerischen Ausrichtung somit nicht dazu bei, dass der Wohlstand auf der Erde gerechter verteilt wird - im Gegenteil: Neue Oligarchen profitieren von einem globalen Feudal-System, das die europäischen Steuerzahler am Leben erhalten müssen.

Quelle: Nach Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, DWN-Hochrechnung für 2014.

Quelle: Nach Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, DWN-Hochrechnung für 2014.

Zahlreiche unerledigte Asylanträge

Asylbewerber in Deutschland: Von einem Ansturm kann keine Rede sein

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland steigt zwar, liegt jedoch noch weit von den einstigen Höchstwerten aus den neunziger Jahren zurück. Von einer Flut kann auch bei den aktuellen Zahlen keine Rede sein. Ein Problem haben die Asylämter, die offenbar für die Entwicklung nicht ausreichend ausgestattet wurden. Würden die Steuergelder in Deutschland effizienter eingesetzt, dürfte es für das reiche Land eigentlich kein Problem sein, die Asylberechtigten angemessen zu versorgen und in der Folge auch zu integrieren.