Überwachung ist besser

Rache an Merkel: EU will nationale Geheimdienste kontrollieren

Vertrauen ist gut, Überwachung ist besser: Die EU will nun einen eigenen Geheimdienst, der offiziell dem Kampf gegen den Terror gilt - faktisch jedoch die Kontrolle der nationalen Geheimdienste sicherstellen soll. (Foto: dpa)

Vertrauen ist gut, Überwachung ist besser: Die EU will nun einen eigenen Geheimdienst, der offiziell dem Kampf gegen den Terror gilt - faktisch jedoch die Kontrolle der nationalen Geheimdienste sicherstellen soll. (Foto: dpa)

Unter der Führung von Europol soll ein „Europäisches Zentrum zur Terrorismus-Bekämpfung“ entstehen. Die Europäische Polizeiagentur soll die Daten der einzelnen Inlandsgeheimdienste erhalten. Die Aktion erweist sich als Retourkutsche für die Ausspähungen, die Deutschland im Auftrag der Amerikaner an der EU-Kommission und Frankreich durchgeführt hat.

Auf einer internationalen Konferenz diskutieren die Zentralbanken der Schweiz, der USA und der Eurozone weitere mögliche Einschränkungen beim Bargeld. Die Zentralbanken wollen sicherstellen, dass auch höhere Strafzinsen durchgesetzt werden können. (Foto: dpa)

Auf einer internationalen Konferenz diskutieren die Zentralbanken der Schweiz, der USA und der Eurozone weitere mögliche Einschränkungen beim Bargeld. Die Zentralbanken wollen sicherstellen, dass auch höhere Strafzinsen durchgesetzt werden können. (Foto: dpa)

Lage ist offenbar ernst

Zentralbanken diskutieren Bargeld-Verbot, um globale Bank-Flucht zu stoppen

Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.

Die zur CDU gehörende Adenauer-Stiftung kümmert sich in der Ukraine um die Innenpolitik. Im Bild Angela Merkel mit Julia Timoschenko und Vitali Klitschko beim Treffen der Europäischen Volkspartei (EVP) in Dublin im März 2014. (Foto: dpa)

Die zur CDU gehörende Adenauer-Stiftung kümmert sich in der Ukraine um die Innenpolitik. Im Bild Angela Merkel mit Julia Timoschenko und Vitali Klitschko beim Treffen der Europäischen Volkspartei (EVP) in Dublin im März 2014. (Foto: dpa)

Unterstützung der Regierung in Kiew

Mit deutschen Steuergeldern: Adenauer-Stiftung mischt in der Ukraine kräftig mit

Vitali Klitschko gilt als politischer Ziehsohn der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die CDU-nahe Organisation spielte beim Sturz der Regierung Janukowitsch eine Schlüsselrolle. Finanziert wird die Adenauer-Stiftung größtenteils durch den Steuerzahler. Über die Zuteilung der Mittel entscheidet der Bundestag. Was genau mit den Steuergeldern der Deutschen in der Ukraine geschieht, ist nicht klar.

Finanzminister Wolfgang Schäuble muss sich plötzlich Sorgen um seine Haushaltsplanungen machen. (Foto: dpa)

Finanzminister Wolfgang Schäuble muss sich plötzlich Sorgen um seine Haushaltsplanungen machen. (Foto: dpa)

Crash auf dem Bond-Markt droht

Revolution der Investoren: Keine neuen Kredite für Staatsschulden in Europa

Den überschuldeten Euro-Staaten droht Gefahr von unerwarteter Seite. Die Negativzinsen, die Anleger vorübergehend vor allem für deutsche Papiere zahlen müssen, treiben die Anleger aus dem Bond-Markt. Daher droht den Schulden-Staaten eine Revolution der Anleger: Sie wollen aussteigen. Beobachter sehen bereits einen Crash im Markt für Staatsanleihen.

Der steigende Ölpreis spielt Russland in die Karten. Präsident Putin - hier mit dem früheren kanadischen Premier Jean Chretien vergangene Woche in Moskau - ist offenbar weniger isoliert als gedacht. (Foto: dpa)

Der steigende Ölpreis spielt Russland in die Karten. Präsident Putin - hier mit dem früheren kanadischen Premier Jean Chretien vergangene Woche in Moskau - ist offenbar weniger isoliert als gedacht. (Foto: dpa)

Tendenz geht Richtung Preisanstieg

Wetten auf steigenden Ölpreis: Anleger könnten zu Putin-Verstehern werden

Nach dem heftigen Preissturz seit Mitte 2014 ist der Ölpreis in den vergangenen vier Wochen wieder gestiegen. Da immer mehr Unternehmen zu den niedrigen Preisen nicht mehr kostendeckend produzieren, fahren sie die Förderung zurück oder legen ihre Anlagen ganz still. Für Russlands Präsident Wladimir Putin sind das gute Nachrichten - und die internationale Investoren-Gemeinschaft könnte sich in der Entwicklung an Putins Fersen heften.

Öl-Förderung in den USA wird aufgrund des niedrigen Öl-Preises zu einem teuren Unterfangen. (Foto: dpa)

Öl-Förderung in den USA wird aufgrund des niedrigen Öl-Preises zu einem teuren Unterfangen. (Foto: dpa)

Engpässe bei Liquidität

Wegen Fracking: Öl-Firmen in den USA schließen ihre Bohranlagen

In den USA kommt es zur Schließung zahlreicher US-Förderanlagen. Den Firmen fehlt es aufgrund des niedrigen Öl-Preises an Liquidität, um ihre teuren Fracking-Förderungen zu finanzieren. Vergangene Woche hatten Spekulanten auf einen Anstieg des Öl-Preises gewettet.

Wenig zu lachen haben Europas Sozialdemokraten mit Frankreichs Francois Hollande: Die Franzosen wollen ihn nicht einmal mehr als Kandidaten sehen. (Foto: dpa)

Wenig zu lachen haben Europas Sozialdemokraten mit Frankreichs Francois Hollande: Die Franzosen wollen ihn nicht einmal mehr als Kandidaten sehen. (Foto: dpa)

81 Prozent gegen Kandidatur

Franzosen wollen Hollande nicht mehr als Präsidenten sehen

Eine Umfrage hat ein vernichtendes Urteil für Frankreichs Präsident Francois Hollande erbracht: 81 Prozent der Befragten wollen nicht, dass Hollande noch einmal als Kandidat antritt. Es sei ihm nicht gelungen, die Wirtschaftslage zu verbessern.

In Frankreich müssen die Banken künftig die Behörden exzessiv über die Verwendung von Bargeld durch die Kunden informieren. (Foto: dpa)

In Frankreich müssen die Banken künftig die Behörden exzessiv über die Verwendung von Bargeld durch die Kunden informieren. (Foto: dpa)

Kontrolle durch den Staat

EU-Trend: Frankreich schränkt Verwendung von Bargeld drastisch ein

Frankreich setzt einen Meilenstein in der EU und verschärft die Kontrolle von Bargeld-Zahlungen drastisch. Auch der Gold-Verkauf ist betroffen. In Griechenland ist die Einschränkung noch deutlicher: Hier will die Regierung Bar-Geschäfte nur noch bis 70 Euro tolerieren.

Der von den USA eingesetzte und von Angela Merkel unterstützte Arseni „Jaz“ Jazenjuk ist offenbar nicht mehr Herr der Lage in der Ukraine: Die Armee hat damit begonnen, gegen die rechtsextremen Milizen zu kämpfen. (Foto: dpa)

Der von den USA eingesetzte und von Angela Merkel unterstützte Arseni „Jaz“ Jazenjuk ist offenbar nicht mehr Herr der Lage in der Ukraine: Die Armee hat damit begonnen, gegen die rechtsextremen Milizen zu kämpfen. (Foto: dpa)

Russen staunen über ihre Gegner

Chaos in Kiew: Armee der Ukraine kämpft nun gegen die eigenen Milizen

Die Rebellen in der Ukraine berichten von einem seltsamen Zwischenfall im Donbass: Unbekannte haben eine Stellung einer rechtsextremen Miliz überfallen. Die OSZE-Beobachter bestätigen den Vorfall. Die Russen reiben sich verwundert die Augen, sind jedoch auf der Hut: Die Kämpfe könnten auch eine Falle sein, um den Russen eine Provokation anzuhängen. Finanziert wird das Treiben von europäischen Steuergeldern.

Ukraines Präsident Petro Poroschenko mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden: Die Hardliner in den USA verstärken den Druck auf Präsident Obama, Poroschenko will die Krim zurückerobern. (Foto: dpa)

Ukraines Präsident Petro Poroschenko mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden: Die Hardliner in den USA verstärken den Druck auf Präsident Obama, Poroschenko will die Krim zurückerobern. (Foto: dpa)

Export von tödlichen Waffen

US-Ausschuss beschließt massive Waffen-Lieferung an die Ukraine

Der Verteidigungs-Ausschuss des US-Kongresses hat in Washington eine massive Militärhilfe für die Ukraine beschlossen. Waffen und technisches Gerät im Wert von 200 Millionen Dollar wurden freigegeben. Damit könnte eine neue Eskalation in der Ukraine bevorstehen. Der Kongress will Präsident Barack Obama mit dem Beschluss unter Druck setzen.

Alle spionieren, das ist Teil der modernen Politik: Die frühere französische Handelsministerin Nicole Bricq (hier mit Premier Manuel Valls) sagt sogar: „Wir müssen besser sein als die Deutschen, die Briten und die Amerikaner“. (Foto: dpa)

Alle spionieren, das ist Teil der modernen Politik: Die frühere französische Handelsministerin Nicole Bricq (hier mit Premier Manuel Valls) sagt sogar: „Wir müssen besser sein als die Deutschen, die Briten und die Amerikaner“. (Foto: dpa)

Wechselseitige Ausspähung

Parlamente machtlos: Spionage ist Qualitätskontrolle der Geheimdienste

Frankreich hält sich in der aktuellen Spionage-Affäre mit Deutschland auffällig zurück. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Land selbst seit Jahren Industrie-Spionage in Deutschland und in den USA betreibt. Die wechselseitige Bespitzelung ist längst Alltag im Verhältnis der Verbündeten. Die mächtigen Geheimdienste sehen darin eine Art Qualitätskontrolle. Die nationalen Parlamente sind ahnungslos.

Der Wertverlust des Euro gegenüber dem Franken ist auf das Anleihekaufprogramm der EZB zurückzuführen. (Foto: dpa)

Der Wertverlust des Euro gegenüber dem Franken ist auf das Anleihekaufprogramm der EZB zurückzuführen. (Foto: dpa)

Schweizerische Nationalbank verliert

Währungskrieg: Schweiz verliert wegen EZB-Programm 30 Milliarden Franken

Die Schweizerische Nationalbank gibt Verluste in Höhe von 30 Milliarden Franken bekannt. Hintergrund ist das QE-Programm Draghis, das den Euro-Kurs nach unten drückte. Wegen der Einführung einer Untergrenze des Wechselverhältnisses zum Euro musste die SNB massiv Devisen ankaufen – vor allem in Euro.

Bundespräsident Joachim Gauck blickt am 30.04.2015 in Valletta (Malta) über den Hafen der Stadt. Gauck beendete am Abend seine viertägige Reise in Malta. Auch in Griechenland ist Gauck bereits gewesen. (Foto: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck blickt am 30.04.2015 in Valletta (Malta) über den Hafen der Stadt. Gauck beendete am Abend seine viertägige Reise in Malta. Auch in Griechenland ist Gauck bereits gewesen. (Foto: dpa)

Die Last der Geschichte

Nazi-Verbrechen: Gauck spricht sich für Zahlungen an Griechenland aus

Bundespräsident Joachim Gauck hält die Zahlung von Reparationen wegen der Nazi-Verbrechen für sinnvoll. Ein geschichtsbewusstes Land wie Deutschland sollte eine solche Zahlung in Erwägung ziehen.

Aktivisten der Femen-Gruppe stürmten eine Veranstaltung von Marine Le Pen. (Foto: dpa)

Aktivisten der Femen-Gruppe stürmten eine Veranstaltung von Marine Le Pen. (Foto: dpa)

Rede unterbrochen

Halbnackte Aktivistinnen zeigen Marine Le Pen den Hitler-Gruß

Bei einer Veranstaltung des Front National in Paris ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Ukrainischen Femen-Aktivistinnen stürmten den Balkon eines Hauses auf dem Platz, auf dem Marine Le Pen sprach, und zeigten den NF-Anhängern den Hitler-Gruß. Das Publikum bedachte die Damen mit Buh-Rufen.

Die „Nachtwölfe“ beim Start ihrer Tour in Moskau. (Foto: dpa)

Die „Nachtwölfe“ beim Start ihrer Tour in Moskau. (Foto: dpa)

Trotz gültiger Visa

Moskau fordert von Berlin Erklärung wegen Einreiseverbot für „Nachtwölfe“

Deutschland hat den russischen Biker-Club „Nachtwölfe“ trotz gütiger Visa am Flughafen Berlin-Schönefeld an der Einreise gehindert. Von der Gruppe ginge eine „Bedrohung für die öffentliche Sicherheit“ aus. Russland protestiert und spricht von einer politisch motivierten Diskriminierung.

EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici glaubt nicht an einen Ausstiegs Griechenland aus der Eurozone. (Foto: dpa)

EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici glaubt nicht an einen Ausstiegs Griechenland aus der Eurozone. (Foto: dpa)

Verspätung bei staatlichen Renten

Nur noch 70 Euro: Griechenland will Nutzung von Bargeld drastisch beschränken

Griechenland kommt der EU weiter entgegen und beschließt, die Nutzung von Bargeld-Nutzung auf 70 Euro einzuschränken. EU-Kommissar Pierre Moscovici erkennt Fortschritte in der Haltung der Syriza-Regierung und schließt einen Staatsbankrott Griechenlands kategorisch aus.

Die Forscher wollen mit den gezüchteten Hirnzellen Menschen mit genetisch bedingten Hirnschäden helfen. (Foto: Sleep Medicine Center Cleveland Clinic)

Die Forscher wollen mit den gezüchteten Hirnzellen Menschen mit genetisch bedingten Hirnschäden helfen. (Foto: Sleep Medicine Center Cleveland Clinic)

Künstliche Hirnzellen

Behandlung von Hirnschäden: Forscher züchten Nervenzellen aus Haut

US-Wissenschaftlern ist es gelungen, normale Hautzellen in spezielle Typen von Nervenzellen zu verwandeln. Dadurch könnten auch künstliche Hirnzellen gezüchtet werden. Die Forscher hoffen, so künftig Patienten mit zerstörten Hirnzellen behandeln zu können.

Chinesische Kunden können die Minis von BMW künftig auch online kaufen. (Foto: Daniel Kraus/BMW)

Chinesische Kunden können die Minis von BMW künftig auch online kaufen. (Foto: Daniel Kraus/BMW)

Minis aus dem Netz

BMW verkauft Autos künftig online bei Alibaba

BMW verkauft seine Autos künftig gemeinsam mit dem chinesischen Online-Händler im Internet. In einem Pilotprojekt werden Minis via Alibaba an Kunden verkauft. Bisher war der Verkauf im Internet für die meisten Autobauer tabu, weil die Autohändler sich gegen die Online-Konkurrenz stellen.

Gehhilfe statt Rollstuhl: Der bulgarische Patient Darek Fidyka läuft nach der Behandlung seiner Lähmung durch das Akron Neuro-Rehabilitationszenter in Wroclaw in Polen. (Foto: dpa)

Gehhilfe statt Rollstuhl: Der bulgarische Patient Darek Fidyka läuft nach der Behandlung seiner Lähmung durch das Akron Neuro-Rehabilitationszenter in Wroclaw in Polen. (Foto: dpa)

Nach zwei Jahren Querschnittslähmung

Reparatur des Rückenmarks lässt Gelähmten wieder gehen

Eine neue Behandlungsmethode macht es möglich, beschädigtes Rückenmark zu reparieren. Der erste Patient kann dank der neuartigen Therapie bereits wieder gehen. Er war nach einer Messerattacke seit zwei Jahren querschnittsgelähmt.

Die mysteriösen Apple-Autos mit Dachkameras könnten Umgebungs-Daten für smarte Karten sammeln. (Screenshot)

Die mysteriösen Apple-Autos mit Dachkameras könnten Umgebungs-Daten für smarte Karten sammeln. (Screenshot)

Präzisere Navigation

„Nach der Kirche links“: Apple patentiert smartes Navigationssystem

Eine neue Navigations-Software soll Autofahrern künftig umgebungsbezogene Anweisungen geben. Ein Software-Patent von Apple erkennt dazu die Landschaft. Statt „nach 300 Metern abbiegen“ könnte das Navi künftig sagen: „Nach dem Restaurant an der Ecke links“.

Glasfaser-Kabel erreichen dank neuer Technologien immer größere Bandbreiten. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Glasfaser-Kabel erreichen dank neuer Technologien immer größere Bandbreiten. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

255 Terabits pro Faser

Siebenspurige Glasfaser ermöglicht Rekord-Bandbreiten

Neue Technologien machen Bandbreiten von 255 Terabits pro Sekunde möglich. Dieser Rekordwert soll schon in wenigen Jahren Standard werden. Zum Ende des Jahrzehnts sollen jede Sekunde sogar Datenmengen in der Größenordnung von Petabits durch die Kabel fließen - was einer Quadrillion Bits entspricht.

Das Auto der Zukunft - ohne Fahrer am Steuer? BMW warnt vor übertriebenen Erwartungen. (Foto: BMW)

Das Auto der Zukunft - ohne Fahrer am Steuer? BMW warnt vor übertriebenen Erwartungen. (Foto: BMW)

Wettlauf gegen Google

BMW: „Das vollautomatische Auto haben wir frühestens in 20 Jahren“

Die Entwickler von BMW zeigen sich skeptisch, was die Entwicklung von vollautomatischen Autos betrifft. Es gibt kaum eindeutige Situationen im Straßenverkehr. Daher sind Rechts-Streitigkeiten unausweichlich. Um diese zu führen, müsse die Gesellschaft einen Konsens entwickeln, wann der Fahrer für einen Fehler verantwortlich gemacht werden soll und wann die Technik.

Die Überwachungs-Sensoren in der Apple Watch lassen sich nicht ausschalten. Die Gesundheitsdaten könnten in den falschen Händen zu Diskriminierung von Kranken führen. (Foto: dpa)

Die Überwachungs-Sensoren in der Apple Watch lassen sich nicht ausschalten. (Foto: dpa)

„Spion am Handgelenk?“

Verbraucherzentrale warnt vor Überwachung durch Apple Watch

Die Verbraucherzentrale warnt vor dem leichtfertigen Umgang mit den eigenen Gesundheits-Daten beim Tragen der Apple Watch. Die Sensoren zur Überwachung der Körperfunktionen sind bei der Uhr nicht ausschaltbar. Mit den Daten könnten etwa Versicherer aufgrund eines schlechten Gesundheitsprofils Leistungen verweigern.

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Facebook-Gründer Zuckerberg wirbt bei Brasiliens Präsidentin Dilma Roussef auf dem Amerika.Gipfel für sein internet.org Projekt. Bürgerrechtler sehen in dem gratis-Internet-Zugang jedoch ein perfides Werbeangebot. (Foto: dpa)

Goldfischglas statt Ozean

Weltweiter Widerstand gegen Facebooks „gratis Internet“

Facebooks Projekt, mit Drohnen freien Internet-Zugang an entlegene Orte zu bringen, stößt auf Widerstand bei Bürgerrechtlern. Die Kritik: Nur die Seiten der Werbepartner sind gratis zugänglich. Zudem verzichten die Regierungen wegen der Partnerschaft mit Facebook auf einen eigenen Netzausbau.

Stadtautobahnen in Peking stellen enorme Herausforderungen an autonome Fahrzeuge. (Foto: dpa)

Stadtautobahnen in Peking stellen enorme Herausforderungen an autonome Fahrzeuge. (Foto: dpa)

Zusammenarbeit mit BMW

Internet-Konzern Baidu bringt selbstfahrendes Auto auf Pekings Straßen

Der chinesische Internetkonzern Baidu entwickelt ein eigenes teilautonomes Auto. Es werde noch 2015 auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt erprobt, so der Forschungschef des Unternehmens. Baidu kooperiert für das Projekt mit BMW.

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Die Weltmacht im War-Room: Hillary Clinton und Barack Obama beobachten im Weißen Haus die Gefangennahme und Erschießung von Osama bin Laden. (Foto: Official White House Photo/Pete Souza/dpa)

Viele Krisen, falsche Lösungen

Die eigenen Werte verraten: Das Ende Amerikas als Weltmacht

Die USA verlieren den Nimbus einer Weltmacht. In kurzer Folge konnte die US-Regierung ihre geopolitischen Interessen an mehreren Schauplätzen nicht mehr durchsetzen und musste – mehr oder weniger ungeordnet – den Rückzug antreten. Die nächste Schlappe droht im Jemen. In den USA selbst wächst die Kritik an einer einfallslos-monolithischen Politik-Doktrin.

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Wer spielt in der Ukraine-Krise welches Spiel? Frankreichs Militär-Geheimdienst stützt mit einer überraschenden Aussage seines Chefs die Aussage von Putin, die Russen hätten niemals eine Invasion in der Ukraine geplant. (Foto: dpa)

Scharfe Kritik an der Nato

Französischer Geheimdienst: Russland plante nie eine Invasion in der Ukraine

Der Chef des französischen Militär-Geheimdienstes hat die US-Dominanz der Nato in Fragen der militärischen Aufklärung kritisiert: Die französischen Dienste hätten zu keinem Zeitpunkt Anzeichen einer geplanten russischen Invasion in der Ukraine gehabt. Doch die französischen Erkenntnisse wurden von den Amerikanern nicht berücksichtigt.

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Bargeld könnte für Bank-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Modell für Europa

Es wird ernst: Österreich garantiert die Sparguthaben nicht mehr

In Österreich wird die staatliche Einlagensicherung abgeschafft: Damit haften künftig nur noch die Banken für die Guthaben der Sparer. Österreich agiert wegen des Banken-Krachs als EU-Vorreiter. Die EU hat dieses Vorgehen in einer Richtlinie beschlossen. Daher werden sich über kurz oder lang alle Staaten als Garanten der Sparguthaben verabschieden.

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Bei den G20-Treffen werden in der Regel die großen politischen Linien abgestimmt. Der Vorstoß Australiens mit der Einführung einer Steuer auf Sparbücher dürfte daher in den anderen Staaten mit Interesse verfolgt werden. Im Bild Angela Merkel und Australiens Premier Tony Abbott. (Foto: dpa)

Globaler Testlauf

Australien führt als erstes Land Zwangsabgabe auf Sparguthaben ein

Australien hat eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben eingeführt. Die neue Zwangssteuer ist bereits im Haushalt für 2015 vorgesehen. Damit muss jeder Sparer Steuern auf seine Ersparnisse entrichten. Die Maßnahme dürfte als globaler Testballon dienen. Wenn es nicht zu massivem Widerstand der Sparer kommt, könnten andere Staaten – auch in Europa – bald folgen.

Der von den USA eingesetzte und von Angela Merkel unterstützte Arseni „Jaz“ Jazenjuk ist offenbar nicht mehr Herr der Lage in der Ukraine: Die Armee hat damit begonnen, gegen die rechtsextremen Milizen zu kämpfen. (Foto: dpa)

Chaos in Kiew: Armee der Ukraine kämpft nun gegen die eigenen Milizen

Die Rebellen in der Ukraine berichten von einem seltsamen Zwischenfall im Donbass: Unbekannte haben eine Stellung einer rechtsextremen Miliz überfallen. Die OSZE-Beobachter bestätigen den Vorfall. Die Russen reiben sich verwundert die Augen, sind jedoch auf der Hut: Die Kämpfe könnten auch eine Falle sein, um den Russen eine Provokation anzuhängen. Finanziert wird das Treiben von europäischen Steuergeldern.

G-P.S.-Satelliten können sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden. (Foto: dpa)

Gegen die USA: Russland stationiert Satellit in Mittel-Amerika

Russland hat sich mit Nikaragua über die Schaffung einer GPS-Bodenstation in dem mittelamerikanischen Land geeinigt. Das satellitengestützte Navigationssystem soll für friedliche Zwecke genutzt werden. Doch ein Satelliten-System im „Vorgarten“ der USA kann von der Obama-Regierung nur als Warnung gedeutet werden.

Das Sterben hochrangiger internationaler Banker und Investoren geht weiter. (Foto: dpa)

Kanadischer Investment-Banker tot in einem Hotelzimmer aufgefunden

Der Vorsitzende des kanadischen Investors Khan Resources, Jim Doak, wurde tot in einem Hotelzimmer in der Mongolei aufgefunden. Die Todesumstände sind unklar. Doak befand sich mit der Regierung in Verhandlungen über die Rückgabe von Uran-Lizenzen, die die Mongolen zurückgezogen und an einen russischen Investor verkauft hatten.

Finanzminister Wolfgang Schäuble muss sich plötzlich Sorgen um seine Haushaltsplanungen machen. (Foto: dpa)

Revolution der Investoren: Keine neuen Kredite für Staatsschulden in Europa

Den überschuldeten Euro-Staaten droht Gefahr von unerwarteter Seite. Die Negativzinsen, die Anleger vorübergehend vor allem für deutsche Papiere zahlen müssen, treiben die Anleger aus dem Bond-Markt. Daher droht den Schulden-Staaten eine Revolution der Anleger: Sie wollen aussteigen. Beobachter sehen bereits einen Crash im Markt für Staatsanleihen.

Öl-Förderung in den USA wird aufgrund des niedrigen Öl-Preises zu einem teuren Unterfangen. (Foto: dpa)

Wegen Fracking: Öl-Firmen in den USA schließen ihre Bohranlagen

In den USA kommt es zur Schließung zahlreicher US-Förderanlagen. Den Firmen fehlt es aufgrund des niedrigen Öl-Preises an Liquidität, um ihre teuren Fracking-Förderungen zu finanzieren. Vergangene Woche hatten Spekulanten auf einen Anstieg des Öl-Preises gewettet.

Der steigende Ölpreis spielt Russland in die Karten. Präsident Putin - hier mit dem früheren kanadischen Premier Jean Chretien vergangene Woche in Moskau - ist offenbar weniger isoliert als gedacht. (Foto: dpa)

Wetten auf steigenden Ölpreis: Anleger könnten zu Putin-Verstehern werden

Nach dem heftigen Preissturz seit Mitte 2014 ist der Ölpreis in den vergangenen vier Wochen wieder gestiegen. Da immer mehr Unternehmen zu den niedrigen Preisen nicht mehr kostendeckend produzieren, fahren sie die Förderung zurück oder legen ihre Anlagen ganz still. Für Russlands Präsident Wladimir Putin sind das gute Nachrichten - und die internationale Investoren-Gemeinschaft könnte sich in der Entwicklung an Putins Fersen heften.