Schachzug gegen Russland

USA bereiten den Weg für neues atomares Wettrüsten

Im Schatten der Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland dämmert ein neuer Wettlauf mit Nuklearwaffen. (Foto: dpa)

Im Schatten der Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland dämmert ein neuer Wettlauf mit Nuklearwaffen. (Foto: dpa)

Das Gesetz zur Verschärfung der US-Sanktionen gegen Russland enthält einen von der Öffentlichkeit bisher nicht beachteten, gefährlichen Passus: Er erklärt, welche Strategie die US-Regierung fahren könnte, um aus dem mit Russland geschlossenen Vertrag zum Abbau nuklearer Mittelstreckenraketen auszusteigen. Fällt der Vertrag, können Moskau und Washington erneut atomar aufrüsten - und sich gegenseitig die Schuld für die Eskalation in die Schuhe schieben.

EZB-Präsident Mario Draghi möchte die EZB-Bilanz von derzeit zwei auf drei Billionen Euro ausweiten. Das läuft schleppender, als von Draghi erwartet. (Foto: dpa)

EZB-Präsident Mario Draghi möchte die EZB-Bilanz von derzeit zwei auf drei Billionen Euro ausweiten. Das läuft schleppender, als von Draghi erwartet. (Foto: dpa)

Der Flopp der „Dicken Bertha“

Banken steigen aus: Die Verstaatlichung des Bond-Markts rückt näher

Die Banken haben bei der jüngsten EZB-Programm deutlich weniger Kredite aufgenommen als erwartet. Damit deutet sich an: Der traditionelle Deal, dass die Banken das Geld geschenkt bekommen und dafür Staatsanleihen von maroden Staaten kaufen, funktioniert nicht mehr. Ob gewollt oder nicht: Die Entwicklung zeigt, dass die EZB mit ihrer Politik den Markt für Staatsanleihen zerstört hat. Nun hat sie keine andere Wahl mehr, als die Staatsanleihen selbst zu kaufen.

China, hier Präsident Xi Jinping mit seiner Frau, bietet fünf Nachbarstaaten Milliarden-Hilfen an. (Foto: dpa)

China, hier Präsident Xi Jinping mit seiner Frau, bietet fünf Nachbarstaaten Milliarden-Hilfen an. (Foto: dpa)

Gegen neuen US-Einfluss

China treibt Wirtschafts-Union in Asien voran

China hat Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Thailand und Laos umfangreiche Kredite und Finanzhilfen angeboten. Gefördert werden soll der Ausbau der Infrastruktur. China will mit diesen Maßnahmen verhindern, dass die Amerikaner ihren Einfluss in Südostasien weiter ausbauen.

Der bulgarische Premier Boiko Borissow will South Stream jetzt doch. Das Land fürchtet Strafzahlungen, sollten die Abmachungen mit Russland nicht eingehalten werden. Auch Angela Merkel rudert zurück und lobt die gute Partnerschaft mit Russland bei kommerziellen Projekten. (Foto: dpa)

Der bulgarische Premier Boiko Borissow will South Stream jetzt doch. Das Land fürchtet Strafzahlungen, sollten die Abmachungen mit Russland nicht eingehalten werden. Auch Angela Merkel rudert zurück und lobt die gute Partnerschaft mit Russland bei kommerziellen Projekten. (Foto: dpa)

Noch keine schriftliche Absage

Russische Strafzahlungen drohen: Bulgarien muss South Stream weiter bauen

Bulgarien findet sich nach der Absage Russlands in einer misslichen Lage: Das Land muss die Pipeline South Stream weiter bauen, weil Russland sonst Strafzahlungen gegen Bulgarien verhängen könnte. Die Regierung in Sofia sagt, man habe bis heute keine schriftliche Absage aus Moskau erhalten.

Rubel-Verfall: Otto kauft, wie auch andere ausländische Firmen in Russland, seine Waren auf dem Weltmarkt in Dollar oder Euro ein. Von den Kunden erhält der Konzern Rubel. (Foto: dpa)

Rubel-Verfall: Otto kauft, wie auch andere ausländische Firmen in Russland, seine Waren auf dem Weltmarkt in Dollar oder Euro ein. Von den Kunden erhält der Konzern Rubel. (Foto: dpa)

Folge des Rubel-Absturzes

Handelskonzern Otto muss in Russland Preise drastisch erhöhen

Der Handelskonzern Otto reagiert auf den Verfall des Rubel mit einer Preiserhöhung von bis zu 15 Prozent und streicht Investitionen. Das Problem für Unternehmen in der Russland-Krise: Sie kaufen die Waren in Dollar und Euro, und bekommen von den Kunden Rubel.

Viele der wohlhabenden Russen, die sich in London Immobilien kaufen, stammen ursprünglich aus Moskau. Doch viele von ihnen kehren ihrer Heimat den Rücken. (Foto: dpa)

Viele der wohlhabenden Russen, die sich in London Immobilien kaufen, stammen ursprünglich aus Moskau. Doch viele von ihnen kehren ihrer Heimat den Rücken. (Foto: dpa)

Immobilien-Blase droht zu platzen

Flucht aus dem Rubel: Reiche Russen kaufen Londoner Immobilien

Je mehr der Rubel an Wert verliert, desto mehr wohlhabende Russen ziehen ihre Gelder aus ihrer Heimat ab. Sie investieren ihr Kapital hauptsächlich in Londoner Immobilien. Doch Großbritannien hat eine Immobilien-Blase, die nach Angaben des Jerome Levy Forecasting Center früher oder später platzen wird.

IWF-Chefin Christine Lagarde sagt, dass es Gewinner und Verlierer des Ölpreis-Verfalls gibt. Russland gehöre zu den Verlierern. (Foto: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde sagt, dass es Gewinner und Verlierer des Ölpreis-Verfalls gibt. Russland gehöre zu den Verlierern. (Foto: dpa)

Deflations-Gefahr in der Eurozone

Ölpreis-Verfall: Die Regeln der Weltwirtschaft werden neu definiert

Der fallende Ölpreis bringt die Gesetzmäßigkeiten in der Weltwirtschaft durcheinander: Die alte Regel, dass ein sinkender Ölpreis zu mehr globalem Wachstum führt, gilt nicht mehr. Daher gibt es auch wenig Schadenfreude über das Chaos in Russland.

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz unterschrieben, mit dem sich die USA selbst den Freibrief zur Privatisierung des Energie-Sektors und die gleichzeitige Aufrüstung der Ukraine genehmigen. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz unterschrieben, mit dem sich die USA selbst den Freibrief zur Privatisierung des Energie-Sektors und die gleichzeitige Aufrüstung der Ukraine genehmigen. (Foto: dpa)

Ukraine als Nato-Staat

HR 5859: Ein US-Gesetz wie eine Kriegs-Erklärung an Russland

Präsident Obama hat das Gesetz unterzeichnet, welches den Amerikanern weitreichende Befugnisse in der Ukraine sichern soll. Die Privatisierung des Energie-Sektors, umfassende militärische Aufrüstung und von der US-Regierung finanzierte Medien sollen die Ukraine für den Nato-Beitritt fit machen. Aus russischer Sicht muss sich das Gesetz lesen wie eine Kriegserklärung.

Schriftsteller Günter Grass: „Die Angst der Russen begreifen“ (Foto: dpa)

Schriftsteller Günter Grass: „Die Angst der Russen begreifen“ (Foto: dpa)

Kritik an EU und Russland

Günter Grass: „Der Dritte Weltkrieg hat schon begonnen“

Der Schriftsteller Günter Grass hat sich in einem Interview besorgt über die weltweite Entwicklung geäußert. Der Dritte Weltkrieg habe als weltweiter Verteilungskrieg bereits begonnen. Grass konstatiert eine gewisse Aggressivität der Nato und zeigt Verständnis für die Ängste, die das Verhalten des westlichen Bündnisses und der EU in Russland ausgelöst hat.

Raubüberfall mitten im Weihnachtsgeschäft: Das Berliner KaDeWe am Samstag. (Foto: dpa)

Raubüberfall mitten im Weihnachtsgeschäft: Das Berliner KaDeWe am Samstag. (Foto: dpa)

Mit Reizgas zum Juwelier

Mitten im Weihnachts-Geschäft: Raubüberfall im Berliner KaDeWe

Im Berliner KaDeWe sind am Samstag mehrere Maskierte in das bereits für den Verkauf geöffnete Berliner KaDeWe gestürmt und haben offenbar Beute gemacht. Elf Personen, darunter ein Kind, mussten von der Feuerwehr versorgt werden.

Das neue Heft wird in den kommenden Tagen ausgeliefert. Bitte abonnieren Sie unser Monats-Magazin und unterstützen Sie die redaktionelle Unabhängigkeit der DWN.

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Der reichste Oligarch Russlands ist Alischer Usmanow. Er verfügt über ein Vermögen von 15,1 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

Der reichste Oligarch Russlands ist Alischer Usmanow. Er verfügt über ein Vermögen von 15,1 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

Oligarch folgt Putins Aufruf

Russischer Oligarch folgt Putins Einladung und kehrt in die Heimat zurück

Der reichste russische Oligarch Alischer Usmanow holt seine Industrie-Beteiligungen nach Russland zurück. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ihn dazu aufgefordert, seine Vermögenswerte zurück in ihre Heimat zu transferieren. Usmanow verfügt über ein Vermögen in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar.

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko stellt den Handel mit Russland auf Euro und Dollar um. (Foto: dpa)

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko stellt den Handel mit Russland auf Euro und Dollar um. (Foto: dpa)

„Hyper-Abwertung“ in Armenien

Weißrussland: Ansteckung durch Rubel-Verfall

Weißrussland hat für alle Devisenkäufe eine Gebühr von 30 Prozent eingeführt. Dadurch möchte das Land die Abwertung der heimischen Währung stoppen. Der weißrussische Rubel verlor im Verlauf des Jahres 15 Prozent an Wert. Zudem soll der Handel mit Russland nicht mehr in Rubel, sondern in Dollar und Euro abgewickelt werden.

IWF-Chefin Christine Lagarde, hier mit Italiens Matteo Renzi, scheint die Bedenken aus einigen EU-Staaten zu teilen, ob neues Geld in der Ukraine wirklich gut angelegt ist. (Foto: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde, hier mit Italiens Matteo Renzi, scheint die Bedenken aus einigen EU-Staaten zu teilen, ob neues Geld in der Ukraine wirklich gut angelegt ist. (Foto: dpa)

Fass ohne Boden

IWF zögert mit neuen Krediten für die Ukraine

Der Internationale Währungsfonds will der Ukraine nicht so schnell helfen, wie es das faktisch zahlungsunfähige Land bräuchte. Der IWF ist offenbar von den Zweifeln in der EU angesteckt, dass die Ukraine ein Fass ohne Boden sein könnte.

Die britische Öl-Förderindustrie in der Nordsee befindet sich in einer Krise. (Foto: dpa)

Die britische Öl-Förderindustrie in der Nordsee befindet sich in einer Krise. (Foto: dpa)

Industrie befürchtet Kollaps

Nach Russland: Öl-Krise erreicht Großbritannien

Die britische Öl-Industrie in der Nordsee steht angesichts des fallenden Öl-Preises vor dem Kollaps. Investitionen müssen gestoppt und Öl-Arbeiter entlassen werden. Goldman Sachs meldet, dass die Firmen ihre Ausgaben um 30 Prozent kürzen müssen.

Mithilfe der Technik zur Chip-Herstellung gelang Soitec für die Solarzellen ein Wirkungsrad von 46 Prozent. (Foto: dpa)

Mithilfe der Technik zur Chip-Herstellung gelang Soitec für die Solarzellen ein Wirkungsrad von 46 Prozent. (Foto: dpa)

Wirkungsgrad 46 Prozent

Neue Chip-Technologie verdoppelt Effizienz von Solar-Zellen

Ein französischer Chip-Hersteller hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Solar-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent herstellen lassen. Dazu nutzt das Unternehmen eine Technik, die eigentlich zur Herstellung von Mikrochips gedacht ist. So ließe sich demnach doppelt so viel Sonnenenergie in Strom umwandeln als mit herkömmlichen Solarzellen.

Noch ist der schnellste Supercomputer der Welt "Tianeh2" im National Super Computer Center in Guangzhou, China. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

Noch ist der schnellste Supercomputer der Welt "Tianeh2" im National Super Computer Center in Guangzhou, China. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

Daten mit Lichtgeschwindigkeit

Unhackbar: Das Quanten-Internet kommt

Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, einzelne Photonen kontrolliert zu verschicken. Damit ist ein wichtiger Sprung für die Kommunikation zwischen Quanten-Computern gemacht. Ein Netzwerk solcher Computer überträgt Daten mit Lichtgeschwindigkeit. Eine unbemerkte Überwachung dieser Übertragung ist physikalisch unmöglich.

Der Marsrover Curiosity soll nun herausfinden, woher die Methan-Gase auf dem Mars kommen. (Foto: NASA/dpa)

Der Marsrover Curiosity soll nun herausfinden, woher die Methan-Gase auf dem Mars kommen. (Foto: NASA/dpa)

Unbekannte Methanquelle

Mars-Rover findet neue Hinweise auf mögliches Leben

Curiosity hat ungewöhnlich starke Schwankungen der Methan-Konzentration auf dem Mars entdeckt. Irgendwo in der Nähe des Roboters muss es eine Methanquelle geben. Diese könnte geologischen oder biologischen Ursprungs sein.

Die Dürre in Kalifornien wird wohl ein Dauerzustand: Mit dem Meerwasser soll jetzt eine teure aber langfristige Trinkwasserquelle erschlossen werden. (Foto: dpa)

Die Dürre in Kalifornien wird wohl ein Dauerzustand: Mit dem Meerwasser soll jetzt eine teure aber langfristige Trinkwasserquelle erschlossen werden. (Foto: dpa)

Trinkwasser aus dem Pazifik

Milliarden-Projekt: Kalifornien baut Meerwasser-Entsalzungsanlage gegen Dürre

San Diego hat beschlossen, die größte Meerwasser-Entsalzungsanlage der westlichen Hemisphäre zu bauen. Grund ist die anhaltende Dürre in Kalifornien, die Experten zufolge noch Jahre andauern könnte. Die Anlage soll eine Milliarde Dollar kosten und jeden Tag Millionen Liter Meerwasser in Trinkwassers verwandeln.

Kaufen und Verkaufen von Aktien soll künftig jeder per Fingertippen erledeigen. (Screenshot)

Kaufen und Verkaufen von Aktien soll künftig jeder per Fingertippen erledeigen. (Screenshot)

„Robin Hood“

Smartphone statt Börse: Gratis-App will Aktienhandel demokratisieren

Eine neue App namens Robin Hood ermöglicht Anlegern, Aktien kostenlos vom eigenen Smartphone aus zu handeln. Kaufen und Verkaufen soll den Entwicklern zufolge mit wenigen Klicks funktionieren. Gebühren oder Mindestbeträge gibt es für den mobilen Handel nicht.

Maschinen weltweit könnten sich künftig ein riesiges Online-Gehirn teilen. (Foto: dpa)

Maschinen weltweit könnten sich künftig ein riesiges Online-Gehirn teilen. (Foto: dpa)

Internet für Maschinen

Roboter-Schule: Forscher entwickeln Online-Gehirn für lernende Maschinen

Ein neuer Online-Dienst übersetzt alle Informationen aus dem Internet in eine Sprache für Roboter. Intelligente Maschinen können dort künftig Informationen abrufen und so immer neue Fähigkeiten erlernen. Die Entwickler bezeichnen die Plattform als Robo-Brain - ein Online-Gehirn für Maschinen.

Das Genom als Bauplan: Forscher machen sich daran, lebendige Zellen künstlich nachzubauen. (Foto: dpa)

Das Genom als Bauplan: Forscher machen sich daran, lebendige Zellen künstlich nachzubauen. (Foto: dpa)

Zellen aus Silikon

Künstliches Leben: Mikro-Chip erschafft Gene aus DNA

Forscher haben einen Silizium-Chip entwickelt, der Gene aus DNA herstellen kann. Damit haben die Forscher den grundlegendsten Baustein des Lebens künstlich nachgebildet. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Herstellung „lebender“ künstlicher Zellen.

Die neue Skype-Software übersetzt das Gesagte während des Sprechens auf Englisch oder Spanisch. (Foto: dpa)

Die neue Skype-Software übersetzt das Gesagte während des Sprechens auf Englisch oder Spanisch. (Foto: dpa)

Vorerst Englisch und Spanisch

Skype übersetzt ab sofort Gespräche in Echtzeit

Der Internet-Telefonie-Anbieter Skype bietet ab sofort eine Dolmetscher-Funktion an. Die Übersetzungs-Software soll die Echtzeit-Kommunikation zwischen Menschen in unterschiedlichen Sprachen ermöglichen. Zum Start des Projekts ist die Direkt-Übersetzung für Englisch und Spanisch verfügbar.

Durch einen Software-Fehler verschenkten Amazon-Mitarbeiter in Großbritannien unfreiwillig tausende Produkte. (Foto: dpa)

Durch einen Software-Fehler verschenkten Amazon-Mitarbeiter in Großbritannien unfreiwillig tausende Produkte. (Foto: dpa)

Unfreiwillige Geschenke

Computerfehler: Amazon verkauft tausende Produkte für einen Penny

Wegen eines Software-Fehlers hat Amazon in Großbritannien tausende Produkte für umgerechnet weniger als einen Cent verkauft. Die Verbraucher freuten sich über verfrühte Weihnachtsgeschenke. Die Händler erlitten in kürzester Zeit zehntausende Pfund Verlust, einigen drohe die Pleite.

DWN-Herausgeber Michael Maier: Das unkontrollierte Geld-Drucken führt zur rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen der Erde. (Foto: DWN)

DWN-Herausgeber Michael Maier: Das unkontrollierte Geld-Drucken führt zur rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen der Erde. (Foto: DWN)

rbb-Interview

Info-Radio: Michael Maier sieht in Krise „das Gegenteil einer Verschwörung“

Der Herausgeber der Deutschen Wirtschafts Nachrichten, Michael Maier, hat im Interview mit dem Info-Radio des Rundfunks Berlin Brandenburg (rbb) die aktuelle Finanzkrise als ein Problem der Entkoppelung von politischem und wirtschaftlichem Handeln und einer damit verbundenen Haftung beschrieben. Das komplette Interview zum Nachhören.

Die britische Innenministerin Theresa May will die Sicherheits-Gesetze in ihrer Heimat verschärfen. (Foto: dpa)

Die britische Innenministerin Theresa May will die Sicherheits-Gesetze in ihrer Heimat verschärfen. (Foto: dpa)

Inflation von Terror-Warnungen

„Steigende Terror-Gefahr“: Die Chronologie der Angstmache in Europa

In den vergangenen zwei Jahren hat es geradezu eine Inflation an Terror-Warnungen gegeben. Doch konkrete Anschläge sind ausgeblieben. Die Warnungen haben jedoch neue Feindbilder in Europa geschaffen: Wer sich heute als Muslim zu erkennen gibt, steht fast zwangsläufig unter Generalverdacht.

Die politischen Eliten in Deutschland wundern sich, warum in Dresden plötzlich 10.000 Menschen auf die Straße gehen. Die Ängste vor dem Islam wurden jedoch von der Politik geschürt, die die Muslime nur noch als "islamistische Gefahr" erscheinen lässt. (Foto: dpa)

Die politischen Eliten in Deutschland wundern sich, warum in Dresden plötzlich 10.000 Menschen auf die Straße gehen. Die Ängste vor dem Islam wurden jedoch von der Politik geschürt, die die Muslime nur noch als "islamistische Gefahr" erscheinen lässt. (Foto: dpa)

Die neuen Sündenböcke

Auf dem Weg zum Polizei-Staat: Politiker schüren Angst vor Ausländern

Innenminister Thomas de Maizière will Polizei-Streifen in Internet-Foren schicken – angeblich zur „Terror-Abwehr“. Die CSU will in Deutschland lebenden Familien vorschreiben, welche Sprache sie zu Hause sprechen müssen. Die Bürgerrechte werden systematisch beschnitten. Der Hass auf Ausländer, Muslime und Flüchtlinge wird gesteigert. Das Erwachen von neuen radikalen Gruppierungen ist das Echo einer verantwortungslosen Politik, die als Antwort auf ihre eigene Panik-Mache den Polizei-Staat als Lösung anbietet.

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Den Preis zahlen die Bürger

Sanktionen der EU verstärken die autoritären Tendenzen in Russland

Die Sanktionen des Westens verstärken in Russland die autoritären Tendenzen. Denn die Kosten tragen nicht die Eliten, sondern die Bürger. Sie spüren die wirtschaftlichen Einschränkungen und die Repression im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte. Das Friedensprojekt EU trägt mit seiner neuen, kriegerischen Ausrichtung somit nicht dazu bei, dass der Wohlstand auf der Erde gerechter verteilt wird - im Gegenteil: Neue Oligarchen profitieren von einem globalen Feudal-System, das die europäischen Steuerzahler am Leben erhalten müssen.