Ferguson ist überall

USA: Proteste in Groß-Städten gegen Willkür der Polizei

In sieben US-Großstädten laufen Demonstrationen. Die Menschen protestieren gegen die zunehmende Militarisierung der Polizei und die damit verbundene Willkür gegen US-Bürger. (Screenshot)

In sieben US-Großstädten laufen Demonstrationen. Die Menschen protestieren gegen die zunehmende Militarisierung der Polizei und die damit verbundene Willkür gegen US-Bürger. (Screenshot)

In der US-Stadt Ferguson sind angesichts der Ausschreitungen zahlreiche Gebäude und PKW zerstört worden. Derzeit befindet sich noch die Nationalgarde in der Stadt. In sieben US-Großstädten laufen Demonstrationen gegen die Militarisierung und Willkür der Polizei.

Ein Nato-Kampfjet vom Typ F-16 steigt vom Luftwaffenstützpunkt Jagel in Deutschland auf. (Foto: dpa)

Ein Nato-Kampfjet vom Typ F-16 steigt vom Luftwaffenstützpunkt Jagel in Deutschland auf. (Foto: dpa)

Wegen Luftraum-Verletzungen

Kampf-Jets in Bereitschaft: Nato rüstet Europas Osten auf

Seit Beginn der Ukraine-Krise rüstet die Nato den Osten Europas auf. Die Zahl der einsatzbereiten Kampfjets stieg von vier auf 18 Maschinen. Der Grund: Die Nato meldet, dass sich die Anzahl der Luftraumverletzungen durch Russland verdreifacht habe.

In Ferguson kam es erneut zu Gewaltausbrüchen, nachdem bekannt wurde, dass es zu keinem Gerichtsverfahren kommen wird. (Foto: dpa)

In Ferguson kam es erneut zu Gewaltausbrüchen, nachdem bekannt wurde, dass es zu keinem Gerichtsverfahren kommen wird. (Foto: dpa)

Zwölf Gebäude in Brand gesteckt

Keine Anklage gegen Polizisten: Schwere Krawalle in Ferguson

Der Todesschütze von Ferguson muss sich nicht vor Gericht verantworten. Nach dem Jury-Entscheid kam es in dem Vorort von St. Louis zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas und Rauchbomben gegen Hunderte Demonstranten ein. Diese griffen ihrerseits die Beamten mit Flaschen und Dosen an.

Die Kohle-Mine in Makeevka in der Region Donezk. Wegen des Bürgerkriegs ist die Versorgung der Ukraine aus dem Kriegsgebiet gefährdet. (Foto: dpa)

Die Kohle-Mine in Makeevka in der Region Donezk. Wegen des Bürgerkriegs ist die Versorgung der Ukraine aus dem Kriegsgebiet gefährdet. (Foto: dpa)

Streit zwischen Moskau und Kiew

Zu Winter-Einbruch: Russische Kohle-Lieferungen in die Ukraine gestoppt

Russland und die Ukraine streiten über die Kohle-Lieferungen für die Ukraine. Kiew sagt: Russland hat den Export ohne Angabe von Gründen eingestellt. Moskau sagt, Kiew habe den Import ohne Angabe von Gründen gestoppt. Das Land würde ohne Kohle-Lieferungen aus Russland substantielle Probleme im Winter bekommen.

Wladimir Putin und der abchasische Präsident Raul Khadzhimba haben ein umfassendes Abkommen unterzeichnet. Der nächste Konflikt mit der EU ist programmiert. (Foto: dpa)

Wladimir Putin und der abchasische Präsident Raul Khadzhimba haben ein umfassendes Abkommen unterzeichnet. Der nächste Konflikt mit der EU ist programmiert. (Foto: dpa)

Konflikt mit EU programmiert

Russland schließt Militär-Bündnis mit Abchasien

Der russische Präsident Putin hat ein weitreichendes Abkommen mit der Region Abchasien geschlossen. Georgien, dessen EU-Beitritt von Brüssel betrieben wird, beansprucht die Region ebenfalls. Die Region könnte zum nächsten Konfliktherd zwischen Russland und der Nato werden.

Die geplanten Staatsanleihen-Käufe der EZB werden in Deutschland kritisiert. Sie stießen „an die rechtlichen Grenzen dessen, was man tun kann“, so Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. (Foto: dpa)

Die geplanten Staatsanleihen-Käufe der EZB werden in Deutschland kritisiert. Sie stießen „an die rechtlichen Grenzen dessen, was man tun kann“, so Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. (Foto: dpa)

Kritik der Bundesbank

Auf verlorenem Posten: Weidmann mit Protest-Note gegen Draghi

Der EZB-Rat entscheidet am 4. Dezember, wann er mit dem umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen beginnen wird. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann liefert dazu eine Protest-Note ab. Verhindern kann er die Aktion nicht. Die Bundesbank wird immer wieder in der EZB überstimmt.

Die Podemos-Bewegung um Pablo Igelsias (mi.) ist nur acht Monate nach Gründung bereits die stärkste politische Kraft in Spanien. (Foto: dpa)

Die Podemos-Bewegung um Pablo Igelsias (mi.) ist nur acht Monate nach Gründung bereits die stärkste politische Kraft in Spanien. (Foto: dpa)

Umfragewert vervierfacht

Madrid wankt: Protest-Partei Podemos weiter auf dem Vormarsch

Die spanische Protestpartei Podemos hat ihren Vorsprung vor den etablierten Parteien weiter ausgebaut. Aktuelle Umfragen ergeben, dass die Bewegung mit rund 28,3 Prozent der Stimmen zwei Prozentpunkte vor der Regierungspartei von Ministerpräsident Rajoy liegt. Spanische Medien sprechen von einem „Wirbelsturm“, der über die Parteienlandschaft fege.

Oberhalb der Schienen am Bahnhof - noch über dem Dach des einfahrenden Zuges - befindet sich eine Plattform. Hier steigen die Passagiere in ein Shuttle, welches vom Zug mitgenommen wird. (Screenshot)

Oberhalb der Schienen am Bahnhof - noch über dem Dach des einfahrenden Zuges - befindet sich eine Plattform. Hier steigen die Passagiere in ein Shuttle, welches vom Zug mitgenommen wird. (Screenshot)

Effizienter Reisen

Innovation aus China: Zug bleibt an keinem Bahnhof mehr stehen

Ein chinesischer Designer hat an einen Zug entwickelt, der nicht mehr zwischen Start und Ziel halten muss. Das spart Zeit und Nerven. Kleine Shuttles bringen die Passagiere an Bord und dienen später dem Ausstieg.

Während die Ehefrauen Emine Erdogan und Jill Biden den Bosporus betrachten, beschließen ihre Männer Joe Biden und Recep Tayyip Erdogan, syrische Rebellen zu trainieren, um in Syrien gegen den IS zu kämpfen. (Foto: dpa)

Während die Ehefrauen Emine Erdogan und Jill Biden den Bosporus betrachten, beschließen ihre Männer Joe Biden und Recep Tayyip Erdogan, syrische Rebellen zu trainieren, um in Syrien gegen den IS zu kämpfen. (Foto: dpa)

Neue US-Offensive

Geopolitik: USA und Türkei trainieren 2.000 syrische Rebellen

Die USA haben die Türkei dazu bewegt, gemeinsam 2.000 syrische Rebellen für den Kampfeinsatz gegen den IS auszubilden. Ob der syrische Präsident Assad von der Aktion informiert ist, ist unbekannt. Immerhin sollen die Kämpfer auf dem Territorium seines Landes tätig werden.

Kalter Krieg 2.0: Nicht umsonst wird Obama auch als Präsident der Cyber-Attacken bezeichnet. Die Malware Regin stammt vermutlichen von einem westlichen Nationalstaat (Foto: dpa)

Kalter Krieg 2.0: Nicht umsonst wird Obama auch als Präsident der Cyber-Attacken bezeichnet. Die Malware Regin stammt vermutlichen von einem westlichen Nationalstaat (Foto: dpa)

Auch Saudi-Arabien im Visier

Westliche Geheimdienste führen Cyber-Krieg gegen Russland

Im Zuge des Kalten Krieges weitet sich der Kampf im Internet aus. Die Cyberangriffe auf russische Unternehmen und Regierungs-Organisationen mehren sich. Sicherheitsfirmen warnen vor einer hoch komplexen Spionage-Software namens Regin. Hinter dem Trojaner sollen westliche Geheimdienste stecken.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel soll von Barack Obama zum Rücktritt gedrängt worden sein. (Foto: dpa)

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel soll von Barack Obama zum Rücktritt gedrängt worden sein. (Foto: dpa)

Auf Wunsch von Obama

USA: Verteidigungsminister Hagel tritt zurück

US-Präsident Barack Obama hat seinen Verteidigungsminister Hagel zum Rücktritt aufgefordert. Hagel soll dem Schritt bereits zugestimmt haben. Der Verteidigungsminister war weniger als zwei Jahre im Amt und der einzige Republikaner im Team von Obama.

Der Absturz des Ölpreises und die Sanktionen setzten den Rubel unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Der Absturz des Ölpreises und die Sanktionen setzten den Rubel unter Druck. (Grafik: ariva.de)

Schwacher Öl-Preis

Rubel-Absturz: Russische Unternehmen flüchten in den Dollar

Der Verfall des Ölpreises steigert den Druck auf die russische Wirtschaft. Der Preis für das wichtige russische Exportgut ist innerhalb eines halben Jahres um rund 30 Prozent eingebrochen. Die Unternehmen flüchten daher in den Dollar.

Keine Einigung: Die Außenminister aus den USA, Großbritannien, Russland, Iran, Deutschland und Frankreich (v. li.) fanden in Wien keine Lösung zum iranischen Atomprogramm. (Foto: dpa)

Keine Einigung: Die Außenminister aus den USA, Großbritannien, Russland, Iran, Deutschland und Frankreich (v. li.) fanden in Wien keine Lösung zum iranischen Atomprogramm. (Foto: dpa)

Plan vorerst gescheitert

Frist verlängert: Keine Lösung bei Atomgesprächen mit Iran

Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm werden verlängert. Somit ist der ursprüngliche Plan gescheitert, bis zu diesem Montag eine Lösung zu finden. Beide Seiten geben sich bis Juli 2015 Zeit, sich auf neue technische Details zu einigen.

Durch Kensho werden auch die 80 Prozent der Daten für die Wall Street nutzbar, die nicht als Zahlen vorliegen und damit bisher nicht maschinell auswertbar waren. (Foto: Ralf Hirschberger/dpa)

Durch Kensho werden auch die 80 Prozent der Daten für die Wall Street nutzbar, die nicht als Zahlen vorliegen und damit bisher nicht maschinell auswertbar waren. (Foto: Ralf Hirschberger/dpa)

Automatisierte Recherche

Finanz-Informationen: Goldman steigt in das Daten-Business ein

Goldman hat 15 Millionen US-Dollar in ein Startup namens Kensho investiert. Die Analyse-Plattform kann Millionen komplexer Finanz-Anfragen sofort beantworten, indem sie Personal-intensive menschliche Recherche-Arbeit automatisiert. Die Bank will die Plattform für ihre eigenen Geschäfte und die einiger Großkunden nutzen.

Eine grafische Vorstellung der Gedanken-Steuerung des einer Drohne. (Grafik: Karl LaFleur, Journal of Neural Engineering)

Eine grafische Vorstellung der Gedanken-Steuerung des einer Drohne. (Grafik: Karl LaFleur, Journal of Neural Engineering)

Hirnwellen als Befehle

Helm-Steuerung lenkt Drohnen mit Gedanken

Mehreren US-Universitäten entwickeln Drohnen-Technologie mit Gedanken-Steuerung. Helme mit EEG-Sensoren sollen die Gehirnwellen in Befehle an die Drohne übersetzen. Neben der militärischen Anwendung könnten auch Rollstuhlfahrer von der Technologie profitieren.

Google schickt über Australien weitere Testballons in die Stratosphäre, um die Welt mit Internet zu versorgen. (Foto: Lincoln Else/Google Germany GmbH/dpa)

Google schickt über Australien weitere Testballons in die Stratosphäre, um die Welt mit Internet zu versorgen. (Foto: Lincoln Else/Google Germany GmbH/dpa)

Wettlauf in der Stratosphäre

Google, Facebook und Tesla kämpfen um Vormacht im All

Google schickt über Australien zwanzig Test-Ballons mit Satellitentechnik in die Stratosphäre. Sie sollen eine Internet-Verbindung in entlegenen Gegenden bringen. Facebook hat ähnliche Pläne mit Drohnen. Jetzt hat auch Tesla-Gründer Musk ein Satelliten-Projekt zur Internet-Versorgung angekündigt.

Die mangelnde Sicherheit hat Whatsapp die Kritik vieler Datenschützer eingebracht. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Die mangelnde Sicherheit hat Whatsapp die Kritik vieler Datenschützer eingebracht. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Reaktion auf Kritik

Mehr Sicherheit: WhatsApp verschlüsselt Nachrichten

Der Messaging-Dienst Whatsapp hat angekündigt, die Kommunikation der Nutzer zu verschlüsseln. Whatsapp will dafür eine als besonders sicher geltende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen. Dazu sei bereits eine Kooperation mit Open Whisper angelaufen.

Die Versuchsperson brauchte für sechs senkrechte Schritte 90 Sekunden. Das gehe mit etwas Übung bald schneller, so die Entwickler. (Foto: Journal of the Royal Society/dpa)

Die Versuchsperson brauchte für sechs senkrechte Schritte 90 Sekunden. Das gehe mit etwas Übung bald schneller, so die Entwickler. (Foto: Journal of the Royal Society/dpa)

Haftung durch Vakuum

Gecko-Handschuhe ermöglichen das Klettern an Glaswänden

Mithilfe spezieller Haft-Handschuhe können Menschen Glaswänden hoch klettern. Der Effekt ist den Füßen von Geckos nachempfunden. Die Technologie soll unter anderem in Raumstationen gegen die Schwerelosigkeit angewandt werden.

Die Forscher hoffen, das weltweite Plastikmüll-Problem mithilfe des Pilzes lösen zu können. (Foto: dpa)

Die Forscher hoffen, das weltweite Plastikmüll-Problem mithilfe des Pilzes lösen zu können. (Foto: dpa)

Rechtsstreit verzögert Forschung

Müllverwertung: Ecuador patentiert Plastik-fressenden Pilz

Forscher des US-Universität Yale haben in Ecuador einen Pilz gefunden, der Plastik verdauen kann. Die Enzyme des schwammartigen Organismus zersetzen Polyurethan, einen der weit verbreitetsten Kunststoffe weltweit. Eine natürliche Zersetzung dauerte bisher Jahrhunderte. Ecuador und Yale streiten um das Patent für die Entdeckung.

Der Wachroboter kann 24 Stunden lang eingesetzt werden, dann muss er für 15 Minuten die Batterie aufladen. (Screenshot)

Der Wachroboter kann 24 Stunden lang eingesetzt werden, dann muss er für 15 Minuten die Batterie aufladen. (Screenshot)

Roboter mit Stundenlohn

Automatische Wachmänner: Roboter sichern Unternehmen

Die Wachroboter sind dazu programmiert „abnormales Verhalten“ zu erkennen und bei Verdacht an eine Zentrale zu übermitteln. Laut Hersteller sollen die automatischen Wachposten pro Stunde nur die Hälfte dessen kosten, was menschliches Sicherheitspersonal verdient.

Das Elektroauto Mirai von Toyota produziert seinen eigenen Strom in einer Brennstoffzelle und kommt im Dezember auf den japanischen Markt. (Foto: dpa)

Das Elektroauto Mirai von Toyota produziert seinen eigenen Strom in einer Brennstoffzelle und kommt im Dezember auf den japanischen Markt. (Foto: dpa)

Strom aus Brennstoffzellen

Marktreif: Toyota verkauft Autos mit Wasserstoff-Antrieb

Der japanische Autobauer Toyota verkauft künftig Elektroautos mit Brennstoffzellen-Antrieb. Das Auto soll 154 PS haben und wird mit Wasserstoff betankt. Im kommenden Jahr soll das Modell Mirai auf den europäischen Markt kommen.

Wladimir Putin im Interview mit der ARD: Viel Licht, doch an einer entscheidenden Stelle nur Dunkel. (Screenshot: ARD)

Wladimir Putin im Interview mit der ARD: Viel Licht, doch an einer entscheidenden Stelle nur Dunkel. (Screenshot: ARD)

Russland erklärt Positionen

ARD-Interview mit Putin: Kein Wort zum Abschuss von MH17

In einem äußert sehenswerten Interview hat der russische Präsident Wladimir Putin erläutert, warum die Krise aus dem Ruder gelaufen ist. Indirekt räumte Putin auch eigene Fehler ein - was man von westlichen Politikern noch nicht gehört hat. Der ARD-Reporter Hupert Seipel hat seine Sache ausgezeichnet gemacht. Der einzige Fehler des Interviews lag weniger am ARD-Mann als vielmehr an Putin: Das Thema MH17 blieb völlig unerwähnt.

EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz: Solidarität als europäischer Wert für die Eliten, nicht jedoch für die Zuwanderer. (Foto: dpa)

EU-Präsidenten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz: Solidarität als europäischer Wert für die Eliten, nicht jedoch für die Zuwanderer. (Foto: dpa)

EuGH nationalisiert Werte

Folge des Finanz-Kriegs: EU kann keine Solidarität mit den Schwachen zeigen

Das Urteil des EuGH, demzufolge EU-Zuwanderer keinen Anspruch auf Sozialleistungen in einem anderen Land haben, zeigt: Die EU entwickelt sich rasant in Richtung von Eliten und Lobbygruppen. Bei den wirklich Schwachen gilt auf einmal die nationale Souveränität. Während die Milliarden für Banken-Rettungen grenzübergreifend fließen, lässt man die Zuwanderer im Regen stehen – und macht die Schotten dicht. Das Urteil zeigt die grundsätzliche Fehlkonstruktion der EU auf.

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Den Preis zahlen die Bürger

Sanktionen der EU verstärken die autoritären Tendenzen in Russland

Die Sanktionen des Westens verstärken in Russland die autoritären Tendenzen. Denn die Kosten tragen nicht die Eliten, sondern die Bürger. Sie spüren die wirtschaftlichen Einschränkungen und die Repression im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte. Das Friedensprojekt EU trägt mit seiner neuen, kriegerischen Ausrichtung somit nicht dazu bei, dass der Wohlstand auf der Erde gerechter verteilt wird - im Gegenteil: Neue Oligarchen profitieren von einem globalen Feudal-System, das die europäischen Steuerzahler am Leben erhalten müssen.

Quelle: Nach Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, DWN-Hochrechnung für 2014.

Quelle: Nach Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, DWN-Hochrechnung für 2014.

Zahlreiche unerledigte Asylanträge

Asylbewerber in Deutschland: Von einem Ansturm kann keine Rede sein

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland steigt zwar, liegt jedoch noch weit von den einstigen Höchstwerten aus den neunziger Jahren zurück. Von einer Flut kann auch bei den aktuellen Zahlen keine Rede sein. Ein Problem haben die Asylämter, die offenbar für die Entwicklung nicht ausreichend ausgestattet wurden. Würden die Steuergelder in Deutschland effizienter eingesetzt, dürfte es für das reiche Land eigentlich kein Problem sein, die Asylberechtigten angemessen zu versorgen und in der Folge auch zu integrieren.