20 Prozent Schuldenerlass

Ukraine: Russland macht beim Schuldenschnitt nicht mit

Russland ist nicht bereit, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Russland ist nicht bereit, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen. (Foto: EPA/ALEXEY NIKOLSKY / RIA NOVOSTI / KREMLIN POOL)

Die Ukraine hat sich mit ihren Gläubigern auf einen Schuldenschnitt geeinigt. Die EU und der IWF verzichten auf 20 Prozent der insgesamt 18 Milliarden Dollar an Forderungen. Doch während der IWF bereits ein neues Kreditpaket für das insolvente Land ankündigt, weigert sich Russland, der Ukraine ihre Milliarden-Schulden zu erlassen.

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Die Streit zwischen Angela Merkel und Francois Hollande über den Umgang mit Defiziten in der EU verschärft sich. (Foto: dpa)

Defizit erhöhen

Frankreichs neuer Kurs: Wahl-Geschenke statt Finanz-Disziplin

Frankreichs Sozialisten bereiten die ersten Wahlgeschenke in Form von niedrigeren Einkommenssteuern vor. Damit dürften sich die Defizite weiter erhöhen. Der Konflikt mit Deutschland über die Finanzdisziplin in der EU erhält dadurch neue Schärfe.

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Die Börsen in Europa, Asien und China sind wieder im Plus. (Foto: dpa)

Europa, Asien und USA legen zu

Börsen im Plus: Investoren auf Schnäppchenjagd

Der Dax startet zu Handelsbeginn durch. Nach den dramatischen Kursverlusten in den vergangenen Tagen hatten zuvor die Börsen in China wieder zugelegt. Unerwartet gute Konjunkturdaten und Schnäppchenjäger hatten bereits dem Dow-Jones-Index in New York ein Plus von vier Prozent beschert.

Allen Maßnahmen zum Trotz: Die Schwankungen an den Börsen werden noch länger andauern. (Foto: dpa)

Allen Maßnahmen zum Trotz: Die Schwankungen an den Börsen werden noch länger andauern. (Foto: dpa)

Schwankungen zur Preisfindung unvermeidlich

Allianz-Ökonomen warnen: Das Börsen-Chaos wird anhalten

Trotz einer Zinssenkung in China und guten Unternehmenswerten in den USA ist keine Erholung an den Börsen absehbar. Der Chef-Ökonom der Allianz und ehemalige PIMCO-Chef El-Erian sieht darin massive Probleme für den bereits angeschlagenen Markt: Da es durch die Zentralbanken keine Stabilisierung gibt, wird der Markt unvermeidbar weiter ins Chaos stürzen.

Der neu gewählte polnische Präsidenten Andrzej Duda muss das Kredit-Gesetz noch in Kraft setzen. (Foto: dpa)

Der neu gewählte polnische Präsidenten Andrzej Duda muss das Kredit-Gesetz noch in Kraft setzen. (Foto: dpa)

Darlehen in Franken

Polen: Deutsche Banken bleiben auf Krediten sitzen

Wegen eines umstrittenen Gesetzesentwurfs zur Rückzahlung von Fremdwährungskrediten fürchten Banken in Polen Milliardenverluste. Kunden könnten demnach die Kredite nun in Zloty zurückzahlen. Die Banken, von denen viele in deutscher Hand sind, sollen die Kosten tragen. Die Deutsche Bank und die Commerzbank haben rechtliche Schritte angekündigt.

Auch Tschechien will wie Bulgarien und Ungarn die eigene Armee gegen Flüchtlinge einsetzen. Hier tschechische Soldaten bei einer Militärparade 2008 in Prag. (Foto: dpa/EPA/FILIP SINGER)

Auch Tschechien will wie Bulgarien und Ungarn die eigene Armee gegen Flüchtlinge einsetzen. Hier tschechische Soldaten bei einer Militärparade 2008 in Prag. (Foto: dpa/EPA/FILIP SINGER)

„EU-Armee wäre praktisch“

EU-Staaten wollen Flüchtlinge mit Militär-Einsatz zurückdrängen

Tschechien will seine Armee an die Landesgrenzen schicken, um Flüchtlinge abzuwehren. Bulgarien und Ungarn setzten das Militär bereits gegen Flüchtlinge ein. Zudem schlägt der tschechische Präsident eine gemeinsame EU-Armee vor, um die Schengen-Grenzen mithilfe der Nato dicht zu machen.

Die türkische AKP würde Umfragen zufolge bei Neuwahlen wenig besser abschneiden als bei den vergangenen Wahlen. (Foto: dpa)

Die türkische AKP würde Umfragen zufolge bei Neuwahlen wenig besser abschneiden als bei den vergangenen Wahlen. (Foto: dpa)

AKP bei 41 Prozent

Erdogan weit von absoluter Mehrheit entfernt

Die Partei des türkischen Präsidenten Erdogan konnte ihre Umfragewerte bisher kaum verbessern. Derzeit liegt die AKP bei 41 Prozent der Wählerstimmen. Erdogan will bei den Neuwahlen im November die absolute Mehrheit zurückholen, um die Verfassung zu ändern und sich selbst mehr Macht zu geben.

Präsident Putin besucht die MAKS, die diese Woche in Moskau stattfindet. (Foto: dpa)

Präsident Putin besucht die MAKS, die diese Woche in Moskau stattfindet. (Foto: dpa)

Klares Zeichen

Russische Luftfahrtmesse: Putin sucht Militärpartner in Asien

Als Antwort auf die Sanktionen aus dem Westen soll die russische Luft-und Raumfahrtsmesse MAKS dieses Jahr besonders beeindrucken. Russland selbst hoffe auf den Ausbau der Militär- und Handelspartnerschaft mit China. Zudem sollen Raketengeschäft mit dem Iran Verluste ausgleichen.

Pier Giuseppe Dellavalle trotzt der italienischen Staatsmacht und hat auf einem Kreisverkehr sein eigenes Fürstentum errichtet. (Foto: Luciano Capone/dpa)

Pier Giuseppe Dellavalle trotzt der italienischen Staatsmacht und hat auf einem Kreisverkehr sein eigenes Fürstentum errichtet. (Foto: Luciano Capone/dpa)

„Fürstentum von Dellavalle“

Rache an der Bürokratie: Italiener gründet erfolgreich eigenen Staat

In Norditalien hat ein Italiener einen eigenen Staat gegründet: Die italienische Bürokratie hatte bei der Enteignung des Mannes geschlampt. Ein Gericht hat dem Mann das Land zugesprochen. Nun kann Italien das „Fürstentum von Dellavalle“ nicht mehr von der Landkarte tilgen. An ein militärisches Eingreifen denkt Rom offenbar nicht.

Barack Obama hat zum unwiderruflichen Ende seiner Amtszeit die Chance, sich des Friedensnobelpreises als würdig zu erweisen. (Foto: dpa)

Barack Obama hat zum unwiderruflichen Ende seiner Amtszeit die Chance, sich des Friedensnobelpreises als würdig zu erweisen. (Foto: dpa)

Lehre aus dem Schwarzen Montag

Finanz-Crash könnte Obama und Putin in Allianz zwingen

Der Börsen-Crash vom Montag hat allen vor Augen geführt, dass die Weltwirtschaft eine Einheit ist: Panik ist ein internationales Phänomen und sie verbreitet sich so schnell wie ein Computer-Virus. Gegen Panik hilft nur das eiskalte Kalkül: Barack Obama sollte sich mit dem Erz-Kapitalisten Putin verbünden, um ein Mindestmaß an Stabilität sicherzustellen. Es ist vermutlich seine letzte Chance, die finanzielle Kernschmelze zu verhindern.

Ungarn kämpft mit einem nicht abreißenden Flüchtlingsstrom aus Serbien. Nun muss Viktor Orbáns Regierung abstimmen, ob auch das Militär gegen die Flüchtlinge zum Einsatz kommen soll. (Foto: dpa)

Ungarn kämpft mit einem nicht abreißenden Flüchtlingsstrom aus Serbien. Nun muss Viktor Orbáns Regierung abstimmen, ob auch das Militär gegen die Flüchtlinge zum Einsatz kommen soll. (Foto: dpa)

Landesgrenzen bewachen

Ungarn will Armee gegen Flüchtlinge einsetzen

Die ungarische Regierung prüft, dass Militär gegen Flüchtlinge einzusetzen. Die Armee soll die Polizisten an der Landesgrenze unterstützen. Zudem baut Ungarn seinen kilometerlangen Grenzzaun zu Serbien weiter auf.

Der Hang Seng auf einem Terminal in Hong Kong. (Foto: dpa)

Der Hang Seng auf einem Terminal in Hong Kong. (Foto: dpa)

Wegen Zins-Wende in den USA

China schlägt zurück: Die USA sind schuld an dem Börsen-Crash

Die chinesische Zentralbank weist die landläufige Darstellung zurück, China sei an dem Crash vom Schwarzen Montag schuld: Der Ausverkauf sei wegen den geplanten Zins-Erhöhung erfolgt und nicht wegen der Yuan-Abwertung. Die G-20 wollen China in die Mangel nehmen. Offenbar hat die Suche nach einem Schuldigen vor dem möglichen nächsten Crash begonnen.

Frankreichs Präsident Francois Hollande mit den französischen Botschaften am Dienstag in Paris. (Foto: dpa)

Frankreichs Präsident Francois Hollande mit den französischen Botschaften am Dienstag in Paris. (Foto: dpa)

Druck auf Regierung in Kiew

Ukraine-Krise: Hollande fordert rasches Treffen mit Putin

Frankreichs Präsident Francois Hollande sieht keine Alternative für die Ukraine ohne die Einbeziehung von Russland. Offenbar haben Deutschland und Frankreich den Druck auf die Regierung in Kiew verstärkt: Präsident Poroschenko schließt ein Treffen mit Putin nicht mehr aus.

Das Wertpapier-Kaufprogramm der EZB soll bis September 2016 laufen und eine Größenordnung von insgesamt 1,14 Billionen Euro haben. „Bei Bedarf“ kann es jedoch auch noch hochgefahren werden. (Foto: dpa)

Das Wertpapier-Kaufprogramm der EZB soll bis September 2016 laufen und eine Größenordnung von insgesamt 1,14 Billionen Euro haben. „Bei Bedarf“ kann es jedoch auch noch hochgefahren werden. (Foto: dpa)

Milliarden fürs Finanzsystem

Inflation zu gering: Massive EZB-Anleihen-Käufe verpuffen wirkungslos

Die EZB hat angekündigt, ihr großangelegtes Anleihenkauf-Programm bei Bedarf zu erhöhen. Seit März werden jede Woche Milliarden in den Markt gepumpt, um die niedrige europäische Inflation nach oben zu treiben. Ziel war ein Niveau von zwei Prozent, das wird nach EZB-Angaben offenbar verfehlt.

Die Marslandschaft könnte auch durch Ausbrüche von Grundwasser geformt worden sein, so die Forscher. (Foto: EPA/NASA/JPL/UNIVERSITY OF ARIZONA/dpa)

Die Marslandschaft könnte auch durch Ausbrüche von Grundwasser geformt worden sein, so die Forscher. (Foto: EPA/NASA/JPL/UNIVERSITY OF ARIZONA/dpa)

Grundwasser unter der Marsoberfläche

Anzeichen für riesige Wasservorkommen auf dem Mars

Forscher sehen Anzeichen dafür, dass es riesige Mengen an flüssigem Wasser auf dem Mars gibt. Die heutige Beschaffenheit der Marsoberfläche sei demnach durch Ausbrüche von Grundwasser zustande gekommen. Bisher wurde Wasser auf dem roten Planeten nur in Form von Eis vermutet.

Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Wochen werden sich die chinesischen Kunden zukünftig ganz genau anschauen, wofür die ihr Geld ausgeben. (Foto: dpa)

Angesichts der Entwicklungen der vergangenen Wochen werden sich die chinesischen Kunden zukünftig ganz genau anschauen, wofür die ihr Geld ausgeben. (Foto: dpa)

Minus 6 Prozent

China-Krise belastet deutsche Autobauer

Lange Zeit haben die deutschen Autobauer in China beeindruckende Wachstumsraten gesehen. Dass sich das Tempo normalisieren würde, war auch den Konzernen klar. Doch der Einbruch, der sich nun abzeichnet, fällt deutlich heftiger aus als befürchtet.

Die enorme Reichweite und Schnelligkeit von Drohnen eröffnet neue Möglichkeiten in der Forstwirtschaft. (Foto: dpa)

Die enorme Reichweite und Schnelligkeit von Drohnen eröffnet neue Möglichkeiten in der Forstwirtschaft. (Foto: dpa)

Drohen als Gärtner

Zerstörte Wälder: Drohnen sollen Milliarden von Bäume pflanzen

Eine englische Firma pflanzt Bäume mithilfe von Drohnen. Die militärische Technologie eignet sich dabei vor allem zur Wiederaufforstung von zerstörten Waldgebieten. Durch die enorme Reichweite und Schnelligkeit sollen so bis zu einer Milliarde Bäume pro Jahr gepflanzt werden.

Bio-Sensoren sollen den Hormon-Spiegel bei Börsenhändler messen. (Foto: dpa)

Bio-Sensoren sollen den Hormon-Spiegel bei Börsenhändler messen. (Foto: dpa)

Auswirkungen von Hormonen

Hoffen auf die Vorahnung: Börsenhändlern sollen Sensoren tragen

Bio-Sensoren für Börsenhändlern sollen künftig deren Handelserfolg steigern. Hormone wie Steroide und Testosteron wirken sich auf Selbstvertrauen und Risikobereitschaft aus. Die Analyse der Hormonpegel wollen Forscher und Hedgefonds dazu nutzen, um die aktuelle Form der Banker zu bewerten.

Der Roboter kopiert exakt die Bewegungen des Samurai-Meisters - zeigt aber auch nach tausend Schnitten keine Erschöpfungserscheinungen. (Foto: dpa)

Der Roboter kopiert exakt die Bewegungen des Samurai-Meisters - zeigt aber auch nach tausend Schnitten keine Erschöpfungserscheinungen. (Foto: dpa)

Kopieren Schwertkampf-Meister

Präzise wie ein Samurai: Roboter lernen Schwertkampf

Japanische Ingenieure haben nun eine neue Generation von Samurai-Roboter erschaffen. Die Maschine hält ein Langschwert und kopiert damit exakt die Bewegungen eines japanischen Schwertkampf-Meisters. Anders als der menschliche Rekordhalter zeigt der Roboter jedoch auch nach eintausend Schnitten keine Erschöpfungserscheinungen.

Die Londoner Polizei wird mit Kameras an der Uniform ausgerüstet. (Foto: dpa)

Die Londoner Polizei wird mit Kameras an der Uniform ausgerüstet. (Foto: dpa)

Uniform mit Video

Zum Schutz vor Bürgern: Londons Polizei trägt künftig Kameras

Die Londoner Polizei wird ab kommendem März bei Streifgängen und Einsätzen Videokameras unmittelbar an der Uniform tragen. Diese Maßnahme soll dazu dienen, das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und kriminelle Handlungen zuverlässig zu dokumentieren.

Elektro-Autos sollen in Großbritannien künftig beim Fahren ihren Akku aufladen können. (Foto: assets.highways.gov.uk)

Elektro-Autos sollen in Großbritannien künftig beim Fahren ihren Akku aufladen können. (Foto: assets.highways.gov.uk)

Aufladen während der Fahrt

Reichweitenproblem gelöst: Auflade-Straßen für Elektro-Autos

Elektro-Fahrzeuge können künftig ihre Akkus während der Fahrt aufladen. Großbritannien will dazu spezielle Aufladespuren mit kabelloser Lade-Technologie unter dem Straßenbelag installieren. Das Reichweiten-Problem der Elektroautos könnte sich damit erledigen.