Neuer Rekord bei Demo

Pegida: 17.500 Demonstranten in Dresden, 12.000 gegen Rassismus in München

Neuer Rekord bei der Pegida in Dresden: Zwei Tage vor Weihnachten kamen 17.500 Demonstranten zu einem sogenannten Weihnachtssingen. (Foto: dpa)

Neuer Rekord bei der Pegida in Dresden: Zwei Tage vor Weihnachten kamen 17.500 Demonstranten zu einem sogenannten Weihnachtssingen. (Foto: dpa)

Die Pegida-Demonstration in Dresden hat mit 17.500 Teilnehmern einen neuen Rekord aufgestellt. In München gingen 12.000 Bürger gegen Rassismus auf die Straße. In Bonn und Kassel waren die Pegida-Gegendemos deutlich stärker als die lokalen Pegida-Ableger.

Rosneft macht die amerikanischen Aufsichtsbehörden für das Scheitern des Morgan-Stanley-Deals verantwortlich. (Foto: dpa)

Rosneft macht die amerikanischen Aufsichtsbehörden für das Scheitern des Morgan-Stanley-Deals verantwortlich. (Foto: dpa)

„USA für Scheitern verantwortlich“

Rosneft stoppt Übernahme von Morgan Stanleys Ölhandel

Russlands größter Ölproduzent Rosneft hat den Kauf des Ölhandelsgeschäfts der US-Bank Morgan Stanley abgesagt. Rosneft macht die USA für das Scheitern verantwortlich. Morgan Stanley will die Ölhandelssparte auf Drängen der US-Aufsichtsbehörden verkaufen.

Russlands Präsident Wladimir Putin - hier bei einem Treffen mit den Geheimdienstchefs am Samstag im Kreml - will sich nicht mehr von den Amerikanern düpieren lassen. Der Geheimdienst Stratfor enthüllt dieser Tage, dass die USA in der Ukraine am Regierungswechsel mitgewirkt hätten, um eine Achse zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin - hier bei einem Treffen mit den Geheimdienstchefs am Samstag im Kreml - will sich nicht mehr von den Amerikanern düpieren lassen. Der Geheimdienst Stratfor enthüllt dieser Tage, dass die USA in der Ukraine am Regierungswechsel mitgewirkt hätten, um eine Achse zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. (Foto: dpa)

Washington und der Maidan

Ukraine: USA wollen Allianz Deutschlands mit Russland verhindern

Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor, George Friedman, räumt ein, dass die Intervention der Amerikaner in der Ukraine den Zweck verfolgt habe, eine Allianz zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. An einem Sturz Putins hätten die Amerikaner dagegen kein Interesse.

Keiner will sie kaufen

Neue Unruhe: Spekulationen um die Zukunft der Commerzbank

Die Commerzbank geht in eine ungewissen Zukunft. Die Bank sei zu klein, um allein zu bestehen, sagen Beobachter. Für ausländische Käufer sei sie völlig unattraktiv: Die Bank hat eine Bilanzsumme von 600 Milliarden Euro und ist kaum profitabel. Daher bleibt das Risiko vorerst beim Steuerzahler hängen. Für die Kunden dürfte es in einigen Bereichen teurer werden, mit der Commerzbank Geschäfte zu machen.

China will die Russland-Krise nutzen, um den Yuan gegen den Dollar und gegen den Rubel stärker als Weltwährung zu positionieren. (Foto: dpa)

China will die Russland-Krise nutzen, um den Yuan gegen den Dollar und gegen den Rubel stärker als Weltwährung zu positionieren. (Foto: dpa)

Peking spielt über Bande

Gegen den Dollar: China will Rubel-Krise zur Stärkung des Yuan nützen

China will Russland gegen die Abwertung des Rubel helfen, die Liquiditäts-Engpässe auslösen könnte. Das ist zumindest in einem Währungs-Abkommen zwischen beiden Ländern festgelegt. So könnte China Dollar verkaufen und Rubel kaufen, um den Rubel zu stützen.

Die Franziskaner - hier in Betlehem - waren als Bettel-Orden ein Gegenpol zur prunksüchtigen Kirche. Nun wird der auf die Armut verpflichtete Orden von einem Finanz-Skandal erschüttert. (Foto: dpa)

Die Franziskaner - hier in Betlehem - waren als Bettel-Orden ein Gegenpol zur prunksüchtigen Kirche. Nun wird der auf die Armut verpflichtete Orden von einem Finanz-Skandal erschüttert. (Foto: dpa)

In Drogen und Waffen investiert

Franziskaner-Orden wegen dubioser Finanzgeschäfte vor der Pleite

Ausgerechnet der auf Armut und als Gegen-Entwurf zu einer reichen Kirche gegründete Franziskaner-Orden steht nach eigenen Angaben wegen dubioser Finanzgeschäfte vor der Pleite. Zwar sind die deutschen Franziskaner nicht direkt von dem Skandal betroffen. Allerdings wird erwartet, dass die Provinzen zusammenlegen müssen, um eine Pleite abzuwenden.

Die Verwässerung des Dodd-Frank-Gesetzes, die auch Präsident Obama unterstützte, ist ein Geschenk an die Wall Street. So müssen die Banken die vermutlich drastischen Einbußen aus dem Öl-Derivate-Handel nicht mehr allein tragen. Der Steuerzahler hilft aus. (Foto: dpa)

Die Verwässerung des Dodd-Frank-Gesetzes, die auch Präsident Obama unterstützte, ist ein Geschenk an die Wall Street. So müssen die Banken die vermutlich drastischen Einbußen aus dem Öl-Derivate-Handel nicht mehr allein tragen. Der Steuerzahler hilft aus. (Foto: dpa)

Neue Bailouts für die Banken

Ölpreis-Derivate: Steuerzahlern drohen neue Billionen-Risiken

Der Ölpreis-Verfall birgt für den Billionen-Markt an Derivaten ein enormes Risiko. Bricht der Markt hier ein, droht ein neuer Bedarf an Bailouts der Banken, die mit diesen unübersichtlichen Papieren handeln. Die US-Regierung hat, von der Wall Street entsprechend motiviert, still und leise begonnen, die Steuerzahler ins Risiko zu nehmen. Es ist eine Frage der Zeit, bis diese Entwicklung auch in Europa greift.

Die Stadt-Farm soll dem Problem der Überfischung der Weltmeere begegnen - und nebenbei noch umweltschonend Bio-Gemüse produzieren. (Foto: dpa)

Die Stadt-Farm soll dem Problem der Überfischung der Weltmeere begegnen - und nebenbei noch umweltschonend Bio-Gemüse produzieren. (Foto: dpa)

Aquaponik-Farm vor Eröffnung

Ohne Ozean: Berliner Unternehmen züchtet Fische und Gemüse für den Weltmarkt

In Berlin entsteht derzeit Europas größte innerstädtische Aquaponik-Farm. In der Anlage plant das Startup ECF pro Jahr rund 25 Tonnen Fisch und 35 Tonnen Gemüse zu produzieren. Anfang 2015 soll die erste Ware an Endverbraucher und Gastronomen gehen.

Das Bevölkerungswachstum ist in Spanien seit nunmehr zwei Jahren rückläufig. (Grafik: INE)

Das Bevölkerungswachstum ist in Spanien seit nunmehr zwei Jahren rückläufig. (Grafik: INE)

Flucht vor der Krise

Flucht aus Spanien: Einwanderer verlassen wegen Krise das Land

Spanien verliert zum vierten Halbjahr in Folge an Bevölkerung. Im ersten Halbjahr 2014 verließen rund 200.000 Personen das Land. Der größte Teil davon waren Rumänen, Marrokaner und Südamerikaner. Aufgrund der fehlenden Perspektiven kehren viele Arbeitssuchende in ihre Heimatländer zurück oder ziehen nach Großbritannien weiter.

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz unterschrieben, mit dem sich die USA selbst den Freibrief zur Privatisierung des Energie-Sektors und die gleichzeitige Aufrüstung der Ukraine genehmigen. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama hat ein Gesetz unterschrieben, mit dem sich die USA selbst den Freibrief zur Privatisierung des Energie-Sektors und die gleichzeitige Aufrüstung der Ukraine genehmigen. (Foto: dpa)

Ukraine als Nato-Staat

HR 5859: Ein US-Gesetz wie eine Kriegs-Erklärung an Russland

Präsident Obama hat das Gesetz unterzeichnet, welches den Amerikanern weitreichende Befugnisse in der Ukraine sichern soll. Die Privatisierung des Energie-Sektors, umfassende militärische Aufrüstung und von der US-Regierung finanzierte Medien sollen die Ukraine für den Nato-Beitritt fit machen. Aus russischer Sicht muss sich das Gesetz lesen wie eine Kriegserklärung.

Im Schatten der Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland dämmert ein neuer Wettlauf mit Nuklearwaffen. (Foto: dpa)

Im Schatten der Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland dämmert ein neuer Wettlauf mit Nuklearwaffen. (Foto: dpa)

Schachzug gegen Russland

USA bereiten den Weg für neues atomares Wettrüsten

Das Gesetz zur Verschärfung der US-Sanktionen gegen Russland enthält einen von der Öffentlichkeit bisher nicht beachteten, gefährlichen Passus: Er erklärt, welche Strategie die US-Regierung fahren könnte, um aus dem mit Russland geschlossenen Vertrag zum Abbau nuklearer Mittelstreckenraketen auszusteigen. Fällt der Vertrag, können Moskau und Washington erneut atomar aufrüsten - und sich gegenseitig die Schuld für die Eskalation in die Schuhe schieben.

EZB-Präsident Mario Draghi möchte die EZB-Bilanz von derzeit zwei auf drei Billionen Euro ausweiten. Das läuft schleppender, als von Draghi erwartet. (Foto: dpa)

EZB-Präsident Mario Draghi möchte die EZB-Bilanz von derzeit zwei auf drei Billionen Euro ausweiten. Das läuft schleppender, als von Draghi erwartet. (Foto: dpa)

Der Flopp der „Dicken Bertha“

Banken steigen aus: Die Verstaatlichung des Bond-Markts rückt näher

Die Banken haben bei der jüngsten EZB-Programm deutlich weniger Kredite aufgenommen als erwartet. Damit deutet sich an: Der traditionelle Deal, dass die Banken das Geld geschenkt bekommen und dafür Staatsanleihen von maroden Staaten kaufen, funktioniert nicht mehr. Ob gewollt oder nicht: Die Entwicklung zeigt, dass die EZB mit ihrer Politik den Markt für Staatsanleihen zerstört hat. Nun hat sie keine andere Wahl mehr, als die Staatsanleihen selbst zu kaufen.

China, hier Präsident Xi Jinping mit seiner Frau, bietet fünf Nachbarstaaten Milliarden-Hilfen an. (Foto: dpa)

China, hier Präsident Xi Jinping mit seiner Frau, bietet fünf Nachbarstaaten Milliarden-Hilfen an. (Foto: dpa)

Gegen neuen US-Einfluss

China treibt Wirtschafts-Union in Asien voran

China hat Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Thailand und Laos umfangreiche Kredite und Finanzhilfen angeboten. Gefördert werden soll der Ausbau der Infrastruktur. China will mit diesen Maßnahmen verhindern, dass die Amerikaner ihren Einfluss in Südostasien weiter ausbauen.

Mithilfe der Technik zur Chip-Herstellung gelang Soitec für die Solarzellen ein Wirkungsrad von 46 Prozent. (Foto: dpa)

Mithilfe der Technik zur Chip-Herstellung gelang Soitec für die Solarzellen ein Wirkungsrad von 46 Prozent. (Foto: dpa)

Wirkungsgrad 46 Prozent

Neue Chip-Technologie verdoppelt Effizienz von Solar-Zellen

Ein französischer Chip-Hersteller hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Solar-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 46 Prozent herstellen lassen. Dazu nutzt das Unternehmen eine Technik, die eigentlich zur Herstellung von Mikrochips gedacht ist. So ließe sich demnach doppelt so viel Sonnenenergie in Strom umwandeln als mit herkömmlichen Solarzellen.

Noch ist der schnellste Supercomputer der Welt "Tianeh2" im National Super Computer Center in Guangzhou, China. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

Noch ist der schnellste Supercomputer der Welt "Tianeh2" im National Super Computer Center in Guangzhou, China. (Foto: Top 500 Supercomputers Site/dpa)

Daten mit Lichtgeschwindigkeit

Unhackbar: Das Quanten-Internet kommt

Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, einzelne Photonen kontrolliert zu verschicken. Damit ist ein wichtiger Sprung für die Kommunikation zwischen Quanten-Computern gemacht. Ein Netzwerk solcher Computer überträgt Daten mit Lichtgeschwindigkeit. Eine unbemerkte Überwachung dieser Übertragung ist physikalisch unmöglich.

Der Marsrover Curiosity soll nun herausfinden, woher die Methan-Gase auf dem Mars kommen. (Foto: NASA/dpa)

Der Marsrover Curiosity soll nun herausfinden, woher die Methan-Gase auf dem Mars kommen. (Foto: NASA/dpa)

Unbekannte Methanquelle

Mars-Rover findet neue Hinweise auf mögliches Leben

Curiosity hat ungewöhnlich starke Schwankungen der Methan-Konzentration auf dem Mars entdeckt. Irgendwo in der Nähe des Roboters muss es eine Methanquelle geben. Diese könnte geologischen oder biologischen Ursprungs sein.

Die Dürre in Kalifornien wird wohl ein Dauerzustand: Mit dem Meerwasser soll jetzt eine teure aber langfristige Trinkwasserquelle erschlossen werden. (Foto: dpa)

Die Dürre in Kalifornien wird wohl ein Dauerzustand: Mit dem Meerwasser soll jetzt eine teure aber langfristige Trinkwasserquelle erschlossen werden. (Foto: dpa)

Trinkwasser aus dem Pazifik

Milliarden-Projekt: Kalifornien baut Meerwasser-Entsalzungsanlage gegen Dürre

San Diego hat beschlossen, die größte Meerwasser-Entsalzungsanlage der westlichen Hemisphäre zu bauen. Grund ist die anhaltende Dürre in Kalifornien, die Experten zufolge noch Jahre andauern könnte. Die Anlage soll eine Milliarde Dollar kosten und jeden Tag Millionen Liter Meerwasser in Trinkwassers verwandeln.

Kaufen und Verkaufen von Aktien soll künftig jeder per Fingertippen erledeigen. (Screenshot)

Kaufen und Verkaufen von Aktien soll künftig jeder per Fingertippen erledeigen. (Screenshot)

„Robin Hood“

Smartphone statt Börse: Gratis-App will Aktienhandel demokratisieren

Eine neue App namens Robin Hood ermöglicht Anlegern, Aktien kostenlos vom eigenen Smartphone aus zu handeln. Kaufen und Verkaufen soll den Entwicklern zufolge mit wenigen Klicks funktionieren. Gebühren oder Mindestbeträge gibt es für den mobilen Handel nicht.

Maschinen weltweit könnten sich künftig ein riesiges Online-Gehirn teilen. (Foto: dpa)

Maschinen weltweit könnten sich künftig ein riesiges Online-Gehirn teilen. (Foto: dpa)

Internet für Maschinen

Roboter-Schule: Forscher entwickeln Online-Gehirn für lernende Maschinen

Ein neuer Online-Dienst übersetzt alle Informationen aus dem Internet in eine Sprache für Roboter. Intelligente Maschinen können dort künftig Informationen abrufen und so immer neue Fähigkeiten erlernen. Die Entwickler bezeichnen die Plattform als Robo-Brain - ein Online-Gehirn für Maschinen.

Das Genom als Bauplan: Forscher machen sich daran, lebendige Zellen künstlich nachzubauen. (Foto: dpa)

Das Genom als Bauplan: Forscher machen sich daran, lebendige Zellen künstlich nachzubauen. (Foto: dpa)

Zellen aus Silikon

Künstliches Leben: Mikro-Chip erschafft Gene aus DNA

Forscher haben einen Silizium-Chip entwickelt, der Gene aus DNA herstellen kann. Damit haben die Forscher den grundlegendsten Baustein des Lebens künstlich nachgebildet. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Herstellung „lebender“ künstlicher Zellen.

Die neue Skype-Software übersetzt das Gesagte während des Sprechens auf Englisch oder Spanisch. (Foto: dpa)

Die neue Skype-Software übersetzt das Gesagte während des Sprechens auf Englisch oder Spanisch. (Foto: dpa)

Vorerst Englisch und Spanisch

Skype übersetzt ab sofort Gespräche in Echtzeit

Der Internet-Telefonie-Anbieter Skype bietet ab sofort eine Dolmetscher-Funktion an. Die Übersetzungs-Software soll die Echtzeit-Kommunikation zwischen Menschen in unterschiedlichen Sprachen ermöglichen. Zum Start des Projekts ist die Direkt-Übersetzung für Englisch und Spanisch verfügbar.

Durch einen Software-Fehler verschenkten Amazon-Mitarbeiter in Großbritannien unfreiwillig tausende Produkte. (Foto: dpa)

Durch einen Software-Fehler verschenkten Amazon-Mitarbeiter in Großbritannien unfreiwillig tausende Produkte. (Foto: dpa)

Unfreiwillige Geschenke

Computerfehler: Amazon verkauft tausende Produkte für einen Penny

Wegen eines Software-Fehlers hat Amazon in Großbritannien tausende Produkte für umgerechnet weniger als einen Cent verkauft. Die Verbraucher freuten sich über verfrühte Weihnachtsgeschenke. Die Händler erlitten in kürzester Zeit zehntausende Pfund Verlust, einigen drohe die Pleite.

DWN-Herausgeber Michael Maier: Das unkontrollierte Geld-Drucken führt zur rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen der Erde. (Foto: DWN)

DWN-Herausgeber Michael Maier: Das unkontrollierte Geld-Drucken führt zur rücksichtslosen Ausbeutung der Ressourcen der Erde. (Foto: DWN)

rbb-Interview

Info-Radio: Michael Maier sieht in Krise „das Gegenteil einer Verschwörung“

Der Herausgeber der Deutschen Wirtschafts Nachrichten, Michael Maier, hat im Interview mit dem Info-Radio des Rundfunks Berlin Brandenburg (rbb) die aktuelle Finanzkrise als ein Problem der Entkoppelung von politischem und wirtschaftlichem Handeln und einer damit verbundenen Haftung beschrieben. Das komplette Interview zum Nachhören.

Die britische Innenministerin Theresa May will die Sicherheits-Gesetze in ihrer Heimat verschärfen. (Foto: dpa)

Die britische Innenministerin Theresa May will die Sicherheits-Gesetze in ihrer Heimat verschärfen. (Foto: dpa)

Inflation von Terror-Warnungen

„Steigende Terror-Gefahr“: Die Chronologie der Angstmache in Europa

In den vergangenen zwei Jahren hat es geradezu eine Inflation an Terror-Warnungen gegeben. Doch konkrete Anschläge sind ausgeblieben. Die Warnungen haben jedoch neue Feindbilder in Europa geschaffen: Wer sich heute als Muslim zu erkennen gibt, steht fast zwangsläufig unter Generalverdacht.

Die politischen Eliten in Deutschland wundern sich, warum in Dresden plötzlich 10.000 Menschen auf die Straße gehen. Die Ängste vor dem Islam wurden jedoch von der Politik geschürt, die die Muslime nur noch als "islamistische Gefahr" erscheinen lässt. (Foto: dpa)

Die politischen Eliten in Deutschland wundern sich, warum in Dresden plötzlich 10.000 Menschen auf die Straße gehen. Die Ängste vor dem Islam wurden jedoch von der Politik geschürt, die die Muslime nur noch als "islamistische Gefahr" erscheinen lässt. (Foto: dpa)

Die neuen Sündenböcke

Auf dem Weg zum Polizei-Staat: Politiker schüren Angst vor Ausländern

Innenminister Thomas de Maizière will Polizei-Streifen in Internet-Foren schicken – angeblich zur „Terror-Abwehr“. Die CSU will in Deutschland lebenden Familien vorschreiben, welche Sprache sie zu Hause sprechen müssen. Die Bürgerrechte werden systematisch beschnitten. Der Hass auf Ausländer, Muslime und Flüchtlinge wird gesteigert. Das Erwachen von neuen radikalen Gruppierungen ist das Echo einer verantwortungslosen Politik, die als Antwort auf ihre eigene Panik-Mache den Polizei-Staat als Lösung anbietet.

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin zeichnete vergangene Woche verdiente Militärs im Kreml aus. In einer wirtschaftlich angespannten Lage wird Russland durch die Sanktionen zurückgeworfen - Demokratie und Menschenrechte bleiben auf der Strecke. (Foto: dpa)

Den Preis zahlen die Bürger

Sanktionen der EU verstärken die autoritären Tendenzen in Russland

Die Sanktionen des Westens verstärken in Russland die autoritären Tendenzen. Denn die Kosten tragen nicht die Eliten, sondern die Bürger. Sie spüren die wirtschaftlichen Einschränkungen und die Repression im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte. Das Friedensprojekt EU trägt mit seiner neuen, kriegerischen Ausrichtung somit nicht dazu bei, dass der Wohlstand auf der Erde gerechter verteilt wird - im Gegenteil: Neue Oligarchen profitieren von einem globalen Feudal-System, das die europäischen Steuerzahler am Leben erhalten müssen.