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250 Euro mehr

Bundestags-Abgeordnete erhalten automatische Diäten-Erhöhung

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

Eine Abstimmung ist nicht mehr nötig, die Diäten im Bundestag werden automatisch erhöht. (Foto: dpa)

Ab Juli erhalten die Bundestags-Abgeordneten 250 Euro mehr im Monat. Per Gesetz wurde beschlossen, dass die Diäten an die Entwicklung der Bruttolöhne gekoppelt werden. Die Anhebung erfolgt damit erstmals automatisch ohne Debatte und Abstimmung.

Österreichs Kanzler Werner Faymann mit Angela Merkel am 19. November 2015 in Berlin. (Foto: dpa)

Österreichs Kanzler Werner Faymann mit Angela Merkel am 19. November 2015 in Berlin. (Foto: dpa)

Treffen der Außenminister

Flüchtlinge: Österreich wirbt für Militär-Einsatz auf dem Balkan

Österreich wirbt bei den EU-Partnern dafür, die Balkanroute dichtzumachen. Soldaten aus den EU-Staaten sollen dafür die Grenzen sichern. An der EU-Außengrenze abgefangene Flüchtlinge sollen zudem wieder in die Türkei gebracht werden.

Die chinesische Zentralbank versucht mit Interventionen, die Spekulation gegen den Yuan auszugleichen. (Foto: dpa)

Die chinesische Zentralbank versucht mit Interventionen, die Spekulation gegen den Yuan auszugleichen. (Foto: dpa)

Kampf um den Yuan

Hedgefonds-Manager: Chinas Banken sind Zeitbomben

Westliche Hedgefonds wetten auf eine weitere Abwertung des Yuan und verschärfen somit den Abfluss von Kapital aus dem Land. Doch die größte Gefahr für Chinas Währung liegt nicht bei den Hedgefonds, sondern im maroden Bankensystem des Landes, so ein Spekulant.

Banknoten müssen mittlerweile mit Flugzeugen ins Land gebracht werden. (Foto: dpa)

Banknoten müssen mittlerweile mit Flugzeugen ins Land gebracht werden. (Foto: dpa)

Massive Entwertung

Hyperinflation: Venezuela muss Bargeld mit Flugzeugen einfliegen lassen

In Venezuela bahnt sich eine Hyperinflation an. Der IWF rechnet mit einer Inflationsrate von etwa 750 Prozent. Die rasante Geldentwertung zwingt die Regierung, immer größere Mengen an Banknoten in Umlauf zu bringen. Die zuletzt bestellte Charge von zehn Milliarden Scheinen musste mit 36 Flugzeugen vom Typ Boeing 747 eingeflogen werden.

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk mit Präsident Petro Poroschenko am 16. Juli 2015 im Parlament in Kiew. (Foto: dpa)

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk mit Präsident Petro Poroschenko am 16. Juli 2015 im Parlament in Kiew. (Foto: dpa)

Regierung vor Auflösung

Streit in der Ukraine: Premier Jazenjuk droht mit Rücktritt

Der Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und Premier Arseni Jazenjuk eskaliert. Jazenjuk droht, mit seinem gesamten Kabinett zurückzutreten. Vier Minister hatten bereits ihre Rücktritte angekündigt, später aber wieder zurückgezogen.

Der USPS soll künftig nicht nur Briefe zustellen können. (Foto: dpa)

Der USPS soll künftig nicht nur Briefe zustellen können. (Foto: dpa)

Verdeckte Subvention

Sanierung durch Steuergeld: Amerikas Post soll zur Bank werden

Anfang der Woche hat der amerikanische Kongress die Post mit einer Banklizenz ausgestattet. Für die Gründung einer weiteren Bank besteht in den USA aber kein Bedarf. Die Entscheidung des Kongresses ergibt jedoch Sinn, wenn man die extreme Verschuldung der Post berücksichtigt. Als Bank hätte sie Zugriff auf das Geld ihrer Kunden und könnte vom Staat notfalls mit Milliardenbeträgen saniert werden.

Bricht der Mosul-Staudamm, würde eine 20 Meter hohe Flutwelle den Irak überschwemmen und bis nach Bagdad reichen. (Foto: dpa)

Bricht der Mosul-Staudamm, würde eine 20 Meter hohe Flutwelle den Irak überschwemmen und bis nach Bagdad reichen. (Foto: dpa)

Warnung vor Dammbruch

Maroder Stau-Damm: Irak droht Flutkatastrophe

Der Mosul-Staudamm im Irak ist in akuter Gefahr, warnt der Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen im Irak. Bricht der marode Damm bei der bevorstehenden Frühlingsschmelze, könnte der Tigris eine halbe Million Menschen überschwemmen.

Die Frachtkosten sinken kontinuierlich, ein Nachfrageanstieg ist aber nicht in Sicht. (Foto: dpa)

Die Frachtkosten sinken kontinuierlich, ein Nachfrageanstieg ist aber nicht in Sicht. (Foto: dpa)

Flaute in den Häfen

Welthandel bricht ein: Baltic-Dry-Index stürzt auf Allzeit-Tief

Der Baltic Dry ist am Freitag so tief gesunken wie noch nie zuvor. Der Index bildet die Frachtkosten wichtiger Rohstoffe wie Eisenerz, Kohle und Kupfer ab. In der Regel ist die Container-Schifffahrt einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Weltwirtschaft. Vor allem in China lässt die Nachfrage nach.

Die Schweizer setzten in Zeiten von Niedrigzins auf Bargeld. (Foto: dpa)

Die Schweizer setzten in Zeiten von Niedrigzins auf Bargeld. (Foto: dpa)

Schutz vor Bankenkrisen

Wenig Vertrauen in Banken: Schweizer setzen auf Bargeld

Schweizer Bürger heben in großem Stil Bargeld ab. Besonders der 1000-Franken-Schein ist beliebt, seine Umlaufzahlen steigen seit mehr als zwei Jahren unvermindert an. Der Schweizer Trend hin zum Bargeld findet in einer Zeit statt, in der einige bedeutende Stimmen aus der Wirtschaft dessen Abschaffung fordern.

Mehr als 200.000 Bürger protestierten am 10.10.2015 gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP. (Foto: dpa)

Mehr als 200.000 Bürger protestierten am 10.10.2015 gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP. (Foto: dpa)

Keine Unabhängigkeit

Deutsche Richter kritisieren geplantes TTIP-Gericht

Die EU-Kommission überlegt, für TTIP ein neues „Investitionsgericht“ zu schaffen, um die Debatte über Schiedsgerichte zu beenden. Der Vorschlag entbehre jeder Rechtsgrundlage und die nationalen Gerichte müssten sich diesem Gericht beugen, kritisiert der Deutsche Richterbund. Auch gebe es Zweifel an der Unabhängigkeit der Richter an solch einem Gericht.

Ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nimmt im Dezember 2015 in Heidelberg in der BAMF-Außenstelle mit Hilfe eines elektronischen Scanners die Fingerabdrücke eines Flüchtlings. (Foto: dpa)

Ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nimmt im Dezember 2015 in Heidelberg in der BAMF-Außenstelle mit Hilfe eines elektronischen Scanners die Fingerabdrücke eines Flüchtlings. (Foto: dpa)

Zu wenig Personal

Behörde meldet hunderttausende offene Asyl-Fälle in Deutschland

Die Zahl der offenen Asylfälle in Deutschland liegt bei rund 700.000, so das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Statt der erforderlichen 6.000 Anträge am Tag schaffen die Behörden gerademal 2.000. Die Bundesregierung hat bereits das Hartz-IV-Gesetz geändert. Künftig sollen sich die Mitarbeiter der Jobcenter um die Bearbeitung kümmern.

Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil am 29. Januar 2016 in Spielfeld. (Foto: dpa)

Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil am 29. Januar 2016 in Spielfeld. (Foto: dpa)

In Richtung Deutschland

Österreich: Polizei darf Fingerabdrücke von Flüchtlingen nicht speichern

Eine Verordnung verbietet der Polizei im österreichischen Spielfeld, die Fingerabdrücke von Flüchtlingen zu speichern, die nach Deutschland weiterreisen. Dies ermögliche eine mehrmalige Einreise, auch unter falschem Namen oder mit unterschiedlichen Dokumenten, warnt die Volksanwaltschaft.

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Die drohenden Strafen hatten das Geschäft von Julius Bär belastet. Im Bild Bär-Chef Collardi im Februar dieses Jahres. (Foto: dpa)

Einigung in Millionenhöhe

Julius Bär zahlt in den USA Millionen-Strafe

Der Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär hat eine Einigung im langwierigen Steuerstreit mit den USA erzielen können. Die US-Staatsanwaltschaft gab demnach am Donnerstag eine Strafzahlung in Höhe von 547 Millionen Dollar bekannt.

Autos von Daimler erfreuen sich in China zunehmender Beliebtheit. (Foto: dpa)

Autos von Daimler erfreuen sich in China zunehmender Beliebtheit. (Foto: dpa)

China jetzt wichtigster Markt

Daimler verkauft weltweit deutlich mehr Autos

Daimler hat in China so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Die Verkäufe des Konzerns stiegen im Januar auf Jahressicht um über 50 Prozent. Weltweit legten die Auslieferungen um knapp ein Fünftel zu. Bereits am Donnerstag hatte Daimler einen Gewinnanstieg von mehr als einem Drittel bekanntgegeben.

Die Aktie der Credit Suisse im Fünf-Tages-Verlauf. (Grafik: ariva.de)

Die Aktie der Credit Suisse im Fünf-Tages-Verlauf. (Grafik: ariva.de)

Wertberichtigungen belasten

Milliarden-Verlust: Aktie der Credit Suisse stürzt ab

Die erste Jahresbilanz des neuen Credit-Suisse-Chefs Tidjane Thiam fällt schwach aus. Die zweitgrößte Schweizer Bank hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 2,94 Milliarden Franken erwirtschaftet. Wertberichtigungen und ein schleppend verlaufendes Tagesgeschäft begünstigten den höchsten Verlust seit dem Jahr 2008.

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