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USA machen es besser

Der Kern der Krise: Europas Politiker verstehen nichts von Banken

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Finanzminister der USA, Jacob Lew am 14.07.2016 im Finanzministerium in Berlin. (Foto: dpa)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble der Finanzminister der USA, Jacob Lew am 14.07.2016 im Finanzministerium in Berlin. (Foto: dpa)

Die Banken und die EZB machen Druck auf die EU: Sie wollen die Banken in Italien und anderen Krisen durch die Hintertür mit Steuergeldern retten. Die Macht der Lobby resultiert aus der weitgehenden Ahnungslosigkeit der Politiker in Europa im Hinblick auf den Finanz-Sektor. Die Amerikaner sind in dieser Hinsicht kompetenter.

Donald Trump beim Parteitag der Republikaner. (Foto: dpa)

Donald Trump beim Parteitag der Republikaner. (Foto: dpa)

Kein „Demokratie-Export“

Trump fordert radikale Kehrtwende in der US-Außenpolitik

Donald Trump fordert eine radikale Kehrtwende der US-Außenpolitik: Die USA müssten die Praxis beenden, in fremden Ländern Regierungen zu stürzen. Statt dessen sollte sich Amerika auf seine eigene, innere Sicherheit konzentrieren. Ungarns Präsident Orban glaubt, dass dieser Ansatz die Lage in Europa verbessern würde.

Die Grenze zwischen dem Libanon und Syrien. (Grafik: Google/al-Masdar News)

Die Grenze zwischen dem Libanon und Syrien. (Grafik: Google/al-Masdar News)

Schlechte Kommunikation

Russische Kampf-Jets bombardieren US-Stützpunkt in Syrien

Russland hat bestätigt, im Juni in Syrien einen US-Luftwaffenstützpunkt bombardiert zu haben. Die Briten hatten den Stützpunkt kurz zuvor verlassen. Interessant: Die US-Regierung hat bisher nicht gegen den Angriff protestiert. Russland und die USA kooperieren in Syrien. Am Freitag kam es erneut zu heftigen Gefechten zwischen der syrischen Armee und islamistischen Söldnern.

In Großbritannien bahnt sich eine Rückbesinnung zur Atomkraft an. (Foto: dpa)

In Großbritannien bahnt sich eine Rückbesinnung zur Atomkraft an. (Foto: dpa)

Ende der Energiewende

Großbritannien kappt Energie-Verbindung zu Europa

Der bevorstehende Brexit wird Großbritannien vor neuen Herausforderungen in seiner Klima- und Energiepolitik stellen. Profitieren werden vor allem Energie-Großkonzerne und Atomkraftbetreiber. Deutschland hat keine Atomkraft mehr - und die deutschen Strom-Konzerne befinden sich in einer veritablen Krise.

Demonstrantinnen vor der türkischen Botschaft in Berlin bei einer Erdogan-Demo nach dem Putschversuch. (Foto: dpa)

Demonstrantinnen vor der türkischen Botschaft in Berlin bei einer Erdogan-Demo nach dem Putschversuch. (Foto: dpa)

Warnung vor den Türken?

Türken in Deutschland bleiben nach Putsch-Versuch friedlich

Verschiedene Politiker haben die Türken in Deutschland nach dem Putsch-Versuch gegen die Regierung Erdogan gewarnt, interne Konflikte nicht nach Deutschland zu tragen. Anlass haben die Türken bisher nicht gegeben: Der Polizeibericht zeigt, dass bis auf kleinere Vergehen alle Demonstrationen friedlich verlaufen sind.

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis und der frühere britische Premierminister Cameron im Dezember 2015 in Bukarest. (Foto: dpa)

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis und der frühere britische Premierminister Cameron im Dezember 2015 in Bukarest. (Foto: dpa)

Arbeiter kehren zurück

Nach Brexit: Rumänen kehren in ihre Heimat zurück

Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU scheinen viele dort lebenden Rumänen eine Rückkehr in ihre Heimat zu planen. Die Anfragen nach Wohnungen und Häusern in Rumänien sind beträchtlich gestiegen. Besonders der Niedriglohn-Bereich der britischen Wirtschaft könnte unter der Emigration leiden.

Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. (Foto: dpa)

Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. (Foto: dpa)

Unzufriedenheit im Osten

Ungarn fordert radikale Wende der EU bei Flüchtlings-Politik

Die osteuropäischen Staaten kritisieren die EU-Kommission scharf. Diese habe aus dem Austritt Großbritanniens nichts gelernt. Die Parlamente müssten künftig viel mehr Mitsprache erhalten. Ungarn fordert außerdem eine radikale Wende der Flüchtlingspolitik in der EU.

US-Präsident Barack Obama am Freitag im Weißen Haus. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama am Freitag im Weißen Haus. (Foto: dpa)

Geheimdienste wussten nichts

Obama: US-Regierung hat mit dem Putsch in der Türkei nichts zu tun

US-Präsident Obama hat Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen, die US-Regierung habe etwas mit dem Putsch zu tun. Durchaus irritierend: Auch die US-Geheimdienste hätten nicht die geringsten Hinweise über den bevorstehenden Putsch gehabt. Die Russen haben offenbar Erdogan in letzter Sekunde gewarnt, weshalb der Putsch rasch in sich zusammenfiel.

John Kerry und Federica Mogherini am 18. Juli in Brüssel. Gemeinsam sind sie gegen die Razzien in der Türkei. (Foto: dpa)

John Kerry und Federica Mogherini am 18. Juli in Brüssel. (Foto: dpa)

Transatlantischer Dissens

USA sehen Politik von Erdogan weniger kritisch als die EU

In der transatlantischen Türkei-Politik tritt eine sehr unterschiedliche Bewertung der Politik von Präsident Erdogan zu Tage: Die EU kritisiert die umfassenden Maßnahmen gegen Richter, Wissenschaftler und Militärs nach dem Putsch in sehr scharfen Worten. Die USA dagegen erinnern daran, dass am Anfang der versuchte Putsch gestanden habe - und stufen die Aktionen als angemessen ein.

Chinas Premierminister Li Keqiang mit IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: dpa)

Chinas Premierminister Li Keqiang mit IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: dpa)

China ist Entwicklungsland

China meldet sich als Hoffnung für die Weltwirtschaft ab

Im Vorfeld des G20-Gipfels warnt der chinesische Premier die internationalen Finanz-Organisationen: Die Welt könne sich künftig nicht länger darauf verlassen, dass China als Motor der Weltwirtschaft fungiere. Der IWF rief die Staaten zu umfangreichen Investitionen auf, um das globale Wachstum anzuschieben.

Jim Fowler, Chief Information Officer von General Electric im Oktober 2015. (Foto: dpa)

Jim Fowler, Chief Information Officer von General Electric im Oktober 2015. (Foto: dpa)

Gewinn wegen Alstom

General Electric: Schöne Zahlen, doch nur die halbe Wahrheit

General Electric hat für das zweite Quartal über gute Zahlen gejubelt. Tatsächlich gab es im operativen Geschäft massive Einbrüche gekommen ist. Der Gewinnanstieg kam von der Übernahme von Alstom. Tatsächlich hat der amerikanische Siemens-Rivale erhebliche Probleme.

Allein in Schleswig-Holstein leben tausende Millionäre. (Foto: dpa)

Allein in Schleswig-Holstein leben tausende Millionäre. (Foto: dpa)

400.000 Menschen in Armut

Linkspartei will auf Sylt gegen die Reichen demonstrieren

Die Linkspartei startet eine Aktion gegen die Ungleichheit der Einkommen und für die Vermögenssteuer. Die Aktion findet auf Sylt statt, weil hier besonders viele deutsche Millionäre Immobilien besitzen, während gleichzeitig viele Deutsche nur mit Mühe ihren Alltag finanzieren können.

Das Pfund verzeichnete einen historische Sturz. (Foto: dpa)

Das Pfund verzeichnete einen historische Sturz. (Foto: dpa)

Digitales Pfund

Erste Zentralbank prüft Einführung einer virtuellen Währung

Die Bank of England untersucht in einem Arbeitspapier die Umstellung des britischen Pfunds auf eine komplett virtuelle Währung. Die Umstellung soll das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Der Haken an der Sache: Die BoE will die virtuelle Währung selbst durchsetzen – und das Geldsystem nicht auf peer-to-peer-Basis verändert sehen.

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, spricht am 16.06.2016 bei einer Pressekonferenz in der Autostadt am VW Werk in Wolfsburg. (Foto: dpa)

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, spricht am 16.06.2016 bei einer Pressekonferenz in der Autostadt am VW Werk in Wolfsburg. (Foto: dpa)

Weitere Klagen

Drei US-Bundesstaaten reichen Klage gegen VW ein

Drei amerikanische Bundesstaaten werden Klagen gegen Volkswagen einreichen. Die erste Anklageschrift wurde am Dienstag in New York vom zuständigen Generalstaatsanwalt vorgestellt. Die Klage konzentriert sich auf den Vorwurf, dass Dutzende VW-Manager an dem Betrug beteiligt gewesen seien oder früh Kenntnis von den Vorgängen gehabt hätten.

Eine Pokemon Go Spielerin in Hannover mit einer Pokemonmütze. (Foto: dpa)

Eine Pokemon Go Spielerin in Hannover mit einer Pokemonmütze. (Foto: dpa)

Wertvoller als Sony

Nintendo verdoppelt mit Pokémon seinen Börsenwert

Die weltweite Begeisterung für das Smartphone-Spiel Pokémon Go beschert dem japanischen Videospielekonzern Nintendo einen sagenhaften Aufstieg an der Börse. Am Dienstag legte die Aktie des Unternehmens erneut um 14 Prozent zu, der Börsenwert von Nintendo erreichte 38 Milliarden Euro. Damit zog das Unternehmen am Elektronikkonzern Sony vorbei.

Die Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (Foto: dpa)

Die Yahoo-Chefin Marissa Mayer. (Foto: dpa)

Verluste werden höher

Yahoo meldet hohen Verlust im zweiten Quartal

Der amerikanische Internetkonzern Yahoo hat für das zweite Quartal einen Nettoverlust von 440 Millionen Dollar bekanntgegeben. Bereits im gleichen Zeitraum des Vorjahres resultierte ein Verlsut – dieser betrug damals 22 Millionen. Yahoo versucht, sein Kerngeschäft mit Suchmaschinen in ein neues Unternehmens auszulagern und sucht dafür Käufer.

Häufige Positionswechsel bei den Rohstoffgruppen 2016. (Grafik: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research)

Häufige Positionswechsel bei den Rohstoffgruppen 2016. (Grafik: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research)

Unsicherheit bei Investitionen

Rohstoff-Markt: Große Schwankungen, interessante Chancen

Der Ausblick für das Jahr 2016 zeigt laut einer Analyse der Helaba Volkswirtschaft ein weiterhin starkes Überangebot besonders bei Energie- und Industrierohstoffen. Wie empfindlich die Preise der Rohstoffe jedoch sein können, zeigen die jüngsten Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Großbritannien dominiert den europäischen Immobilienmarkt. (Grafik: Helaba)

Großbritannien dominiert den europäischen Immobilienmarkt. (Grafik: Helaba)

Deutschland könnte profitieren

Helaba: Immobilien in Deutschland könnten vom Brexit profitieren

Die Verhandlungen der EU mit Großbritannien über den Austritt werden einen starken Effekt auf die Immobilienmärkte haben. London muss nicht unbedingt Nachteile gewärtigen. Vorteile für Deutschland sind möglich, treten aber nicht automatisch ein.

Der US-Arbeitsmarkt ist weit schwächer, als aus offiziellen Zahlen hervorgeht. (Grafik: Bremer Landesbank)

Der US-Arbeitsmarkt ist weit schwächer, als aus offiziellen Zahlen hervorgeht. (Grafik: Bremer Landesbank)

Negative Tendenz

US-Arbeitsmarkt: In der Realität findet der Aufschwung nicht statt

In den USA stieg die Zahl der Arbeitsstellen im Juni überraschend deutlich. Die guten Nachrichten stehen im Widerspruch zur derzeitigen Grundtendenz in der amerikanischen Wirtschaft. Diese ist negativ, wie ein Blick hinter die schönen offiziellen Zahlen zeigt.

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