Trotz Sparkurs: Europas Schuldenstand steigt

Trotz der Sparmaßnahmen steigt der Schuldenstand in den EU-Staaten. Lediglich die Neuverschuldung wurde gesenkt. Und auch die liegt noch über den Maastricht-Kriterien.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Trotz teilweise harter Sparprogramme kommt Europa nicht aus der Schuldenfalle. Dies zeigen die heute veröffentlichten Daten von Eurostat. Im 27 Staaten umfassenden EU-Raum wurden kediglich die Neuverschuldung von 6,5 auf 4,5 Prozent gedrückt. Damit liegen sowohl die 17 Euro-Länder als auch die Länder der EU im Durchschnitt, aber noch immer über den erlaubten 3 Prozent Neuverschuldung.

Der öffentliche Schuldenstand dagegen ist sowhol in der Euro-Zone (von 85,3 auf 87,2 Prozent) wie auch in der gesamten EU (von 80 auf 82,5 Prozent) angestiegen.

Damit dürfte nach den Frankreich-Wahlen die Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Sparporgrammen weiter angeheizt werden.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***