Scharia konkret: Rasanter Anstieg von Amputationen in Mali

In dem von Islamisten besetzten Norden Malis ist die Bevölkerung immer mehr von den willkürlich handelnden Machthabern bedroht. Gerichtsgebäude werden verkauft. Sattdessen vollstrecken die Islamisten grausame Urteile, die zeigen, was die Scharia wirklich bedeutet.

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Die New York Times bringt einen schockierenden Bericht und beschreibt, wie die Scharia konkret aussieht. Sie berichtet von einem Mann, der Gewehre gestohlen hatte und nun nach islamischen Recht bestraft wurde: „Moctar Touré war mit verbundenen Augen an einen Stuhl gefesselt, seine rechte Hand war an der Armlehne mit einem Gummischlauch festgebunden. Ein Arzt kam und verabreichte ihm eine Spritze. Dann nahm Tourés eigener Bruder ein Messer, welches sonst zum Schlachten von Schafen genutzt wird, und führte das Urteil aus“, schreibt die New York Times und macht damit deutlich, wie es derzeit um die Lage in Mali steht.

„Ich selbst habe meinem Bruder die Hand abgehackt“ erzählt Aliou Tourè und bereut dabei seine Tat nicht im geringsten. Er ist Polizeichef im Norden Malis, in dem Islamisten seit März diesen Jahres das Sagen haben. Ihnen hat er sich angeschlossen.

Es sind schon lange nicht mehr nur die kulturellen Heiligtümer der Region gefährdet. Zwei Drittel des Landes kontrollieren die Islamisten, die sich selbst Ansar al-Din nennen. Die Menschen sind in ihrem täglichen Leben einer weit größeren Bedrohung ausgesetzt.

Die New York Times berichtet, wie sehr die radikale Auslegung der Religion das Leben der Bevölkerung bestimmt. So glaubt Tourè, man habe keine andere Wahl, „als das Recht Gottes auszuüben“. Schon am nächsten Tag wurden in derselben Stadt die Hände von zwei weiteren Personen, die ebenfalls beschuldigt werden, geklaut zu haben, amputiert. Vertreter der Islamisten sagten Journalisten, es würden schon bald die Vollstreckung von acht weiteren Urteilen folgen.

Nachdem die UN in der vergangenen Woche einem Militäreinsatz in Mali zugestimmt hat, sind die Islamisten noch weitaus brutaler geworden, um ihre Macht zu demonstrieren. Es folgten erneut Zerstörungen von historischen Mausoleen.

Die Islamisten berufen sich dabei auf die Sharia, dem islamischen Gesetz. Während Muslime weltweit und islamische Gelehrte der Ansicht sind, dass die Sharia kein festes Konstrukt ist und mit der Zeit gehen muss, wollen die Extremisten ausschließlich die Praxis des 7. Jahrhunderts umsetzen. Seit der Besetzung Nordmalis im März sind Human Rights Watch zufolge insgesamt 14 Mal Gliedmaßen als Urteilsvollstreckung amputiert worden. Die inoffiziellen Zahlen sollen allerdings weitaus höher sein.

Bein anderen – von den Fundamentalisten als Straftaten bezeichneten – Vergehen wie Rauchen oder auch nur Musik hören werden die Betroffenen ausgepeitscht. Sogar ein Klingelton, der den Behörden nicht gefällt, kann zu körperlicher Strafe führen. Das schlimmste Urteil, die Steinigung eines Pärchens, wurde im Juli in der Stadt Aguelhok vollstreckt.

Die sogenannten Richter verhalten sich allerdings nicht so buchstabengetreu wie sie es vorgeben. Urteile werden Berichten zufolge sehr schnell, meist noch am selben Tag, ohne eine richtige Anhörung oder Nachforschungen ausgesprochen.

„Sie besprechen das unter sich, in geschlossenen Sitzungen“, zitiert die NYT Abdou Sidibé, einen Abgeordneten aus Gao, der nun im Exil leben muss. Diese Menschen, so Sidibé, führen nicht das Recht Gottes, sondern „ihr eigenes Recht“ aus. Dies gehe sogar soweit, dass Gerichtsgebäude verkauft würden, denn für diese gebe es keinen Nutzen mehr.

Touré wurde beschuldigt, die Waffen der Islamisten gestohlen zu haben. Er und selbst die Kommunalpolitiker aus seiner Stadt sagen, dass es sich dabei um Lügen handele. Toureé selbst erzählt, er sei aus dem Militär der Islamisten ausgetreten. Offensichtlich muss jeder mit einer Strafe rechnen, der sich nicht den neuen Machthabern unterwirft.

Kommentare

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    • Motzgurke sagt:

      Nur ein,- nicht radikal gemeintes Beispiel: Gibt es in der Türkei einen deutschen Parteivorsitzenden oder gar einen deutschen Politiker auf der Regierungsbank? Hier gibt es einen Cem Özdemir. Nichts gegen diesen Mann, – wenn man auch einige Vorbehalte gegen ihn anmerken könnte. Aber ein so typisch deutscher Name wie Cem Özdemir befremdet mich, wenn ich ihn mit Politik in Verbindung bringen muss. Wäre das in der Türkei möglich? Und dann noch dem Christentum zugehörig? Man wäre seines Lebens nicht mehr sicher, das ist man allerdings auch hier in Deutschland nicht, in Anbetracht deutscher Politiker á la Gauk und anderen, sowie dem Einfluss von dementen Salafisten und anderen Muslimen.

    • Adolf Breitmeier sagt:

      Es gibt keine Islamisten. Das Wort wurde erfunden, um dort, wo der Islam = Unterwerfung, noch nicht herrscht und die Mohammedaner ,,lieb” sind, die Menschen für dumm zu verkaufen. Narürlich ist die Scharia für alle Mohammedaner gültig und wird haargenu dort befolgt, wo der Islam herrscht. Wer etwas anderes erzählt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
      Also, dann wissen wir, was uns erwartet, nur Naivlinge oder Lügner erzählen etwas anderes.

    • Anna Schultes sagt:

      Ich bin sichtlich schockiert über diese Barbaren, das sind keine menschlichen Wesen!!
      Alle Menschen dieser Erde,..lehnt Euch auf gegen diese ” MONSTER ” !

      EINE RELIGION steht für FRIEDEN U. FREIHEIT,…und nicht für HASS u. GEWALT!!

      Schlimm genug,dass die Ermordung vieler Christen Realität geworden ist!
      Mittlerweile werden wir in unserem eigenen Land mit dem Tod bedroht !
      In was für einer Zeit leben wir?? Ich bin 66 und kann plötzlich in meiner Heimat nicht mehr
      ohne ANGST leben?? Warum haben unsere Politiker solange mit verschlossenen Augen innenpolitisch regiert??

      • Bonbon aus Wurst sagt:

        Mit Angst wird immer gearbeitet! Der Staat wird Sie schon schützen. Allerdings werden Sie einige persönliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen – Sie verstehen, was ich meine?!

    • JosephBreitenbach sagt:

      In der Deutschen Sprache gibt es kein Wort “Konstrukt”. Ich kann damit nichts anfangen. In Deutschland wird Deutsch gesprochen, nicht Ostzonisch!

    • Franz Danpf sagt:

      Die Islamisten mißbrauchen den Koran und begehen schreckliche Verbrechen. Fundamentalisten sind die Pest auf Erden!!

      • cashca sagt:

        @ Franz Danpf
        jawoll, sie sind die Wurzel allen Übels.
        Und …. die fanatischen Ideologen aller Arten…..

      • Max Luckner sagt:

        SCHWACHSINN! Die “Islamisten” mißbrauchen den Koran nicht, sondern die befolgen ihn.
        Was soll die Relativierung?
        MERKE: Koran= Scharia= Menschenrechtsverletziung

    • Deutscher sagt:

      In Mali ist bei einem Diebstahl eines Muslimem die Hand ab und in der BRD gibt es bei einem Diebstahl eines Muslimen mit Migrantenbonus ein paar warme Worte des Richters, Bewährung und ein paar Sozialstunden.
      Nun mag jeder für sich selbst entscheiden, welches Recht eine Straftat genannt Diebstahl effektiv bestraft.

      • Bonbon aus Wurst sagt:

        Jaja, jetzt gibt es wieder genug Krakeeler, die auf solche Artikel herein fallen. Schade, dass die DWN sowas mitmachen. Klar sind radikale Islamisten die Pest, aber früher hat sowas doch auch keinen interessiert. Welche Interessen stehen nun dahinter. Welche Bodenschätze hat man in Mali gefunden?

        • Gojim sagt:

          Was heist “Krakeeler” die auf irgendwelche Artikel reinfallen?
          Auf welchem Planeten leben Sie…die Sache hat sich längst verselbständigt.
          Dort wo ich geboren wurde, gab es vor 40 Jahren 10% Islam und einige Moscheen. Nun werden dort systematisch Christen und Juden verfolgt und alleine in der größten Stadt stehen 70 Moscheen, mit einer Islam-Quote von 80%)
          Und das auf dem eruopäischen Kontinent. Ich kenne kein Volk das so dermassen naiv und reälitätsfremd ist, wie die Deutschen. Das war mal eine große Nation, führend im Froschung und Wissenschaft, künstlerisch herausragend…doch leider sinkt hier durch die gesteuerte Zuwanderung hochqualifizierter langsam aber sicher der IQ.

    • Parsifal sagt:

      Bei aller Verurteilung von drakonischen Strafen sollte man aber nicht vergessen, daß es früher auch ähnliche Strafen hierzulande gab. Durch die pädagogische Wirkung durch Abschreckung war die Kriminalität verschwindend gering. Heutzutage bleiben die meisten Straftaten unentdeckt und ungesühnt (ineffektive Justiz, zu lang Verfahrensdauer, Personalmangel etc).

      • Gojim sagt:

        Genau Parsifal,

        da das hier vor hunderten von Jahren so war, haben nun die Moslems ein Recht darauf das zu wiederholen und uns am besten alle auszulöschen. Falls wir uns nicht beugen, müsste der Islam unsere Ausrottung notfalls vor dem Europäischen Gerichtshof einklagen…

      • Thomas sagt:

        Genau Parsifal, und warum ist dann die Kriminalitätsrate in amerikanischen Staaten mit Todesstrafe nicht geringer als bei uns in Deutschland?
        Sie ist sogar deutlich höher!

    • Hendrik Horstmann sagt:

      Schrecklich. Diese Muslime sind eine Gefahr für die Freiheit. Egal wo sie sind, es herrscht Krieg, Unterdrückung, Dummheit, Hass. Schlechte Zutaten für eine freiheitliche, friedliche Gesellschaft.

    • jessas sagt:

      Der Tag wird kommen, wo die Bürger Europas nach einem Hitler plärren.
      Demkt an meine Worte!

      • cashca sagt:

        @jessas….
        Ihr Wort , ihre Prophezeiung , wird sich bewahrheiten
        Nennen wir ihn nicht Hitler, sondern ganz einfach einen Führer, der nach allgemeiner Redensart…” Wieder für Ordnung sorgt.”
        Das wird kommen, denn diese permanente Verunsicherung auf allen Gebieten kann ein Mensch auf die Dauer nicht ertragen, dagegen spricht die biologische Veranlagung der Gattung Mensch. Alles Leben auf der Erde , auch der Mensch, braucht einen gewissen Ordnungsrahmen, eine Verlässlichkeit und gesicherte Lebensgrundlagen .
        Derzeit geht alles drunter und drüber, man macht nicht mehr Politik zum Wohle der Bürger , sondern man drückt eine Ideologie durch, das hat eigentlich mit Politik nichts mehr zu tun. Egal welche Partei, jeder wandelt im Wahn einer Ideologie, die er auf Biegen und Brechen durchsetzen will.
        Das kann nur schief gehen.

      • Bonbon aus Wurst sagt:

        Quatsch, selbsternannte Führer haben wir doch zu genüge. Die Menschen wollen eben keine Führer mehr. Es gibt mittlerweile genug Menschen, die durchaus bereit sind, Selbstverantwortung zu übernehmen!