Forscher züchten Marienkäfer, die nicht mehr fliegen können

Forscher in Japan haben eine Methode entwickelt, Marienkäfer für die Schädlingsbekämpfung zu züchten. Dazu werden die Insekten flugunfähig gemacht. Somit können sie besser kontrolliert und als „Biopestizid“ eingesetzt werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Forscher in Japan haben eine Methode entwickelt, Marienkäfer für die Schädlingsbekämpfung zu züchten. Dazu werden die Insekten durch Züchtung flugunfähig gemacht. Somit können sie besser kontrolliert und als „Biopestizid“ eingesetzt werden.

Die Forscher wollen durch einen flächendeckenden Einsatz der Käfer größere Mengen chemischer Pestizide einsparen, berichtet das Time-Magazine. Marienkäfer gelten als natürliche Fressfeinde vieler Schädlinge wie beispielsweise Blattläuse. Allerdings verhinderte ihre Neigung einfach weg zu fliegen bisher ihren gezielten Einsatz in der Landwirtschaft.

Durch den übermäßigen Einsatz chemischer Pestizide entwickeln jedoch immer mehr Schädlinge eine Resistenz, so dass immer größere Mengen der giftigen Insektenvernichtungsmittel auf den Feldern versprüht werden müssen.

Diesem Kreislauf wollen die Marienkäfer-Züchter der japanischen Forschungseinrichtung für Lanschwirtschaft und Ernährung in Fukuyama durch ihre Arbeit entkommen. Nach 30 Generationen haben sie eine flugunfähige Art des harmonia axyridis geschaffen. Die Käfer werden in Japan bereits für den Hausgebrauch verkauft. Die Biopestizide Industry Alliance berichtet gar, die Käfer hätten den Schädlingsbefall einer japanischen Spinatsorte bereits um über 90 Prozent reduziert.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick