Österreich: Volksbank-Rettung kostet Steuerzahler eine Milliarde Euro

Früher war die österreichische Volksbank ein solides Institut für den bürgerlichen Kunden. Nun hat sich die Bank in Osteuropa verhoben - und kostet den Steuerzahler eine Milliarde Euro.

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Am Donnerstagabend hat in Wien eine Banken-Pleite mit anschließender Verstaatlichung stattgefunden. Die Republik Österreich musste bei der maroden Österreichischen Volksbanken AG einsteigen und ist nun nach einer Kapitalerhöhung mit 43,3, Prozent beteiligt. Zuvor erfolgte ein „Kapitalschnitt“, was nichts anderes bedeutet, als dass der österreichische Steuerzahler eine Milliarde Euro in den Wind schreiben kann.

Der Staat Österreich möchte die Volksbank im Alleingang retten und will dann bis 2017 wieder aus dem Institut aussteigen.

Der österreichische Steuerzahler muss damit teuer für die Osteuropa-Geschäfte und Griechenland-Spekualtionen der Volksbank zahlen. Die Bank ist in der Vergangenheit eigentlich eher eine solide Bank gewesen, bis sie begann, sich spekulativ in Osteuropa zu engagieren.

Ob nach dem desaströsen Kapitalschnitt im Land der Mannerschnitte irgendjemand zur Rechenschaft gezogen wird, war am Donnerstagabend noch unklar.

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