Daimler trifft Vorkehrungen gegen feindliche Übernahme

Daimler hat Vereinbarungen getroffen, um eine feindliche Übernahme zu verhindern. Banken sollen gegeben Falls acht Milliarden Euro an Krediten zurückziehen und wichtige Kooperationspartner die Zusammenarbeit beenden können.

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Daimler bereitet sich offenbar auf eine feindliche Übernahme vor. Nach Gerüchten über einen Ausstieg des größten Daimler-Aktionärs Abu Dhabi soll der Automobilkonzern nun Vorkehrungen getroffen haben, die eine Weiterführung mit einer stark veränderten Eigentümerstruktur erschweren sollen. Dies berichtet die Branchenzeitung Automobilwoche.

Demzufolge soll Daimler eine Vereinbarung getroffen haben, die es seinen Banken ermöglicht, im Falle einer feindlichen Übernahme Kredite im Wert von acht Milliarden Euro zurückzuziehen. Auch die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern könnte nun gekündigt werden, sollte ein Anleger versuchen Daimler zu übernehmen. Dazu zählen ein chinesisches Joint-Veture, ein Spezialist für Leichtbauteile und die Renailt/Nissan-Gruppe.

Anders als BMW oder der Volkswagenkonzern hat Daimler keinen Hauptaktionär und könnte daher leichter übernommen werden. Die vorbereiteten Maßnahmen sollen es für Anleger unattraktiv machen, zu große Anteile zu erstehen und zu versuchen, die Führung von Daimler zu übernehmen.

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