Studie: Deutsche verstehen was vom Geld, Iren nicht

Bei einfachen Geldfragen schneiden Deutsche besser ab als Iren: In einer Umfrage zeigten die Deutschen, dass sie bei der Zinsrechnung, Inflation und Geldanlage mehr wissen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

In finanziellen Angelegenheiten kennen sich die Deutschen offenbar besser aus als beispielsweise die Iren. Eine Umfrage der Irish Association of Pensions Funds (IAPF) hat ergeben, dass Deutsche einfache Fragen zu wirtschaftlichen Themen besser beantworten können als Iren.

Werden 100 Euro zu Zinsen von zwei Prozent angelegt, erhält man nach fünf Jahren Laufzeit mehr oder weniger als 102 Euro? 85 Prozent der befragten Deutschen antworteten auf diese Frage mit der richtigen Antwort „Ja.“ Nur 79 Prozent der befragten Iren antworteten auf diese Frage richtig.

Die zweite Frage behandelte die Folgen der Inflation: Wenn man für einen Betrag ein Prozent Zinsen bekommt und die Inflationsrate zwei Prozent beträgt, kann man sich nach einem Jahr gleichviel oder weniger für sein Geld kaufen? Hier antworteten 78 Prozent der Deutschen mit „weniger“ und lagen damit richtig – bei den Iren waren es immerhin 76 Prozent.

Die letzte Frage konnten insgesamt die wenigsten richtig beantworten: Nur 62 Prozent der Deutschen waren der Meinung, dass es sicherer ist, seine Aktien auf mehrere Unternehmen zu verteilen und das Risiko zu streuen. Von den irischen Befragungsteilnehmer zogen nur 56 Prozent die Risikostreuung einer Investition in ein Unternehmen vor.

Der irische Independent kam zu dem wenig schmeichelhaften Schluss für seine Landsleute: „Bei den persönlichen Finanzen sind wir Dummköpfe im Vergleich zu den Deutschen“.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick