Griechische Exporte brechen weiter ein

Das erste Mal seit dem Jahr 2009 gingen die griechischen Exporte den zweiten Monat in Folge zurück. Zugeschrieben wird dies der gewachsenen Unsicherheit durch die kürzlich stattgefundenen Parlamentswahlen.

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Die griechische Statistikbehörde (ElSTAT) hat bekanntgegeben, dass der Umsatz für die griechischen Exporte das erste Mal seit 2009, den zweiten Monat in Folge rückläufig war. Diesen Rückgang im April und Mai führen die Statistiker hauptsächlich auf die gestiegene Unsicherheit nach der kürzlich stattgefundenen Parlamentswahl zurück.

Dem Bericht der Behörde zufolge, belief sich der Gesamtwert der Exporte auf 1,4 Milliarden Euro, was einem jährlichen Rückgang von 0,8 Prozent entspricht. Bereits im April hatte die Behörde einen Rückgang der Exporte von 0,3 Prozent festgestellt.

Genauso negativ wie bei den Exporten, sieht es auch bei den Importen für die griechische Wirtschaft aus. Hierbei waren die Importe im Monat Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent rückläufig, was weiterhin keine guten Aussichten für die griechische Wirtschaft bedeuten dürfte. Geringere Importe bedeuten, dass die griechischen Unternehmen weniger Rohstoffe beziehen, die sie zur Weiterverarbeitung nutzen würden.

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