Umsatz im deutschen Einzelhandel verliert deutlich an Fahrt

Der deutsche Einzelhandel konnte nur mit Mühe im Juli ein Umsatzwachstum verzeichnen – der Umsatz notierte auf dem tiefsten Stand seit drei Monaten. Die Nachfrage hat deutlich nachgelassen und entsprechend der schlechten Konjunkturerwarten sank die Einstellungsbereitschaft des Einzelhandels auf ein 7-Monats-Tief.

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Der deutsche Einzelhandel konnte im Juli nur noch knapp ein Wachstum bei den Umsätzen vorweisen, wie die neuesten Daten des Markit Einzelhandels PMI verdeutlichen. Der Umsatzplus-Index sank saisonbereinigt von 52,4 auf 50,3 Prozent. Der tiefste Stand seit drei Monaten. Bei einem Stand von unter 50 Punkten entspricht dies einem Rückgang des Umsatzes.

Aufgrund der schlechten Nachfrage verfehlten die Einzelhändler ihre Umsatzziele für Juli so deutlich wie seit Januar nicht mehr (die Nachfrage wird auch kaum in den nächsten Wochen zunehmen – hier). Entsprechend sanken die Erwartungen für den kommenden Monat auf den tiefsten Stand seit Dezember 2009 (in der gesamten deutschen Wirtschaft macht sich Unruhe über die Folgen der Schuldenkrise breit – hier). Die schlechten Konjunkturerwartungen spiegelten sich im Juli auch in der Einstellungsbereitschaft des Einzelhandels. Diese sank auf ein 7-Monats-Tief.