Krise: Deutsche zweifeln an Wirtschaftskraft

Nur 30 Prozent der deutschen Bevölkerung blickt zuversichtlich in die Zukunft, wenn es um die Wirtschaftslage im eigenen Land geht. Die Deutschen spüren den Druck durch die Schuldenkrise und rechnen sogar mit einer steigenden Arbeitslosigkeit.

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Die deutschen Konsumenten setzen mittlerweile nicht mehr so stark auf’s Sparen. Sie bevorzugen den Kauf von Immobilien und anderen großen Anschaffungen, um ihr Geld zu sichern – die Angst vor einer Inflation steigt, wie der aktuelle Konsumklimaindex zeigt (mehr hier). Eine Studie der Allianz und der Universität Hohenheim zeigt einen ähnlichen Trend. So ist die Zuversicht der Deutschen im Hinblick auf die zukünftige, allgemeine Wirtschaftslage Deutschlands im dritten Quartal deutlich gesunken. Nur mehr 30 Prozent sind zuversichtlich bezüglich der deutschen Wirtschaft. Vor einem Jahr waren es noch 43 Prozent.

Seit Juli ist die Zuversicht der deutschen in die Wirtschaftslage ihres Landes deutlich abgesackt (Grafik: Allianz)

Seit Juli ist die Zuversicht der deutschen in die Wirtschaftslage ihres Landes deutlich abgesackt (Grafik: Allianz)

In diesem Zusammenhang ist auch die Bewertung des Arbeitsmarktes zu sehen: „Nur noch knapp drei von zehn Befragten (28 Prozent) äußern sich positiv zur Entwicklung am Arbeitsmarkt (minus fünf Prozentpunkte)“, so die Allianz. Nur mehr 29 Prozent sehen generell der Zukunft Deutschlands in den kommenden zwölf Monaten zuversichtlich entgegen, so die Studie.

 

 

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