Massenproteste in Spanien: Gewerkschaften drohen mit Generalstreik

Erneut demonstrierten zehntausende Spanier am Sonntag gegen die Sparpolitik der Regierung. Sollte es kein Referedum zu den geplanten Kürzungen geben, wollen die Gewerkschaften im November einen Generalstreik einführen.

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In 56 Städten in ganz Spanien gingen am Sonntag Menschen auf die Straße, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu demonstrieren. Die Gewerkschaften fordern einen Volksentscheid zu den geplanten Kürzungen. Ministerpräsident Mariano Rajoy verkündete in der vergangenen Woche, dass weitere 13 Milliarden Euro eingespart werden müssten. „Es liegt an der Regierung, ob es einen Generaltsreik gibt oder nicht. Wenn sie ein Referendum durchführt, werden sich die Dinge ganz anders entwickeln“, erklärte Ignacio Fernandez Toxo, Präsident der Comisiones Oberas, der größten Gewerkschaft Spaniens.

Allein in Madrid demonstrierten nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters 60.000 Menschen. „Renten, Gehälter, Gesundheitssystem, Bildung. Sie nehmen uns alles“, beschwert sich eine Demonstrantin bei den Protesten am Sonntag.

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