Frankfurter Rundschau ist pleite

Die Frankfurter Rundschau hat beim Amtsgericht in Frankfurt einen Insolvenzantrag gestellt. Am Nachmittag soll die Belegschaft über die weitere Vorgehensweise informiert werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit hat die Frankfurter Rundschau am Dienstagvormittag beim Amtsgericht Frankfurt am Main einen Insolvenzantrag gestellt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Einem Sprecher des Amtsgerichts zufolge ist der Frankfurter Anwalt Frank Schmitt von Schultze und Braun der vorläufige Insolvenzverwalter. Die Belegschaft der Frankfurter Rundschau soll am Nachmittag auf einer Betriebsversammlung über die weitere Vorgehensweise informiert werden.

Die Frankfurter Rundschau gehört mehrheitlich zum Verlagshaus M. DuMont Schauberg. Seit mehreren Jahren kämpft die Zeitung mit einem Rückgang im Anzeigengeschäft und einer sinkenden Auflage. Personaleinsparungen und die teilweise Zusammenlegung mit der Berliner Zeitung und dem Kölner Stadtanzeiger – vor allem beim Mantelteil – sollten die Frankfurter Rundschau retten.

 

 

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick