Nun fix: Handelsblatt schnappt sich FTD-Überreste

Nun ist es fix: Gruner + Jahr hat die Abonnenten-Datenbank an das Handelsblatt verkauft. Die Domain ftd.de dürfte als Teil des Deals mit dem Handelsblatt stillgelegt werden.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Rückkehr zum Print-Monopolisten: Nach dem Ende der FTD bleibt Freunden der gedruckten Wirtschafts-Tageszeitung nur noch den Handelsblatt. (Foto: DWN)

Rückkehr zum Print-Monopolisten: Nach dem Ende der FTD bleibt Freunden der gedruckten Wirtschafts-Tageszeitung nur noch den Handelsblatt. (Foto: DWN)

Was die Deutschen Wirtschafts Nachrichten vor einigen Tagen exklusiv gemeldet hatten (hier), ist nun tatsächlich eingetreten: Die sterblichen Überreste des 250-Millionen Euro teuren Abenteuers Financial Times Deutschland gehen an das Handelsblatt. Nach Informationen der DWN ging der Deal, der den Verkauf der Abo-Kartei beinhaltet, in dieser Woche über die Bühne – still und leise, weil noch nicht alle Krokodilstränen über den Exit des ambitionierten Experiments in Lachsrosa getrocknet waren. Das Handelsblatt wird die Abo-Kartei der FTD abgleichen und den FTD-Beziehern ein unwiderstehliches Angebot unterbreiten.

Update: Ein Sprecher von G+J bestätigte unterdessen den Deutschen Wirtschafts Nachrichten den Verkauf an das Handelsblatt und teilte  mit, dass die Domain ftd.de nicht an den Konkurrenten gehen werde. Es ist daher anzunehmen, dass als Teil des Deals mit dem Handelsblatt die Domain einfach stillgelegt wird. Demnach wird die Website der FTD wird verschwinden, vermutlich inklusive des Archivs.


media-fastclick media-fastclick