GEZ-Beträge: Bundesliga-Klubs streiten um die Millionen

Die Verteilung der TV-Gelder für Profivereine solle in Zukunft nicht nur anhand des sportlichen Erfolges vergeben werden, sondern auch mit Blick auf die landesweite Popularität, fordert Dortmunds Chef Watzke. Schließlich sei der sportliche Erfolg etlicher Clubs vor allem auch auf immense Förderungen durch Unternehmen zurückzuführen.

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Beim Sportbusiness Kongress in Düsseldorf wurde am Dienstag erneut über die Zunahme an Werksclubs in der Bundesliga diskutiert. Vereine wie Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg haben große Geldgeber und verdrängen Traditionsvereine. Fußballvereine wie der 1. FC Kaiserslautern oder der 1. FC Köln würden durch Werksclubs um bis zu drei Plätze nach hinten verschoben, kritisierten Dortmund-Chef Watze und Frankfurts Vorstandschef Bruchhagen. Dies gefährde die Bundesliga, zitiert die Hessisch Niedersächsische Allgemeine Watzke.

Vor allem mit Blick auf die Vergabe der TV-Gelder an die Proficlubs, welche noch immer die Haupteinnahmequelle der Vereine darstellt, sei dies problematisch. Bisher werden die Gelder nur nach dem sportlichen Erfolg vergeben. Hier haben jedoch die Werksclubs aufgrund ihrer großzügigen Geldgeber einen klaren Vorteil. Deshalb fordert Watze eine andere Verteilung der TV-Gelder. Watzke zufolge wäre es besser, zwar mindestens die Hälfte der Gelder über den sportlichen Erfolg zu vergeben, den Rest jedoch aufgrund von Größen wie Zuschauerzahl, TV-Quoten und landesweite Popularität. Das wäre ein kleiner Vorteil für die Traditionsclubs. Diese hätten nämlich immer ausverkaufte Stadien, so Bruchhagen. Wohingegen die Werksclubs Watzke zufolge Zuhause vor etwa 25.000 und auswärts nur vor etwa 500 Zuschauern spielten.

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