Euro-Retter liefern nächsten Schock: Großanleger sollen mit 40 Prozent rasiert werden

Die Finanzminister der Eurozone planen, die Kleinanleger zu verschonen. Konten mit Guthaben über 100.000 Euro könnten im Gegenzug um bis zu 40 Prozent rasiert werden. Das dürfte das Vertrauen von Großanlegern in die Euro-Zone nachhaltig beschädigen.

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Die Finanzminister der Eurozone planen eine Zerschlagung der zwei größten Banken Zyperns. Die Laiki Bank und die Bank von Zypern sollen aufgeteilt werden, eine Bad Bank soll entstehen.

Konten mit Guthaben bis 100.000 Euro würden in die „guten“ Banken übergehen und keine Verluste erleiden. Konten mit Guthaben über 100.000 Euro sollen in „schlechte“ Banken überführt werden. Die Inhaber müssen Verluste von bis zu 40 Prozent hinnehmen.

Diese Maßnahme dürfte eine Schockwelle durch die internationalen Investoren-Kreise senden: Sie heißt nicht mehr oder weniger, dass die Troika zur Rettung ihrer Euro-Zone auch von einer Brachial-Enteignung der institutionellen Anleger nicht zurückschreckt.

Schon nach der ersten Version der Zwangs-Abgabe hat die Finanzwelt mit Entsetzen reagiert: Der Chef der Saxo-Bank hatte damals von blankem Sozialismus in der EU gesprochen (hier).

Diese Pläne der Eurogruppe haben auch die Unterstützung des IWF und der EZB, sagen an den laufenden Verhandlungen beteiligte Beamte, berichtet Bloomberg.

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