Zypern: Morddrohungen gegen Präsident und Zentralbanker

In einem Brief drohen Unbekannte Anastasiades und dem Gouverneur der zypriotischen Zentralbank mit dem Tod. „Wir bluffen nicht“, heißt es darin. Auch Übergriffe auf die Enkel und Kinder der beiden wurden angekündigt. “ Absender ist eine „Gruppe zur Rettung der Bankguthaben“.

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Die Diskussion um die Zwangsabgabe im Fall der zypriotischen Bankguthaben hat eine radikale Wendung genommen. Der zypriotischen Zeitung Politis wurde ein anonymer Brief zugespielt. Der Brief enthält Morddrohungen und ist an den Präsidenten Nicos Anastasiades und den Chef der Zentralbank des Landes Panicos Dimitriades adressiert.

Gegen Kinder und Enkel des Präsidenten

„Wir warnen Euch und bluffen nicht“, zitiert die zypriotische Zeitung aus dem Brief. „Wir werden bei Euren Enkeln anfangen, dann nehmen wir uns Eure Kinder vor und heben uns Euch für den Schluss auf.“ So „werdet ihr den Schmerz genauso spüren wie wir“, heißt es weiter. „Wenn Ihr nicht sofort die Haircut auf die Einlagen stoppt, wird der Preis, den Ihr zahlen werdet, sehr hoch sein“.

Unterschrieben wurde der Brief mit: „Gruppe zur Rettung der Bankguthaben – Geschworen bis in den Tod“. Die Zeitung Politis hat mittlerweile den Brief an die Kriminalpolizei in Nikosia weitergegeben. Politis zufolge beherrschen der oder die Urheber des Briefes die griechische Sprache sehr gut.

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