Deutscher Autozulieferer verkauft Sparte an Chinesen

Der Bereich Gummi & Kunststoff des Autozulieferers ZF Friedrichshafen wird verkauft. Das betrifft 3.300 Mitarbeiter. Die Chinesen haben zugesichert, die Arbeitsplätze langfristig in Deutschland zu halten. Das Geschäft soll weiterhin aus Niedersachsen geführt werden.

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Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen verkauft seine Sparte Gummi & Kunststoff an einen chinesischen Konkurrenten. Die an der Börse in Shanghai notierte Zhuzhou Times New Materials Technology (TMT) werde den Bereich mit 3.300 Mitarbeitern und einem erwarteten Umsatz von 700 Millionen Euro übernehmen. TMT stellt vor allem Teile zur Schwingungsdämpfung für die Bahn-, Bau- Windkraft- und Autoindustrie her und will mit dem Zukauf im Auto-Geschäft wachsen.

„Der neue Eigentümer bietet dem Gummi-Kunststoff-Geschäft Möglichkeiten, die wir unter dem Dach von ZF nicht bieten konnten“, sagte ZF-Vorstandschefs Stefan Sommer. TMT habe sich dazu verpflichtet, die Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Das Geschäftsfeld werde weiterhin aus dem niedersächsischen Damme geführt.

Chinesische Unternehmen treten seit zwei Jahren verstärkt als Käufer deutscher Maschinenbauer und Autozulieferer auf. Die Regierung in Peking hat diese Branchen als Wachstumsfelder für die Industrie ausgemacht.

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