Schumacher: Gefahr von bleibenden Schäden

Der Gesundheitszustand von Michael Schumacher ist unverändert kritisch. Der Rennfahrer schwebt weiter in Lebensgefahr. Ein Neurologe fürchtet bleibende Schäden.

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Der Zustand des bei einem Skiunfall verunglückten Rennfahrers Michael Schumacher ist unverändert kritisch. Schumacher befindet sich nach wie vor in einem künstlichen Koma.

Nach Aussage des Neurochirurgen vom Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) in Frankfurt, Andreas Pingel, den der Focus zitiert, seien die ersten drei bis fünf Tage die kritischsten bei einem schweren Schädel-Hirn-Trauma.

Nach Pingels Einschätzung könne es auch nach Tagen noch zu „sekundären Verschlechterungen“ kommen. Der Mediziner sagte: „Nur zehn bis 30 Prozent der Überlebenden haben tolerable Einschränkungen. In der Regel fangen die Patienten von vorne an und müssen die einfachsten Dinge wie essen und trinken neu lernen.“

Durch die Langzeitbeatmung bestehe die Gefahr einer Lungenentzündung. Außerdem könnten die Nerven in Armen und Beinen geschädigt werden.

Michael Schumacher wird am Freitag 45 Jahre alt.

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