Windpark-Betreiber Prokon meldet Insolvenz an

Der Windparkbetreiber Prokon hat Insolvenz angemeldet. Ein Ultimatum des Unternehmens an seine Anleger, ihr Kapital nicht abzuziehen, war gescheitert. Das Geld der Kleinanleger dürfte weitgehend verloren sein.

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Der Windparkbetreiber Prokon hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Itzehoe bestellte nach eigenen Angaben am Mittwoch den Hamburger Rechtsanwalt Dietmar Penzlin zum Insolvenzverwalter für die Prokon Regenerative Energien GmbH. Die WirtschaftsWoche hatte zuvor darüber berichtet.

Ein Ultimatum des Unternehmens an seine Anleger, ihr Geld nicht abzuziehen, war am Montag ohne Erfolg abgelaufen. Prokon hatte vor allem bei Kleinanlegern 1,4 Milliarden Euro in Form von Genussrechten eingesammelt. Ihr Geld dürfte mit der Insolvenz weitgehend verloren sein.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck prüft derzeit Anzeigen gegen den Windkraft-Betreiber Prokon. Es besteht der Anfangsverdacht des Betruges und der Insolvenzverschleppung. Prokon hat Vorwürfe zurückgewiesen, man betreibe ein Schneeballsystem (mehr hier).

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