Warren Buffett findet Jamie Dimons Gehalt zu niedrig

Nach Ansicht von Warren Buffett ist JPMorgan-Chef Jamie Dimon unterbezahlt. Der Gehaltanstieg im vergangenen Jahr auf nur 20 Millionen Dollar sei zu gering in Anbetracht der Leistung, die Dimon erbringt. Der JPMorgan-Chef sei eine gewaltige Stütze des US-Finanzsystems.

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Warren Buffett, Chef der US-Holding Berkshire Hathaway, hält das Gehalt von JPMorgan-Chef Jamie Dimon für zu gering. Der Vorstand von JPMorgan hatte Dimons Gehalt am Freitag nur um 74 Prozent erhöht, nachdem die Großbank im vergangenen Jahr massive Strafzahlungen hatte leisten müssen.

„Wenn JPMorgan mir gehören würde, wäre er der Chef. Und er würde mehr Geld verdienen, als die Direktoriumsmitglieder ihm zahlen“, wird Buffett vom Wall Street Journal zitiert. Buffett hat Dimon bereits in der Vergangenheit gelobt und hält JPMorgan-Aktien.

Dimons Gehalt für 2013 lag bei 20 Millionen Dollar nach 11,5 Millionen Dollar im Jahr zuvor. Den geringen Gehaltsanstieg begründete das JPMorgan-Direktorium damit, dass die Bank Strafen in Höhe von 20 Milliarden Dollar zahlen musste. Dafür sei letztlich Dimon verantwortlich. Dimon selbst bezeichnete die Strafen als „unfair“ (mehr hier).

Zudem sagte Buffett, dass der JPMorgan-Chef während der Finanzkrise eine gewaltige Stütze des US-Finanzsystems gewesen sei. Seine Bank habe die Krise viel besser überstanden als andere große Banken.

„Wenn Jamie entscheidet, dass er mehr Geld verdienen will, muss er mich nur anrufen und ich würde ihn bei Berkshire anstellen“, so Buffett.

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