Reaktionen: „Politische Ohrfeige für die Schweiz“

Das Ergebnis sei weit mehr als eine politische Ohrfeige, kommentiert die NZZ. Es gehe nicht nur um Migration, sondern auch um Themen wie Naturschutz oder Wohnungsnot, so ein Politikwissenschaftler. Das Nein zur Zuwanderung löst unterschiedliche Reaktionen aus.

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„Es ist dies weit mehr als eine politische Ohrfeige. Das Ja zur „Masseneinwanderungsinitiative“ stellt eine Zäsur dar, die vergleichbar ist mit jener vom 6. Dezember 1992 – dem Nein zum EWR. Zum ersten Mal seit jener schicksalhaften Entscheidung hat der Souverän einer europapolitischen Vorlage des Bundesrates die Zustimmung versagt … Die binnenorientierte Schweiz hat obsiegt. Für eine kleine, offene und ressourcenarme Volkswirtschaft ist das gar kein gutes Zeichen.“ Kommentar in der NZZ von Chefredakteur Markus Spillmann

„Das Volk ist viel sensibler als Bundesbern, wenn es um die Probleme durch Zuwanderung und Migration geht.“ SVP-Präsident Toni Brunner

„Auch wenn der Wahlkampf auffällig sachlich geführt wurde, die Stimmbürger merken, dass das hier ein Schlüsselentscheid ist. Heute werden mehr Weichen gestellt als in irgendeiner Abstimmung der letzten Jahre zuvor. Die Initiative mobilisierte zudem in alle Richtungen, denn es geht hier nicht nur um die Migration, sondern auch um Themen wie Naturschutz, Wohnungsnot oder wirtschaftlicher Wohlstand. Somit betrifft die SVP-Initiative alle …“ Politgeograf Michael Hermann im Tagesanzeiger

„Die Schweiz würde kein einziges Problem lösen mit der Masseneinwanderungsinitiative, aber viele neue schaffen.“ Martin Schulz (Präsident des EU-Parlaments) in der NZZ

Kommentare auf Twitter
„Als Akademiker ist man ja froh. Nun können wir die ganzen Uni-Stellen mit Schweizern besetzen. Spitzenforschungsplatz Schweiz!“

„Beschreibe einen Schweizer in drei Worten: Ich. Ich. Ich.

„Ich glaube man nimmt das Problem nicht ernst, wenn man es einfach als Populismus abstempelt.“

„If all the foreigners in Switzerland didn’t go to work this week, we’d quickly see how much the Swiss need them.“

„Müssen jetzt auch die Euros und Dollars draußen bleiben oder geht’s nur um die Menschen?“

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