Energiewende: Australien setzt wieder auf Kohle

Australiens neuer Premier Abbott hält die Energie-Wende in Deutschland für ein abschreckendes Beispiel. Er bezeichnet den Klimawandel als „absoluten Mist“. Deswegen setzt Australien bei der Energie-Gewinnung wieder auf Kohle.

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Australien vollzieht die doppelte Energiewende: Nachdem der Vorgänger des jetzigen Premiers auf grüne Energie setzte, rücken nun die australischen Kohle-Minen wieder in den Fokus.

Nach vier Monaten im Amt entließ der neue Premier Tony Abbott die nationale Klima-Kommission, kürzte Umweltprogramme, und schafft die Steuer auf C02-Emissionen ab.

Das kommt überraschend, da Australien bislang eine Vorreiterrolle in der Energiewende verfolgte. Mit Amtsantritt Abbotts änderte sich das schlagartig. Er diskutierte Vorschläge, wie das systematische Töten von Kamelen, da die Tiere Methan-Gas ausstoßen, berichtet der Spiegel. Zudem halte er den Klimawandel für „absoluten Mist“.

Als Begründung für den Australiens Richtungswechsel in der Klimapolitik muss Deutschland herhalten. „Wir können uns nicht leisten, dem Modell Deutschlands zu folgen“, so ein Senator, der auf die steigenden Kosten anspielt. Vielmehr wollen sich die Australier an den USA orientieren – dort sei die Energie dreimal billiger.

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