Nato stoppt Zusammenarbeit mit Russland

Die Nato hat sämtliche Kooperationen mit Russland gestoppt. Russland wirft dem Militärbündnis vor, die Vorurteile aus der Zeit des Kalten Krieges zu pflegen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Als Reaktion auf die Krim-Krise überprüft die Nato jegliche Zusammenarbeit mit Russland. Zudem würden die Planungen für eine gemeinsame Mission bei der Vernichtung syrischer Chemiewaffen auf einem US-Schiff im Mittelmeer beendet, sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen am Mittwochabend nach einem Treffen des Nato-Russland-Rates in Brüssel. Es werde derzeit keinen Austausch mehr auf Arbeitsebene zwischen Vertretern von Nato und Russland geben. Die Nato und Russland kooperieren unter anderem beim Kampf gegen Terrorismus und Drogenhandel. Zugleich kündigte Rasmussen an, die Zusammenarbeit mit zivilen und militärischen Stellen der Ukraine zu verstärken.

Der russische Botschafter bei der Nato, Alexander Gruschko, warf dem westlichen Militärbündnis nach dem Treffen vor, mit zweierlei Maß zu messen. „Außerdem werden gegenüber Russland Vorurteile aus der Zeit des Kalten Krieges verwendet“, fügte Gruschko hinzu.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***